Butter bei die Fische

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(v1.1*) Gestern morgen rief mich ein Kollege aus Leipzig an, und wir sprachen nebenbei auch über die Auswirkungen der Entscheidung zum Menschsein/-werden.
Dazu gehört – natürlicherweise – auch das übliche Thema „Person“ – also alle Arten von Rollen, die der Mensch spielt, gelegentlich annimmt oder die ihm – aufgrund gewohnter Denk- und Verhaltensweisen – oktroyiert (auferlegt) werden (was im Kern ein Verhalten aus der „gewohnten“ Fremdbestimmung ist).

„Ich bin gern Terrorist, weil die anderen dann übervorsichtig sind, während sie sich dabei nicht selbst ertappen, nur ihr eigenes Feindbild auf mich projiziert zu haben, um damit ihre eigenen Denk- und Verhaltensweisen rechtfertigen zu wollen. Upps.“

„Es ist ein beachtlicher Unterschied, ob man eine Rolle spielt oder die Rolle ist.“

Nur wenige kennen den Unterschied zwischen „Mensch“ und „Person“ und meinen, es sei ein und das Selbe. So ist es ein Leichtes, sie in der Illusion zu halten, dass Menschen in „Staaten“ leben würden.

Im Gespräch kam der Gedanke auf, diesen Beitrag zu verfassen, der Menschwerdung/-sein in einer Weise darstellt, die möglicherweise nicht den Vorstellungen des einen oder anderen Akteurs entsprechen.

„Person, Rolle, Hülle.“

„Die „natürliche Person“, ist der Mensch, in der Rolle als Rechtssubjekt.“

Ein „Staat“ ist ein abstraktes (Glaubens)Gebilde, eine vom Menschen – besser: von seinen Denk- und Verhaltensweisen geschaffene Fiktion, welche sich aus Personen konstituiert – in dem Fall Menschen in der Rolle als „Staatsangehörige“ verwaltet werden.
Menschen, die glauben, sie seien diese „Staatsangehörigen“. „Staaten“ sind, wie andere Institutionen, lediglich geschaffene Umhüllungen, innerhalb des Systems, den gesellschaftlich als „normal“ deklarierten Denk- und Verhaltensweisen.

Warum „normal“? Weil man so (auf diese Weise) die Notwendigkeit umzudenken und damit verbundene Veränderung der gewohnten Denk- und Verhaltensweisen zu „umschiffen“ versucht.

„Das ist doch normal, so.“ „Das haben wir schon immer so gemacht.“ „Das war ja schon immer so.“ „Die anderen sind ja auch so.“

Angst, nicht dem gewohnten „Bild“ zu entsprechen und eben durch jene „mehrheitlich“ als „normal deklarierten Denk- und Verhaltensweisen ausgegrenzt zu werden, lässt die Mehrheit in scheinbar fremd gelenkten Bahnen brav und artig agieren. Es regiert der „Gruppenzwang“.

So wie die Religionen (auch nur Institutionen) ihre Gläubigen haben, so haben Staaten „ihre Patrioten“. Rollenspiele, um Fiktionen „am Leben“ zu halten.

Was wäre, wenn man das, was man macht, sowieso macht und erkennt, dass nicht alles nur deswegen „vernünftig“ ist, nur weil es „bezahlt“ wird, einfach lässt? Nur deswegen, um es später dann „verkaufen“ zu können?

„Ja, aber du brauchst doch auch das Geld.“ „Es kommt nicht darauf an, ob man Geld hat oder nicht, sondern um die Art und Weise, wie es zu einem gelangt. In der Regel nur durch Unterwerfung und Selbstversklavung und genau diese gilt es nicht zu verfolgen. Darum geht es.“

Der Mensch kommt in seinem eignen System nicht wirklich vor, sondern lediglich sein mitunter verzerrtes Schattenbild. Er hat sich vor lauter Rollenspiele darin vergessen. Zeit, dass er sich wieder an sich erinnert.

„Räuber und Gen-Darm.“

Die Frage ist dabei auch, für welches Recht er sich entscheidet oder (in der Regel) entscheiden lässt. Wer lediglich das positive Recht kennt, bewegt sich in einer Ordnung aus Fremdbestimmung, wohlwollender Freizügigkeit, „gerechten“ und „ungerechten“ Vorgesetzten mit ihren wohlwollend überlassenen Privilegien.

