„A beginning is a very delicate time“

(v1.1) Wenn eine Wahl nur der symbolische Akt der Abgabe der Verantwortung ist, so sind jene, die daraus erstehen, ebenfalls nur „symbolisch“ vorhanden.
Die hierbei entstehende Vorstellung „auserwählt“ zu sein, mit einem Titel, angemessenem Posten lässt den Menschen letztlich doch nur ein Mensch sein. Am Ende ist es doch nur das gewohnte „Räuber und Gendarm“ Spiel aus der Kindheit. Mit dem Glauben an Geld und Macht, verfestigt sich die Vorstellung, Titel und Posten zu sein.

„Nur Gierige brauchen eine Re-Gierung.“

So wählt sich eine Masse seine Betreuer, im Glauben, dass diese schon das „Richtige“ tun. Dabei ist es vollkommen gleich, ob jemand dafür oder dagegen gestimmt hat, weil die Aufmerksamkeit aus eine Sache oder einen Sachverhalt das Dafür oder Dagegen überlagert.

„Im Alten ist Mehrheit kein Garant für Richtigkeit, sondern nur für Mehrheit.“

„Die Gewalt geht tatsächlich vom Volk aus“; die Mehrheit „herrscht“, so gilt im Umfeld klassischer Konditionierungen nicht unbedingt das, was Vernunft und Gewissen ausmachen, auch so ist.

Wer an dieser Stelle zu diskutieren meint, was Vernunft sein mag: „Vernunft ist der intuitiv getriggerte Prozess zwischen bedingungslosem Geben und bedingungslosem Empfangen. Sie ist der eigentliche Hort der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freiheit.“

Und damit ist klar, dass jeder nur an sich selbst wirken kann, wenn er vorhat, sich ohne die gewohnte Bevormundung entwickeln möchte und auch, dass man Vernunft, Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit nicht einfach „einfordern“ kann. An dieser Stelle sieht man ganz gut, welchen Einfluss Verdrängung auf Denken und Handeln hat.

„If you listen to fools, the mob rules.“ Black Sabbath

„Merkel muss weg“
Eine sehr oft gelesene Forderung. Jedoch ist es nicht damit getan, nur die „ungerechten Vorgesetzten“ bei der nächsten Wahl durch „gerechte Vorgesetzte“ austauschen zu wollen. Das wäre nur ein inhaltlicher Tausch, während das Prinzip „Vorgesetzte und Untergebene“, seine Ursache und damit verbundene Auswirkungen unangetastet bleiben – sich also nicht wirklich etwas ändert.

„Tauschen = Täuschen“

Das System in Frage stellen bedeutet nicht, nur irgendwelche Inhalte des Systems auszuwechseln.

Das gilt im Übrigen auch für den Austausch oder Überlagerung von Staaten durch andere, die insgesamt nur Fiktionen sind und im Grunde nur mit nettem Namen bezeichnete Besetzungen von Boden darstellen. Es ist eine Illusion, das jemandem etwas oder jemand anderer „gehört“. Wer jetzt einen Schritt weiterdenkt, wird erkennen, welche Rolle in in Wirklichkeit spielt, während nicht selten der „Gutmensch“ herausgehängt wird.

„Das versteht doch kein Mensch.“ „Das mag vielleicht sein. Doch frage einen Einjährigen mal, was 1 plus 1 sind. Der Mensch hat irgendwann das vergessen, was ihn wirklich wachsen lässt: Dass das Leben ein fortlaufender Infrage-, Lern- und Entwicklungsprozess seines Selbst ist und keine kurzweilige Ausbildung, um im Grunde genommen nur einen Hammer möglichst oft benutzten zu können, was dann entsprechend bezahlt wird.“

Dem Gewohnten genügt der materielle Vorteil, ob das bisher Erreichte gemehrt wird oder zumindest gesichert bleibt, was nicht wirklich etwas mit Entwicklung zu tun hat, worum es jedoch in der alten Ordnung im Grunde genommen geht.
Wer sich an dieser Stelle wundert: Einer mehrheitlichen Verdrängung kann man nicht mit offensichtlich ihnen angenehmen Dingen kommen, wenn sich etwas ändern soll, denn man würde diesen mit einem Argwöhnen begegnen. Also wird eine Katastrophe nach der anderen geschaffen, um die Masse in Bewegung zu versetzen, was im Kern von ihr auch abgelehnt wird. Und schon wieder offenbart sich die Verdrängung.

