Gesellschaftliche Aufklärung und Betrachtung abgeschlossen

Dies ist meine persönliche Schlussbetrachtung – mit weitreichenden Folgen.

Im Zuge des Schubäus Modells habe ich es mir über die letzten zehn Jahre zur Aufgabe gemacht, die Menschen im Allgemeinen darüber zu informieren, dass ein real umsetzbares Lösungsmodell existiert, was an der Stelle wirkt, wo es jeden Menschen lokal, national und global betrifft. Niemand soll sagen, er habe nichts davon gewusst.

Und so komme ich nun Schritt für Schritt zum Eigentlichen.

Am Schluss aller Willensbekundungen muss es immer noch getan werden und es bedarf jener, die es tun. Was dabei nicht vergessen werden darf, dass es auch der rechten Zeit und des rechten Ortes erfordert. Das ist beileibe nicht mehr gegeben.

Aber alles hatte auch seinen Sinn: Denn konnte ich mir ein Bild über das System und seine Anhänger machen und deren Mechanismen, die mit Verhalten, Gewohnheiten und Konventionen beschrieben werden können.
Wer macht sich schon Gedanken um die Ursache für das Ganze? Wohl kaum jemand. Es zeigt sich, dass jeder Einzelne nur aus dem „Teil“ herauskommt, wenn er seine eigenen Handlungsgrundlagen in Form seiner Denk- und Verhaltensmuster infrage stellt – alles deutet darauf hin und ist das einzige Opfer, was es zu „opfern“ gibt.

Das gehörte „Ja, aber die anderen sind noch nicht soweit“, klingt dabei eher wie eine unbeholfene Problemverschiebung.

Mögen sie mit dieser Einstellung in Frieden leben und ziehen. Sie dienten dazu, um mich selbst zu erkennen. Und wenn mich jemand fragt, wie es mir geht, steht es hier geschrieben: „Es geht mir gut.“

Wenn es ums Tun geht und obwohl so ziemlich jeder Zeter und Mordio schreit, geht die Orientierung in der Regel in Richtung Verteidigung von bestehendem Hab und Gut. Da bleibt kein Platz für Neues – zu oft erlebt.

Ich erkenne, dass den Menschen, die sich selbst nichts wert sind, auch das gebrachte Getane nichts von Wert erscheint. Mögen Sie ihre Probleme fortan selbst lösen oder der Wertigkeit des Getanen entsprechen.

„Ich bin nicht gekommen, um die Welt zu retten, denn die löst sich schon von selbst auf und mit ihr ihre Vertreter – solange diese nicht umdenken.“

Es zeigt auch, dass Menschen nicht gleich sind und wenn man es noch so oft mit hochgerissenen Armen ins Ohr gebrüllt bekommt, denn unterscheiden sie sich unter anderem in ihren Aufgaben, verbunden mit den Wissen, Fähigkeiten und Können und deren begriffliche Umkehrungen.

„Mögen sie fortan selbst ihre Aufgabe in sich finden und erkennen.“

Denn noch immer handelt es sich um ein ökonomisches Prinzip, nach dem der Mensch agiert: Denn er hat seinen Körper mit entsprechender Energie zu versorgen, damit dieser weiter funktionieren kann und er damit eine Aufgabe erfüllen kann. „Suffizientes Handeln“, könnte man auch sagen.

Die Fähigkeit organisieren zu können, scheint dabei ein weit verbreiterter Irrglaube zu sein – einschließlich der Vorstellung, jene die es können, müssen es ja umsonst tun oder jene, die es tun wollen, dies sich in der Regel mit Arbeitsverteilungen an „Untergebene“ erschöpft.
In der Regel der Grund, warum überall „mitmachen“ draufsteht und für mich der Grund ist, nicht mitzumachen. Wirksame Zusammenarbeit benötigt keine Bedingungen, jedoch der Wertschätzung.

