Von bösen Globalisten

Dass sich alles in ein globales Dorf verwandelt, kann kaum jemand mehr bestreiten.
Das hat natürlich auch Auswirkungen, die sich nicht eben mal mit ein paar Handkniffen bewerkstelligen lassen und nicht jedem gefallen und betrifft seine Gewohnheiten.

Schaue ich im Netz, so gibt es Stimmen, die der „Neuen Zeit“ eher bedenklich gegenüber stehen und sich bereits in „verchippter“ Unterwerfung wiederfinden, gefolgt vom Verlust ihres Hab und Gutes, einem gesperrten Konto, denn es gibt ja dann kein Bargeld mehr.
Eine allmächtige, regierende Kaste, deren Ziel es ist, die Masse weiter in ihrer unbewussten, fremdbestimmten und konsumorientierten Komfortzone aus „Arbeiten, Geld verdienen und Verbrauchen“ zu halten, während sich der entstaatlichte Verwaltungsmoloch (in seiner reinen Machtausübung) ein Stelldichein gegenüber seinen Untertanen gibt.
Und am Ende wird das dann noch fix mit der „neuen Weltordnung“ in Verbindung gebracht, während gleichzeitig die „Fingermänner“ um die Ecke lugen und kein Gespräch mehr geführt werden kann, was nicht abgehört wird.

Und so übertrifft ein Schreckensszenario das nächste (Wenn von „neuer Weltordnung“ gesprochen wird, frage ich gerne nach, was denn dann die alte Weltordnung sei, was in der Regel jedoch unbeantwortet bleibt.).

Betrachtungen, entsprungen aus der Sicht der „Opfers der Umstände“. Die „bösen Unterwerfer“ sind natürlich für alles verantwortlich und weil „man“ ja sowieso nichts machen kann – außer halt die Schuld weiträumig zu verteilen. Das geht ja immer. (Anmerkung: Ich wusste gar nicht, dass die Elite rote Augen hat.)

Gewohntes aus der alten Ordnung – aus Sicht der alten Ordnung, also mit den üblichen Denk- und Verhaltensmustern. Eindeutige Beweise, die auf eine Versklavung hinweisen – eine geistige Selbstversklavung.

„Nachts werden sie kommen und Dich und Deine Familie holen, dir Dein Leben und Deine Rechte nehmen. Wortloses Schweigen wird ihr Begleiter sein, wenn sie Dich auf Deinem letzten Weg „begleiten“.
Du wirst schreien, betteln und sie anflehen, doch werden sie Dich nur wortlos anschauen und Dir nicht glauben – egal, was Du ihnen schwörst.
Einsam wirst Du sein und fern von Deinesgleichen. Gepfercht mit den anderen Ausgestoßenen, Seelenlosen, Wortlosen und Leblosen.
Und die anderen? Sie werden nicht kommen, um Dich zu befreien. Denn sie werden belohnt hörig sein, wegschauen und weiter funktionieren.“

Sehr dramatisch und ich kann mir bereits die leeren Augen der wortkargen Erfüllungsgehilfen vorstellen. Es wurde von allen Seiten also immer noch nichts gelernt. Man muss ja Geld verdienen.

Offen gesagt: Niemanden braucht hier abgeholt und irgendwo hingebracht werden, denn sind die meisten bereits dort angekommen – im Kopf. Himmel und Hölle sind keine Orte, die man nach dem materiellen Tode vorfindet, sondern zwei Geisteshaltungen im Hier und Jetzt! Und…

„Ach so, die Welt geht gerade unter und sie müssen jetzt noch schnell einkaufen.“

Es sind nicht die Einstellungen eines „Opfers der Umstände“, sondern die eines der eigenen „Programmierungen“. Kaum jemand mag darüber etwas wissen wollen, denn er muss ja Geld verdienen.

Das (alte) System ist eine „Gemeinschaftsproduktion“ aller Denk- und Verhaltensmuster, die sich vordringlich durch erhalten, haben, nehmen, wollen, sammeln, festhalten, abgrenzen, verteidigen &c. zum Ausdruck bringt. Es handelt sich hierbei um gelebte Unvernunft, der verständlicherweise entgegengewirkt werden „muss“! Kapiert, warum es die Betreuer gibt?

„Wer nimmt, dem sei genommen. Wer gibt, dem sie gegeben.“

„Wir kontrollieren die Materie, weil wir den Geist kontrollieren. Die Wirklichkeit spielt sich im Kopf ab. … Die Naturgesetze machen wir. Wir entscheiden, ob sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde dreht.“ „1984“, Hörspiel

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“ Art. 1, AEMR (Anmerkung: Und danach erfolgt die Konditionierung in der Familie, Mr. Anderson.)

Was die Mehrheit (und damit auch das Individuum) im Kern „gefangen“ hält, sind nicht einfach nur die „Anderen“, die ihnen arglistig Böses wollen (Sicher wird es an dieser Stelle wieder „Weichspül-Aber-Argumente“ geben).
Die „Anderen“ haben es nur deshalb so leicht, weil die Konditionierungen in der Mehrheit dies erlauben!!!