„Stellt euch vor, ihr werft einen Blick in die Zukunft und erschreckt bei dem, was ihr seht. Was fangt ihr mit dieser Information an? Zu wem würdet ihr gehen? Zu wem? Politiker? Großindustrielle? Und wie würdet ihr sie überzeugen? Mit Daten, Fakten? Viel Glück.

Sie werden alle Fakten anzweifeln, die ihnen Sand ins Getriebe streuen und ihre Profite verringern. Aber was wenn, wenn man einen Weg finden würde, den Mittelsmann zu umgehen und den Menschen diese kritischen Nachrichten direkt in die Köpfe zu setzen?

Die Wahrscheinlichkeit umfassender Vernichtung stets unvermindert an. Der einzige Weg es auf zuhalten, war es zu zeigen. Den Menschen Angst einzuflößen.

Denn welcher vernünftige Mensch würde nicht wachgerüttelt, angesichts der potentiellen Zerstörung von allem was er kennt und liebt? Zur Rettung der Zivilisation führte ich ihr die Vernichtung vor Augen.

Was glaubt ihr, wie diese Vision aufgenommen wurde? Wie haben die Menschen auf ihre drohende Vernichtung reagiert?

Sie haben sie verschlungen, wie eine Delikatesse. Sie hatten keine Furcht vor ihrem Niedergang. Sie haben ihn aufgemotzt.

Man erfreut sich daran in Videospielen, in Fernsehsendungen, in Büchern und Filmen und von ganzem Herzen schloss die Welt die Apokalypse in ihre Arme. Sie rannte ihr voller Inbrunst entgegen. Niemand merkte, dass eure Welt in sich zusammenfiel wie ein Kartenhaus.

Es sterben Menschen an den Folgen von Fettleibigkeit, während unzählige andere verhungern. Kann mir das einer erklären?

Bienen und Schmetterlinge sterben aus. Die Gletscher schmelzen, Algenblüten links um euch herum. Die Warnungen könnten nicht deutlicher sein, aber ihr wollt einfach nicht hören.

In jedem Augenblick steckt das Potential für eine bessere Zukunft, aber ihr weigert euch das zu glauben. Ihr glaubt es nicht und darum unternehmt ihr auch nicht, was nötig wäre um sie zu verwirklichen. Also wartet ihr auf diese schreckliche Zukunft, die ihr euch ausgesucht habt. Und zwar aus einem Grund: Weil diese Zukunft im Hier und Heute nichts von euch verlangt, nicht einen Handschlag.

Ja, wir haben den Eisberg gesehen und die Titanic gewarnt, aber ihr steuert trotzdem darauf zu. Volle Kraft voraus.
Wieso? Weil ihr unbedingt sinken wollt. Ihr habt aufgegeben.“ David Nix, Tomorrowland, 2015

Im Kern „herrscht“ auch kein Mensch, sondern herrschen stets seine Denk- und Verhaltensmuster über ihn, bestimmen über sein Fühlen, Denken und Handeln und damit, welche Bedeutungen er den Dingen im Prozess der Wahrnehmung zuordnet: In der Regel im Sinne der Erhaltung und Verteidigung des Bisherigen, der Ablehnung von Neuen, wodurch er seinen Entwicklungsprozess „selbst“ aushebelt.
Damit macht er sich selbst unwirksam gegen Veränderung und damit einhergehende Anpassungen.

Da sich der Mensch nicht mit der Art und Weise, warum er so reagiert, beschäftigen mag, verdrängt er dies und „herrscht“ somit lieber über andere. Willkommen in der Außendarstellung(!) der Hierarchie und einer Gestaltungsorgie, wie sie nicht funktioniert.

Dies wird er solange tun, wie er seine Verhaltensmuster, die ihn so handeln lassen, nicht hinterfragt, siehe die Aufgabe des Menschen im Gleichnis von „Esau-Segen“.