„Ohne ökonomische Grundlage, macht auch keine Gemeinschaft Sinn. Der Grund, warum mehrheitlich auch gern ‚geschaut’ und „gewartet“ wird.“

An dieser Stelle mag ich auf ein Telefonat hinweisen, in dem man mir im Beratungsgespräch sagte, dass die Qualität meiner Leistung und Gedanken mit 150,00 Euro per Stunde gerechtfertigt ist. Ich nehme das hiermit gerne und dankend an.

Von Mitredern und Mitessern
Die Illusion, dass jeder bei allem und überall mitreden will, ist mir allzu oft genug begegnet. Das funktioniert in der Form nicht und ist zum Scheitern verurteilt. Denn ist in der Regel ein Erodieren des eigentlichen Themas erkennbar, was sich später in „Bla und Blubb“ wiederfindet.

„Wir wollen Dir etwas Geld für die Webseite geben, damit Du das so machst, wie wir das wollen.“

Noch Fragen? So manche Webseite darbt mit ihrer alsbaldigen Ankündigung vor sich herum, man sieht: Reden allein macht die Dinge nicht. Erkennbar, dass Wertschätzung auch etwas mit Geld zu tun hat – allerdings bedingungslos.

Und so eine Webseite kostet Geld. Die Erfahrung zeigt, dass 3.500 Euro dafür nicht ausreichen. Und plötzlich ist es vorbei mit der Wichtigkeit des Themas und es werden wieder „kleine oder gar keine Brötchen“ gebacken.

„Das Klagen der Notwendigkeit des Themas verhallt alsbald, wenn Aufwand und Zahlen auf den Tisch kommen.“

Dieses überall Mitreden wollen ist ein Phänomen eines individuell vorhandenen, mangelnden Selbstvertrauens und auf der anderen Seite ein Stelldichein für Energievampire, Untote, Hausfrauentreffs und Kaffeekränzchen, Kontrollfreaks und „Hervorstecher“. Auf der anderen ist auch erkennbar: Wer überall „mitmacht“, braucht nachher nichts zu bezahlen, um daran teilzuhaben.

„Wir müssen etwas tun!“ „Was denn?“

So manches Modell und Gemeinschaft habe ich mir angesehen und es strotzte vor Vielfalt, doch nirgends stand, wie die Verbreiter es umzusetzen gedenken und woher sie das Geld dafür nehmen wollen. Andere wiederum hätten es gerne gesehen, wenn ich „mitgemacht“ hätte.

An unbezahlten Öko-Projekten habe ich definitiv kein Interesse, siehe „Ökonomische Aspekte haben Vorrang“. Projekte, die mehr auf gefährlicher Naivität mit Tendenz zu euphorischer Selbstverstümmelung basieren.

Zu anderen Zeiten gab es auch gemeinsame Gespräche. Auf die Frage: „Wie würden Sie das umsetzen?“ stellte sich jedoch schnell heraus, dass das Umsetzen gedanklich wohl nicht mit inbegriffen war – erkennbar, dass es nicht genügt, nur ein Unternehmen mal geleitet zu haben.

Auch wenn es so manchem nicht so „recht“ einzuleuchten mag oder er es gar für Unsinn hält: Die Ökonomie ist die Basis einer jeden funktionierenden Gesellschaft – und auch der Grund, warum Kriege geführt werden und mit dem passenden Wissen ausbleiben.

„Essen, Trinken, Dach über dem Kopf, Mobilität und Kommunikation.“

Rückblickend auf über zehn Jahre, ist die Aufgabe des Aufklärungsprozess nun abgeschlossen.

Es wurden mehrere tausend Emails und Briefe verfasst, national und international Menschen kontaktiert, Gespräche geführt – ungeachtet der vielen Beiträge auf diesem Blog. Es war jedoch weder aussichts- noch sinnlos, jedoch eine notwendige Aufgabe.

Dass das Interesse eher bescheiden erscheint, liegt in der Natur der Dinge: Kaum jemand hat sich mit der Infragestellung einer Organisationsform und deren praktischer Umgestaltung vertraut gemacht und es zeigt sich, dass die große Zahl lediglich als „ökonomische Nutzer“ aufgewachsen ist.

