Wie man die Einwohner in den europäischen Ländern auslöscht

Eine recht reißerische Überschrift, „galoppiert“ einem dabei die Webseite „www.deagel.com“ über den Weg.
Heute morgen erreichte mich dazu ein drittes Signal in Form eines PDFs mit Zahlen, die aus gewöhnlicher Sicht zunächst etwas Dramatisches in sich tragen. Der „Rückgang“ der Einwohner/Bevölkerung:

Frankreich: von 67 Mio auf 39 Mio – Minus 41,8%
Spanien: von 49 Mio auf 28 Mio – Minus 42,8%
Italien: von 62 Mio auf 44 Mio – Minus 29%
Großbritannien: von 66 Mio auf 15 Mio – Minus 77,3%
Irland: von 5 Mio auf 1,3 Mio – Minus 74%
Luxemburg: von 594 Tsd auf 199 Tsd – Minus 66,5%
Österreich: von 8,8 Mio auf 6,2 Mio – Minus 29,5%
Schweiz: von 8,2 Mio auf 5,3 Mio – Minus 35,3%
Schweden: von 10 Mio auf 7,2 Mio – Minus 28%
Norwegen: von 5,3 Mio auf 3,8 Mio – Minus 28,3%
Dänemark: von 5,6 Mio auf 3,8 Mio – Minus 32,1%
Island: von 340 Tsd auf 196 Tsd – Minus 42,3%

In USA wird sogar ein Rückgang um 69,4%(!) erwartet. Wie gesagt: „aus gewöhnlicher Sicht“. Denn glauben Sie daran, dass auf Sie etwas außergewöhnlich Gruseliges zukommt?

„Bevölkerungsreduktion! Sie wollen uns alle vernichten.“ „Nee, nur alle, die sich wie Opfer benehmen. Und die sterben nicht an der Tat, sondern bereits an ihrer eigenen Angst.“

Es fallen mir zwei logische Erklärungen für diese zahlenmäßigen Veränderungen ein.
Die eine bewegt sich im Rahmen gesellschaftlicher Überalterung und regelt sich somit auf natürliche Art und Weise von selbst. Die Zweite hat schon mehr etwas von einer Herausforderung und bedarf einer kurzen Herleitung.

In der Aufklärerszene wird sich hin und wieder mit dem Thema „Menschwerdung“ beschäftigt, jedoch werden die fundamentalen Auswirkungen und dafür zu schaffenden, notwendigen Grundvoraussetzungen, damit es funktioniert(!), recht selten in Augenschein genommen.

Zu sehr verfängt man sich noch in den Konventionen, was das Denken über das Gewohnte hinaus einschränkt, weil gerade die in Frage zu stellen sind.

Noch zu viel wird auf die Rückkehr des Alten gehofft und/oder man hat sich bereits in verdrängender Haltung vom Bisherigen abgewandt („Hauptsache man macht nicht mehr mit.“).

Andere üben sich in ungewollter Opferbereitschaft, um in allem nur ihr eigenes Ende und Probleme erkennen zu wollen und versuchen sich heulend und Zähne knirschend zusammenzufinden.

Nur wenige denken an eine positive Entwicklung, was sichtlich an ihrer anerzogenen Problemorientierung liegt – zuzüglich jener, die sich in einer streng euphorischen Sicherheitshaltung bewegen und alles „weglächeln“.

„Die Mehrheit wird dann ins Neue gelangen, wenn sie mehr Angst vor dem Alten hat, als vor dem Neuen.“

Angst ist nur ein Signal, dass zu einer gegebenen Situation Informationen fehlen (Engpass), also in Richtung Entwicklung geht.

„Ja, aber wenn der Tiger kommt…“ „Ist mir in der Stadt noch nicht begegnet und sind deshalb nur der Versuch der Konstruktion einer möglichen (keiner tatsächlichen) Zukunft oder Sachverhalt. Was möglich ist, muss es zwangsläufig nicht tatsächlich sein.“

Durch die einstige Bestrafung in der Kindheit für eigenständige Entwicklungsversuche, wird dieser Mechanismus verdreht und fortan als Warnsignal möglicher Veränderung interpretiert. So am Rande.

„Neues = Bestrafung → Gestern war alles besser = Zugehörigkeit = Anerkennung = Sicherheit.“ (Grundprinzip der alten Ordnung und des Konservatismus)

„Ich mache hier nicht mehr mit“, ist die gewohnte Einstiegshaltung in den Wandel.
Doch stellte sich heraus, dass dieser „einfache Weg“ nicht ausreicht und ein Fundament benötigt – also eine Alternative.
Recht früh erkannte ich, dass das Bisherige mit seinen Institutionen, Werkzeugen und Methoden und sich davon ableitete Strukturen, nicht geeignet sind, sich als etwas „Neues“ verkaufen zu können.

Wo sich gegenseitig bekämpft wird, stellt sich beides gegenseitig in Frage, ist also nicht weit genug gedacht. Es fehlt die beides verbindende Überschrift, die nicht selten das Vorhandene gleichzeitig wieder in Frage stellt. Die Praxis von Entwicklung.

Was die Bevölkerungsreduktion betrifft, kommt kaum jemand darauf, dass alle Staaten dieser Welt – mit ihren wohlklingenden Namen – nur Personen(!) verwalten, die man Staatsangehörige, Einwohner, Bürger oder Bevölkerung nennt.
Schaut man sich die Zahlen an, so ist der „Einwohner“ (also die Person die in(!) einem Land wohnt) auch nur ein geschaffenes, künstliches Gebilde.

Da Mensch und Person sind nicht das Selbe sind, lebt der Mensch in keinem Staat, sondern nur auf diesem Planeten. Die größte Täuschung ist, dass der Mensch denkt, er sei diese Person und dementsprechend so denkt und handelt und auch behandelt wird.

„Die natürliche Person, ist der Mensch in der Rolle als Rechtssubjekt.“

Wer jetzt Eins und Eins zusammenzählt, wird erkennen, dass der Mensch keinem Staat (einem künstlich geschaffene Konstrukt, bestehend aus Personen) angehört, weil er zunehmend die Rollen ablegt, die man ihm ungefragt (oder gewohnt) aufbürdete (mit der Geburtsurkunde wird die zu verwaltende Person erschaffen) oder die er in der Vorstellung eines versprochenen Vorteils häufig annahm – weil es alle ja so machen.

Gewohnheitsrecht. Das bedeutet, dass man auch seine Gewohnheiten ändern kann. Ebenso was die vereinbarte Vorstellung, dass im Alten Mehrheiten Garant für „Richtigkeit“ sein sollen, jedoch nur Garant für Mehrheiten sind.

Jede Autorität, die ihre Position auf den Grundfesten der Fiktion errichtet, ist letztlich in Frage zu stellen. Jedoch nicht sie selbst, sondern das System, dem sie dient. Man agiert nicht nach den Regeln, die das System vorsieht – bzw. zur Verfügung stellt

Mit der Ablegung seiner Rollen gelangt der Mensch zunehmend vom „So tun, als ob“ zur notwendigen Authentizität und wieder zurück zur Eigenverantwortung, die er nicht nur mit Hilfe der Institution „Staat“ in fremde Hände gegeben hat. All dies mit fundamentalen Auswirkungen.

Klingt doch verständlich, warum so immer mehr „Einwohner“ verschwinden.

Über den gewohnten Tellerrand zu denken, macht also Sinn – ebenso wie das Gelernte mal beizubehalten, statt an jedem Problem die gewohnte Neubewertung vorzunehmen.

Allen ein wunderbares Leben.

Musikalische Untermalung:

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