Szenenthema: Enteignung der Weißen in Afrika

Konzepte wie Besitz und Eigentum sind hervorgegangen aus der gesellschaftlich tolerierten Unvernunft (vordringlich einseitiges Haben, Besitzen, Festhalten und Verteidigen), die das Werkzeug der Betreuung mit seinen Methoden der Belohnung und Bestrafung durch alle Arten von Vorgesetzten erforderlich macht.

Letztlich erntet die westlich geprägte Gesellschaft nun das, was ihre vorangegangenen Generationen gesät haben. So einfach ist das.

Der elterlich propagierte Satz: „Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir“ erweist sich i. V. m. „…solange ihr so seid, wie uns das gefällt“ nun zum fatalen Bumerang.

Es ist sinnvoll, mal über den Tellerrand der eigenen Kollektivbesorgnis zu schauen. Wandel ist immer mit Veränderung verbunden. Der konventionelle Deutsche hingegen lugt immer nach seinem Gestern, um damit auch Morgen noch kraftvoll zubeißen zu wollen.

Es ist sinnvoll weiterzudenken, statt nur weiter zu denken. Der Deutsche kann mehr als nur sein übliches Klageliedchen von sich zu geben. Und echtes Denken fängt hinter gewohnter Verdrängung statt.

Das mehrheitliche Bild – auch in der Aufklärerszene – darin, dass jene in einem Kopfknast stecken, den Schlüssel in der einen und den Daumen der anderen Hand auf dem Schlüsselloch und laut schreien: „Lasst mich raus, Ihr Schweine!“

Sicher hat jeder seinen eigenen Bewusstwerdungsprozess, wie einer über seiner Hörer herrschende Moderator einer alternativen Systemmedien- Onlinesendung mal von sich gab.
Dies, als es darum ging, die Kollegen der Aufklärerszene darüber zu informieren, dass es über die gewohnte Beschäftigung mit Unsäglichkeiten, „Gemein-deaktivierungen“, Reichsambitionen und Rechtsgeplänkel und einem selbst ersonnenen Untergang deutscher „Kultur“, etwas gibt, was von größerer Bedeutung ist.

Doch lieber bewegt man sich in den gewohnten Themen mit den gewohnten Denk- und Verhaltensmustern aus Verdrängung ( Kampf, Widerstand, Ignorieren, Ab- und ausgrenzen, „Unglaube“, Schuldzuweisung &c) und Feindbildprojektion.

Und da zwischen „Es muss sich endlich etwas ändern“ und der insgeheimen Vorstellung selbst nicht davon betroffen zu sein, ein ziemlicher Spannungsbogen entsteht, gibt es ja noch das Klagen, Beschweren und Jammern. Ach ja, es gibt noch das Demonstrieren, als kollektives Klagen.

„Wer sich beschwert, erleichtert sich nicht.“

Nachtrag: Heimat ist keine reine Ortsverbundenheit, wo man sich an ein Stück Boden klammert, ihm im Schulatlas eine Farbe aus CMYK verpasst und dann sein Eigen nennt.

„Asgard ist nie ein Ort gewesen, es ist das Volk.“ Thor, Ragnarök

Was den Deutschen zum Deutschen macht? Seine Sprache, sein Geist, seine Entwicklung – seine Fähigkeit sich zu entwickeln. Notfalls die Welt neu zu erfinden.

Es hieß ja mal, das Land der Dichter und Denker. Schon vergessen?

Dies ist die Zeit, wo sich der Deutsche neu erfindet „or disappears into the potter’s ground“.