Zudem war Interesse nur dann gegeben, wenn sich der Einzelne etwas davon „zu eigen“ machen versuchte oder sich dies zumindest erhoffte. Was jedoch ohne grundlegende Voraussetzungen gänzlich zum Scheitern verurteilt war und ist – vereinfacht ausgedrückt. Dies an jene, die sich noch immer daran versuchen.

Das Schubäus Modell spricht auf der einen Seite jene an, die ein natürliches Händchen zur Gestaltung hochwirksamer Organisationenda haben oder gar entwickeln wollen und dies als Berufung vor Augen sehen. Das betrifft sowohl Berater, Beratergesellschaften wie auch unternehmensinterne „Changemanager“.
Das Modell verwendet dafür den Begriff des Systemgestalters. Denn ist es ein wirksames Verflechten zwischen drei Ebenen: Funktion (Mensch und Aufgabe), Kommunikation und Information (IT, Daten und Informationen) sowie der Wertschöpfungsprozesse.

Im Weiteren berührt das Modell die Bildungseinrichtungen, deren Zeitpunkt konsequent-fachübergreifender Lehrinhalte und grundlegender Neuausrichtung wohl im Anmarsch ist. Der Systemverfall lässt diesen Gedanken geradewegs zu.

Das Modell betrifft jene, die ein Unternehmen ins Leben gerufen haben wie auch beteiligte Mitwirker, um im Kontext einer gemeinsamen Ziel- und Zweckrichtung  die Lebensgrundlagen gewährleisten wollen – dies in einem Umfeld, wo Qualität, Preis und Leistung noch immer einen Faktor darstellen, um Waren und Dienstleistungen adäquat gegen entsprechende Geldmittel zu tauschen, auf die niemand zu verzichten vermag.

„Die Gesellschaft gewährleistet durch arbeitsteilige Wertschöpfung (Ökonomie) ihre Lebensgrundlagen, durch (normalerweise) sinn- und vernunftvollen (ökologisch) Umgang mit den natürlichen Ressourcen (Natur). Dieses Wechselspiel entartet durch die Organisationsform der Hierarchie über die Zeit.“

„Damit Seeleute zur See fahren können, benötigen sie Schiffe – Schiffe, die von Schiffbauern konstruiert und gebaut werden.“

Die Aussage: „Die Gesellschaft kann sowieso nichts tun“, trifft dann zu, wenn man Menschen anspricht, die gewohnt durchblicken lassen, dass sich am besten etwas erst mal „bei den anderen“ verändert.
Das  bleibt solange für jene bestehen, solange kein Umdenken geschieht. Armut bedeutet „arm an Mut“. Wie im Inneren, so auch im Außen – ein Phänomen des alten Systems.
Klagen, Sucht und Flucht in die Welt der Drogen sind um so offensichtlicher. Die Gewalt, als Ausdruck gesellschaftlich selbst geschaffener Unwissenheit.

Da braucht man auch nicht von Zusammenarbeit zu sprechen, mehr erscheint alles darin als ein kollektives Überleben – und dieses „funktioniert“ auch dann erst, wenn ein Nutzen für jene erkennbar ist.

Die letzten zehn Jahre

Profitieren mögen alle, jedoch dafür etwas tun… das steht auf einem anderen Blatt. Etwas nur zu beobachten oder Interesse in wartender Haltung zu zeigen, genügt dafür natürlich nicht. Mitreden wollen viele. Die Frage dabei ist jedoch: Was ist der Einzelne bereit dafür zu tun? In der Regel wird es dann sehr ruhig und es folgen Ausreden. Diese Form angekündigter Zeitvergeudung mag ich mir ab diesem Moment ersparen. Das nennt man auch Prioritäten setzen.

