Zum drauf herumdenken

Ich habe gerade mal zurückgeblickt, was ich so die letzten Jahre alles traktiert habe, wo mir auch noch Meinungen und Richtungen einer mich umgebenden Gemeinschaft zuträglich erschienen.

Als mich der Wirtschaftskriminalist in 2008 auf „Artikel 23“ und „fehlendem Friedensvertrag“ ansprach, dauert es noch bis 2010, als mich die „Stadt Fulda“ und das „Finanzamt“ auf einen „virtuellen“ Betrag bei der Gewerbesteuer schätzte und ich mir das erste Mal die Gesetze und Verordnungen auf ihre Gültigkeit hin überprüfte. Und alsbald landete ich im „Deutschen Reich“ und der „deutschen Geschichte“.

Als sich in 2011 alles Familiäre auflöste und das Klimpern von Rechtstexten eine Stufe intensiver wurde, kniete ich mich noch tiefer hinein und wie jeder weiß, ist alles irgendwann nur eine Schreib- und Beschäftigungsnummer.

In 2012 machte ich dann wie alle in meiner Umgebung die „Urkunde 146“ und vermutlich war dies der Grund, warum ich im selben Jahr kein „Deutsch“ mehr war. Mehr ist da aber auch nicht drin. Und wer glaubt, dass es genügt, wenn die Russen uns beschützen, hat die eigentliche Bedeutung der Souveränität noch nicht verstanden.

In 2012 traten wir mit einigen Kollegen der „Republik Freies Deutschland“ (RFD) bei, wo allerdings recht schnell erkennbar war, dass eine derartige Struktur – ohne wirtschaftliche Grundlagen – würde nicht überleben können. Das interessierte jedoch niemanden. Das Beste an der RFD war, wie eine Hierarchie entsteht – eine Verwaltung „ohne Wirt“.

In 2013 machten einige den „gelben Schein“, den man ja unbedingt haben müsse. Ich sah darin nur die übliche Nazi-Nummer durch den Begriff „deutscher Staatsangehöriger“ und später zeigte sich auch, dass die „POLIZEI“ diese gelben Scheine auch nicht kannte und es im Kern auch niemand interessierte.

Und wenn man gar nicht mehr funktionieren mag, dann erfindet das Finanzamt eben mal 32.000 Euro Steuern – trotz Hartz IV.

Die Nummer mit dem „Deutschen Reich“ und den „Preußen“ habe ich dann gar nicht mehr mitgemacht. Zum einen weil auch keine Unterlagen existieren, das ganze nur Zeit und Geld verschlungen hätte und weil ich auch erkannte, dass alles nicht weit genug führt.

Warum sollte ich anderen beweisen müssen, wer ich bin? Und wer sind die überhaupt, die dann über mich bestimmen wollen?

Da reden alle von „Souveränität“ und gleichzeitig schreien sie nach Staat, Vorgesetzen und Gesetzen.

Dass es nicht weit genug führt liegt daran, dass sich die Verfechter stets an Recht und Gesetz klammern, während sich das Ganze Thema „Recht“ (für mich) bereits in einem erklärbaren Wohlgefallen aufgelöst hatte. Es war erkennbar, dass da eine andere Nummer läuft.

Und wenn man einmal diese Grenze überschritten hat, dann hat das Recht nur noch die Bedeutung, dass es ein Werkzeug der alten Ordnung war und jegliche, hierarchisch organisierte Staaten nur verlängerte Rockschöße von „Mutter“ sind – also: Kreisverkehr.

Das Thema „Reorganisation von Bundesstaaten“ hatte sich bei näherer Betrachtung und aufgrund seiner prinzipiellen Parallelität zu Verwaltungen und den Erlebnissen und der RFD bereits am Anfang erübrigt: Es sind Strukturen, die keine Wertschöpfung betreiben – gleiches gilt für Staaten. Gemeinden sind auch nur dann interessant, wenn sie eine ökonomische Basis vorhalten. Das Interesse für Wertschöpfung ist und bleibt einfach höher angesiedelt.

Die beiden einzigen Themen, welche von grundsätzlicher Natur (für mich) sind, haben etwas mit wirksamen ökonomischen Strukturen und Versorgungsstrukturen zu tun und damit verbunden, mit der gesellschaftlichen Infragestellung und dem notwendigen Umdenkprozess.

Was eine Gesellschaft vordringlich am Leben erhält, sind Landwirtschaft und Industrie. Dort kann sich der Mensch durch Wissen, Fähigkeiten und Können einbringen und sowohl für sich wie auch die Gemeinschaft einen wirksamen Beitrag leisten. Auf der anderen Seite findet sich seine eigene Bewusstwerdung.

Alles andere sind (für mich) mittlerweile ausgetretene Pfade, die es sich (für mich) nicht zu verfolgen lohnt, weil sie einen von der Schaffung wirksamer Lebensgrundlagen wegführen. An dieser Stelle wird ganz klar, dass man ohne Ökonomie (die eigentliche Wertschöpfungsbasis einer Gesellschaft) sich keine Rechts-, Staats-, Verwaltungs- und Gemeindegedanken zu machen braucht, da dies alles Werkzeuge sind, die auf der Basis von Misstrauen und Abgrenzung (projiziertes mangelndes Selbstvertrauen) geschaffen wurden.

Es macht wie in 2012 in der RFD Sinn, sich die Frage zu stellen, welchen Beruf, welche Fähigkeiten und Können man gelernt hat, die mit direkter Teilhabe an Wertschöpfungsprozessen zu tun haben.

Damals waren wir drei, die ein umfängliches Profil abgegeben haben, damit man sich über die Leistungen und Fähigkeiten hätte organisieren und austauschen können. Nach vier Wochen waren wir immer noch die Einzigen.

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