Wenn von Ursachen gesprochen wird, endet dies meist mit Symptombekämpfung

http://tinyurl.com/4e86jo5 (FAZ)

Sollte man sich die Frage stellen: Wie lange ging der Spaß bereits?

Auch wenn am Schluss jemand schuldig gesprochen wird, WIEDER EINMAL ein paar mehr Gesetze verabschiedet werden, WIEDER EINMAL mehr die Bürger beruhigt werden, täuscht es nicht darüber hinweg, dass WIEDER EINMAL nur Symptome kaschiert werden. Der nächste Skandal steht schon in der Pipeline.

Warum nicht mal über die eigentlichen Ursachen nachdenken? Die finden sich in den unzeitgemäßen und überfrachteten Organisationstrukturen der Unternehmen.

Warum?

Der Mensch lernte, Probleme überall dort lösen zu wollen, wo sie sicht- und spürbar in Erscheinung treten. Dieses Bedarfsdeckungsprinzip(Bdp) führt zu der Komplexität, die dem Mensch nun um die Ohren zu fliegen droht. Anfänglich funktionelle Strukturen degenerieren zu altersschwachen „Pflegefällen“. Im Glauben, mit genug Geldmitteln allein, könne man derartige Strukturen aufrechterhalten, führt dies zu den Problemen, mit denen wir es heute mehrheitlich zu tun haben.

Das Bdp fußt auf der Annahme, man habe es mit einzelnen, unabhängig voneinander existierenden Problemen zu tun.

In der Tat bewegen wir uns in einem vernetzten dynamischen System und seinen Wechselwirkungen. Dies erfordert eine andere Art von Bdp, um die eigentlichen Ursachen zu finden und zu regulieren.

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