Enteignungen in NRW

(v1.1) Das Unternehmen Finanzamt sucht Mitarbeiter für die Grundstückstelle und schon bricht bei so manch Betroffenem die Verlustangst aus. Sachte‘ma: Was geht denn da bei Euch ab?

Der Ausdruck „Eigentum verpflichtet“, ist sicher den meisten bekannt, die in der Vorstellung unterwegs sind, dass sie tatsächlich Eigentum haben (mit oder ohne SHAEF-Gesetz Nr.52). Nur hat niemand Recht auf Eigentum, sondern ist es nur ein Privileg, was dem Einzelnen zugebilligt wird – und mehr auch nicht.

Es wird einem das Privileg des Eigentum oder Besitzes solange zugestanden, wie man sich an die Regeln der Autorität, die innerhalb des Systems gelten*, gehalten wird. Und diese Regeln sind dehn- und auslegbar.

Sicher mag so manche Unruhe berechtigt sein, doch stelle man sich diesen Gedanken vor: Eigentum und Besitz sind lediglich erfunden worden, um sich so dem Gehorsam der Hörigen sicher zu sein. Es ist eine auf Gewohnheiten basierende und kollektiv vereinbarte Vorstellung, die nur innerhalb der alten Ordnung ihre Geltung findet.

„Eigentum verpflichtet… zu Gehorsam.“

Alles andere ist Makulatur, sich damit auseinanderzusetzen, welche Gesetze und Verträge nun gültig oder geltend sein sollen, wenn diese nur willkürlich-opportun eingehalten werden und jede kleine „Quiekbehörde“ sowieso macht, wie es ihr gerade passt. Siehe auch: Pascal, Fiktion, Rechtsysteme

Hält man sich in der anerzogenen Verlustangst auf, wird auf diese Weise das notwendige Denken verhindert, was in der Regel durch Klagen und Kämpfen (wollen) überlagert wird. Das erste Verhalten ist nur eine Ventilfunktion für das selbstgeschaffene Leid und das andere nur ein Verdrängungskonzept.

Um es so auszudrücken: Es nutzt nichts, nur fortwährend über Unsäglichkeiten herumzujammern und in den Blogs anzuhäufen.

Es ist sinnvoll, sich nicht in die Rolle des Opfers zu begeben, da es den früheren Engagements jede Glaubwürdigkeit abspricht.

Wer sein Leben auf den Vorstellungen von Geld (ein System, was er nur nutzen darf), Eigentum, Besitz, Hab und Gut aufgebaut hat oder aufbaut, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages aufwacht und merkt, dass auch er nur an eine gemeinsam vereinbarte Märchenstunde geglaubt hat.

Um es so auszudrücken: Innerhalb der gewohnten Sicht- und Handlungsweisen, welche die alte Ordnung verkörpern, gibt es keine Lösung, außer ihre Infragestellung. Eigentum und Besitz sind lediglich vereinbarte Erfindungen über die Dinge, die man vor Augen hat.

Niemandem gehört irgendetwas oder irgendwer!

Wie gesagt: Das System zeichnet sich durch ein „so tun, als ob“ aus, dazu gehört auch auch so tun, als ob einem etwas gehört, was die Mehrheit, weil sie es überall sieht, für echt erachtet, was jedoch nur gewohnt.

Klar, wie weit die Täuschung greift und wer alles davon betroffen ist?

Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass alle bisherigen „Gegenmaßnahmen“ lediglich Werkzeuge der alten Ordnung selbst sind, mit der die Ordnung nur weiter bestätigt wird!