Von Weltordnungen: Teil 2

Der Beitrag „Von Weltordnungen“ war eine inhaltlich kompakte Beschreibung, da ein Kollege wiederholt den Begriff „Neue Weltordnung“ verwendet hatte, was im engeren Sinne natürlich die weitreichenden Auswirkungen nicht beinhaltet hat – was ich hiermit nachholen mag.

Da es sich um einen Wandelprozess handelt, ist die nachfolgende Beschreibung natürlich keine „erst so und sofort so“ Veränderung.
Das ist auch gut so, da kaum jemand diese Form der Zustandsänderung verkraften würde, da sie einer irreversiblen Traumatisierung gleichkäme.
Ich bin mir auch sicher, das möchte niemand erleben – auch wenn es Menschen gibt, die eine „sofortige“ Veränderung (vor allem „woanders“) geradezu herbeisehnen – vor allem dann, wenn „andere“ das tun sollen.

Sprechen wir zunächst von den Mechanismen der alten Ordnung. Die werden jedem in der Regel auch geläufig sein. Die eine oder andere Wiederholung einer Erklärung aus anderen Beiträgen lässt sich nicht vermeiden – und als Signale des Wandels.

Das Recht
Ausgehend von den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland, die mittlerweile beweisträchtig nahezu aufgehoben sind, werden lediglich von ihren Vertretern, in Form „belohnter“ Glaubensbekenntnisse am Leben gehalten, welche durch exekutive Kräfte „durchgesetzt“ werden. Die damit verbundene, psychologische Auswirkung, siehe oben.
Dass die Wahlgesetze nicht mehr gelten (siehe BVerfG vom 25.07.2012), auch rückwirkend von 1953 an, sorgt in einem künstlich geschaffenen Rechtssystem rückwirkend für die systematische Aufhebung der Legitimationen und „Entkräftung“ der bisher „ernannten“ Regierungen, daraus abgeleitete Ernennungen und Arbeits- und Dienstverträge – bis zum heutigen Tage. So wurde aus dem Rechtssystem ein Glaubenssystem – basierend auf Gewohnheiten und im Umfeld natürlicher Regelmechanismen.

Bei den Steuern kann man das auch ganz gut sehen, gibt es bis heute kein Gesetz zur Steuerpflicht, im Januar 2015 galt zumindest noch die Zahlung basierend auf dem Schenkungsrecht (siehe alte Version der Elster-Nutzung) und später (das Datum der Veränderung liegt mir jetzt nicht vor), „galt“ auch dies nicht mehr. Es „wird keine Haftung mehr übernommen“. Wieder landen wir offensichtlich wieder bei den Gewohnheiten und im Umfeld natürlicher Regelmechanismen.

Schauen wir uns die „Bundesbereinigungsgesetze“ (1. und 2. BMJBBG sowie BRBG 2010) an, so ist klar erkennbar, dass den bundesrepublikanischen Gesetzen die sinnvoll! räumliche Handlungsgrundlage bei wesentlichen Gesetzen genommen wurde (StPO, ZPO, OWiG, GVG etc.).

Wie alle Länder dieser Erde, basiert auch die Existenz des Saarlandes auf künstlichen Gesetzmäßigkeiten. Und mit dem 2. BMJBBG wurde die Angliederung des Saarlandes an das Konstrukt „BRD“ beendet. Auch die „BRD“ ist nur noch ein Glaubensgebilde, da das Grundgesetz ihre ländergebundene Existenz sowie die Gültigkeit des Grundgesetzes selbst aus dem Artikel 23 (alte Fassung) zog.

Die „staatliche“ Form
Das Recht an sich ist nach einem Gespräch mit einem Anwalt sinnbildlich dazu gedacht, die Auswirkungen des Systems (basierend auf vereinbarter und beibehaltener Unvernunft) symptomhaft behandeln zu wollen – nicht selten mit abschreckendem Charakter, damit die „Treuen“ auch weiter treu bleiben. Das Recht als Mittel zur Aufrechterhaltung der (alten) „Ordnung“.

Die bekannte „Drei-Elemente-Lehre“ von Jelinek bildet, basierend auf jenen Grundlagen, beschrieben in „Von Weltordnungen“ – das Vorhandensein äußerer und gewohnt „notwendiger“ Einflussmöglichkeiten, wenn es um das geht, was wir mit „Staat“ beschreiben und verstehen – verbunden mit seinen „gewohnten“ Mechanismen: Legislative, Judikative, Exekutive, Verwaltung und Volk.

