Von „politischen Gegnern“ und gleichzeitig von Systemwechsel zu sprechen…

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(v1.3*) … ist ein Widerspruch in sich. Das liegt daran, dass es keine „politischen Gegner“ mit eingebautem „Feindbild“ gibt, als jene, dass Ihr „Ich“ (Ihre Denk- und Verhaltensweisen) für Sie bereitstellt und Sie im anderen erkennen mögen.
In dem Fall: Seien Sie willkommen. Willkommen als wirksames Teilsystem der alten Ordnung, dem System, der Matrix, dem „alten Bund mit dem Leben“, der Welt von „Esau und Jakob“, wo „geübt“ und „so getan wird, als ob“, ein Spiel, eine Simulation.

„Ein Spiel? EIN SPIEL?“ MENSCHEN werden getötet!!!“ „Menschen töten einander nicht! Es sind lediglich die Rollen, die sie meinen zu sein, die sie einander bis zum Tode ringen lassen.“

„Ja, aber die anderen…“ „So? Sie meinen so sein zu müssen, weil die anderen so sind? Dann sind Sie gerade auf Ihr „Ich“ reingefallen.“

Wer denkt schon darüber nach, dass das eigene „Ich“ seinem Menschen bei der Feindbildprojektion einen Streich spielt?

Was ist überhaupt ein „Feind“? Im einfachsten Fall nur jemand, der eine andere Meinung hat, die dem eigenen „Ich“ nicht entspricht. Somit erklärt sich auch die Aufgabe auf diesem Boden, die Welt „neu“ zu denken.
Der Zweifler wird sich hingegen durch seinen projizierten Zweifel diesen Gedanken zu entziehen versuchen, um selbst sein Nichthandeln rechtfertigen zu wollen, da Umdenken auch bereits ein Handeln ist.
Denn Schließlich geht es um das System selbst aus dem das für den gewohnten Denker geschaffene zur Verfügung steht und eine reine mentale Angelegenheit darstellt. Doch leider wird man für das Denken nicht bezahlt.

Was da nicht selten „wegen den anderen“ Angst vorm Tod hat, ist lediglich das „Ich“, was um seine Existenz und damit verbundenen Glaubenssätze ringt. Leben ist im Kern etwas ganz anderes.

„Wer Angst vor dem Tod hat, hat auch Angst vor dem Leben.“

Noch zu wenige wissen, dass sie noch von ihren Denk- und Verhaltensweisen beherrscht sind und es so wenig nutzt, wenn so mancher zwar die Theorie über ein alternatives System versteht, jedoch durch sein gewohntes Handeln ein gegenteiliges Bild vermittelt. An diesem Punkt wird es in der Regel still.

Es ist nicht das Reden, was das Handeln bestimmt, sondern die Denk- und Verhaltensweisen, die das Agieren beeinflussen. Wer überall „Feinde“ zu erkennen meint, tut gut daran, seine eigenen Denk- und Verhaltensweisen zu hinterfragen. Zumal es gleichzeitig auch der Hinweis selbst ist. Das wurde jedoch kollektiv nur vergessen, als man die Selbstreflektion belohnt gegen Projektion tauschte.

Die Projektion eines „Feindbildes“ ist ein typisches Verhalten der alten Ordnung, um die Existenz der eigenen Denk- und Verhaltensweisen – aus denen das „Feindbild“ erschaffen wurde – eben damit rechtfertigen zu wollen. Wer Lügen und Schuldige zu erkennen meint, tut gut daran sich selbst zu hinterfragen.

Die Feindbildprojektion hat sich als erfolgreiches Mittel etabliert, um mit Hilfe hintergründigen Anstachelns zum Krieg aufzuhetzen, um daraus ein nettes Geschäftsmodell  zu machen.

„Gelegenheit. Macht.Diebe.“

Da gibt es keine „Bösen“ die das Geschäft machen und die dann „weg“ müssen. Denn es sind jene, die es mit sich machen lassen, eben weil sie sich selbst am wenigsten kennen, wie sie funktionieren/ticken und Ihre Vorgesetzten – nicht selten wegen des Geldes, der Macht sowie dem kollektiven Irrglauben, es gäbe Eigentum und Besitz, Hab und Gut was einem „gehören“ würde – nur allzu bereitwillig „hinterherlaufen“ und deshalb ganz toll brav und artig sind.

„Fritzchen, ich geb’ dir jetzt mal zwei Mark. Dann drückst du die Oma mal ganz lieb. Sag’ aber nichts deinem Bruder.“ „Oma, das kostet aber extra.“ Jürgen von der Lippe

„Ein Messias und ein Führer sind vom Prinzip her gleich, wenn die Vorstellung darüber besteht, es gäbe einen, der alle erlöst, während die das im Kern gar nicht wollen, weil man damit kein Geld verdienen kann.“

„Ja, aber…“ „Hier gibt‘s kein „aber“.

„Sein Handeln damit zu begründen, weil andere auch so handeln, zeigt nur, wie sehr der Mensch nicht „Herr über sich selbst“ ist – worum es jedoch im Kern geht.“

Wer der Meinung ist, er bräuchte sich nur genug einzureden, dass er an nichts glaubt, wird sich die Frage stellen müssen, warum er an das glaubt, was er mit den Augen zu erkennen meint.

