Wandel gestalten, statt nur zuzuschauen

http://tinyurl.com/5rt7vge (Handelsblatt)

„Die Zukunft ist nur dann ungewiss, wenn wir sie nicht (selbst) gestalten.“

Man kann nicht alles retten, schon gar nicht, wenn es soweit gediehen ist, dass jegliches Handeln nur in wilden Aktionismus ausartet. Diese ist seit einiger Zeit klar zu erkennen. Es ist auch erkennbar, dass einmal gelernte Handlungsmuster nach dem Prinzip: „Vom mehr des Selben“ keine Wirksamkeit mehr haben.

Solange global unwirksame Strukturen bestehen, die vordringlich die Eigeninteressen nähren, dürfen sich die Geldaktionisten nicht wundern, wenn alle nur noch die Hand aufhalten. „Tue was ich sage und nicht, was ich selbst tue!“, ist die höchste Ausprägung kartesianischen Denkens.
Dies alles aus der Ursache heraus, dass man marode Strukturen nicht mit Geldmitteln allein anpassen kann, schon gar nicht, wenn die Anpassung – jetzt kommt es dreifach – von „oben aufoktruiert“ wird.

Den schmerzlichen Wandel kann Griechenland nur meistern, wenn es sich an der Basis im Sinne aller erneuert und global wirksame ökomische Strukturen entwickelt, wenn es längst dafür nicht schon zu spät ist. Doch dies klingt alles so einfach dahergeredet: Denn noch fehlen diese Macher – wie in der Mehrheit der westlichen und östlichen Nationen. Und der Weg wird kein leichter sein.

Das Wissen dazu ist aber hier – hier Deutschland. Und es bedarf nur gestandener Beraterprofis, um den europäschen Wandel an der Basis zu gestalten. Es kann alles sein, wenn es gewollt ist. Doch es wird lange dauern, denn es gibt keine schnellen Lösungen, die von langer Dauer sind.

Die gleiche Situation trifft auch den Mittelstand in unserem Land zu, auch wenn man es nicht wahrhaben will. wir können uns als Nation, wie auch alle anderen Länder in der EU ud der Welt noch so benehmen, als ob das Wachstum das Nonplusultra ist, auf dass wir uns nur beziehen müssen, um Erfolg zu propagieren. Es bedarf mehr, um wieder in der Weltspitze mitwirken zu können.

aufstrebende Nationen, wie bespielsweise China, machen es vor: „Langfristiges Denken fernöstlicher Lehre.“, während man hier nur noch damit beschäftigt ist, Wunden zu lecken und sich mit Symptomen zu befassen.

Es war bereits vor drei Wochen in den Mainstream-Medien zu erkennen, dass der Wachstumsschub bald ein Ende hat. Zwar wir propagiert, dass die großen Unternehmen davon profitieren. Doch was ist mit den 10 Mio. Burnout und den 3. Mio an Depressionen erkrankten? Was ist mit den 363 Mrd, die jedes Jahr für organisatorische Unzulänglichkeiten unwirksam „durch den Schornstein“ der deutschen Unternehmen „geblasen“ werden, die wir jedes Jahr bis auf fast Null herunterfahren könnten?

Wir benötigen neue Organisationsmuster und -prinzipien in den Unternehmen, die  überfrachtete Strukturen in einfache und hocheffiziente ökonomische Teilsysteme wandeln.

Denn der Wandel, den wir wahrnehmen ist ein Strukturwandel. Das Geld, was gerade mit der Gießkanne verteilt wird, löst die Probleme nicht, sie schiebt sie weiterhin nur auf und so verschlechtert sich die Situation weiter. Wohin soll dies also führen?

Dass es anders sein muss und wird, dafür steht die Gruppe des Schubäus Modells.

Nicht alles lässt sich lösen, wenn es seine vernünftigen Systemgrenzen überschritten hat. Wenn man aber früh genug damit beginnt, kann man jedoch die Probleme bereits im Vorfeld erkennen und vermeiden. Die Zeichen der Zeit sind hierfür die Signale.

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