Schmerzfrei, wenn es gewollt ist

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1144786 (Süddeutsche.de)

An dieser Stelle bedarf es eines weiterführenden Gedanken, da sich die Mehrheit der Betroffenen, Akteure und Protagonisten sicher nur Gedanken darüber machen, wie man das Problem mit dem „Geld“ und vorhandene Strukturen in den Griff bekommt.

Und die Lösung so einfach, wie auch klar. Durch schrittweise Neuorientierung der ökonomischen Teilsysteme an globale Marktanforderungen, mit Hilfe zeitgemäßer, struktur-flexibler Organisationsformen schaffen wir den Wandel (dem man sich mehrheitlich noch verschließt, weil man der Annahmen ist, dass keine wirksamen Lösungen existieren).
Da klassische Neuordnungsprinzipien sich vornehmlich mit sichtbare Unzulänglichkeiten beschäftigen, die zu weiteren Systemineffizienzen führen, formt das Schubäus Modell aus verkrusteten, technologisch überfrachteten Strukturen hocheffiziente Systeme.

Effekte neugeordneter Unternehmensstrukturen sind: fließende und effiziente Unternehmensprozesse, gesteigerte Produktivität und Wirtschaftlichkeit, angepasste Funktionsstrukturen für mehr Flexibilität, Anpassung an künftige Anforderungen und Umfeldveränderungen, mehr Handlungsfreiräume, Kundenzufriedenheit und hohe Termintreue, motivierte Mitarbeiter und eine für alle akzeptable Unternehmenskultur.

Insgesamt vereinfacht sich ein ganzheitlich neugeordnetes Unternehmen auf seine wesentlichen Funktions-, Informations- und Organisationsstrukturen. Es stellen sich nahezu selbstregelnde Strukturen ein, die nur noch mit einem Mindestmaß an Aufwand „geregelt“ werden müssen.

Die erreichte Effizienz spiegelt sich auch in der Wirtschaftlichkeit wider.

Ein Möbelhändler verlud vor Neuordnung in zwei Schichten in 12 Lkw 480qm. Das Unternehmen bestand zu dem Zeitraum aus zehn verfeindeten Abteilungen. Die Kosten wurden gerade so gedeckt.
Nach der Neuordnung verlud das Unternehmen in einer Schicht in 18 Lkw 1420qm. Aus zehn Abteilungen wurden zwei Regelkreise, au Feindschaft und Konkurrenzdenken ziel- und zweckorientiertes Handeln und Miteinander.

Ein Energieversorger sparte nach vier Jahren p. a. 10 Mio. DM ein, ohne betriebsbedingte Kündigungen.

Eine Werft konnte nach Neuordnung Schiffe mit 100% mehr Tonnage bauen (18.000 BRT), dies bei gleicher Anzahl Mitarbeiter und weltweiter erster Einführung des Sektionsbaus und dem krönenden Abschluss: der Baus des Forschungsschiffes „Meteor“.
Nachdem ich 2005 begann mich mit Grundlagen der Ökonomie und ihrer Bedeutung zu beschäftigen, wurde mir klar, dass sich endlich etwas tun muss. Eine neue Aufgabe.

Es ist nicht mehr zu übersehen, dass wir uns in einem globalen Wandel befinden, der alles auf den Kopf stellt. Klassische Strukturen kommen zunehmend in Bedrängnis. Mehrheitliche gelerntes Wissen stößt an seine Grenzen, ist unwirksam geworden.

Dazu einige Fakten und Zahlen, die wir alle grundlegend beeinflussen können.

9 Millionen Mitarbeiter – in allen Branchen und Größenordnungen – leiden an inzwischen an Burnout. Sie fallen aus und müssen über längere Zeit behandelt werden. Es werden ständig mehr. (http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article3659218/Mobbing-und-Burn-out-kosten-jaehrlich-6-5-Milliarden.html)

363 Milliarden Euro werden jährlich allein in Deutschland nutzlos vergeudet. Das sind, laut Proudfoot Consulting, 84 Tage oder über 4 Monate, in denen ausschließlich Wunden geleckt und an Symptomen laboriert wird. (Produktivitätsstudie Proudfoot Consulting, 2005)

Macht- und Befehlshierarchien beherrschen die Szenerie in allen Unternehmen und verhindern somit die Neugestaltung, Optimierung und Vernetzung der Prozess-, Funktions- und Informationsstrukturen.

Und das ist nur die Spitze eines Eisberges.

Alle Beteiligten (Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler, Berater, Informatiker und Seminaristen) sind übereinstimmend der Meinung, das ist so und sollte auch so bleiben.

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