Eine vereinfachte Darstellung

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(v1.0*) Ungeachtet des „Neuen Jahres“, kam vor ein paar Tagen der Gedanke rein, eine Grafik zu entwickeln, die nochmals das Thema „Geld“, Fluss und „Werte“ stark vereinfacht umschreibt.

Letztmalig kurz einwerfend, dass „Corona“ nur deswegen funktioniert, weil a) bereits lange zuvor das Thema „Viren“ der Gesellschaft verkehrt gelehrt wurde, da es sich um ein Hilfsmittel der Fremdbestimmung handelt, das b) zusammen mit der in den Familien gewohnt anerzogenen Gehorsamsbereitschaft, ein entsprechendes „Zusammenwirken“ erzeugt.
Dabei macht man sich den anerzogenen Glauben zunutze, dass einem etwas oder jemand „gehören“ würde – einschließlich des Lebens selbst und seinem möglichen Verlust.
Es ist also sinnvoll, über die in der Gesellschaft vorherrschenden Themen vorzudenken, die letztlich zu ihrer Selbstversklavung führt, während „andere“ für diesen Sachverhalt im Akt gewohnter Verdrängung dafür verantwortlich gemacht werden sollen.

Sind die „Feinde“ erst einmal ausgemacht, macht man sich ran, deren Platz einnehmen zu wollen. Das alte Spiel im anerzogenen Kopfknast.
So sehen sich wiederum manche in der Rolle, das „Volk“ befreien zu wollen – vorausgesetzt, sie werden gewählt und mogeln sich dann gemeinsam als Vortänzer und ihre Mitläufer durchs Leben.
Das Konzept „Wahl der Vorgesetzten“ bleibt dabei unangetastet, während nur die Darsteller im bestehenden Rollenspiel getauscht werden. Jenes Rollenspiel, was die alte Ordnung im Wesentlichen ausmacht.

Und wenn gar nichts mehr funktioniert, wühlt man in irgendeiner alten Kiste auf dem Dachboden und hofft, damit „ausgestattet“, auf den Moment der taktischen Übernahme.

„Weißt du, du hast ein ganz intimes Verhältnis mit dem Tod. Aber… begreife es nicht als Fluch, sondern vielmehr als Segen. Etwas, wodurch du Zugang findest zum Leben. Denn wie der Talmud uns lehrt: Die beste Vergeltung, ist ein gutes Leben zu führen.“ „Meyer Offerman“, Hunters, 2020

Das nennt sich dann Revolution (to revolve = sich im Kreise drehend), wo die gewohnten Denker, ausgestattet mit „Rechten von gestern“, der irrigen Meinung sind, dass dies genügen würde, während aus dem Alten alles hinüber ins andere Alte hinüberströmt, so wie das nach „Ende“ des III. Reichs der Fall war, damit die zu besetzende (Macht)Struktur einmal mehr „besetzt“ werden konnten.

Klar, dass „man“ sich nur deswegen nichts Alternatives vorstellen kann, weil es stets nur mit dem gleichen, prinzipiellen Satz an Wissen sowie Denk- und Verhaltensweisen verglichen wird, an denen sich in der Regel festgeklammert wird, wo bestenfalls die eine „gestrige Wahrheit“ gegen eine andere ausgetauscht wird.

„Nicht der Stärkere gewinnt, sondern der, der sich an den Regelwerken des Lebens zu orientieren weiß, was wiederum bedeutet, das Bisherige in Frage zu stellen, statt es zu wiederholen.“

Der gewohnte Denker, wird unter „Naturrecht“ mitunter nur das „Faustrecht“ oder „das Recht des Stärkeren“ erkennen wollen, was jedoch nur durch seine eigenen anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen betrachtet der Fall ist und ihn so zum Verfechter der alten Ordnung macht, deren gesellschaftlich sicht- und spürbare Ausläufer man aktuell beobachten kann.
Und noch immer wird gehofft, dass das Gestern irgendwann mal wieder zurückkommt. Jedoch läuft alles auf einen individuell-gesellschaftlichen Um- und Weiterdenkprozess hinaus – manche in der Erwartung des Erscheinens gerechter Vorgesetzter, Führer und Erlöser und damit verbundener „Vorgesetztendämmerung“.

Die Hoffnung auf die Weiterführung der eigenen Existenz reicht den meisten und zeugt dabei von einer falschen Bescheidenheit, wie sie zur Weiterführung des Bisherigen notwendig ist.

Jetzt wissen Sie, warum die Änderung von Gewohnheiten so kniffelig erscheint, während die Mehrheit gleichzeitig versucht, ein gesellschaftlich angepasstes Leben führen zu wollen, während man sich gewohnt der belohnten Selbstversklavung hingibt und versucht, etwas „werden“ zu wollen.