Die Tage besuchte ich eine alte Webseite, die seit längerer Zeit ankündigt, „gleich“ wieder online sein zu wollen. Es zeigt: Man kann einfach nicht mit jedem zusammenarbeiten. Und gerade in diesem Thema wird recht schnell klar, wo zwischen (Mit)Reden und Können der wesentliche Unterschied besteht.

„Ich habe kein Geld, wir sind arm und wir haben Hunger.“ „Dann lass’ uns für Deinen Kunden eine Webseite machen. Der hat keine und braucht eine, wie du selbst sagst. Zudem hat er eine Menge Projekte, wo er jedes Mal eine komplette Seite benötigt.“

Getan hat sich nichts.

Beim Schubäus Modell gab es über die vielen Jahre genug interessierte Akteure, die sich jedoch am Ende weniger „agil“, als mehr „interessiert“ erwiesen haben – oder das Feld fluchtartig verlassend oder so gierig, dass man das Furnier auf dem Tisch nach dem Gespräch kontrollieren musste. Oder jene, die „Zusammenarbeit“ suchen, um nur umsonst an Leistungen gelangen zu wollen.

„Ich komme nur zum Essen, aber zum Abwaschen bin ich wieder unterwegs.“

Auffällig ist bei der ganzen Situation, dass die Mehrheit der Gespräche in den letzten Jahren mit Menschen stattgefunden hat, die über keine unternehmerischen Eigenschaften verfügten oder gar ein Unternehmen ihr eigen nennen konnten – trotzdem mein Entschluss zur Aufklärung und dabei „zufälliger“ Erarbeitung gesellschaftlicher Grundlagen. Man sieht: So manches macht doch Sinn.

„Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück…“

So hat sich über die umfangreichen Betrachtungen und Analysen bestehender Systemstrukturen und Teilnehmer über die Jahre gezeigt, dass man „überall“ zwar gewillt und fest entschlossen ist, etwas ändern zu wollen, dies zunächst lieber „woanders“ erst einmal „beobachten“ mag. Und wenn man den Leuten zu nahe tritt, dann erfolgte in der Regel die gewohnte Abwehrhaltung, die im Unternehmertum gänzlich anders gehandhabt wird.

„Es ging beim Klagen gar nicht darum, dass sich etwas ändern soll, sondern darum, nur Aufmerksamkeit und Mitleid zu bekommen.“

Was bei den vielen Blog-Beiträgen prima herausgekommen ist, dass die Gesellschaft von Denk- und Verhaltensmustern geleitet wird, die sie als Individuum zu hinterfragen hat, wenn sie den Sinn des Alten und dessen bisherige Notwendigkeit sowie den ersten Schritt in die Neue Zeit als klare Erkenntnis für sich verbuchen will.

Die Grundlagen dafür vermittle ich in meinem PDF und in meinen Vorträgen.

Einigen schien meine Denkweisen ein Dorn im Auge zu sein, denn sonst hätte es in 2006 nicht zu diesen „rechtlichen Vorfällen“ geführt. Das hat jedoch wenig genutzt.
Die Strukturen mögen noch existieren, man kann sie ja auch nicht wegreden, denn haften an ihnen die nochgläubigen Akteuren – und die finden sich sogar bei den sogenannten „Systemaussteigern“ – noch.

Zumindest kann ich für mich selbst sagen, dass alles soweit infrage gestellt und hier im Blog nachlesbar ist. Die jeweilige Bedeutung des Alten lässt sich so nur durch zunehmenden Energieaufwand der Nochgläubigen am Leben halten – noch. Und wie man sieht, mit schwindendem Erfolg.

Fazit: Das System ist auch in den ärmsten Menschen zu finden, das Geld kann es also nicht sein. Die Menschen funktionieren in ihren Kernverhalten nach den gleichen Mustern.

Ich habe in jede Ecke geschaut, die sich mir zeigte, mit jeder Seele gesprochen, die mir begegnete. Und nun: Genug der Worte, der Betrachtungen und der Zeit gesellschaftlicher Konditionierungen.

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