„Wer sich wie ein Opfer verhält, darf sich nicht wundern, wenn er wie eines behandelt wird. Das gilt auch für Kinder, Betreute und Sklaven.“

Nur wurde die Masse nicht darüber aufgeklärt, was ein Opfer im Kern wirklich ausmacht und warum alle doch immer „beschützt“ werden müssen. Die ganze alte Weltordnung ist eine reine „Opfernummer“.

Es sind nicht nur die Konditionierungen, mit denen sich zu wenig beschäftigt wird, die das System erzeugen. Hinzu kommt, dass nahezu alle für den Menschen geschaffenen Strukturen ebenfalls auf diesen Grundmechanismen beruhen: der Fremdbestimmung und der Verdrängung.

Kaum jemandem wird dabei gewahr, dass das ganze Zinnober nur darauf abzielt, den Menschen von seiner natürlichen Entwicklung abzuhalten – besser: sich selbst und gegenseitig(!) davon abhalten zu wollen. „Man“ muss(!) ja Geld (gelt) verdienen(!).

Um „das System“ zu verstehen, reicht es nicht aus, die „im Außen“ festgestellten Mängel zu beklagen oder zu bekämpfen. So lohnt es sich darüber nachzudenken, wo überall „Kampf“ stattfindet.
Denn macht es Sinn, sich der Dinge anzunehmen und nach den Ursachen zu schauen und nicht nur nach möglichen Schuldigen zu suchen, was wieder nur eine Verdrängung wäre.
Denn es ist eine Welt, die sich von der Verdrängung, der Verantwortungslosigkeit, der Unvernunft und der Gewissenlosigkeit nährt und damit begründet(!) auch die Existenz der Betreuer!

Aus der Betreuung kann man sich nur selbst herausentwickeln – bis keine Betreuung mehr notwendig ist – und das geht nicht so einfach von heute auf morgen. Es ist also reiner Humbug, darauf zu warten, dass „andere“ damit anfangen.
Auf diese Weise kettet man sich an die Konventionen der Gesellschaft und damit dem Verbleib mit allen Mitteln im Alten – während Veränderung gefordert werden. Gerade diese Konventionen gilt es über den Haufen zu werfen.

Wer wirkliche Veränderung fordert, kann tunlichst alle Lösungsmodelle beiseite legen, die eine Weiterführung von Betreuung beinhalten oder als Grundlage haben, da sie auf dem Prinzip der Fremdbestimmung aufbauen. In der Neuen Zeit, sind es lediglich Ergebnisse im Sinne von Erinnerungen – wie es nicht funktioniert hat.

So macht es Sinn, ein „anzustrebendes Ziel“ (so soll es sein) nicht mit einer „Lösung“ (Umwandlungsprozess) verwechseln zu wollen, was nur allzu gern gemacht wird, wenn von „schnellen Lösungen“ gesprochen wird. So nebenbei.

Ich bin ein Befürworter von Globalisierung. Die aktuelle ist jedoch, weil von gewohnter Denkweise durchzogen, von zerstörerischer Natur.
Zerstörung, deren Auswirkungen auf der mehrheitlichen Konditionierung der nahezu einseitig im Empfangen (und seinen Synonymen) programmierten Masse planetarisch zum Ausdruck bringt! Der unschuldige Gutmensch, der ja Geld verdienen muss. Die Unvernunft (Gier, Prinzip vom mehr des Selben) zeigt sich nebenbei in der exponentiellen Vermehrung der Menschen, wenn es schon mit dem Haben nicht klappt.

Spricht man einen Gutmenschen an, so wird er sich in der Regel als Unschuldiger darstellen und mit dem Finger auf andere zeigen – also eine „objektive“ Haltung einnehmen, könnte man sagen. Ja, er wird sie sogar verteidigen.

Die 500.000.000 Verbleibenden auf den Georgia Guidestones ist eine Zahl, die sich irgendwann ganz von selbst einpendelt, wenn der Mensch beginnt, sich mit seiner Unvernunft und daraus hervorgehendem gesellschaftlichen, strukturellen Auswirkungen auseinandersetzt, die wiederum Auswirkungen auf die Natur selbst haben.

„Stellt euch vor, ihr werft einen Blick in die Zukunft und erschreckt bei dem, was ihr seht. Was fangt ihr mit dieser Information an? Zu wem würdet ihr gehen? Zu wem? Politiker? Großindustrielle? Und wie würdet ihr sie überzeugen? Mit Daten, Fakten? Viel Glück.

Sie werden alle Fakten anzweifeln, die ihnen Sand ins Getriebe streuen und ihre Profite verringern. Aber was wenn, wenn man einen Weg finden würde, den Mittelsmann zu umgehen und den Menschen diese kritischen Nachrichten direkt in die Köpfe zu setzen?

Die Wahrscheinlichkeit umfassender Vernichtung stets unvermindert an. Der einzige Weg es auf zuhalten, war es zu zeigen. Den Menschen Angst einzuflößen.

