Das Erzählte reicht?

Nicht selten kann man über die erfolgreiche Arbeit der Parteien oder regierender Parteien lesen und es wird einem beim Lesen dabei richtig warm ums Herz. Kampf gegen:

  • Einbrecher,
  • Rechtsradikale,
  • Rechtsextremisten,
  • Internetkriminalität,
  • Ausländerkriminalität
  • usw.*

Den gewohnten Wahlgläubigen stimmt das entsprechend gelassen, die richtige Entscheidung bei der letzten Wahl getroffen zu haben, zumal die Erfolgserlebnisse mediengerecht aufbereitet und präsentiert werden und dem Wähler ja das eine oder andere Vorteils-Bonbon offeriert wird. Und alles was nicht in dieses Denkschema hineinpasst, ist sowieso rechts, links oder sonst was – also ein toleriertes Verdrängungskonzept.

„Wir sind die gute Mitte.“

Mein dazu passender, auf der TAZ veröffentlichter Kommentar: „Rechte und Linke sind lediglich die Handlanger der Mitte.“

Heute kann man erkennen, dass Ideologien lediglich unterschiedliche Etiketten desselben Weins sind: der Hierarchie, der Vorgesetzten und damit verbundener notwendiger Obrigkeitshörig- und -gläubigkeit.

Schaut man sich die Realität an, so findet man reichlich Kriminalität bei den Parteien, Banken, Gerichten und Verwaltungen. Doch wenn man das Offenkundige zur Anzeige bringt, verschwindet das ganze Geschriebene in einem Sumpf der Bürokratie, rückschriftlicher Märchenstunden, wechselnder und nicht zuständiger Sachbearbeiter, ohne Unterschrift und ohne Rechtswirksamkeit wieder. Und das ist nur der harmlose Anfang.

Vor kurzem rief mich ein Mann an und erzählte mir von der Zwangsversteigerung seines Hauses. Als er später Akteneinsicht am Gericht bekam, gab es nicht ein Schreiben von ihm und man sagte ihm: „Wir haben nie etwas von Ihnen erhalten und sind davon ausgegangen, dass auch für sie alles rechtens ist.“

Das Internet ist mittlerweile voll von Berichten über Zwangsräumungen, Zwangsversteigerungen, Kantinenwirtschaft, Plünderungen, Kindesentzug, Willkür, Existenzzerstörungen, polizeiliche Machenschaften, Anwendung ungültiger Gesetze, Korruption &c.

„Was macht den Unterschied zwischen ihnen und Verbrechern aus?“ „Wir haben das Gesetz auf unserer Seite.“ „Aber das war einmal…“

Wir alle kennen das zur Genüge. Man ahnt nun, wo „gespart“ wird, um es den Gläubigen in den Hals zu werfen. Und wer nicht mehr gläubig ist, gehört nicht mehr dazu.

Wenige die wissen, was abläuft, bedienen sich über Arbeitsverträge und Lohn der Hörigkeit  ihrer Sachbearbeiter, um ohne wirksame Rechtsgrundlagen einen Anspruch auf die Wertschöpfungsfähigkeit anderer erheben zu wollen. Und damit das ganze funktioniert hat, wurden die „Mitarbeiter“ auch gleich entsprechend geformt.

Und wer am ökonomischen Leben keine Teilhabe mehr hat, sorgt zumindest dafür, dass es für die Verbliebenen nicht weniger wird, die schaffen das schon selbst.

Wir haben es im System, durch die entstehende hierarchische Ordnung, mit einer ökonomischen Entartung in der Zusammenarbeit, durch einen sich zunehmend entpuppenden Parasiten zu tun, der sich nur anfänglich als lächelnde, symbiotische Begleiterscheinung präsentiert.

Jener, der unter Nutzung des Gewohnheitsrechts, gewohnter Mittel und auf Basis und Nutzung konditionierter Verhalten seiner gläubigen Wähler agiert und alsdann erkoren, mit seinem Hofstaat „re-giert“.

Aber das geht ein Glück zu Ende und weise an dieser Stelle darauf hin, dass es nicht genügt, sich nur dem „Deutschen Reich“ wieder verpflichten oder unterstellen zu wollen. Denn das ist nicht weit genug gedacht – selbst wenn mittlerweile über dreißig (30!) Reichs- und Exilregierungen existieren sollen.

*und schön weiterso.

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