Ich mag, was insgesamt traktiert wird

Warum? Die Frage, die sich hier gleichfalls anschließt: „Wie bekommt man mindestens 62 Millionen Menschen dazu zu erkennen, dass die professionelle Abgabe von Verantwortung an der Wahlurne noch nie was getaugt hat – während sie gewohnheitsmäßig obrigkeitsorientiert funktioniert, immer noch ihr Kreuzchen „irgendwohin“ zu absolvieren müssen meint.

Wie ich auf darauf komme? Ganz einfach. Eine Menge, die nach über 70 Jahren und mehr, immer noch nicht über ihr Handeln reflektiert (da sie sich auf arbeiten und Geld verdienen selbst reduziert hat), kann man nur beikommen, indem die von ihr auserkorenen Akteure so viel Unsinn verzapfen, dass sich einem „die Fußnägel hochrollen“.
Da nutzt es auch nichts, das Kreuz das nächste Mal nur woanders setzen zu wollen, damit sich dann endlich etwas verändert. Das ist eine Illusion.
Was wäre, wenn der Wahlprozess, anschließende Stimmauszählung, die Übermittlung der ausgezählten Stimmen (ob richtig oder gefälscht) gar nichts mit dem Ergebnis zu tun hätte? Was wäre, wenn es vollkommen egal ist, welche Farbe man sein Vertrauen schenkt, solange man hoffentlich nur einen Vorgesetzten wählt?

„Ja, aber wenn ich nicht wähle, dann kommen doch die anderen dran…“

Das ist das übliche Verhalten der Angstmacherei – im Übrigen ein anerzogenes Verhalten.

Noch in 2012 beschloss das BVerfG das Bundeswahlgesetz für immer „über den Jordan“ gehen zu lassen. Da gab es sogar eine Sendung aus „der Anstalt“. Und?

Es wurde sogar „reichlich“ aufgeklärt… und was haben in 2017 so manche „Reichsbürger“ gemacht? Sie haben die AfD gewählt. Und da waren sie „weg vom Fenster“. Zeit, Politik neu zu denken und nicht nur mit anderen „Vertretern“ zu spekulieren.

Ich soll doch bitte nicht alles so schwarz sehen, stehen wir doch immer noch besser in der Welt da, als die… anderen, die weniger (Demokratie) haben.

Ein farbig angemalter, mit Konventionen befüllter Sandkasten, am unendlichen Strand des Lebens – neben vielen anderen… Sandkästen.

„Kind, iss deine Suppe auf! Ein armer Afrikanerjunge wäre froh, wenn er nur die Hälfte davon hätte.“ „Ich auch, Mama.“

Die Hierarchie – Organisationsform als Allheilmittel, mit eingebauter Verdrängung – nach unten. Karriere ist dabei wie Bergsteigen – auch die Luft wird dabei immer dümmer dünner.

Anmerkung: Google hat nach einigen Jahren festgestellt, dass der „BERG. Blog“ wohl doch nichts mit dem gewohnten Bergsteigen zu tun hat. Ich bedanke mich an dieser Stelle für die jahrelange Positionierung bei den Begriffen „Berg“ und Blog“ auf Platz 1.

Auf „Reichere“ neidisch zu sein und eine Reichensteuer zu fordern, während der Blick bereits umherschweift, um jene zu finden, auf die anschließend dauerhaft herabgesehen werden kann, falls die Forderung offen bleibt, hat alles keinen Sinn. Die anderen sind nicht verantwortlich für das Problem, was man selbst auf dem eigenen Tisch hat.

An diesem Punkt ist erkennbar, dass bereits fleißig zusammengearbeitet wird – zumindest solange – wie es opportun ist. Ansonsten muss man sich des „Problems“, am besten zusammen mit dem „schuldigen Verursacher“ entledigen. Und wer will schon ein schuldiger Verursacher sein?
Sie kennen sicher die Nummer mit der „Schuld“. Die lässt sich auch nur solange einreden, bis man erkennt und verinnerlicht(!) (im Sinne von selbst anerzogen) hat, dass sie lediglich auf einem Verdrängungskonzept basiert. Einfach nur dagegen sein, hilft auch nicht, weil das auch nur ein Verdrängungskonzept ist.

Auf diese Weise hält sich das System selbst am Leben.

Das Prinzip macht hier die Musik, indem sich die gegenseitig beschuldigenden Beschuldiger im tänzelnden Vertreterschritt zueinander im Takt bewegen. Man hat kollektiv vergessen, dass es um etwas größeres geht, als man selbst.

