Weil „Rechts“ gar kein „Rechts“ ist…

…sondern nur langsam so manchen die Felle wegschwimmen.

Schön hat man sich in den letzten Jahrhunderten eingekuschelt und von der Wertschöpfung gelebt und auch andere an diesem Privileg teilhaben lassen.

Doch sollte diese Situation nicht so bleiben, waren Teilstrukturen wie eine BRD mit derart vielen Fragenzeichen ausgestattet, dass es dennoch eine Weile brauchte, bis sich die Unsagbaren regten und erhoben.

Eine Darlegung der bestehenden Rechtsmärchenlage mag ich mir hier ersparen – ebenso eine detaillierte Erläuterung des Belehnungssystems und auch das Parteiensystems wie auch die gesamte Form des sogenannten Staats- bzw. Betreuungsapparates – dem Komfortsofa mit Namen „Hierarchie“. Man sieht hier reicht das „System“ noch viel weiter. Und der Mittelstand mag – laut eines Berichtes des Haufe-Verlages – auch noch an den hierarchischen Strukturen festhalten.

Doch nicht jeder der Profiteure war so stark in seinem Bewusstsein gefestigt, dass es ihm gelungen ist zu erkennen, dass es um weit mehr geht, als nur Hab und Gut und möglichst eine hohe Zahl bei dem Wettbewerb um die „Sichteinlagen“ zu erreichen. Dass nun eine gewisse Panik dabei aufkommt, ist verständlich.

Das Interessante dabei ist, dass dieses Klammern an die Hierarchie (abstrakt fortgeführter Zipfel von Mutters Rock) mit dem Geld (also dem Wert im Außen) verbunden ist, und auch der kleinste „Fersenhalter“ bei dem Spiel belohnter Artigkeit mitspielt und nicht unbedingt „nur“ die sogenannten „Eliten“.

„Ja, aber ich kann ja nicht anders…“ oder „ja, aber ich muss doch…“ sind dann die gewohnten Argumente. Und wenn es mal ganz eng kommt, dann wird gekämpft, „was die Sau hergibt“.

Dass dabei der Kopf in der Regel immer noch ausgeschaltet ist und man sich den offiziellen Kriegsmodus begibt, der den Verstand zusätzlich vernebelt und nur noch „Kampfmittel“, „Kameraden“ und „Mitstreiter“ zulässt, passt ins „Gesamtbild“.

Zumindest zeigt sich das Verhalten auf beiden Seiten wild projizierender Akteure, wo jede Seite die Eigenschaft des Protagonisten und „Guten“ für sich beansprucht. Das ist wie sich darüber zu streiten, welches von zwei Weinetiketten das bessere ist, während der Wein in den Flaschen jedoch der gleiche ist.

Das sieht man auch ganz nett zwischen NATO und Russland, wobei das auch nur ein Schauspiel zu sein scheint, da ich die Tage den Trailer „Wonder Woman“ mit der israelischen Schauspielerin Gal Gadot in einer russischen Synchronisation gesehen habe.

Angst hat man nur, wenn einem die Gesamtsituation vom Sinn her nicht klar ist – wobei das übliche Gebreie und Gemäkel in gewohnt traditioneller Stimmlage des „Lamento-Sopran“ nichts mit Sinn zu tun hat, sondern lediglich Ausdruck einer emotional geprägten Haltung darstellt.

Und da man sich mehrheitlich in der Schuldzuweisung bewegt, braucht es natürlich auch die entsprechenden Stigmaträger: Reichsbürger und -deutsche, Rechte, Nazis, Terroristen, Anarchisten, Zionisten, Bilderberger, Illuminaten, Antichristen und womöglich auch noch Antisemiten. Und so mangelt es nicht an Animositäten.

Da in der Regel die Mehrheit für das Nichtdenken belohnt wird und lieber im stillen Kämmerlein die konditionierte Psychose pflegt und auslebt, rückt man sich die entsprechend stigmatisierten ins „rechte Licht der Öffentlichkeit“ und der Medienschleim nimmt dann die übliche Propagandafloskeln in seinen Geistesbestand auf. Wer den Film „der Blob“ kennt, kann es sich nun gut vorstellen

Die alte Struktur mit ihren Verfechtern hat zunehmend Probleme, den Auswirkungen des Wandels Herr werden zu wollen. Und der Wandel hat mit „Reichsbürgern“ und rechten Ideologien recht wenig zu tun. Das sind lediglich „Stigmatisierungsausläufer“ einer wahrgenommenen Systemumformung auf fundamentaler Ebene. Deshalb nennt man das auch Paradigmen- und nicht Zündkerzenwechsel.

Denn wenn man schaut, was an „Systemstrukturen“ sinnhaft(!) erklärt nur noch notwendig ist – also nicht einfach nach dem Verdrängungskonzept „…muss weg“, dann sollten sich die Betroffenen ernsthaft darüber mal Gedanken machen.

Hier zu ein Tipp: Alles wo Sie gegen etwas handeln, traktieren, rächen, verurteilen, nötigen, bedrohen usw., kommt letztlich auf Sie ganz von alleine zurück. Das dabei wirkende Prinzip: „Man erntet das, was man sät.“

„Jeder bekommt das, was er sich nimmt.“

Das gilt im Übrigen für alle Kampfeslustigen. Also macht es eher Sinn, sich zusammenzusetzen. Das mit dem „einen Boot“ stimmt in der Tat. Denn ist gibt immer noch viele Hohl- und Hitzköpfe, die so manchen lieber schwimmen lassen. Auch hier kann ich beruhigen: Dadurch regeln sich beide gegenseitig weg. Ein Nullsummenspiel geistiger Entfaltung nimmt dann sein Ende.

Die letzte Schlacht zwischen „Kreisverkehr“ und „Waschmaschine“.

Zeit zum Umdenken.

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