Vom Glauben und Vertrauen in die Systeme

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,738228,00.html (Spiegel)

Während man mehrheitlich noch davon ausgeht, dass Glauben in die Kirche gehört; Vertrauen gut, Kontrolle jedoch immer besser ist; führen beide falsch gelernten Meinungen zu den „Ausblühungen“, mit denen wir es heute zu tun haben. Vielmehr haben wir es hier mit zwei Faktoren zu tun, die Systemstrukturen ausrechterhalten lassen und dort sich auch die ersten Veränderungen manifestieren. Doch dies soll hier nicht das Thema sein.

Das System USA zeigt, wie sehr traditionelle Strukturen im Umfeld globaler Marktveränderungen, rein auf Gewinn- und Wachstum orientierte Verhaltensmuster nur zu unwirksamen Zielen führen. Durch vom Menschen selbst hervorgerufene Systemkomplexität, führt diese ein Eigenleben, degeneriert zu einem altersschwachen Pflegefall. Und jeder denkt dies sei die Normalität.

Die irrwitzige Vorstellung allein, schuldenfrei zu sein, bei einem sich selbst demontierenden System zeigt, wie sehr man kollektiv an den alten Zöpfen hängt. Da nützt auch kein noch so überzeugtes „Yes, we can!“, wenn das System sagt, was zu tun ist, wie es gehegt und gepflegt werden möchte. Und Tag und Nacht die Gelddruckmaschinen laufen. Eine Brieftaube kann mit einem 20kg-Paket nicht fliegen.

Wie lange wollen die Akteure dieses Spiel also noch mitmachen?

Das Schubäus Modell zeigt hier einen neuen Weg auf. Doch der ist steinig, erfordert eine schrittweise Abkehr von Alt- und Erblasten. Das Schubäus Modell bietet jedoch einen entscheidenden Vorteil gegenüber allen aktuell angestrebten Versuchen der Veränderung. Es findet an der Basis der Gesellschaft seine Wirksamkeit – der Ökonomie. Es hegt nicht den Anspruch von oben zu verordnen, sondern im Sinne des Ganzen auf einer Ebene.

Sein Motto: „Geht es den Unternehmen gut, geht es allen gut.“

Denn das Lächeln einer Gesellschaft hängt immer noch davon ab, was sie morgen auf den Tisch zum Essen vorfindet.

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