Einer der größten Illusionen, die sich der Mensch innerhalb der alten Ordnung schuf, ist die Vorstellung, dass graue Haare, Falten und altersbedingte Befindlichkeiten, Titel, Pöstchen und dicke Bankkonten, erreichtes Eigentum und Besitz, etwas mit Erwachsensein zu tun haben.

Erwachsensein hat etwas mit menschlich-persönlicher Entwicklung von Vernunft und Gewissen zu tun, darüber hinaus etwas mit Verantwortungsbewusstsein und sich daraus entwickelnder Selbstbestimmung – und nicht dem gewohnten Zerrbild einer Fiktionen, wie z.B. ein „souveräner Staat“ oder üblich organisierte Ökonomien.

Unvernunft und Gewissenlosigkeit – neben fehlender Verantwortlichkeit des Menschen für seine eigene Entwicklung – sind Kennzeichen für das Geschäftsmodell innerhalb der alten Ordnung. Da bekommt „die berühmte Marktlücke“ auch ihre Bedeutung, das Unterteilte noch weiter unterteilen zu wollen.

Das Geschäftsmodell überlagert den natürlichen Fluss, überflutet diesen mit künstlichen Bedingungen. Verträge sind Mechanismen, um künstliche Beziehungen herstellen zu wollen, die in der Natur (im Sinne natürlicher Regelwerke) nicht existieren.

„Ja, aber die anderen sind noch nicht soweit“, ist dabei die beste Ausrede.

Die Ursache bleibt also weiterhin unbetrachtet, da sich der einzeln angesprochene, zwar äußert, dass sich „etwas“ ändern soll, er selbst sich jedoch nicht in diesem Rahmen zu bewegen meint. Und so warten die einen auf die anderen, dass sich endlich etwas tut – und umgekehrt.
Kaum jemand ist sich darüber bewusst, dass er an etwas mitwirkt, während er gleichzeitig in der anerzogenen Vorstellung unterwegs ist unbeteiligt zu sein. Wenn doch alle sich für unbeteiligt halten, warum geschehen die Dinge dann trotzdem?

An diesem Punkt laufen mir die beiden Argumente über den Weg: „Ja…, aber die anderen sind noch nicht soweit.“ oder: „Ja…, aber ich muss doch.“

„Ich bin noch nicht soweit.“ „Natürlich nicht… Niemand wird das je sein.“ Dialog aus Dr. Strange, 2016

Könnte also gut sein, dass nicht nur das Tun die Dinge verändert, sondern bereits das Denken und dies im Sinne für das Leben oder gegen das Leben an sich.

„Eine Fiktion kann man nicht bekämpfen, sondern nur in ihren Grundfesten in Frage stellen, verbunden mit der Frage warum sie grundsätzlich existiert haben.“

„Der kleinste Marketing-Prozess: Chappi® schützt den Hund vor Chappi®-Mangel“.

Wem es auffällt, komme ich seit langer Zeit ohne das gewohnte Recht aus, um irgendetwas „rechtlich“ zusammenargumentieren zu wollen und wenn das eine oder andere genannt wird, geschieht dies stets in einem rechtsphilosophischen Zusammenhang – ein maßgeblicher Unterschied.

Der Bezug des Menschen zum Leben selbst – zunächst im Form seiner als „normal“ erachteten, jedoch gewohnt wirkenden Abgewandtheit vom Leben, führen schnell dazu, dass die üblich oberflächlichen Betrachtungen schnell an Bedeutungen verlieren, da es sich in der Regel um Erscheinungsformen (Symptome, Syndrome) des Systems handelt.
Erscheinungsformen, denen in der Regel in Form zuträglichen und abträglichen Verhaltens begegnet wird.
Der Grund, warum so mancher eine sich zuspitzende Situation beobachtet liegt daran, dass sich der Einzelne – fest davon überzeugt – selbst nicht als Teilnehmer sieht.

Auch bei der Objektivität (die gerne mit Sachlichkeit verwechselt wird) handelt es sich um ein Verdrängungskonzept, welches man den vorhandenen hinzufügen kann wie: Kampf, Widerstand, Flucht, Ab- und Ausgrenzen, Ablehnen, Ignorieren, „Unglaube“, Beratungsresistenz, Schützen, Schuldzuweisung &c.
Um diese Verhalten zu rechtfertigen, dazu braucht es den Feind, der einen ja dazu „nötigt“, sich so verhalten zu müssen Jedoch ist er nur eine Erfindung des „Ichs“.
Nun mag sich jeder einmal vorstellen, was passiert, wenn man von Kindesbeinen an beigebracht bekommt, dass andere der Feind der Familie, der Gemeinschaft sein sollen, und dies auch noch schriftlich deklariert wird.

