Lemminggitis

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,744057,00.html (Spiegel)

„Tragt mich zum Auto, ich fahr euch heim“, kommt mir da spontan in den Sinn, wenn wieder zur Jagd nach dem beliebten Geld geblasen wird. Es fragt sich nur, woher das Fehlen jeglichen Feinsinns herrührt. Gerade erst haben wir die Krise hinter uns ausgesessen, im Wesentliches wurde ja auch nichts entschieden, schon juckts wieder in den Zockerfingerchen und es wird wieder auf die besten Pferde gewettet. Yeehaw.

Es zeigt sich, dass sich nichts geändert hat und gewohnte Verhaltensmuster wieder greifen.

Grundsätzlich auf Wachstum zu setzen rührt aus zwei Tatsachen: zunehmende Staatsverschuldung die in wahrheit die Preise von Produkten und Dienstleistungen in die Höhe treibt, man spricht von 40%, im Weiteren die zunehmende Komplexität und einhergehende Ineffizienz der ökonomischen Teilsysteme.

Der Mensch mittlerweile aussen vor, bewegt sich unaufhörlich im Hamsterrad.

Wie sollen wir erst mit dem Stress in der Zukunft umgehen. Wie sehen unsere Systeme in wenigen Jahren aus? Alles Fragen, mit denen sich kaum jemand ernsthaft auseinandersetzt, weil die Mehrheit sich nicht vorstellen kann auf diesem Theaterstück auszusteigen, dass es wirksame Lösungsmodelle gibt.

Doch sei gesagt: Das Hamsterrad hat an einer Seite eine Öffnung.

Es ist an der Zeit den Blick endlich zu wenden.

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