Staatsschutz und Verfassungsschutz sind zwei Systemfunktionen, die sich lediglich mit der Aufrechterhaltung der einen Ordnung beschäftigen, der Hierarchie. Letztlich müssten sie Organisationsschutz heißen. Was wiederum eine prima Sparmaßnahme wäre – Zusammenlegung.

„Gierige (aus der Unvernunft heraus) benötigen eine Re-gierung.“

Die Familie
Im familiären (im Engl. ‚familiar’ = gewohnt) Umfeld ergeben sich die „rechtlichen“ Gesetzmäßigkeiten in der Regel durch gesprochene „Vereinbarungen“, wo Belohnen und Bestrafen Mittel für artgerechtes „Ver- und Instandhalten“ sind – mit unterschiedlich starken Ausprägungen.

„Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst, machst du das, was ich will.“

„Du bist solange gut, solange du das tust, was Papa und Mama gefällt.“

Liebesentzug, als Mittel der Bestrafung, ist eine bekannte „Masche“, da der „Abtrünnige“ seit Anbeginn ja „auf außen getrimmt“ wurde und selbst Verhalten entwickelt hat, die er irgendwann genauso „weitergibt“, wenn er diese Verhalten nicht hinterfragt.

Gesellschaft und Bildung
Und so kommen wir zum gesellschaftlichen Miteinander, was unter diesem Sachverhalt weiträumig greifender Konditionierungen das Bild einer sich selbst(unter)haltenden und miteinander „kämpfenden“ Gesellschaft erstehen lässt.

„Wir müssen uns zusammentun und uns gegenseitig die Angst nehmen“, ist dabei eine klare Ansage auf George A. Romeros ‚Kaufhaus-Zombie’.“

Die Grundlagen werden dazu aus der Familie in den Kindergarten, das private Umfeld und die Schule (gute Noten für systemgerechtes Verhalten und Gehorsam) auf Prinzipebene (Einhaltung von Konventionen) übertragen.

„Misstrauen (projiziertes, mangelndes Selbstvertrauen) funktioniert nur, weil die Mehrheit konditioniert im Außen unterwegs ist.“

Durch einheitliche Lehrinhalte, die sich kaum mit den individuellen Fertig- und Fähigkeiten des (jungen) Menschen beschäftigen, wird so eine nahezu wissensgleiche Masse geschaffen, die sich durch ihre Gleichschaltung in Verbindung mit der äußeren Abhängigkeit nach Anerkennung, Liebe, Zugehörigkeit und Aufmerksamkeit später „dem Markt“ stellt. Erst die Gleichschaltung gewährleistet das Vorhandensein von konkurrentem Verhalten.

Aufgrund verhaltensidentischer Konditionierung und bedingter Zugehörigkeit, halten sich die „Betroffenen“ selbst und gegenseitig in einer opfer-sklavischen Position. Und wer nicht mitmacht, ist kein Bruder mehr.

All das getragen von Gewohnheiten und sich daraus ergebenden Konventionen.

In den Unternehmen finden sich dann die Vorgesetzten, die dann, wenn man schön artig das macht, was sie von einem wollen, einige „befürwortende“ Brosamen (Belohnung) zukommen lassen. aber nur solange es opportun erscheint…
Die vordringlich im Außen konditionierte Abhängigkeit auf Geld (als Wunscherfüller, Kernbedingung und „Lebensenergie“ der alten Ordnung) sorgt für „entsprechendes Verhalten“.

Geldsystem
Geld als Lebenselixier im Außen, wird dabei immer knapp gehalten (Gehalt), damit artgerechtes Verhalten auch weiterhin funktioniert, basierend auf einer unbewussten! Unterlassung in der Kindheit und damit geschaffener individuell-gesellschaftlicher, innerer Leere.

„Wir haben uns für euch abgerackert, damit ihr es mal besser habt.“

„Du bist solange gut, wie uns das gefällt.“

Stellt man diese beiden „bekannten“ Aussagen in einen direkten Zusammenhang, so bekommt die erste Aussage eine vollkommen andere Bedeutung.

„Für zwei Mark drückst du mal die Oma ganz toll lieb. Sag’ aber nichts deinem Bruder.“ „Oma, das kostet aber extra.“ Jürgen von der Lippe

Allein diese Aussage stellt die eigentliche gesellschaftlich konventionelle Haltung in das passende Licht:  Freiheit durch Unterwerfung, Geld und „Karriere“ – stets innerhalb der Konventionen der hierarchischen Ordnung.