„Der Feind, der vom anderen behauptet, er sei ja der eigentliche Feind.“

Das nennt sich auch „Projektion“ und durch anerzogene Fremdbestimmung, führt dies in der Regel nur in eine Richtung – Eskalation. Das Prinzip: vom mehr des Selben.

Es handelt sich hier um eine Erscheinungsform der gesellschaftlich tolerierten Unvernunft, wo religiöse und staatliche Glaubensrichtungen als Schutzmäntelchen herangezogen werden, um den Kampf gegen den „Klassenfeind“ auch schriftlich rechtfertigen zu wollen.

„Durch das Erfinden eines äußeren Feindes erschaffen wir uns gewöhnlich reale Feinde. Und diese werden dann zu einer realen Gefahr für das „Ich“, obwohl es auch dessen Schöpfung ist.“ Dr. Peter Fonagy, PH.D., FBA, Zitat aus dem Film: „Revolver“

Welche Bedeutung plötzlich das Umdenken erlangt und gleichzeitig auch jene offenbart, die sich nicht anders auszudrücken wissen. Gemeinsames Leid, ist halbes Leid. Änderungsbereitschaft? Keine.

Wie sollte das auch gehen, wenn man gelernt hat, sich im gewohnten Rahmen zu verhalten, wo Verdrängung herrscht und alles, was nicht in den Rahmen hassverzerrter (Hass ist invertierte Liebe) Sichtweisen hineinpasst.

Reklame: „Diese Woche: Bundesweite Hassdurchsuchungen!“

Die Tür steht unten gerade auf Jeder darf kommen, wenn er denn mag.

Der Mensch, der sich nicht liebt, ist hoffnungslos abhängig von anderen und ggf. auch deren Manipulationen. Er hasst sich selbst und macht andere dafür verantwortlich. Er ist ein Feind seiner selbst und gleichzeitig ein dazu erzogenes Geschöpf seiner elterlichen Vorgesetzten.

„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ Rechtsphilosophischer Hinweis, Art. 6 GG

Jetzt wissen Sie auch warum. Das „Ich“ des Menschen erzeugt jenes System, um seine Handlungsexistenz anschließend rechtfertigen zu wollen. Selbstreferenz.

Die Feindbildprojektion wirkt auf jene ganz besonders schlimm zurück, wenn sie diese an einem Menschen zur Anwendung bringen wollen, der das Konzept der Feindbildprojektion jedoch bereits durchschaut hat. Dann reflektiert dieses Bild direkt auf den Sender zurück.

Das Opfer wird im Falle vorenthaltener Liebe darin eine Machtposition des anderen erkennen wollen, da es der Meinung ist, dass es nicht genug Liebe erhält. Welche Bedeutung auf einmal die Selbstbestimmung erlangt.

So am Rande. Wissen Sie, wie man die Problematik mit den Ausländern löst? Indem man die Absicht aufgibt, dass es Grenzen gibt, die es zu verteidigen gäbe, denn sind diese nur eine Erfindung, um sich im Kern gegen Veränderung abgrenzen zu wollen.

Zeit, sich von überholten Denk- und Verhaltensweisen freiwillig zu verabschieden. Der gefühlte Zwang und widerstand so manchen Akteurs, ist ein Signal seiner Denk- und Verhaltensweisen gegen Veränderung.

„Erst wollte man Veränderung, nun setzt sie ein und dann ist das auch wieder nichts. Ach so, es war nur mal so gemeint,… aber im Kern gar nicht gewollt. Ich verstehe.“

Um es so auszudrücken: „Dort wo das übliche Gezänk herrscht und Feinde gesehen werden, wird im Grunde genommen nur nicht weit genug gedacht. Es fehlt der Blick nach vorne, weil die Entwicklung durch anerzogenen Verdrängung überlagert, nach gestern fokussiert wird.

Alles Verhalten, um einer möglichen Veränderung entgegenwirken zu wollen, die notfalls auch mit Gewalt durchgesetzt wird.

„Gewalt ist das Werkzeug der selbsternannten Unwissenden – und ihrer Gegner.“

An diesem Punkt sieht man ganz deutlich den Unterschied zwischen dem Leben und dessen Wesensmerkmal die natürliche(!) Entwicklung und der Simulation des Lebens, in der sich bewegt wird und nicht wenige diese als einzige Existenz belohnt angenommen haben.
Da reicht es auch nicht aus, wenn der Mensch versucht seine(!) künstliche Intelligenz reproduzieren zu wollen. Hübsch erkennbar, wie groß die Luftnummer im Kern ist.