Das Ende dieser Haltung ist dann erreicht, wenn die maximale Komplexität der von ihm so geschaffenen Systemstrukturen erreicht ist und der Aufwand diese zu erhalten, seine volle Aufmerksamkeit beansprucht, während die Aufgaben, weswegen die Strukturen geschaffen worden sind, nicht mehr erfüllt werden.

Solange er die Aufgabe sich selbst zu hinterfragen – mit Hilfe dessen, was ihm im Außen begegnet – jedoch vor sich herschiebt, wird er nur immer wieder zu denselben Ergebnissen in seinem Handeln gelangen, selbst wenn er noch so viele Absichten formuliert, er andere erwählt und vorzuschicken meint und nur so tut, als ob es doch endlich anders werden soll.

Man sieht es recht nett an der Geschichte der letzten paar tausend Jahre, die besser „das Geschichtete“ heißen sollte.

Erkennt man, dass „Gewinner“ und „Verlierer“ auch nur Rollen innerhalb der alten Ordnung  sind, ist es auch vollkommen Wurst, wer die Geschichte schreibt, wenn die Denk- und Verhaltensmuster vom Prinzip her bei beiden die gleichen sind.

Ist auch erst einmal das Konzept der Verdrängung erkannt, so entpuppt sich auch sein „so tun, als ob“, als reine Selbsttäuschung.

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Dass der Mensch sich etwas vormacht, sieht man an den Regeln, die er zunächst aufstellt und dann willkürlich-opportun ändert, zum Beispiel die Grenzwerte für  Trinkwasser:

Bis 1986 galten 500 µS/cm (Mikro-Siemens pro Zentimeter) als oberster Grenzwert für Trinkwasser und bis zum 30.09.1990 waren es inzwischen 1.000 µS/cm.
Bis zum 27.05.2001 wurden daraus 2.000 µS/cm und seit 28.05.2001 sind es 2.790 µS/cm (Ungeachtet, dass ein Wasser stets besser als 130µS/cm sein sollte, um die Aufgabe wirksamer Ver- und Entsorgung der Zellen, im Körper erfüllen zu können.).

Regeln die vom Menschen gemacht werden, unterliegen ersichtlich seiner opportunen Anpassung, um bspw. weiter von „gutem Trinkwasser“ sprechen zu können, während der ökonomische Aspekt „Kostenersparnis“ die wesentliche Rolle einnimmt.

Vom Menschen gemachte Regeln, funktionieren auch nur dann, wenn sie „durchgesetzt“ oder „artig“ eingehalten werden – vorausgesetzt, sie sind überhaupt bekannt. Da Papier in der Regel geduldig ist, offenbart sich bei der Durchsetzung nur die Macht der Bestimmung über andere.

Naturgesetze hingegen haben die Eigenschaft, dass sie nicht veränderbar und selbstregulierend sind. Es ist lediglich die Aufgabe des Menschen, sie zu entdecken und diese für sich in der Gestaltung des Konkreten (materielle Organisation (Dinge, Sachen, Produkte usw.)) und Abstrakten (Organisation, z. B. Unternehmensstrukturen) nutzbar zu machen.

Beim Menschen sind diese unter anderem Vernunft und Gewissen in ihrer tatsächlichen, entfalteten Form (nicht in ihrer gespielten und betreuten Form), natürliche Selbstregelmechanismen.

Treffen sich zwei Juden fragt der eine: „Was ist dir lieber? 5.000.000 Euro oder fünf Töchter?“ „5.000.000 Euro.“ „Nein“, sagt der andere. „Wenn du 5.000.000 Euro hast, willst du noch mehr. Wenn du fünf Töchter hast, hast du genug.“

Wenn also überall großzügig von Vernunft gesprochen wird, warum gibt es dann Betreuer, die alles vorzugeben meinen (während sie sich meist selbst nicht daran halten), während gleichzeitig die Unvernunft der Masse unausgesprochen und unangetastet bleibt und man sie im Glauben belässt, dass es „Vernunft“ sei?

Lediglich wegen der Rolle des bezahlter Betreuung und entlohntem betreut sein.

„Mit keiner Materie des Universums, kann man ein schwarzes Loch füllen.“

„Hartz IV: Banden prellen Staat um 50 Millionen Euro“

Klingt es dann noch vernünftig, andere wiederum willkürlich sanktionieren zu wollen, wenn die Dummheit in den Köpfen herrscht?
Vielleicht sollte man die Sanktionierer nach §127 StPO (Jene glauben ja an ihre Gesetze, die sie wahrscheinlich selbst nicht kennen.) einfach mal festnehmen. Das klingt doch mal „vernünftig“.