Was das liebe „Geld“ (gelt) angeht, so gelangt es stets aus dem Nichts geschaffen als „Dar-Lehen“ ins System, wo der Gläubige (Kredit, lat. ‚credere‘) diesem seinen Wert durch die „Besicherung“ mit seinem angeblich wertvollem Besitz und Eigentum „aufwertet“ – einschließlich mit seiner Arbeitsleistung.
Im Kern sind „Dar-Lehensgeber“ und „Dar-Lehensnehmer“ beide Gläubige, denn der eine glaubt an die Selbstversklavung des anderen, die wiederum seine Existenz gewährleistet, während der andere glaubt, dass die „Sichteinlagen“ etwas wert seien.

„In diesem System, unserem System, wissen die Sklaven weder, weder dass sie Sklaven sind, noch wer ihre Herren sind, die in einer Parallelwelt leben. Und ihre Ketten sind versteckt unter einem Haufen von Juristenkauderwelsch.
Genau dazu führt massive, weltweite Korruption,in der Juristenwelt. Und wenn erst ein Whistleblower die Alarmglocken schlagen muss, besteht Anlass zu noch größerer Sorge. Es zeigt doch, dass die demokratischen Kontrollmechanismen total versagt haben und das gravierende… Zusammenbrüche folgen könnten. Es ist fünf vor zwölf.
Also, die Zeit ist gekommen, um zu handeln. Ein Anfang wäre, die richtigen Fragen zu stellen. Gegen die Steuerhinterziehung kann man unter gar keinen Umständen vorgehen, solange gewählte Politiker genau die um Geld bitten, die Elitären, die gerade darauf aus sind, Steuern zu vermeiden, jedenfalls im Vergleich aus anderen Bevölkerungsschichten.
Diese politische Praxis, ist ein Teufelskreis – ein unlösbares Problem. Die Reformierung… des völlig kranken amerikanischen Wahlkampffinanzierungssystems, ist zwingend nötig.“ „Ellen Martin/Meryl Streep“, Die Geldwäscherei, 2019

„Die IBBC ist eine Bank. Deren Ziel ist es nicht den Konflikt zu kontrollieren. Die wollen die Schulden kontrollieren, die der Konflikt verursacht. Wissen Sie, der eigentliche Wert eines Konflikts, der wahre Wert, liegt in den Schulden, die er verursacht.
Wer die kontrolliert, kontrolliert schlichtweg alles. Sie finden das beunruhigend, ja? Aber darin liegt das wahre Wesen des Bankgewerbes. Man will uns – egal ob als Länder oder Individuen – zu Sklaven der Schulden machen.“ „Umberto Calvini“, The International, 2009

Da der Wert immer erhalten bleiben soll, ist das auch der Grund, warum in der Mehrheit auf eine Lösung gewartet wird, die das Alte wieder im glorreichen Glanz erstehen lässt, weswegen sich die meisten etwas vormachen, wenn sie behaupten, dass sich „endlich“ etwas ändern muss, während sie heimlich hoffen, selbst nicht davon betroffen zu sein.

Jeder, der sich aufmacht, „etwas“ ändern zu wollen, um sich später doch nur von anderen wählen zu lassen, die ihn dadurch auch „vorschicken“, machen sich jene in der Rolle als Wähler und Gewählte nur selbst etwas vor.
Das gewohnte Ausnutzen der Feindbildprojektion soll dabei den „Kampf gegen den Klassen- oder Parteifeind“ (innerhalb des gewohnten Systems) zwischen den Parteien anheizen, während die gewählten „Gladiatoren“ ihrem „hörigen“ Publikum das erzählen, was es gerne hören will.

Der „Insasse“ sieht sich gezwungen an den Wert des „Geldes“ zu glauben, da ihm überall die Hand entgegengestreckt wird. An diesem Punkt sieht man deutlich, wie sich die Gesellschaft von ihrer eigenen Entwicklung gegenseitig abhält, während sie etwas hinterläuft, dessen Wert sie letztlich doch nicht bestimmt, wie dies im Akt der Dar-Lehensvergabe einst der Fall war.

„Wir haben gewonnen. Die Menschen interessieren sich nicht mehr für ihre Bürgerrechte, nur noch für ihren Lebensstandard. Die moderne Welt hat Ideen, wie die Freiheit, hinter sich gelassen. Es genügt ihnen zu gehorchen.“
„Die Gefahr bleibt bestehen, solange der freie Wille existiert. Jahrhunderte lang haben wir versucht durch Religion, Politik und heute durch Konsumdenken Widerspruch auszulöschen. Hat nicht auch die Wissenschaft eine Chance verdient?“ Dialog aus dem Film „Assassin’s Creed“, 2016

Reklame: Die Fremdbestimmbarkeit ist – neben der anerzogenen Gehorsamsbereitschaft, dem Glauben an den Wert von „Sichteinlagen“ und mit Zahlen bedrucktem Papier und deren Abkömmlinge nur deswegen möglich, wie durch das Festhalten an Konventionen und Wertvorstellungen und letztlich damit verbundenen Denk- und Verhaltensweisen.

Letztlich ist es empfehlenswert, alles zu überdenken.

Musikalische Untermalung: