Von Kommunikation und einem sich „belehrt“ fühlen

Gelegentlich findet der eine oder andere Dialog statt, wo es um Aufklärung geht und wie man dies alles vermitteln soll.

Dabei stellt sich heraus, dass Informationen dann am besten fließen, wenn ein natürlicher Bedarf besteht, zum Beispiel als Signal einer Frage. Überzeugen (überrumpeln) braucht man also daher niemanden, was somit auch ein entspannendes Fortschreiten im eigenen Tun mit sich bringt.

Hingegen taucht so manches Mal der Einwand auf, dass „Belehren“ nicht gerade ein besonders toller Stil sei. Über diese Aussage habe ich eindringlicher nachgedacht.

Bei näherer Betrachtung fällt auf, dass dieses sich „belehrt“ fühlen, jene selbst in sich erzeugen und somit auch dafür verantwortlich sind.

Das Gefühl entsteht, wenn man sich mit seinen Konditionierungen nicht bewusst auseinandergesetzt hat, die einen seit Beginn durch vordringliche Außenkonditionierungen manipulierfähig sein lassen. Die dabei entstehende Reaktion in Form eines Widerstandes, untermauert mit verbalen Argumenten, ist dabei ein gewohntes Verhalten. Verständlich.

Die Tage antwortete mir jemand in einer E-Mail:

„…Ungerecht, realitätsfremd und egoistisch ist, für sich alleine Erkenntnisse zu „bunkern“ und nicht wenigstens zu versuchen, die Menschen in großer Zahl für neue Ideen und Überlegungen zu begeistern. Noch schlimmer ist, aus dieser Position heraus auf andere Menschen herab zu sehen und sie ständig zu maßregeln, anstelle helfend zur Seite zu stehen. Überlege mal ob es nicht besser wäre, alle Menschen an solchen Gedanken zu beteiligen, selbst wenn sie es im Moment noch nicht vollständig verstehen können.“

Danke, lieber Uwe. Das sehe ich ebenfalls so. Deshalb gibt es ja auch meinen öffentlich zugänglichen Blog. Und wer fragt, erhält Antwort – auch Antworten, die ihm vielleicht nicht zuträglich sein mögen.

Es nutzt dem anderen und einem selbst wenig, die dargelegten Erkenntnisse nur zu bestätigen, wenn erkennbar der Weg noch viel weiter geht.

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