Ist-Zustand und Neuorientierung aus Sicht holistisch/systemischer Regelprinzipien

(Pilgerzell, Alexander Berg, 19. August 2012) Von repetitiv Gelerntem und vergehender kollektiver Vereinbarungen in Zeiten des Wandels – einer Welt der Dinge und Teile descart-newton’scher Ausprägungen

Die aktuelle Situation in unserer Gesellschaft zeigt, dass bestehende, vom Menschen geschaffene Systemstrukturen auf dem Prüfstand stehen, mehrheitlich bekannte Pro- und Antagonisten mit den bestehenden Denk- und Verhaltensmustern zu keiner wirksamen Lösungen mehr kommen:

„Der Wunsch, die „Lösung“ in einem Satz erwarten und verstehen zu wollen, manifestiert zudem die noch bestehende Starrheit mehrheitlich geprägter Denk- und Verhaltensmuster.“

Die Ursache finden wir in einer kollektiven Vorstellung des aktuellen Weltbildes wie auch der Aufgabe des Menschen in dieser „Realität“.

Diese und nachfolgende Gedanken mögen sehr allgemein gehalten sein – mit Absicht – denn es betrifft alle vom Menschen „in die Welt gesetzten“ Systeme. Doch lässt sich ein Streifzug durch einzelne Disziplinen nicht ganz verhindern – und das ist auch gut so.

Als „Entschuldigung“ (es gibt eigentlich keine Schuld) für die aktuelle Situation in der wir uns als Gesellschaft bewegen, muss hier angeführt werden, dass es nicht anders gelehrt und gelernt wurde. Betroffene und Akteure sitzen in einem Boot.

Nachfolgende Gedanken stehen untereinander in Wechselwirkung, versuchen die gewohnte Linearität zu durchbrechen, die durch das Medium und kollektiv Gelerntem gegeben ist – sicher den einen oder anderen Leser verwirren wird, weil es sein gewohntes Denken zu widersprechen scheint. Macht aber nichts.

Vom Denken und Handeln in einer Welt der Dinge und Teile
Mehrheitlich wurde repetitiv gelernt, Probleme dort lösen zu wollen, wo sie für alle sicht- und spürbar in Erscheinung treten.
Damit verbundene Denk- und Verhaltensmuster führen bei fortgesetzter, engagierter Anwendung (im Irrglauben es würde besser werden) zu vermehrter Komplexität und damit verbundener, sichtbarer Unzulänglichkeiten in den Systemstrukturen – einschließlich zunehmender menschlicher Bemühungen,
mit künstlichen Regelprinzipien der Lage eines Tages wieder Herr werden zu wollen (Watzlawick spricht hier vom Prinzip „Vom mehr des Selben“).

Dies jedoch ist ein kollektiver Irrglaube; wie auch „der Mensch im Zentrum allen Denkens und Handelns“. Beides führt zu keiner Lösung – eine kollektive Sackgasse, hervorgerufen durch eine kollektive, unvollständige! Wahr-Nehmung.

Das Ignorieren oder Verdrängen bereits sichtbar stattfindendem Wandels, führt aus Sicht klassischer Psychologie zu Psychosen, denen die Betroffenen nur durch hinzulernen, also integrierendem Mitwirken begegnen können.

Bezogen auf die rechtkräftigen Bundesbereinigungsgesetze 1, 2 und 3 ein, die Gesundheit förderndes Argument für die gleichgeschaltete Justiz, wie auch die sich daran klammernde, gleichgeschaltete Politik und Exekutive.
Gleichschaltung, hervorgerufen durch das „bereinigte“ Staatsangehörigkeitsgesetz in Verbindung mit „Staatsangehörigkeit: Deutsch“, die von den Nazis ins Leben gerufen wurde.

„Wenn Recht zur Ware wird, werden seine berufenen Akteure zu Händlern.“ (Wobei wir ja auch Handelsgerichte haben, die nach dem Seerecht handeln.)

Doch wieder zurück zum Thema.