Dass ein Tisch ein Tisch ist und indem man darauf klopft, sind keine Begründung von Realität zu sprechen statt von, wenn es um das System geht. Denn ist das System, die gewohnten Denk- und Verhaltensweisen selbst.
Wer an dieser Stelle die Frage stellt, wie man das denn „den anderen“ beibringen soll, ist die verkehrte Frage, da diese sichtlich von der Verdrängung manipuliert gestellt wurde.

Es betrifft stets den Einzelnen selbst, der sich selbst entschlossen dazu entscheidet.
Es gibt auch keine anderen, auf die er zunächst erst mal warten müsste – gleich ob er noch keine Entscheidung zur Entwicklung getroffen hat oder bereits vor langer Zeit.

„Neo, genau wie ich, wirst du irgendwann einsehen, dass es ein Unterschied ist, ob man den Weg nur kennt oder ob man ihn beschreitet.“ Morpheus, Matrix, 1999

Werkzeuge der Infragestellung
Zu den beiden miteinander verbundenen Disziplinen Recht (dies im Sinne des überpositiven Rechts, was dem Menschen in entfalteter Vernunft und Gewissen zu eigen wird) und Philosophie (der weltliche Bezug des Menschen), gesellt sich die Psychologie, mit ihrem Hinweis auf die dürftig entwickelte Selbstreflektion.
Das Annehmen der Theologie (in ihrem Wesenszug, nicht in der gewohnten Anwendung ihren Inhalten) übernimmt dabei die Aufgabe, den geistigen Bezug des Menschen zum Leben selbst (wieder) herzustellen, von dem sich er als kollektives Ganzes abgewandt hat, während er gleichzeitig ein Zerrbild schuf.

Die klassische Politik übernimmt dabei die Aufgabe, statt wirksame Strukturen der Entwicklung, Strukturen der Entsprechung und Erhaltung zu gestalten, was sich im Rahmen globaler Veränderung zunehmend als überholt darstellt.

Jene, die in einer Neue Weltordnung nur eine extremere der alten Ordnung erkennen mögen, tun dies in der Regel aus der Sicht klassisch konditionierter Denk- und Verhaltensweisen, was sie zu Mitwirkenden eben jener Ordnung macht, während sie selbst „den Teufel an die Wand gemalt“ haben wollen. Man bekommt also immer das, was man sich nimmt. Das Opfer, was sich hinter seinem Rollenspiel versteckt, bekommt am Ende die Hose heruntergezogen. Gut, wenn man umdenken kann, wenn man sich ernsthaft dazu entschließt.
Doch dem Angstgewöhnten gelingt es recht selten, sich seiner eigenen Verhalten bewusst zu werden, weil er nicht weiß, wo er anfangen sollte, ist er ja auch zu sehr damit beschäftigt, sich gegen andere, die er ihm als „Feinde“ begegnen, verteidigen zu müssen.

Dass er sich durch seine eigenen Denk- und Verhaltensweisen „gezwungen“ fühlt, das „kompensiert“ er, indem er den anderen die Schuld dafür gibt, dass er ja nicht anders kann.
Der Uneinsichtige wird sich am Ende in seinem eigenen Untergangs- oder Rückzugsszenario wiederfinden, selten sich jedoch entwickeln wollen. Entwickeln, was im Grunde genommen nur funktioniert, wenn er sich von den bisherigen Konventionen der Gesellschaft verabschiedet, was nicht bedeutet, dass das Liebgewonnene gleich „über die Wupper“ ist – um es mal flapsig auszudrücken.

Ich mag jedem Interessierten und Entschlossenen an die Hand geben, sich in der Rolle als Detektiv zu fühlen, der den größten Fall seines Lebens zu lösen hat, wo es jedoch nicht ausreicht, die anderen einfach als Schuldige und Lügner zu enttarnen, und damit habe sich der Falls bereits erledigt.

Es gilt ein festes, inneres Fundament für sich zu schaffen, was sich nicht nur aus Unsäglichkeiten zusammensetzt.

Im Grunde genommen ist es wie eine ein echtes Abenteuer für Bergsteiger, man lernt zu wandern, zu klettern und vor allem im richtigen Moment konzentriert und auch mal wieder gelassen zu sein. Manchmal sind die Seile etwas kurz oder zu dünn, dann hat man zu springen. Die notwendige Kletterausrüstung findet sich dabei unterwegs. Improvisieren gehört auch dazu, ebenso wie Mut und Intuition – verbunden mit der Absicht, das Leben an sich weiterzubringen.