„Freizügigkeit und Freiheiten, haben nichts mit der Freiheit in ihrem Wesen zu tun.“

„Zur Freiheit bedarf es nur des Mutes. Doch wisse: Es gibt nur ein Mitkommen und kein Mitnehmen.“

Solange er sich an die durch eine Autorität erlassenen Gesetze hält und somit auch an die „Gerechtigkeit“ einer Autorität glaubt, solange ist er ein Anhänger des Systems, dafür gewährt ihm die Autorität das Privileg auf Teilnahme an der Macht (durch ein Fürstentum aus Familie und Besitz), Teilnahme am Geldsystem, und der kollektiv geglaubten Illusion von Eigentum, Besitz, Hab und Gut.

Damit der Mensch in der Rolle als „Käufer“ belegen kann, dass er es „gekauft“ hat, dient ihm der Vertrag, die Urkunde, der Beleg, eine Quittung – bestenfalls irgendetwas auf Papier.

Jedoch gibt es in der Natur – besser: im Naturrecht – weder Verträge, noch Zahlen. Versuchen Sie jetzt spaßeshalber mal etwas bewerten zu wollen.

Bezahlen ist jener Akt, das Unbewertbare bewerten zu wollen, weil es alles oder einfach nichts wert ist – im Kern, weil es einfach nur ist.

Dass Gold und andere „Edelmetalle“ etwas wert sein sollen, wird nur propagiert, damit das, was dem offenen Raum vorenthalten wird, einen Wert verliehen bekommt. Im Grunde genommen ist es nur Metall, Materie, hochdichte Informationen – „Energie“ in einer bestimmten Form.

Belohnung und Bestrafung sind Mittel und Methoden der Autorität und ihrer ausführenden Handlanger, um die Beziehung zwischen Obrigkeit und ihren auf Belohnung und Anerkennung hoffenden Untertanen aufrecht zu erhalten –im Grunde die Aufrechterhaltung der hierarchischen Ordnung, die anerzogen in den Teilnehmern einseitig vorliegen.

Die Handlanger begründen nicht selten ihr Handeln damit, dass ihre Vorgesetzten dafür die Verantwortung trügen, was aus ihnen so etwas wie „belohnte Gefügige“ macht.

Die häufig auftretende Willensschwäche („Alleine kann man ja sowieso nichts machen.“), „etwas“ ändern zu können (im Kern jedoch nur bei sich selbst), beruht auf der nach „außen“ hin gelenkten Aufmerksamkeit und damit verbundenen „Annehmlichkeiten“, wie Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut – und ihrem möglichen Verlust.

„Entscheide dich: Betreute Person oder selbstbestimmender Mensch? Oder: „Lerne zu erkennen, wie es nicht funktioniert, um später zu erkennen, wie es funktioniert.“

Die alte Ordnung ist dabei nicht einfach ein Haufen „Gelumpe“ mit irgendwelchen „Hampelmännern“, die nur „weg“ oder bis aufs Blut „verteidigt werden müssen. Es geht darum, dass es in sich eine durchgängige Märchenstunde ist, die irrtümlicherweise für alternativlos gehalten wird.
„Alternativlos“ erscheint hingegen nur die Denke all jener, die lieber die Rolle der „Klageweiber“ annehmen, da es so bequemer ist. Und weil „die Anderen“ es ja auch so machen, kann es nicht „falsch“ sein. Klagen und Jammern sind jedoch nur Ventilfunktionen selbstgeschaffenen Leides. Gewohntes Demonstrieren gehört auch dazu.

„Es geht darum nicht nur die „Politik“ wieder nach hause zu holen.“

Damit geglaubtes „Eigentum“ und „Besitz“ gemehrt werden können, bedient man sich des „Geldes“ (Geldsystems), um etwas zu „kaufen“, damit es einem dann „gehört“. Das sind alles Märchenstunden, wo die Aufgabe auf dem Wege der Menschwerdung darin besteht, diese Vorstellungen hinter sich zu lassen – und sich durch logische Infragestellung langsam herauslöst – und nicht einfach durch ein „Weglassen“.

Der Prozess der Infragestellung ist in etwa so beschrieben: Es geht nicht um das Gewohnte „dafür“ oder „dagegen“ sein, was mathematisch aus einer „1“ nur eine „-1“ machen würde.
Es geht zunächst um die Aufmerksamkeit (Lenkung der Energie, die man einer Sache oder Sachverhalt gibt), die man der „1“ grundsätzlich zuweist, was üblicherweise zu Gezänk, Rechthaberei, üblichen Diskussionen und Dauerbeschäftigung führt, den „Gegner“ überzeugen zu wollen, da sich hier der Projektion (invertierte Selbstreflektion) bedient wird, statt eines gemeinsamen Erkenntnisdialogs – unter Anwendung der Selbstreflektion.

Der Prozess der Infragestellung ist eine schrittweise Invertierung des Systems, was – vereinfacht ausgedrückt aus der alternativlosen „0“, die Alternative „1“ macht – vereinfacht ausgedrückt.
Ja, ich weiß. Es bleibt schwer verständlich – vor allem dann, wenn es so schön und „einfach“ ist, sich nur über die Unsäglichkeiten der anderen aufzuregen, während man sich so von der eigenen Aufgabe ablenkt. Nicht vergessen: Das gewohnt konstituierte „Ich“ verkörpert die alte Ordnung und bestimmt so, wie sich der Mensch zu verhalten hat.
Alles eine Sache der Programmierung und auch der eigenen Umprogrammierung – dynamische Anpassung an Veränderungen, die man individuell-kollektiv selbst in Szene setzt. Jetzt wissen Sie ungefähr, wo Sie stehen.

Dachten Sie, Sie bekommen Freiheit geschenkt? Kommen Sie mir nicht mit Ausreden, die mit „Ja, aber die anderen…“ beginnen, auch die warten nur darauf, dass Sie den nächsten Schritt gehen.

Es ist eine rein mentale Angelegenheit, wie man die Dinge betrachtet, ob aus anerzogener Opferhaltung, wie sie in der Gesellschaft als „normal“ deklariert wird, da sich nicht wenige zu schützen meinen, oder als sich entwickelnder Mensch und Gestalter. Alles eine Kopfsache.

Existenz und Überleben bewegt sich in einem System, wo der Feind bestimmt, was man für eine Rolle zu spielen hat – während er gleichzeitig eine Erfindung ist, um eben jene Rolle zu rechtfertigen.

„Allah ist mir näher, als meine Halsschlagader.“ Oder: „Alle Menschen sterben, doch nur wenige leben.“

Es kann sich also nur jeder selbst entscheiden und diesen Weg der Entwicklung beschreiten. Es gibt kein Formular oder „Gelben Schein“, der das für einen erledigt, so dass man es vor sich hält und die anderen haben daran zu glauben.

„RuStaG ist der Tag, an dem der Schornsteinfeger kommt und nach dem „Gelben Schein“ fragt.“

Menschsein bedeutet, sich entwickeln zu wollen, bedeutet das System zu hinterfragen – nein, nicht im üblichen Sinne, um nur die Schuldigen zu suchen und später werbeträchtig hochzuhalten. Denn so einfach ist die Sache nicht. Das ist auch der Grund, warum so viele wieder „die Heimreise antreten“ – jedoch selbstentschlossen wiederkehren können. Wer ahnt schon, dass man das, was man erlebt auch selbst gestaltet?

Menschsein bedeutet, nach dem überpositiven Recht zu streben und zu leben, die Vorstellungen und wesentliche Bedeutung von Eigentum* und Besitz*, Macht**, Geld, Hab und Gut hinter sich zu lassen – da sie Werkzeuge damit einhergehender Fremdbestimmung sind. (* von etwas oder jemand), (** über das Leben von anderen)

Menschsein bedeutet, sich der anerzogenen Verdrängungskonzepte und daraus gesellschaftlich als „normal“ tolerierten Handlungsweisen bewusst zu werden und diese Schritt für Schritt in nicht mehr über den Menschen fremdbestimmende Art und Weise zu verwandeln.

Menschsein bedeutet zu erkennen, dass die alte Ordnung und ihre Verfechter nicht einfach weg müssen, sondern all jenes lediglich dazu dient, dass man lernt, wie es nicht funktioniert und  die Regelwerke der Natur wiederentdeckt.

Menschsein bedeutet, sich in Vernunft und Gewissen zu entwickeln, jene beiden Eigenschaften, hinter denen der Mensch Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit wieder entdeckt – wenn er sich auf den Weg seiner Entwicklung begibt.

Menschsein bedeutet, sich die Wesenszüge der Philosophie, der Psychologie, der Theologie, der Politik, des Rechts und der Wissenschaft – wie sagen wir hier – wieder nach Hause zu holen.

Menschsein bedeutet, sich auch der „Luftnummer“ bewusst zu sein, der man bisher aus anerzogener Belohnungs-, Geltungs- und Anerkennungssucht mit eingebautem Besitzanspruch hinterhergelaufen ist.