Die Ursache finden wir im kollektiv-konventionellen gelehrtem und gelerntem Paradigma, man bewege sich in einer Welt der Dinge und Teile und scheinbar unabhängig voneinander existierender Probleme (René Descartes beschrieb dies in seiner Maschinentheorie. Das Phänomen einer Welt der Teile und Dinge verfolgt uns jedoch bereits seit einigen tausend Jahren. Die Ausführung würde an dieser Stelle jedoch zu weit führen).

„Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile“, beschreibt es treffend. Es geht um Emergenzen und Synergie-Effekte.

An dieser Stelle beim aktuellen Verständnis von der „halben Wahrheit“ sprechen zu wollen, kommt dem Sachverhalt mehrheitlicher Wahrnehmung und damit verbundener Probleme sehr nahe (Und da es kollektiv „abgesegnet“ wurde, kommt kaum jemand auf die Idee es in Frage zu stellen). Und was „halbe Wahrheit“ bewirkt, kennen wir zur Genüge.

Bringen wir diese Gedanken nun mit den wechselwirkenden Kernsystemen Natur, Wirtschaft und Gesellschaft in Beziehung und formulieren nachfolgenden Gedanken:

„Die Gesellschaft gewährleistet ihre Lebensgrundlagen durch arbeitsteilige Wertschöpfung, bei sinnvollem Umgang mit den natürlichen Ressourcen.“

Wir hätten es im Idealfall mit einem sich selbstregelnden System zu tun. Was diesen Zustand entfremdet, gehe kurz auf das mehrheitlich empfundene „Problem“ ein:

„Wahrgenommene, ausufernde Verschuldung wird durch zwei Faktoren (wechselwirkende Prozessmuster) beschleunigt. Zum einem durch die Zinseszins-Problematik im Geldsystem – ein exponentieller Verlauf. Zum anderen durch ein falsch gelerntes Problem-Lösungs-Prinzip, was ebenfalls exponentiell verläuft und zu vermehrter Komplexität in den ökonomischen Strukturen führt (siehe am Anfang des Textes). Ersteres wird zudem durch Zweiteres befördert (besagte Wechselwirkung).

Mehrheitlich gelernte “Gegenmaßnahmen” zur Aufrechterhaltung der Systemstrukturen allgemein:

  • Mehr Arbeitsaufwand für immer weniger Lebensqualität,
  • mehr Energieeinsatz und damit verbundene Umweltthematiken,
  • mehr Druck in den Hierarchien, Gegendruck und Burnout,
  • gesteigerter Ressourceneinsatz in einem begrenzten System
  • und – wie bereits angerissen- mehr Geldmittel und somit mehr Schulden, Zinsen und Zinseszinsen (bei Schaffung von Geld als Schuld aus dem Nichts,
  • plus mehrheitlich wahrgenommene Symptome in der Gesellschaft, regional, national und international.

Der Mensch selbst, versucht innerhalb seiner gewohnten, konditionierten Wahrnehmung, durch Wunschvorstellungen und davon abgeleiteten Regelprinzipien darüber Einfluss gewinnen zu wollen.“

(Was wiederum mit mehrheitlich vorhandenen Denk- und Verhaltensmustern, dem „Eulen nach Athen tragen zu wollen“ gleichkommt. Anmerkung des Verfassers.)

Ich gehe nur am Rande auf die Rechtslage, bspw. der „Bundesrepublik“ ein, die sich als Rechtsnachfolger des 3. Reiches bereits öffentlich geoutet hat.
(http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=ws4JuLOH8Ks)

Art. 20 Abs. 4 ist also angesagt – wobei das GG mit dem 2. Bereinigungsgesetz bis auf Art. 73,74 und 75 GG aufgehoben, plus das Besatzungsrecht wieder „eingeführt“ wurde. Dass die SHAEF- und SMAD-Gesetze weiterhin gelten, brauche ich jetzt nicht näher zu beleuchten. Das würde zu weit weg führen – freue mich hier sehr auf jedes Auge-in-Auge-Gespräch.

„Recht“ macht in der Regel keinen Kühlschrank voll oder sorgt gar für ein Dach über dem Kopf, wenn man dies mit dem Kerngedanken der Freiheit in Verbindung bringt:

„Verantwortung für das eigene Denken und Handeln tragen.“

Bestehende, vom Menschen künstlich geschaffene Regelwerke greifen somit in die Freiheit und die Entwicklung des Menschen in seinem Sein innerhalb des Lebens, des Ganzen an sich ein.

Wobei der Gedanke „Freiheit“ im Moment unvollständig ist, da er sich am alten Weltbild orientiert – und komme langsam zum Übergang.
Denn – es findet in der Tat ein Paradigmenwechsel statt, der wesentlich vom Menschen bisher gestaltete Systemstrukturen auf den Kopf stellt, weil es Scheinwelten sind/waren.

Die Ansammlung künstlich geschaffener Regelprinzipien diente bis jetzt mehrheitlich der Symptombekämpfung (siehe gelerntes und kollektiv toleriertes Problem-Lösungsprinzip). Missbraucht auch zur Täuschung der Unwissenden, um selbst Vorteile zu erlangen.

Die Alternative bedeutet nicht Anarchie, also kollektiv gelernt: „Chaos“, wobei Anarchie im Kern „ohne Hierarchie“ bedeutet.

Um kurz auch auf den Begriff „Hierarchie“ näher einzugehen, entsteht sie durch Verschiebung von Verantwortung, bei der eine immer kleiner werdende Gruppe von Menschen auserkoren wird, die Verantwortung zu tragen. Das Prinzip, abgeleitet von Nitzsches „Sklaven-Herren-Moral“:

„Der Sklave schafft sich durch Verschiebung der Verantwortung selbst seine Herren, die ihm dann sagen was zu tun ist.“

Ebenfalls ein konditioniertes Handlungsmuster durch absichtlich unvollständig geprägte Wahrnehmung.

Übernimmt man bewusst die Verantwortung für sein Denken und Handeln, so wird man zur „dritten Person“, die sich ab diesem Moment außerhalb kollektiv-tolerierter Konventionen bewegt – man trägt ja Verantwortung.

Das „alte“ Weltbild ist durch Theorie und Wunschdenken geprägt, im Versuch, Gedachtes in die Praxis bringen zu wollen.

Auch scheiden sich an dieser Grenze der Wahrnehmung die Geister: dass alles Wahrgenommene bereits der existierenden Wirklichkeit entspricht, alles andere wird kollektiv abgelehnt und hier gehe ich einen Schritt weiter…

„Der Fisch weiß nicht, dass er im Wasser schwimmt. Dies kann ihm nur der Angler sagen, wenn der Fisch ihn nur verstehen würde. Doch letztlich entstammen beide dem Selben.“


Von einer Welt der Dinge und Teile, hin zu dynamischen ineinander vernetzten Systemen, Zusammenhängen und wechselseitigen Abhängigkeiten

„Das Neue springt auf den Tisch der Konventionen und legt frech sein Ei…“

Mit Spaltung des „Unteilbaren“ wurde die Neue Zeit eingeläutet und mit der Quantenphysik das Tor zu einem Neuen Zeitalter aufgestoßen. Ich sage jetzt „Neu“, eigentlich war es schon immer da. „Vor“ der Welt der Teile, also des „Beobachters“, existiert eine andere Welt, die wir mit unseren gewohnten Sinnen und mehrheitlicher Konditionierung nicht wahrnehmen können.

Diese verschließt sich uns solange, bis wir die mehrheitliche einseitige Schulung der linken Gehirnhälfte durch gleichzeitiges Training der rechten Gehirnhälfte in einem Ausgleich bringen. So am Rande.

Ich will an dieser Stelle das System „Wissenschaft“ nicht allzu sehr strapazieren; es bedarf jedoch einiger seiner Worte, um nachfolgende Gedanken beschreibbar machen zu können.

