Umdenken!

http://www.manager-magazin.de/politik/konjunktur/0,2828,780419,00.html (Manager Magazin)

Sich nur auf tolle Aussichten zu verlassen oder nach den nächsten Schönfärbungen zu greifen, täuscht nicht über die Notwendigkeit zur Anpassung der ökonomischen Strukturen an globale Markt- und Wettbewerbsmuster hin. Die Menschen sollten endlich erkennen, dass die Realität, in der wir uns alle bewegen, nicht nur aus einzelnen Zahlen (Euro, Gfk oder Prognosen, BIP, Verschuldung usw.) Wunschdenken und Hoffen besteht, bestehen muss. Vielmehr muss man sich nur vor Augen führen, WAS diese Zahlen hervorruft. Und das geht nur über die Akzeptanz gesamtdeutscher ökonomischer Strukturen, als Teilsystem im globalen Umfeld „Weltökonomie“.

Der Euro, „Heilmittel protagonistischen Wunschdenkens“ findet keine Zukunft, solange wir keine wirksamen ökonomischen Basisstrukturen bei der EU-Teilnehmern vorfinden. Diese suffizienten Strukturen müssen erst wieder geschaffen, neugestaltet werden – befreit von  organisatorischen Engpässen.

Erst über diesen Weg werden sich die Unzulänglichkeiten verflüchtigen, mit denen wir es kollektiv zu tun haben und uns aus selbstgeschaffener Komplexität befreien, die unsere Systeme über die Zeit zu altersschwachen Pflegefällen degenerieren ließ.

Die Frage ist nur, ob dies gewünscht ist. Wahrscheinlich nur, wenn die Angst vor dem Alten größer ist, als die Angst vor dem Neuen. Aber wohin soll das führen?

Jetzt wird ersichtlich, dass man sich langsam mal mit den neuen Sachverhalten beschäftigen muss, deren man sich die ganze Zeit tapfer erwehrt oder wegignoriert hat oder versuchte mit Halbherzigkeiten und Gewissensberuhigungen à la: „Hauptsache in Bewegung und was tun.“ oder “ Was geht mich das an? Ich habe eigene Probleme.“

Nur Tun allein, um sich geschäftig zu zeigen, wird nicht ausreichen, auch nicht die Erstellung hochwertiger Produkte – denn die können kopiert werden.

Ich kann alle nur darauf aufmerksam machen: Mehrheitlich vorhandenes Wissen, Denken und Handlungsmuster führen zu keiner Lösung; ein Wegignorieren oder Wegtolerieren nicht zu den benötigten Freiräumen. Der Mittelstand muss erkennen, dass es so nicht weitergehen kann und nur er in der Lage ist, den gesellschaftlich-ökonomisch-ökologischen Wandel einzuleiten und zu vollziehen, wenn er sich endlich einmal der Aufgaben bewusst ist, dass er die Versorgungsebene unserer Gesellschaft ist.

Jetzt wird deutlich, dass Verantwortung niemals abgegeben werden kann und sie um so (er)drückender wird, solange man sich den notwendigen Anpassungen entgegenstellt.

Das Neue zeichnet sich durch zeitgemäße Organisationmuster in den Unternehmen,  Freiräume und Wirksamkeiten für alle aus. Fern ab von Lösungsmustern konventionell-traditioneller „Beraterspielchen“, IT-Experimenten und dem Laborieren an Symptomen.

Wirksamkeit entsteht mit Wissen, Erkennen und Verständnis ganzheitlicher Sachverhalte dynamischer Zusammenhänge und wechselseitiger Abhängigkeiten und nicht durch wilde einmal gelernte Aktionismen wie: Mehr Arbeitsaufwand (Burnout und Depression), mehr Energie (und Umweltprobleme), mehr Druck (und Gegendruck bis zum Stillstand und mehr Geldmittel (Schulden, Zinsen und Zinseszinsen).

All dies führt zu nichts. Die Griechen machen es gerade vor: „We won’t pay!“ Also, wie weit wollen Sie es noch kommen lassen?

Es ist so einfach. Lassen Sie uns gemeinsam den neuen Weg gehen: Wirksame ökonomische Organisationstrukturen und somit wieder eine Basis für unsere Gesellschaft.

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