Die gesellschaftlich tolerierte Unvernunft ist der Antriebsmotor für das weltweite Geschäfts-, Betreuungs- und (Selbst)Ablenkungsmodell. Gleichzeitig ist sie auch für die Beeinträchtigungen in der Natur verantwortlich.

„Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht. 1. Mose 28 “, läuft unter dem Aspekt beibehaltener, menschlicher Unvernunft – hauptverantwortlich – alles gegen die Wand.

„Ob er wohl vorher noch die Kurve bekommt?“ „Wenn er sich weiter mit Erbsenzählerei beschäftigt und dem Hochhalten seines meist auf Gestern orientierten Ansinnens, nö.“

So zeigt sich auch, dass nicht „der Stärkere gewinnt“, sondern der, der sich der Natur und ihrer Regelwerke anzupassen weiß, was nicht unbedingt damit zu tun hat, dass man jetzt im Wald leben muss, während die Denk- und Verhaltensmuster die gleichen bleiben. Umdenken und sich  umprogrammieren ist ein innerer Prozess.

Wie schrieb neulich jemand? „Wie? Ihr wollt das Naturrecht? Das ist ja das Faustrecht, das Recht des Stärkeren!“ Als er erfuhr dass, das „Naturrecht“ auch „Vernunftsrecht“ genannt wird, waren seine Worte – bevor er „verschwand“ – sinngemäß: „Wie willst du das denn den anderen beibringen?“

Wie heißt es so schön? „Der Einzelne kann ja sowieso nichts machen“, wenn er sich selbst aus dem Veränderungsprozess herausdividiert. Damit sollte nun geklärt sein, dass diese Ausrede einem Verdrängungskonzept entsprungen ist.

Es genügt also, wenn der Einzelne sich darin übt, dass er ja sowieso nichts ändern könne, damit es wie bisher so weitergeht.

„Millionen von Einzelschicksalen.“

Denn erst das Produkt dieser Haltung „macht den Bock fett“. Somit sieht man auch schön, dass die Mehrheit bereits zusammenarbeitet, allerdings kann sie ja sowieso nichts ändern. Schade. Es hätte ja mal gepasst.

Nach den „Georgia Guidestones“ scheinen also 500.000.000 Menschen wirklich zu genügen, die sich zumindest durch Vernunft und Gewissen zum Ausdruck bringen.

Keiner will dem parasitären Geschwür angehören, was die Erde aussaugt, denn er muss ja Geld verdienen, damit er leben kann, hat keine Zeit und muss dafür sorgen, dass es für ihn selbst weitergeht wie bisher, die „anderen“ machen ihm ja das Leben so schwer.

Und solange wird auch das Gut für die unmündigen Unvernünftigen verwaltet, und das nennt sich „Treuhandverwaltung“.

„Doch haben die Besatzungsmächte treuhänderisch die Aufgabe des handlungsunfähigen Deutschen Reichs wahrgenommen, also ist ihr Handeln dem deutschen Souverän zuzurechnen.
Folgerichtig haben die Siegermächte stets betont, die „Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus“ sei eine rein deutsche Angelegenheit.“
FAZ, 26. August 2013, Nr. 197

Also steht die Entscheidung an: Noch mehr Betreuung, Steuern und mangelnde Entwicklung des Menschen oder Um- und Weiterdenken – bezogen auf die Entfaltung von Vernunft und Gewissen (intuitiv zu fühlen, was rechtens ist)?

„Wer nimmt, dem sei genommen. Wer hingegen gibt, dem sei gegeben.“

Mit der Entscheidung geht das Verlassen der belohnten Komfortzone mit einher, kommt automatisch auch die Aufgabe der Entfaltung von Vernunft und Gewissen „auf den Tisch“ und damit auch die Annäherung an den bisher verdrängten Prozess des Lebens selbst.