Nicht selten wurde Unhinterfragtes einfach übernommen, weil es a) recht bequem war, b) man es im Rahmen der bedingten Zugehörigkeit für „besser“ erachtete und es besser war, zu gehorchen.

Wenn Sie der Meinung sind, dass das alles erst in „1000 Jahren“ kommt, dann sie wir uns sicher wieder. Raum und Zeit werden für gewöhnlich auch als Ausreden vorgeschoben. Dort wo sich etwas ändert, existieren jedoch weder Raum noch Zeit.

Die alte Ordnung ist geschaffen, um aus „etwas“, was da „kreucht und fleucht“ einen Menschen zu machen. Dass der Mensch den Willen wieder auf sich (statt „woanders“ hin) lenkt , um sich selbst zu entwickeln oder weiter „belohnt“ dahindarbt, in der irrigen Meinung, er könne sein eigenes Schicksal nicht ändern, liegt dies in seiner Entscheidung.

Nur gut erzogene Opfer können nichts ändern, sie erleben nur ihr Schicksal, was sie durch ihre Haltung auch selbst gestalten.

Wenn Sie diese Gedanken als „schöne“ Philosophie erkennen und Ihre Meinung damit begründen, dass die Realität ja „leider“ eine andere sei, so gehören Sie noch zu denen, die diese beklagte Realität dadurch selbst erhalten, jedoch im Rahmen der „objektiven Haltung“ dazu, nicht bereit sind, sich selbst zu verändern.

Die Politik wird dies nicht tun, denn sie hängt zu sehr an jenen Fäden, mit denen sie Sie weiter zu betreuen versucht. Jedoch ist erkennbar, dass auch sie nicht mehr gewillt ist, einer Märchenstunde hinterherzulaufen, da hinter jeder Politikerrolle auch nur ein Mensch steht und die Rolle mit Leben erfüllt.

Gleiches betrifft auch Institutionen wie die Kirche, die Wissenschaft, die Bildung, die Psychologie, die gewohnten Denker in der Philosophie und jene im positiven Recht zu. Es sterben immer nur Rollen und Vorstellungen, deren eigene „Stuben“ ja sauber seien, während sich „woanders“ endlich etwas ändern muss.

Es reicht also nicht, sich nur genug zu beschweren, zu klagen und zu jammern und auf irgendwelche „Erlöser“ oder „Führer“ zu hoffen.

„Hoffnung ist nur ein Bettler.“ Jim Carrey

PL: „Wem gehört denn das hier alles?“
CM: „Den Menschen, die hier leben, wem sonst.“

PL: „Und wer ist hier der Chef vom Ganzen? So ein Laden wie der, der läuft doch nicht von selbst.“
CM: „Mr. Lawton sind sie Zyniker von Natur aus, oder bringt das der Beruf so mit sich?“
PL: „Ich bin nur Realist.“
CM: „Wir sind die wahren Realisten. Deshalb gibt es bei uns auch keine Politik. Politik ist völlig überflüssig für uns. Wir brauchen sie nicht. Die ist nur wichtig für Leute, die ihr Leben nicht selbst gestalten können.“

PL: „Tut mir schrecklich leid, aber so eine Welt muss doch irgendwie regiert werden.“
CM: „Ich fürchte Mr. Lawton, sie werden das vielleicht nicht verstehen. Aber wenn man erkannt hat, dass Besitz und Macht im Grunde ohne Bedeutung sind, warum sollte man dann noch Macht über andere Menschen ausüben wollen?“ Dialog zwischen „Perry Lawton“ und „Craig Mckenzie“, U4000 – Panik unter dem Ozean, 1969

Wenn Sie nun der festen Meinung sind, Sie hätten keine Zeit, weil Sie ja arbeiten und Geld verdienen „müssen“, um zu „überleben“, um „Ihr“ Haus und Ihre „Schulden“ abzubezahlen, damit es irgendwann Ihnen „gehört“ und Sie von „Ihrer Familie“ sprechen, dann wundern Sie sich bitte nicht über das verständnisvolle Lächeln, was Ihnen irgendwann begegnet.
Denn auch jene, die meinen, sie könnten Ihnen alles nehmen, bewegen sich in einer irrigen Vorstellung, um so durch unhinterfragte Konventionen, Macht über Sie ausüben zu können. Es nutzt auch nichts, sich über jene hinwegzuheben, um sie anschließend zu unterwerfen. Es geht nur, indem Sie an das nicht mehr glauben, was sie beide verbindet.

