49 Millionen Euro Minuszinsen für Gesetzliche Rentenversicherung

Original: Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) führt nicht nur zu Ebbe auf den Sparkonten. Auch das Geld der Beitragszahler verliert schleichend an Wert, weil die Sozialkassen nur noch Minirenditen auf die gehorteten Milliarden erwirtschaften oder sogar Strafzinsen zahlen müssen.

So meldete die gesetzliche Rentenversicherung zwar vergangene Woche einen neuen Rekord für ihre Mindestreserve, die mit 34,3 Milliarden Euro Ende Juni um gut 3,6 Milliarden Euro höher lag als 2017. Die gute Konjunktur und die entsprechend hohen Beitragseinzahlungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber machten es möglich. Doch was man bei der Rentenversicherung schamhaft verschweigt: Gut angelegt ist das sauer verdiente Geld der Beitragszahler in dieser Rücklage schon lange nicht mehr.

Im vergangenen Jahr wies die Rentenversicherung erstmals einen Zinsverlust von unter dem Strich 49 Millionen Euro aus. „Für das laufende Jahr rechnen wir mit einem negativen Wert in ähnlicher Höhe“, teilte der Leiter des Geschäftsbereichs Finanzen, Wilfried Husmann, jetzt in einem Schreiben mit, das dem Handelsblatt vorliegt… Rest auf dem Link.

Quelle: Handelsblatt