Zeit der Angst, Zeit der Freude

Vom BRD-Schwindel: „Bei Gelegenheiten, die noch vor wenigen Jahren als gewöhnlich oder schlimmstenfalls skurril gegolten hätten, rückt heute schon mal das Sondereinsatzkommando an. Sei es der 21. Geburtstag einer Studentin, ein Photoshooting mit Axt oder ein Cosplayer mit Schwert.
In Zeiten des Terrors liegen die Nerven blank. In Europa macht sich Paranoia breit. Zumindest ein Ziel haben die Terroristen somit erreicht.“

Ich muss da immer schmunzeln, versucht das System selbst ein Szenario der Angst zu erzeugen, in der Hoffnung, das Alte kommt wieder. Es handelt sich jedoch um einen irreversiblen Effekt. Der Druck im Kessel steigt weiter an. Aus Sicht des Wandelprozesses muss dies so sein, da die Mehrheit in für gewöhnlich erst dann umdenkt, wenn die Angst vor dem Alten größer ist, als die Angst vor dem Neuen.

Dabei ist der Umgang mit der Angst nur falsch gelernt, ist sie lediglich ein Signal unserer Verhaltensmuster, dass uns zu einer gegebenen Situation nur Informationen fehlen. Und Informationsmangel ist ja ein beliebtes Mittel, um eine hörige Masse kontrollieren zu können. Drum bemächtige man sich seines eigenen Verstandes, um sich aus der selbst geschaffenen Unmündigkeit zu befreien.

Bonn. Auf dem Platz der Einheit wurde heute das große Heulen und Zähneknirschen eingeläutet.

P.S. Misstrauen und angespannte Nerven sind in solchen Zeiten wie eine Geige, auf der man sein leises Liedchen des Jammerns und Klagens spielt.

Musikalische Untermalung: The lone Ranger

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