Dabei muss man nicht alles erst vorher erst wissen, um es dann zu tun. Das wäre auch nur die übliche Beschäftigung. Das Leben funktioniert halt anders – vorausgesetzt man hat Vertrauen zu sich und zum Leben und verinnerlicht. Alles was einem dabei begegnet enthält , wo man etwas dazulernen kann. vorausgesetzt man stellt sich die Frage: Was habe ich zu einer gegebenen Situation dazuzulernen?

„Das Leben kann nur in der Rückschau verstanden werden, muss aber in der Vorschau gelebt werden.“ Experimenter

Entscheidet man sich dazu, kommen alle notwendigen Informationen wie von selbst zu einem (natürlicher Entwicklungsprozess).

Wer sich noch fleißig im Sammeln und Auslisten von Unsäglichkeiten und einer Liste der Schuldigen aufhält und daran festzuhalten gedenkt, dreht sich derweil in einer immer schnelleren Waschmaschine, wo am Ende zumindest diese vier erkannten Optionen auf ihn warten: Gewalt gegen sich, Gewalt gegen andere, Resignation und Regression oder Erkenntnis und Entwicklung.

Letzteres sorgt dafür, dass der Pfad für den Menschen immer schmaler und es immer leiser um ihn wird. Jene, die nur „so tun, als ob“, werden sich mehr und mehr von ihm ablösen.

Nur das klassische „Ich“ gaukelt seinem Inhaber ein Endszenario vor, vor dem er sich ständig fernhalten soll, „malt ihm jenen Teufel an die Wand“, den es selbst erfunden hat.

Dabei ist das „Ich“, jene Denk- und Verhaltensmuster, von denen der Mensch glaubt, er sei diese – er sei sein „Ich“.

Ein Mensch, der gelernt hat, sich selbst zu verachten, ist damit die hochgradige Schöpfung seines eigenen „Ichs“. Denn auch der „Feind“ ist nur eine Kreation seines „Ichs“, um so sein Handeln weiter rechtfertigen zu können.

Die Ausrede, als Einzelner könne man ja sowieso nichts ändern, um sich nur weiter hinter „die Mehrheit tut es ja auch“ bequem einzufügen, zählt ab diesem Moment nicht mehr, weil man sich damit nur etwas vormacht.

„Nimm alles, was Dir zu deiner eigenen, inneren Entwicklung hilft. Das kann Dir niemand nehmen. Das was sich als abträglich erweist, stelle in Frage und schaue, was seine Ursache ist. Vermeide Schuldzuweisungen/Verdrängung.
Die Welt ist nur deshalb kompliziert, weil man die Mechanismen nicht erkennt, die alles kompliziert machen. Diese laufen auf einer Ebene ab, wo selten hingeschaut wird und dort fällt auch das Umdenken leicht.“

Es zählt nicht, was andere von einem Denken, sondern dass man sich selbst in die Augen schauen kann und ehrlich und aufrichtig zu sich selbst ist und sich nichts vormacht.
Andere täuschen einen nicht, sondern man sich in der Regel selbst und damit auch die anderen, die sich üblicherweise auch selbst täuschen – während sich dabei die Schuld dafür zugeschoben wird.
Das nennt man auch sich gegenseitig und selbst das Leben zur Hölle machen.

Von dieser Haltung sind auch die Sichtweisen betroffen, die sich in der Regel als dystopische Stimmung und vordringliche, als „normal“ angesehene Problemorientierung zum Ausdruck bringen, man also „sein Schicksal“ als „von Gott gegeben“ hinnimmt – im Kern eine gewohnte Opferhaltung eingenommen wird.

Das reicht vielleicht bis zur Toilette, jedoch nicht bis zu den Sternen.

„Krise ist jener geistige Zustand, dass mit vorhandenem Wissen keine Lösung mehr erreichbar ist und das Prinzip „Vom mehr des Selben“, die Situation nur weiter verschärft (und immer komplexer werden lässt). Und dies bei gleichzeitiger Gegenwehr durch permanente und konditionierte Problembetrachtung.“

Upps.

P.S. Um es so auszudrücken: Der Wandel, der nicht selten nur als Verfall angesehen wird, beruht auf den ankonditionierten Denk- und Verhaltensmustern, die das System repräsentieren und das Wahrnehmen, Beurteilen, Fühlen, Denken und Handeln des Beobachters beeinflussen.

Musikalische Untermalung: