Ein beachtlicher Unterschied

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(v1.0*) Einmal mehr reite ich heute auf dem Thema „vorgegeben-initiierte Realität“ herum und wieder einmal mehr zeigt sich, dass der Einzelne, der sich in der Rolle des Opfers der von anderen geschaffenen Umstände bewegt, im Kern nur ein Opfer seiner eigenen, meist in der Kindheit entwickelten Denk- und Verhaltensweisen ist.

Diese umfassen die Vorstellung, dass es andere gäbe, die einem feindlich gesinnt seien und die man bekämpfen und beseitigen muss oder am besten: beseitigen lässt.

Jene, die in irgendeiner Weise zu reagieren und sich so zu verhalten bereit sind, gehören im Grunde zu jener alten Ordnung, deren sicht- und spürbare Auswirkungen seit geraumer Zeit zu beobachten sind, gegen die sich jene gleichzeitig aufzulehnen bereit sind.

Die gewohnte Mehrheit erkennt in diesen Zeiten ihre Versklavung, die jedoch bereits die ganze Zeit bestand und nur durch Freiheiten und Freizügigkeiten übertüncht war.
Freiheiten und Freizügigkeiten sind jedoch keine Freiheit.

Freiheit ist auch nicht einfach alles zu tun, was keinem anderen schadet. Denn dann müssten alle, die bspw. in der Nahrungsmittelindustrie beschäftigt sind, sofort kündigen.

Nicht wenige Argumente sind im Grunde nur für die einfache Bevölkerung gedacht, damit sie eine vorgegebene Meinung parat hat, während sie nicht wirklich weiß, was Freiheit ist und wo sie zu finden ist, denn dann würde sie dem ganzen Tamtam sofort ein Ende bereiten.

„Vorstellungen, Werte, Privilegien, Indoktrinationen.“

Die Mehrheit, die sich ihrem „sklavischen Schicksal“ hingibt und andere wiederum, die plötzlich die Vorstellung haben, man wolle sie gerade jetzt versklaven und dabei die Meinung herrscht, dass wäre nun die „Neue Weltordnung“.

„Der belohnte Sklave ist der Feind der Freiheit.“

Wer kommt schon auf die Idee, dass diese „neuen Schlussfolgerungen“ lediglich auf der Basis seiner in der Kindheit – meist in der Familie – entwickelten Denk- und Verhaltensweisen fußen, wo auf Belohnung hoffende Gehorsamsbereitschaft nur eines von vielen Verhalten ist, was sich unter anderem auch durch eine Opferhaltung zeigt, die in diesen Zeiten nur besonders auffällig getriggert werden.

Hinzu kommt das Engagement, sich oder anderen ständig „den Teufel an die Wand zu malen“, um so die anerzogenen Verhalten nur weiter „warm zu halten“.
So sind jene nicht einen Moment in der Lage, „über den eigenen Tellerrand“ zu schauen.

Das macht es ihren Gegenspielern natürlich einfach, da der Betroffene selbst die Steilvorlage gibt, was ihm am meisten ängstigt, während das eigene Denken zu 100% ausgeschaltet bleibt.
An diesem Punkt kann man sehr gut erkennen, wie der gewohnt konditionierte Mensch fortwährend versucht, sich selbst „ein Bein zu stellen“, letztlich solange an sich selbst scheitert, bis er es erkennt… oder auch nicht.

Es ist vollkommen gleich, ob es sich nur um wenige oder eine anonyme Masse handelt, die durch anerzogene Gehorsamsbereitschaft beliebig gelenkt werden kann, während sie keinen Moment auf die Idee kommen mag, darüber nachzudenken, welche Denk- und Verhaltensweisen sie überhaupt so reagieren lassen. Stattdessen hoffen sie auf „gerechte Vorgesetzte“, die sie anschließend wieder „beschützen“.

Aus diesem Grund braucht es auch kein Bundeswahlgesetz mehr, wenn es nur um den Schutz der „Bürger“ geht.
Der Bürger muss ja „geschützt“ werden: vor sich selbst, vor anderen, vor Bedrohungen, vor Feinden, vor was auch immer. Und warum?

Weil a) die reichlich belohnte Rolle des Betreuers zu verlockend ist, b) man sich gleichzeitig über andere erheben kann, um sein eigenes „Reich“ zu begründen, c) weil es genug von jenen gibt, die keinen Nagel in die Wand bekommen, d) weil sie sich gerne mit Zahlen bedrucktem Papier und wohlwollend zugestandenen Privilegien kaufen lassen, e) weil es einfach genug von jenen gibt, die sich erst in der Anonymität einer ebenso anonymen Masse zu „zeigen“ bereit sind.

Noch vor Jahren wurde von „Souveränität“ gesprochen, welche als „Selbstbestimmung“ geschrieben, erst den Bezug zum Menschen erkennen lässt. Doch wo sind jene nun?

Erst neulich lud man mich zu einem Online- Gespräch, wo nebenbei von „Souveränen“ gesprochen wurde.

Um es an diesem Punkt klar auszudrücken: Der sich für souverän hält, braucht sich nicht in Hinterhofanwendungen und Foren zu verstecken. Wer noch mit dem „gelben Schein“ und einer „Reichszugehörigkeit“ zu argumentieren versucht, macht sich nur etwas vor. Schlimmstenfalls bleibt er auf der Stufe kleben. Entwicklung zu Ende.

Nachdem ich in diesem Gespräch mitbekam, dass die „Verfassung von 1871“ ja „die Gültige“ sei und man sich fragte, wie man diese „aktivieren“ könne, klinkte ich mich aus. Die „ewig Gestrigen“ zusammen mit ihren ewig gestrigen Gegnern.

Das „ewig Gestrige“ ist eine Erscheinungsform konservativer Politik an sich, die stets nur versucht, ihr „eigenes Gestern“ den blauäugig-naiven und mit Gewohnheiten und Gehorsamsbereitschaft „balsamierten“ Wählern verkaufen zu wollen.

Unter „Wertegemeinschaft“ wird in der Regel nichts anderes verstanden, als gewohnte Besitzstandswahrung und -mehrung, während damit verbundene „Wertvorstellungen“ gehegt und gepflegt werden müssen.

Jenen Werten, die den Menschen selbst betreffen, die man ihm, so sie in ihm entwickelt sind, nicht nehmen kann, gibt man hingegen oberflächliche Bedeutungen, da sie in der Regel ja nicht „bezahlt“ werden.

Ich spreche gerade von über 90% der Menschen auf diesem Planeten, die sich mitunter über ihr eigenes Schicksal erzürnen, während sie gleichzeitig der Meinung sind, ja nichts tun zu können. Okay, gemeinsam auf der Straße demonstrieren (kollektives Klagen) schon.

Wer den Zusammenhang zwischen gewohnten Denk- und Verhaltensweisen und der bekannten Organisationsform „Hierarchie“ erkannt und verstanden hat, werfe einfach mal den Blick in die bekannte Welt.

Und fast alle hoffen auf die „gerechten Vorgesetzten“, die sie aus ihrem niederen Schicksal befreien werden. Mir kommen die Tränen. Wer sich so benimmt, darf sich nicht wundern, wenn er alsdann auch so behandelt wird.

Wenn Sie mich an diesem Punkt als „Arschloch“ erkennen mögen, kann ich das sehr gut verstehen. Es ist jedoch nur eine Projektion.

Wer denkt schon darüber nach, dass all das übliche Gerede von den „Kämpfern für die Gerechtigkeit“, nur die gewohnten Denk- und Verhaltensweisen der anonymen Masse sanft massiert, um nur irgendwann selbst die „Führung“ über die sich – anerzogen – selbst Unterwerfenden einnehmen zu können?

All dies verkleidet mit süßen Worten, um sich nur einmal mehr an den „Geldtöpfen der Macht“ zu laben, während man den ihm künftig unterworfenen schon einmal einen wohlwollenden Vorgeschmack von „Gerechtigkeit“ zukommen lässt.

„Im Deutschen Reich brauchte man nur 10% Steuern zu zahlen.“

Wer es noch nicht wirklich erfasst hat: Man versucht den Menschen immer da abzuholen, wo er steht, damit er später auch sichergestellt dort bleibt.

Was kommt bei allem zu kurz? Es ist die dem Leben zu eigene, geistige Entwicklung.

Die wird in der Regel durch gewohnte Erziehung (in den Familien) zur Gehorsamsbereitschaft gegen vorgegebene Vorstellungen (im Rahmen der Entsprechung) ersetzt und zur späteren Fernsteuerung des Menschen durch wohlwollend zugestandene Privilegien förmlich „weggekauft“.

„Herr Berg! Sie werden hier fürs Arbeiten und nicht fürs Denken bezahlt!“

Wie lange also mag man denn noch so weitermachen wollen? Ist die richtige Farbe noch nicht dabei gewesen, wenn es ums Wählen ging?

Mit der Wahl gibt man nicht nur die Verantwortung für das eigene Leben an andere ab, man entwürdigt sich selbst.
Würde ist letztlich nichts anderes, als das Leben selbst, was man in sich verleugnet und gegen reichlich Außentamtam zu tauschen bereit ist.

Doch auch dafür hat man die Verantwortung zu tragen, indem in letzter Konsequenz so etwas wie ein Halbleben gelebt wird.
Dies solange bis man sich in sich selbst erhebt, was nichts damit zu tun hat, sich gegen oder über andere zu erheben, damit man „endlich“ was ist.

Wie verwerflich doch so eine Aussage in der Kindheit sein kann, dass man erst mal arbeiten gehen soll, damit man mal was wird.
Es zeigt klar, dass sich die gewohnte Gesellschaft durch ihre unhinterfragten Erziehungsmethoden ihre Sklaven selbst erzieht, wo andere später nur bequem darauf zugreifen brauchen, um sie sich ihrer Fähigkeiten entsprechend zu bedienen.

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als bekehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht wird.“ Max Planck

Anmerkung: Prima, dass die Schulen endlich geschlossen sind, und so „der Prozess der Verbesserung der Sklaven“ zum Stillstand gekommen ist.

Das trifft nicht nur auf die gewohnte Wissenschaft, sondern auch auf die der neuen Zeit zu, wo sich der Mensch die Wissenschaft selbst wieder nach Hause holt, wie er dies mit allen anderen Disziplinen vollziehen wird, die aktuell in Institutionen, noch abgetrennt vom Alltag und durch Titel und Pöstchen „abgesichert“, existieren.

Dazu ist es notwendig, sich von der gewohnten Opferhaltung zu trennen. Das hat jetzt nichts mit Schönreden zu tun, was auch nur aus der gewohnten Denke heraus bewertet wäre.

Sie sehen: Wer sich kein Bild von den eigenen Denk- und Verhaltensweisen macht, dreht sich automatisch durch diese im Kreise.

In der Natur gibt es das Phänomen der Selbstreferenzierung. Mit dieser erhält sich ein System in sich selbst aufrecht. Beim Menschen ist es das, was ihm sinnvoll erscheint.

Der Mensch hat sich künstliche Wertvorstellungen geschaffen, die ihn sich selbst versklaven lassen. Er kann weiter ihr untergebener Diener sein oder sich (wieder) über sie erheben.

„Ich wollte Macht, um meine Feinde zu vernichten. Ihr habt mir Macht gegeben, um meine Dämonen zu vernichten. Und um zu leben mit den Gesetzen der Natur.“ „Wir entkommen niemals unseren Dämonen, Mordo. Wir lernen nur, um uns über sie zu erheben.“ Dialog aus Dr. Strange, 2016

Da wir gerade von „Sinn“ sprechen, noch ein Hinweis: Warum der Mensch in jedem Moment im Stande ist, eine Veränderung (seiner Haltung zum Leben) auch rückwirkend zu bewirken:

„Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Bedeutungen, die wir den Dinge zumindest eine Weile verleihen.“ Epiktet 2.1

Den Sinn von Dingen kann man dann ändern, wenn man in sich selbst erkennt, was einem die Dinge so sehen lässt. Die Dinge bleiben dabei nur die Dinge.

An diesem Punkt kann man auch erkennen, dass einem die Dinge nicht wirklich gehören,selbst wenn man meint, sie berühren zu können, was nie der Fall sein wird.

Das Neue macht sich schon auf den Weg – besser: Das, was schon immer war, zeigt sich nur mehr und mehr.

Wer es jedoch nicht erkennen kann und dies alles für Spinnereien hält, der Hinweis: Man erkennt nur immer das, was man selber in sich trägt.

An diesem Punkt mag ich einmal mehr darauf hinweisen, dass die Aufgabe im Wesentlichen darin besteht, die anerzogene Opferhaltung in sich selbst zu überwinden.

Es gibt keinen anderen Befreier, als man selbst – auch dann nicht, wenn sich so manche in dieser glanzvollen Rolle zu präsentieren meint – meist mit Versprechen auf Privilegien und Geldern in der Hinterhand.

Machen Sie sich bitte keine Hoffnung, dass sich das durch diese einstweilige Anordnung wieder „dauerhaft zum Besseren“ (im Sinne von: wieder zum Alten hin) verändern wird.

Quelle dieser Information: Beitrag von 2020news (wegen langer Ladezeit) als PDF.