„Ich will Freier sein.“ „Dann musst du ein Bordell aufmachen.“

Der Zins – nie mitgeschaffen – als weiteres Indiz zur äußeren Motivation der Geldgläubigen und Gehorsamen. Und damit ist das eigentliche Innenverhältnis zwischen Kaufmann und Wertschöpfer auch erkennbar. Zinsen als „Kosten des Geldverkehrs“ und Grundlage jedes Bankgehaltes und „Motivation“ für weitere Wertschöpfung.
Der Zinseszins (verboten in §248 BGB) als Symbol der Gier nach der Gier der Gesellschaft. Nebenbei sind dann alle Kreditverträge nach BGB wohl ungültig – wieder landen  wir bei einem Glaubensprinzip.

„Mammon“ als Begriff der äußeren Abhängigkeit zur Aufrechterhaltung der Ordnung (System, „Matrix“, Hierarchie, Machtstruktur).

Die Börse
Ist im Alten nichts anderes als ein Wettbüro, wo auf „Stallbesitzer, Pferd und Futter“ gesetzt und spekuliert wird. Den tatsächlichen weltweiten Werten aus Produkten und Dienstleistungen steht ein Vielfaches an virtuell geschaffenen Geldmitteln gegenüber. Jeder Schein, jede Zahl und jede Münze verkörpert ihren Wert nur durch den Glauben der „artigen“ Wertschöpfer daran.

All das basierend nur auf den wenigen Konditionierungen, die gewohnt von Generation zu Generation bisher weitergegeben wurden.

Machen wir nun mal die Socke „links“.

Die eigentliche Inquisition
Wer nach den nächsten Sätzen mit: „Ja, aber die anderen…“ gewohnt zu antworten weiß, hat es dann nicht begriffen. Aber das macht nichts. Denn irgendwann wird ihm seine Neurose auf jeden Fall bewusst, die sich aus der konditionierten und vereinbarten Verdrängung (bei früherer Bestrafung in der Familie ff.) von „unkonventionellen“ Informationen heraus entwickelt hat. Diese Neurose zeigt sich durch die „gewohnte“ Projektion (Schuldzuweisung &c.) und kann derjenige nur selbst heilen.

„Wer sich nicht anpasst, wird angepasst.“

An dieser Stelle erkennbar, warum der Druck auf die Gesellschaft vorhanden ist und durch „Horrorszenarien“ weiter geschürt wird. Dies mit zwei Ausgängen: Entwicklung oder Verfall“. Das Opfer selbst  stirbt am Schluss durch seine eigene Angst und seinem Festhalten an diese Szenarien.

„Wir müssen Masse bilden“, ruft in der Regel der Ertrinkende.

„Fasten your Seatbelts!“
Bevor es losgeht, weise ich auf eine beachtliche Fähigkeit hin, die jedem Menschen zueigen ist: Die Fähigkeit sich etwas bewusst zu machen und umzudenken und es zunächst wirken zu lassen, bevor er sich „gewohnt“ eine Meinung bilden mag. So liegt es auch in seiner eigenen Natur (durch Entscheidung und an sich arbeiten) sich auf natürliche Art und Weise zu entwickeln. Der Rest ist nur „Unterhaltung“.

Während man in der Regel im Außen konditioniert unterwegs ist, entstanden daraus die im ersten Teil zumindest angerissenen Funktionen (Aufgaben und damit verbundene Posten) Werkzeuge, Methoden im Umgang mit den „Unvernünftigen“ – also zu betreuenden anderen. Jedoch ist dies nur eine Projektion, beim Versuch seine Betreuerposition zu entwickeln oder erhalten zu wollen. Klassisch findet dies unter anderem auch durch die Politik statt. Jeodch auch hier bleibt mangels Rechtgebilde nur die Gewohnheit in der Nähe der natrürlichen Ordnung übrig.

„Die meisten Menschen gehen den Weg, den wir für sie vorsehen – zu ängstlich, einen anderen zu erkunden. Aber von Zeit zu Zeit gibt es Menschen wie sie, die alle Hürden überwinden, die wir ihnen in den Weg stellen. Menschen die erkennen, dass freier Wille eine Gabe ist, die man erst nutzen kann, wenn man auch dafür kämpft. Ich glaube, dass ist der wahre Plan des „Vorsitzenden“, dass eines Tages nicht mehr wir den Plan schreiben, sondern ihr.“ Der Plan, 2011

Durch die Aufrechterhaltung der systemnotwendigen Unvernunft (einseitig beibehaltenes Haben) schuf sich der Mensch das künstliche Recht, basierend auf seinen künstlichen Denk- und Verhaltensmustern und damit verbundener künstlicher Intelligenz. Harte Worte.

Künstlich, weil es der natürlichen Ordnung und damit verbundenem Denken und Handeln diametral gegenübersteht, besser: das Natürliche überlagert.
So macht es auch keinen Sinn von Naturgesetzen zu sprechen, wenn das Wesen der Natur aus bedingungslosem! Geben und Empfangen durch vom Menschen (basierend auf seinen „gewohnten“ Verhalten) geschaffenen Bedingtheiten (künstliche Regeln) überlagert wird. Selbst die zehn Gebote sind bereits eine verdrehte Ableitung von einem einzigen.

„Steuern“ zum Beispiel, sind eine „gesetzliche Maßnahme“ dem einseitigen Haben und Besitzstandsicherung entgegenwirken zu wollen.

Und wenn eine Situation „ungerecht“ wird (Recht = haben, Pflicht = geben) zieht man vor Gericht. Die Funktion des Richters ist hierbei nur der im Außen existierende „Entscheider“ zwischen zweien, die im Haben unterwegs sind und streiten udn klassisch im „Entweder oder“ unterwegs.

Damit Entwicklung im Mensch überhaupt stattfinden kann, gilt es die gelernte Vorstellung von „Gut und Böse“ und ihrer Getrenntheit zu hinterfragen und erkannt, was sie wirklich bedeutet, zu überwinden. Auf diese Weise gelangt man aus dem System (zunächst im Kopf durch Umdenken) in eine Betrachtung des „sowohl als auch“ und somit des vernunftvoll handelnden Beobachters.

„Zuschauen hat nichts mit Beobachterposition zu tun.“

Verhandlung und Richter im Außen, sind Abbilder des mangelnden Eigendialogs, des eigenen, inneren Richters (Vernunft) zwischen intuitiv getriggertem Geben und Empfangen. Gerechtigkeit ist in der Regel auf der natürlichen Ebene ein Selbstregelmechanismus zwischen Geben und Empfangen.

„Nan bekommt immer das, was man sich nimmt.“ „Tag der Abrechnung.“

Das was man als „Ego“ kennt, ist lediglich die „unsanfte“ Bezeichung der einseitigen Haltung im Haben (damit der Hörende hörig (manipulierfähig) bleibt). In eigenverantwortlichem Handeln reguliert sich das „Ego“ in eine Balance, ist ausgeglichen, im Selbstvertrauen und in der Ruhe.

Die Regierung lediglich der Spiegel für die gierigen „Unvernünftigen“ = einseitige Konditionierung.

„Jedes Volk bekommt die Re-gierung, die es verdient.“

„Reichsbürger, Reichsbürger. Können es nicht lassen.“

Legislative dient hierbei als Instanz die Auswirkungen im Außen (Symptome) durch fortlaufende Symptomregeln „regeln“ zu wollen. Je mehr Symptome, desto mehr Regeln. Und das unkontrollierte Ego – in seinem Wesen ein „Wächter“ für den Energiehaushalt des Körpers zuständig – ist „natürlich“ und aufgrund systemisch bedingten Energiemangels im Außen (als Spiegel des Inneren) „trickreich“ unterwegs.

Die Judikative entscheidet für jene, die gerne unvernünftig bleiben wollen. Oder etwa doch nicht?

Da das künstliche Recht mit seinen „Gesetzen“ in der Regel nur „ein Stapel gesetzten Papieres“ ist, bedarf es – aufgrund mangelnder Eigendisziplin (siehe ausgeglichenes Ego) auch einer entsprechenden Kraft, die gegen die „Unvernunft“ im Außen vorzugehen. Das nennt man dann Exekutive.
Alle Formen der Exekutive, bis hin zum Soldaten existieren nur, weil man Unvernunft der Welt mit ihren „Unvernünftigen“ zu beherrschen versucht – zumindest solange, bis der Einzelne mit dem Umdenken beginnt. Die „staatliche Selsbtverwaltung“, als (mögliches) Werkzeug für den Einstiegsschritt auf dem Weg zum souveränen Menschen?

Die Erfüllung der inneren Leere durch Außen, darauf basiert das heute weltweit übliche Geschäftsmodell, weil nur eine einzige Information in der Kindheit unterlassen wurde. Die Initialisierung der Selbstliebe: Weg von der Abhängigkeit und einem künstlichen „Wir“, hin zur Natrürlichkeit und einem von selbst entstehenden „Wir“.

Die Aufrechterhaltung der künstlichen Abhängigkeiten führte weg vom natürlichen zu einem künstlichen (das System erhaltenden) Lernprozess und damit verbundenem „tolerierten“ und die Konventionen erfüllenden Wissen. Alles andere wurde und wird unter Andersdenken „verbucht“ und in der Regel stigmatisiert und ausgegrenzt.

Wer glaubt, es genüge sich nur auf alte Reichsgesetze zurückbesinnen zu wollen, bewegt sich in der gleichen alten Soße künstlicher Prinzipien, wo sich Wenige über viele erheben und über das was für sie „gut und richtig“ sein soll befinden – falsche Propheten auf der einen auf der anderen ihre betreuungswilligen Befürworter und beibehalten ihrer „gewohnten Verhaltensstörung“ im einseitigen Haben und Besitzstand. Harte Worte.

Mit dem Ausgleichen von Geben und Empfangen (*siehe „Ego“) langsam hin zur Bedingungslosigkeit, ist der Mensch am Ziel in seiner Natürlichkeit zurückgekehrt. Der souveräne Mensch – Primus inter pares.

Dem (jungen) Menschen gebe man fortan die Information mit, dass Selbstliebe kein Vergehen ist, sondern eine Notwendigkeit der Selbsterfüllung, Selbstvertrauens, Selbsterkenntnis und Grundlage eines natürlichen Miteinanders.

„Wir sind alle eins“, regelt sich dann ganz von allein, was aktuell nach dem Prinzip „Einer betreut viele“ und steht als „Vermittler“ künstlich oktroyiert wird, um so die unbewussten Schäflein wieder in die Betreuung zu holen, die jene selbst benötigen. Denn das führt wiederum zur Hierarchie – in der andere darüber befinden, was für einen selbst „gut und richtig“ sein soll.
Und wer nicht hört wird (wieder) bestraft – auch das sind falsche Propheten und Prophetinnen: Jene,  mit süßen Worten sprechende Unterwerfer und sich hingebenden Unterwerfenden in einem, in der Tat satansichen Akt.

Aktuell sind wir gesellschaftlich auf der natürlichen Ebene angelangt und es stehen sich nur noch das Künstliche (Liebgewonnene, Gewohnheiten und Konventionen) und das Natürliche gegenüber.

Mit dem Erkennen der natürlichen Ebene wird auch das erste Mal klar, dass die Mehrheit keinen „wertschöpfenden“ Handlungen nachgeht, sondern sich lediglich in einer organisatorisch ausgeuferten, parasitären Beschäftigung bewegt.

An diese Stelle ist klar erkennbar, dass es sich bei: „Die anderen wollen nicht arbeiten und sind dann nur faul“, auch nur um eine Projektion handelt. Dies, um bspw. einem bedingungslosen Grundeinkommen entgegenwirken – eigentlich nur um die eigenen Denke- und Verhaltesmuster beibehalten zu wollen.

Und wenn man sich das Geldsystem betrachtet, ist der Zins (als Zwang zur Mehrarbeit) in einen negativen Zins umgekehrt worden. Die Entmachtung der eigentlichen „Machthaber“ ist bereits in vollem Gange und auf dem Weg zur natürlichen Ordnung.

Letztlich deutet alles darauf hin, dass Umdenken angesagt ist weil Kontrolle und Misstrauen keine Bedeutung mehr haben und durch einen Selbstregelmechanismus ausgetauscht wurde, den man auch als Vernunft bezeichnet.
Und der Mensch, z.B. im Unternehmen das macht, was er am besten kann, ohne das ihm jemand sagt, wie er was wann zu tun hat. Damit dies jedoch funktioniert, bedarf es etwas mehr, damit ein Unternehmen als Ganzes funktioniert – innerhalb eines größeren Ganzen.

„Der Stärker gewinnt“, ist kein Gesetz der Natur. Derjenige gewinnt, wenn er sich zu entwickeln und den Regeln der Natur anzupassen weiß.“

Zeit zum Um- und Weiterdenken. Die Karten liegen auf dem Tisch.

„Gestatten Goljat, mein Name ist David.“

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