Eine Zusammenfassung – Teil 5: Auf die Richtung kommt es an

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(v1.0) Die vielen „herbeizitierten Probleme“, wie „Flüchtlinge“, „Klimawandel“ und „staatsmännisch organisierter Corona-Gehorsam“ sorgen für reichlich „Druck auf dem Kessel“ und damit auch künstlich hochgetaktete Beschäftigung… bei gleichbleibender Hilflosigkeit. So nebenbei: Machen die Reichsbürger eigentlich noch was?

Was den „Schwab’schen Great Reset“ angeht, ist der am Ende mehr nur ein „Großer Bipp“.
Lediglich das Spiel mit der Angst, lässt das alles zu einem großen „Monster mit Reißzähnen und Tentakeln“ werden, was auf den Angst mit erfüllten Existenzgläubigen in einer dunklen Gasse zähnefletschend lauert. Es wird ja auch so gewollt angenommen – gewohntes Triggern der Opfer- und Untergebenenverhalten.

„Phönix durch die Asche.“

„Waffen… Supermächte. Die Schwachen herrschen über die Erde. Dafür wurde ich verraten. Falsche Götter, Götzen. Nie wieder. Ich bin zurückgekehrt…“ „En Sabah Nur“ X-Men: Apocalypse, 2016

Zu sehr hat man sich an das Klagen und Jammern und das Warten auf den „Erlöser“ wie auch teure Seminare und Workshops gewöhnt, während das Wesentliche aus Angst vor dem möglichen Verlust der eigenen Existenz weiter ignoriert wird.

Tatsächlich lässt sich erkennen, dass der Verlust der Existenz, der „Große Bipp“ lediglich jenes „jüngste Gericht“ ist, wo der Mensch erkennt, dass er sich bisher – unwissend – nur selbst etwas vorgemacht hat.
Das Gegenteil von Leben ist das Überleben, dies in der Regel verbunden mit dem Traum von „finanzieller Freiheit“ und dass arbeiten frei macht.

Mittlerweile wartet der Geschundene auf (seine) Heilung und es gibt reichlich „Heiler“ die erst einmal ein kostenpflichtiges Seminar abhalten wollen, denn schließlich müssen die „Experten“ ja auch „leben“.

„Alles teure Geschichten aus der Fiktion und ohne Auswirkungen.“ „Nein! Das ist so nicht richtig, Herr Berg!“ „Warum?“ „Weil alles Bisherige dazu dient, infrage gestellt zu werden, statt bei Kaffeekränzchen der Aufklärer zum 1000. Mal neu erfunden, um anschließend präsentiert und beweihräuchert zu werden.“ Fiktiver Dialog

Selbst wenn aktuell die Situation gruselig erscheint, ist daran nichts Verwerfliches, schließlich geht es ja ums Lernen und sich entwickeln – vor allem Mut und Entschlossenheit. Die alte Ordnung ist dazu gedacht: Das Geistig wieder ins Tägliche zu bringen.

Doch wegen Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut und der irrigen Vorstellung, dass einem etwas (einschließlich des Lebens) oder gehören würde, hat man das nur vergessen. Das kommt vor. Es war ja nur ein 100000 Jahre alter Testballon. So was sollte man sich vorher aufschreiben.

„Herr Berg, sie werden hier fürs Arbeiten und nicht fürs Denken bezahlt.“ „Was?“

Vordringlich gewohnte Erziehung und Entwicklung im Haben schuf diese Welt plus Zinsen. Das Vererben von Gütern ist letztlich nur die Weitergabe der Rolle des Unterworfenen auf der einen und die des Erhabenen auf der anderen Seite.

Und noch immer versucht man sich voneinander abzugrenzen, während das, was alles „zusammenkleben“ lässt, lediglich der Glaube an den Wert von mit Zahlen bedrucktem Papier und damit zu belohnender Arbeit sei. Das eine, was geleistet und das andere, was beliebig aus dem Nichts gemacht wird, bzw. was man machen lässt (bspw. Geld, egal ob Papier oder virtuell).