Von Hierarchien zu dynamisch mit- und ineinander vernetzten Systemstrukturen

„Die wesentliche Aufgabe des Menschen in seinem Sein, ist das Leben weiterzubringen.“ Kant sprach vom „Kategorischen Imperativ“ – einer kollektiv vereinbarten Überschrift, unter der sich der Mensch in seinem Denken und Handeln als Teilsystem innerhalb eines größeren Ganzen wiederfindet.“

In seiner Gänze lassen sich nachfolgende Gedanken nicht darstellen, denn der letzte Schritt geschieht nur durch das Tun.

Greifen wir folgenden Gedanken nochmals auf: Gewährleistung der Lebensgrundlagen auf Basis arbeitsteiliger Wertschöpfung, bei sinnvollem Umgang mit den natürlichen Ressourcen.

Jetzt wird klar, warum so mancher Bauchschmerzen bekommt, wenn man sich die aktuelle Situation – nicht nur die in Europa – vor Augen führt.

Wertschöpfende Systemstrukturen wurden durch oben beschriebenes Problem-Lösungsprinzip bei der „Gestaltung effizienter Strukturen“ in Verbindung mit dem Zinseszins im Geldsystem, so komplex und dies alles geballt mit kollektivem Wunschdenken, dass ein Zusammenbruch nur dadurch verhindert werden kann, indem sukzessiv mit der schrittweisen organisatorischen Neuorientierung in den ökonomischen Systemstrukturen begonnen wird.

Dort finden wir auch die Ursachen. Mehrheitliche Probleme sind nur Symptome überfrachteter und überlagerter Systemstrukturen.
Ansonsten finden wir uns alsbald im immer schneller stattfindenden Wandel wieder; damit verbundenes Ergebnis lässt sich bereits jetzt klar erkennen.

Zum „Organisieren“ genügt es nicht nur genug Menschen zusammenbringt, um „delegierte Probleme“ von ihnen lösen lassen zu wollen. Zudem ist nicht jeder in der Lage zu organisieren, denn bedarf es des Verständnisses für die Zusammenhänge und bei nicht Vorhandensein, entsprechender wirksamer Gestaltung.

Das traditionell-konventionelle Problem-Lösungsprinzip auf der Basis monokausalen Denkens ist hierbei schädlich. Ebenso das gewohnte Obrigkeits- und Hierarchiedenken.

Dazu folgender Gedanke, der diese Sichtweise zur „Auflösung“ mehrheitlich geschaffener Komplexität überwindet (wenn man sich damit beschäftigt):

„Holistisch/systemisches Denken und Handeln bedeutet: Wahrnehmung und Gestaltung von offenen Systemen, als dynamisch vernetzte Beziehungsmuster, wechselseitige Abhängigkeiten, kybernetische, symbiotische, synergetische und kausale Wirkprinzipien, jeweils im Kontext des größeren Ganzen.“

Dazu bedarf es lediglich entsprechend ausgebildeter Menschen, die dies in ihr tägliches Handeln zur Gestaltung unserer Systemstrukturen praktisch anwenden.

Wie auch Menschen, die holistisch/systemisches Denken und Handeln von Anfang an in der Lehre zur weiteren Entfaltung bringen, welches aktuell noch „wegtrainiert“ wird.
Denn der Mensch kommt mit dieser „ganzheitlichen“ Sichtweise zur Welt. Die Frage nach dem „Warum ist das so?“ ist das Signal seines Bedürfnisses nach den Zusammenhängen und:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Albert Einstein

Das Ziel bei schrittweiser Neuorientierung ist ebenfalls, die sich in den System befindenden Menschen ihren Fähigkeiten und Eigenschaften entsprechend wirksam einzusetzen. Aktuell sind ca. 60% der Menschen ausbildungsfremd unterwegs. Ein Mensch, der seine Fähigkeiten zur Entfaltung bringen kann ist wirksamer – wirksamer für sich, wirksamer für sein Umfeld.

Hinweis:
Vorangegangene Gedanken basieren auf 40 Jahren Praxis zur holistisch/systemischer Neuorientierung ökonomischer Strukturen, bestätigend ergänzt durch 15 Jahren wissenschaftlicher Recherchen.

Wir nennen es das Schubäus Modell.

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