Verst***** ***sur

Also, ich bin ja entsetzt. Es lohnt sich jetzt echt mal darüber aufzuregen, dass z******t wird. So lasst uns treffen und gegenseitig mit Angst erfüllen, in Panik geraten und kopflos über verschwundene Meinungen herumkrakeelen.

Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme. Thomas Morus

„Ich nehm‘ dieses Mal lieber die Asche.“

Wurde schon mal darüber nachgedacht, dass das ständige Wiederholen und Aufbreiten von Sicht- und Spürbarem, ohne den Anspruch einer Entwicklung, zu nichts führt, als nur Anhäufung von Unsäglichkeiten.

„Das Alte muss erst weg.“ „Und wann kommst Du dann wieder?“

Das Anhäufen von Unsäglichkeiten ist das Gegenteil vom Anhäufen von brauchbaren Puzzleteilen, zur Entwicklung eines neuen Fundamentes.
Da sieht sich so mancher wohl lieber auf einem Kübel gesammelten Gullidrecks sitzen und beschwert sich noch über den Gestank – und nennt es dann auch noch Meinung. Dabei ist es nur eine (polarisierte) Feststellung, nicht selten emotional angereichert. Mehr nicht.

„Macht ein Weiterdenken nicht mehr Sinn?“ „Nein, ich bin ein Böckchen.“

„Sie werden uns alle versklaven.“ „Nein, nur Dich. Wir haben das schon mit den anderen besprochen. Die sagen auch, dass Du das von allen am besten kannst.“

„Gib‘ mir den Hanf, ich bau‘ Dir ein Schloss aus Senf.“

Das muss auch alles so sein und ist absolut notwendig. Denn wie sonst können daraus die Prinzipien abgeleitet werden, die für die Gullidreck verantwortlich sind?
An dieser Stelle kann man sich nur bedanken, wenn die Prinzipien erkannt wurden. Das ist die gleiche Nummer wie mit der Geschichte.

„Der Baum der Freiheit muß von Zeit zu Zeit mit dem Blut der Patrioten und der Tyrannen begossen werden. Dies ist der Freiheit natürlicher Dünger.“ Thomas Jefferson

Sicher kann man sie reichlich herunterbeten und noch mehr Details herausfinden.  Vielleicht ist es auch interessant, welches Gebräu vor dem „Prager Fenstersturz“ zu sich genommen.
Wer war jener Bäcker, der an diesem Tag die Kuchenstücke brachte, wer hatte zum Zeitpunkt rheumatische Beschwerden oder seit Wochen keinen Verkehr mit seiner Frau.
Und überhaupt, welche Auswirkungen hatte dies auf die Fallgeschwindigkeit des Sturzes selbst?

„Der Baum der Freiheit muß von Zeit zu Zeit…“ „THOMAS!“

Hat man erst einmal die Prinzipien erkannt, die in der Geschichte durch wiederkehrende Auswirkungen immer wieder beschrieben worden sind, braucht man nur noch darauf zu achten, wenn das erzeugende Prinzip auftaucht und spart sich den Rest gewohnter Meucheleien.
Um diese Prinzipien geht es und nicht um gewohntes Aufzählen von Unsäglichkeiten oder dem Versuch das Alte in neuem Glanze erscheinen zu lassen.

„Der Baum der Frei…“ „Thooomasss…!“

Die Herrschenden herrschen nur, weil die Unterwürfigen sie erkoren haben und ein geschaffenes „Problem“ löst man nicht, indem man es auf mannigfaltige Art und Weise wieder „verdrängt“. Kaum jemand erkennt, dass er sich damit in einer Erstkonditionierung bewegt und somit Teil eines Systems wird, dessen ungerechte Auswirkungen er nicht selten symptomartig bekämpft.

„Ein Problem löst man nicht an der Stelle, wo es sicht- und spürbar in Erscheinung tritt, sondern dort, wo es seinen Anfang nimmt.“

„Das Denken zur Schaffung von Problemen, unterscheidet sich wesentlich vom Denken zur Gestaltung von Lösungen.“

Im Kern sind die Herrschenden und die Unterworfenen, sind beides Opfer, da sie sich vom Natürlichen abgewandt haben.

Die ganze Nummer ist dazu gedacht dorthin wieder zurückzukehren und es ist nur eine Kopfsache.

Wer natürlich andere sucht, die schuldig oder verantwortlich sein sollen, zieht damit den eigenen Kopfknast (das wesentliche Verhalten eines Ungläubigen) nur vor.

Und somit ist jeder gefragt – ob er nun will oder nicht.

P.S. Polarisiert gesehen ist Zensur ein Unding, aus Sicht notwendiger Entwicklung hingegen sehr gut. Denn es entsteht nichts Neues, wenn das Alte sich ständig ins geistige Rampenlicht zu drängen versucht.

Das Alte kann man inhaltlich dann ruhen lassen, wenn man seine Inhalte erzeugenden Prinzipien erkannt, verstanden und verinnerlicht hat. Das wiederum hat zur Folge, dass das bisherige zwangsläufig an Bedeutung verliert oder gar überflüssig wird, siehe: „Ockhams Rasiermesser“

„Watson, Sie sehen, jedoch erkennen Sie nicht!“ Sherlock, 2010

Und…

„Was nix taugt, wird abgesaugt.“

P.P.S. „Den „Gelben Schein“ gibt es jetzt auch als Zäpfchen. Zu Risiken und Nebenwirkungen, essen Sie die Packungsbeilage, und sagen sie nichts Ihrem Arzt oder Apotheker.“

Wer sich mit diesen Wort jetzt verletzt oder zu fluchen ermutigt sieht, ist es nur der Wunsch seines verletzten Ichs, nicht seiner Würde. Die erlangt er erst wieder, wenn er wieder Verantwortung übernimmt.

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