Denn welcher vernünftige Mensch würde nicht wachgerüttelt, angesichts der potentiellen Zerstörung von allem was er kennt und liebt? Zur Rettung der Zivilisation führte ich ihr die Vernichtung vor Augen.

Was glaubt ihr, wie diese Vision aufgenommen wurde? Wie haben die Menschen auf ihre drohende Vernichtung reagiert?

Sie haben sie verschlungen, wie eine Delikatesse. Sie hatten keine Furcht vor ihrem Niedergang. Sie haben ihn aufgemotzt.

Man erfreut sich daran in Videospielen, in Fernsehsendungen, in Büchern und Filmen und von ganzem Herzen schloss die Welt die Apokalypse in ihre Arme. Sie rannte ihr voller Inbrunst entgegen. Niemand merkte, dass eure Welt in sich zusammenfiel wie ein Kartenhaus.

Es sterben Menschen an den Folgen von Fettleibigkeit, während unzählige andere verhungern. Kann mir das einer erklären?

Bienen und Schmetterlinge sterben aus. Die Gletscher schmelzen, Algenblüten links um euch herum. Die Warnungen könnten nicht deutlicher sein, aber ihr wollt einfach nicht hören.

In jedem Augenblick steckt das Potential für eine bessere Zukunft, aber ihr weigert euch das zu glauben. Ihr glaubt es nicht und darum unternehmt ihr auch nicht, was nötig wäre um sie zu verwirklichen. Also wartet ihr auf diese schreckliche Zukunft, die ihr euch ausgesucht habt. Und zwar aus einem Grund: Weil diese Zukunft im Hier und Heute nichts von euch verlangt, nicht einen Handschlag.

Ja, wir haben den Eisberg gesehen und die Titanic gewarnt, aber ihr steuert trotzdem darauf zu. Volle Kraft voraus.

Wieso? Weil ihr unbedingt sinken wollt. Ihr habt aufgegeben.“ David Nix, Tomorrowland, 2015

Die Exitstrategie aus dem Alten (dem Künstlichen) ins Neue (dem Natürlichen) besteht in der inneren Entwicklung des Individuums und es wird auch kein „so tun, als ob“ dabei helfen. Der Mensch hat sich im Kern neu zu erfinden.
Und erst mit seiner Entwicklung, werden sich ihm die Lösungen für die wahrgenommenen – ich nenne sie jetzt mal „Probleme“ – offenbaren. Probleme, die im Kern nur Symptome sind. So hilft auch gewohntes Denken nicht weiter, was in der Regel auf Verdrängungskonzepten basiert.

Durch die gewohnte Bekämpfung und Behandlung von Symptomen, wird die Welt immer komplexer, Strukturen immer insuffizienter und der Mensch entmenschlicht sich darin unter den gewohnten Konditionierungen zunehmend selbst. Und dies mit nur einem Ausgang, wenn nicht umgedacht wird.

Es geht hier also nicht einfach nur um böse Globalisten.

6 Comments on Von bösen Globalisten

  1. „Es geht hier also nicht einfach nur um böse Globalisten“.
    Doch, denn genau die generieren ein System das die Eigenverantwortung beiseite schiebt, die Vorgaben in immer größeren „Organisationseinheiten“ definiert. Das Subsidaritätsprinzip des ersten Reichs und vorher wird auf den Kopf gestellt. Dies vergiftet den Menschen und die Gesellschaft in der er lebt in „allen“!!! Belangen. Der Mensch muß sich wieder als Mensch sehen und sich seiner unveräußerlichen Rechte und Pflichten besinnen.

    • Da kann ich Sie verstehen und auch beunruhigen: Die Vergiftung kommt durch das „Ich“ des Individuums selbst, was selbst für das „System“ verantwortlich zeichnet, während der Mensch denkt, er sei sein „Ich“.
      Ist es nicht etwas einfach gedacht, anderen nur die Schuld zuzuweisen und damit habe sich der Fall bereits erledigt? Davon schreibe ich in anderen Beiträgen.

    • Der Mensch bekommt erst eine Ahnung davon, sich ändern zu müssen, wenm er erkennt, daß er zeit seines Lebens von tendenzieller Berichterstattung (Lügen) beeinflusst worden ist.
      Ob er dann vom gemeinsamen Brett geht auf dem der Redner über dem Abgrund steht, hängt vom Grad des Zornes über diese Täuschung und der Einsicht über sich ab.

    • Das mag sein und ist von klassischer Sicht, die eigentliche Aufgabe dabei übersehend.

  2. Es macht sich immer gut weit reichende Gedanken zu verfolgen. Global gesehen, gibt es dann sicherlich weitreichender Freunde und Feinde. Und man muss aus einem größeren Umfeld wählen und selektieren. Aber das lernen wir ja schon seit ein paar Jahren mit dem Internet.

    • …wobei „Freund“ und „Feind“ lediglich zwei Erfindungen des „Ichs“ sind… 😉

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