„Sie glauben das „ist“ ein Tisch?“ „Es ist lediglich die Idee eines Tisches.“

Nachtrag: Ich danke an dieser Stelle allen Menschen, in der Rolle der Kaufleute und ihren zahlreichen Varianten wie bspw. die Banker, die sichtlich mehr unbewusst dazu beitragen, das System in Frage zu stellen – ebenso gehört der Dank, wie jene in den Rollen der Legislative, der Judikative, der Exekutive, der Verwaltung, der Ideologie-, Rechts- und Staatsgläubigen.
Gleichfalls gehört der Dank all jenen in der Rolle der „Religionsgläubigen“, jenen der Wissenschaft, der Philosophie, der Psychologie &c. All jene haben mehr unbewusst an diesem Prozess der Infragestellung teilgenommen – sozusagen auf eine unkonventionelle Art und Weise der Zusammenarbeit.

Erst durch ihr Gebaren und ihre Sichtweisen, kann man das System, in seinem Ist-Zustand erfassen, begreifen und so auch den vom einzelnen Menschen selbst beeinflussbaren Kernmechanismus erkennen und im Prozess auch zunehmend die Alternative.

Wer an dieser Stelle „nach den Anderen“ schaut und Zweifel hegt, lässt sich da gewohnt nur von seinem „Ich“ „aufs Glatteis führen“, um damit sein Nichthandeln und damit verbundenem Erhalt gegenüber seinen Denk- und Verhaltensweisen nur rechtfertigen zu wollen.

Während eine Mehrheit sich gegenseitig ihre Zweifel „zuprostet“, ist ein meine Überzeugung,die Aufgabe im Sinne des Lebens selbst mit Hilfe dieser Beiträge auf diesem Blog zu erfüllen. Denn wer kommt schon auf die verrückte Idee und lässt alles Gewohnte an das geglaubt wird, hinter sich und schreibt über 17.500 DINA4 Seiten?

Doch sei mancher gewarnt, der meint, „die Anderen“ müssten erst weg, damit man das Neue tun könne. Am Ende haben sich all jene nur selbst abgeschafft.

Ich wünsche allen Menschen besinnliche Tage des Friedens. Möge jeder den Moment erleben, den ich bereits erleben durfte – den Frieden und jenes wonach die meisten Menschen ihr Leben lange zu suchen meinen: die Liebe selbst.

Diese bleibt, selbst wenn der Mensch, mit dem man sie „in einem winzigen Moment kleiner Unendlichkeiten“ erlebte, gewohnt nicht mehr zugegen ist. Denn die Liebe kommt von ganz allein. Sie bedarf keiner Suche. Denn wer sucht, findet nur jene, die auch nur suchen. Die Liebe erinnert uns an das Leben. Vielleicht ist sie das Leben selbst. Wer weiß?

„Sonnenstrahl durchdringt die Nacht,
berührt die Herzen – lässt uns schau’n.
Ein Lächeln zaubert – gar heftig lacht.
Drum schwinge auf, und lass‘ dich trau’n.“

Wer zweifelnd über diese Gedanken hinwegzulächeln meint, wird mit dem Erleben eines Besseren belehrt werden.

Wer noch meint, kämpfen zu müssen, wird dies an einem Ort tun, wo der Frieden letztlich nur eine leere Worthülse für ihn ist, wo es nur darum geht, den „größeren Stock“ zu haben.

„Ist das nicht das Ziel? Der Grund, warum wir kämpfen, um das Kämpfen zu beenden? Damit wir nach Hause kommen?“ „Tony Stark“, Avengers – Age of Ultron, 2015

Frieden ist keine „Angelegenheit“, die man eben mal vertraglich „abhandelt“, sondern ebenfalls eine Erscheinung des Lebens selbst, während es – mit leichter Hand – den Menschen tief berührt, der sein Handeln an ihm ausrichtet. Dies geschieht in einem Moment, auf den man sich nicht wirklich vorbereiten kann und wo das Bisherige seine gewohnte Bedeutung verliert.

Wer das schreibt? Neben „Alexander“ nennen mich manche „Reichsbürger“, ja sogar „Terrorist“. Das darf auch sein, denn sind es lediglich Projektionen, damit jene durch ein „Feindbild“ nur die eigenen Handlungsexistenzen rechtfertigen können – zumal es nur ein „Räuber und Gen-Darm-Spiel“ ist. Denn was im Rahmen des „Feindbildes“ „im Anderen“ erkannt werden mag, gibt jenen nur ihr eigenes „Ich“ vor.

Sicher kann man alles in Zweifel ziehen, denn ist es immer einfacher nichts zu tun und alles aus der letzten Reihe kleinlaut zu kritisieren.

„Die meisten Menschen stehen an einer Bushaltestelle und warten ihre Ganzes Leben auf jenen Bus, deren Fahrer sie selbst sind.“

„Alle Menschen sterben, doch nur wenige leben.“

Oder um es mit einem anderen Zitat auszudrücken: „Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht.“ Noam Chomsky, Kommunikationswissenschaftler, MIT

Oh, es ist schon kurz nach halb drei. Zeit, schlafen zu gehen – wenn ich dies nur könnte. 😀

Musikalische Untermalung:

Nachtrag: Was bleibt von dem, was der Mensch geschaffen hat übrig, wenn man die Zahlen, die ebenfalls von ihm erdacht wurden, weglässt?