Heute schon den Frieden herbeigetanzt?

(Tobias Sommer, 3.Oktober 2015) Asylanten wohin man schaut. Es sind wohl auch gut geschätzte 20 Prozent echte Notfälle dabei…

Und der Rest? Stationierung fremder Truppen und Herbeiführung von Kollateral auf das Kartellgebiet des Treuhandverwalters BRD. Dummerweise fehlen diese dann in ihrem Heimatland, welches dann keine oder nur ungünstige Kredite vom IWF bekommt. Zufall?

Rechtsbankrott wohin man schaut. Nicht unterschriebene Urteile sind mittlerweile „normal“.

Die Urschrift hat der nette Onkel Richter schließlich indossiert und zum handelbaren Wertpapier gemacht. Vollstreckungen gibt’s hierzulande nur illegal ohne Originaltitel. Wo war da gleich nochmal der dingliche Anspruch? Hmm…

Verwahrlosung wohin man schaut. Rentner wühlen in Mülleimern. Kinder und Jugendliche, die lieber in ihre Smartphones statt in den Himmel oder in die Natur gucken. Nicht, daß man womöglich noch so komische Wolken am Himmel erblickt. Oder besser noch: Eltern, die ihr Gehirn und ihr Leben mittels Speicherchip führen und den Kinderwagen beim Shoppen, pardon Einkaufen, als lästig empfinden. Ohne das Kind würden doch viel mehr Bierdosen reinpassen. Die „erfolgreicheren“ Eltern, die ihre Kinder beim Selbstverwirklichen vergessen, sind da auch nicht besser…

Degenerierte Nahrungsscheiße wohin man schaut. Aber egal. Wenn Stiftung Warentest sagt, daß es gut sei, dann schiebe ich’s mir eben rein. Werden die nicht hauptsächlich von der Bundesregierung finanziert? Hmm, was mache da denn jetzt als linksgrüner Gutmensch bloß? Sagen die in der Werbung etwa nicht die Wahrheit?

Gleichgültigkeit wohin man schaut. Hauptsache, das Dschungelcamp, „DSDS“ und die Tagesschau werden noch gesendet. Damit kann ich mich über die Armseligkeit meines Lebens hinweg ablenken lassen. Obwohl dazu natürlich auch sehr gut amerikanische Krimiserien dienen.

Aufwachen, Leute! Mit Muschebubu, Mantra singen, Friedensgebeten, Lichterketten und Meditationen samt Lichtarbeit ist es nicht genug! Na klar ist das auch wichtig. Ich selbst leiste da auch meinen Beitrag. Aber: „Die Anderen“ machen das auch; nur andersherum!! UND sie haben die Waffen, die Polizei, die Politikerdarsteller, die Medien, das Militär, die Logen, die Kirchen, Mind-Kontrol, das Gesundheitswesen und last but not least das Finanzwesen auf ihrer Seite! Das alles haben wir nicht. Noch nicht. Ach nein; eher doch nicht. Dazu müßte man ja seinen fetten Hintern aus dem Sessel hieven, seine Nase in Bücher drücken und endlich seine Wünsche und Überzeugungen auch LEBEN. Igitt, leben? Was soll das denn? Dann doch lieber Flatrate-Saufen.

Manchen mag ich damit unrecht tun und den Lesern dieser Zeitschrift wohl erst recht. Aber seht euch um. Was seht ihr im Lande? Erleuchtete Duldsamkeit den Fährnissen dieser Zeit gegenüber oder doch eher stumpfsinnige Lethargie, wo jeder darauf wartet, daß der andere es schon richten wird? Na dann: „Gute Nacht, Deutschland!“ Und einen solch verseuchten Genpool soll jemand retten kommen? Ich bitte euch. Da kommen ja noch nicht mal mehr die Pinguine von Basis 211. Und ich kann’s ihnen nicht verübeln. Wieso fällt mir gerade „Phönix aus der Asche“ dabei ein?

Ich schäme mich neuerdings immer öfter mal ein Deutscher zu sein. Überhaupt nicht wegen unserer Vorfahren, sondern wegen unserer Zeitgenossen.

Die Vokabel für das nächste Quartal, die man in jeder Schreibweise und Betonung verinnerlichen sollte, lautet: „N E I N !“ Es ist sowas von „fünf nach zwölf“, Leute! Wie wollt ihr das später nur euren Kindern und Enkeln erklären, sofern dann überhaupt noch deutsche Kinder auf den Straßen anzutreffen sind. Aber hey, ich singe einfach „hare krishna, hare hare“ und der nett grinsende Albaner in deutscher Polizeiuniform wird mir schon nichts tun…. Genauuu!