„Der Tag, an dem man erkennt, dass einem nichts gehört, ist der Tag, an dem man nichts mehr verliert. Das betrifft auch die Vorstellung über das Leben, was man irrtümlich sein Eigen zum nennen meint. An jenem Tag geht „die Macht über andere“ zu Ende und kehrt als „Macht über sich selbst“ wieder zurück.“

Mal sehen was Ihnen – besser Ihrem „Ich“ (was Ihnen sagt, was Sie für „gut und richtig“ halten sollen) so alles an Ausreden einfällt, um weiter „Ihr“ gewohntes Denken und Handeln damit begründen zu wollen.

Menschsein bedeutet auch zu erkennen, dass es keine anderen „gerechten“ oder „ungerechten“ Vorgesetzten gibt – gleich wem man seine Stimme zu geben oder zu entziehen versucht.

Das ist auch der Grund, warum die Aufklärer – trotz des Hinweises am 25.07.2012 – einer Fiktion aus „gerechten Vorgesetzten“ in 2017 ihre Stimmen gab und am Ende nichts mehr zu sagen hatten – schwiegen, verschwanden.

„Der Einzelne steht wie gelähmt vor einer Verschwörungstheorie, die so monströs ist, dass er sie einfach nicht fassen kann.“ J. Edgar Hoover, Leiter des FBI und Freimaurer

Zumindest aus meiner Sicht, muss keine „deutsche Frage“ mehr geklärt werden. Da nicht nur „Deutschland“ eine Überlagerung (im Rahmen einer fiktiven Besitznahme, ein Gebiet wo die Autorität gebietet) von namenlosen Boden ist, die sich der Mensch im Rahmen seiner ihm gebietenden Denk- und Verhaltensweisen (seinem „Ich“, dem System der alten Ordnung, der „Matrix“) geschaffen hat. Auf diese Weise hat sich die „deutsche Frage“ bereits beantwortet.

Die „deutsche Aufgabe“ bleibt indessen bestehen: Das System der alten Ordnung in Frage zu stellen.

So entpuppt sich die Täuschung Isaaks durch „Jakob“ (das „Ich“ des Menschen) und damit verbunden überlassene Reichtümer letztlich als eine Art selbst auferlegter „Fluch“, während „Esau“ (der Mensch) den wahren Reichtum erhielt, dem man ihm nicht einfach „wegnehmen“ kann.

Und das Geld? Es ist nichts anderes als ein Mittel der Fremdbestimmung, wenn es bedingt daherkommt und der Versuch, damit etwas künstlich Geschaffenes mit Leben erfüllen zu wollen, was sich jedoch nur als „Überleben“ entpuppt.

„Goethe sagte: Man muss das Wahre immer wiederholen. Der Kaufmann sagt: Man muss die Ware immer wieder holen.“

Was sich der Mensch schuf, um es offen oder verdeckt „sein Eigen“ nennen zu wollen, basiert auf dem von ihm geschaffenen System, was sich vom Leben abgewandt hat und ihn langsam sich entmenschlichen lässt. Die Haltung, man könne an seinem Schicksal nicht ändern, ist dabei nur jene Ausrede, um an den eigene Denk- und Verhaltensweisen festhalten zu wollen, während im „Außen“ Veränderungen gefordert werden.

„Ist es unser Schicksal, diesen Weg zu gehen? Ist es unser Schicksal, uns selbst zu zerstören, wie so viele Spezies vor uns? Oder können wir uns schnell genug weiterentwickeln, um uns zu ändern, um unser Schicksal zu verändern? Ist die Zukunft wirklich vorherbestimmt?“ „Dr. Xavier“, X-Men: Zukunft ist Vergangenheit, 2014

Wie sehen Sie das?

„Hast du Pacman?“ „Nein.“ „Hast du Space Invaders?“ „Nein.“ „Hast Du Asteroiden?“ „Nein, aber mein Daddy hat welche. Er kann manchmal kaum auf dem Klo sitzen.“ „Die schrillen Vier auf Achse“, 1983

P.S. Sicher ist Menschsein noch viel mehr. Doch Sie können ja auch mal vordenken. Natur ist eine Erscheinungsform der in der Natur sie erzeugenden und wechselwirkenden Regelwerke und es ist die Art und weise, wie wir damit umgehen. Dabei ist es ein Unterschied, nach welchen Denk- und Verhaltensweisen dies geschieht. Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob wir dies mit Vernunft tun oder als ob wir beim Tun nur so tun, als ob wir vernünftig seien.

„So tun, als ob. Spiel. Simulation.“

Nachtrag: So tun, als ob, ist übrigens anstrengender, als authentisch sein.