Jemand sagte einmal, dass die Herstellung eines 20 Euro Scheins 18ct kosten würde. Allein darüber lohnt es sich vorzudenken, was da „veranstaltet“ wird – einschließlich der ganzen Sicherheitsmerkmale, die nur den Anschein eines Wertes und des Machterhaltes wahren sollen und letztlich der zentralen Steuerung der „Wertgläubigen“ dienen.

„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“
Mohandas Karamchand Gandhi

Sicher will keiner irgendwann für etwas verantwortlich gemacht werden, weshalb ja so trickreich agiert wird, damit man die Vorteile im rechten Moment abgreifen und die Nachteile „wohlwollend“ anderen überlässt. Wie lange mag man das wohl noch so weitertreiben?

„Da saß ein Mensch ganz alleine in tiefer Trauer. Und alle Tiere kamen zu ihm und sagten: „Wir wollen dich nicht so traurig sehen. Deshalb darfst du dir von uns alles wünschen, was du willst.“
Der Mensch sprach: „Ich will gute Augen haben.“ Der Geier antwortete: „Du sollst meine haben.“ Der Mensch sprach: „Ich will stark sein.“ Der Jaguar sagte: „Du sollst so stark sein, wie ich.“
Dann sprach der Mensch: „Ich will die Geheimnisse der Erde kennen.“ Die Schlange antwortete: „Ich zeige sie dir.“
Und so kamen die Tiere an die Reihe. Und als der Mensch alles hatte, was sie ihm geben konnten, ging er fort.
Da sprach die Eule zu den anderen Tieren: „Nun weiß der Mensch so viel und kann vieles tun. Plötzlich habe ich Angst.“ Der Hirsch sagte: „Der Mensch hat alles, was er braucht. Jetzt ist er nicht mehr traurig.“
Aber die Eule antwortete: „Nein. Ich sah die Leere in dem Menschen, so groß wie ein Hunger, den er nie stillen kann. Deshalb ist er traurig und will immer mehr. Er wird immer nehmen und nehmen, bis die Welt eines Tages sagt: „Es gibt nichts mehr, und ich habe nichts mehr zu geben.“ „Old Story Teller“, Apocalypto, 2006

Durch gewohnte Fremdbestimmung und Erziehung zur Gehorsamsbereitschaft und Entsprechung sowie im Mangel entwickelte Vernunft und Gewissen, gehören mit zu jenem Fundament, auf dem sich die heutige Weltsituation und damit verbundene alte Ordnung (die Hierarchie aus Untergebenen und Erhabenen) konstituiert.

Sicher wird es einige geben, die allzu gerne Hierarchien erkennen wollen, was ihnen jedoch nur von ihren Denk- und Verhaltensmustern vorgegeben wird – ebenso wie der Unfug, dass „nur der Stärkere gewinnt“ oder das „Faustrecht“ herrscht, was mit einem Überlebenskampf und der Vorstellung einer feindlichen Umwelt zu tun hat.

Im Kern ist jeder gewohnt erzogene Mensch durch sein „Ich“ nur ein Feind von sich selbst, was sich durch Ablenkung, in Form der Feindbildprojektion nur selbst vor einer möglichen Veränderung oder Selbsterkenntnis zu schützen versucht.

Mitunter wird von den großen Unternehmen gesprochen, die „sich gern global einen gönnen“.

Neben „Staat“ und „Kirche“ sind Unternehmen ebenfalls nur Institutionen und konstituieren sich aus den Denk- und Verhaltensmustern der IN ihnen arbeitenden Menschen, „die auch nur ihre Existenz am Laufen halten wollen“.

Denk- und Verhaltensmuster beherrschen die Welt des Menschen. Auf der Ebene läuft die wesentliche Nummer ab. Selbst wenn die Vorstellung besteht, die anderen seien daran schuld, basiert dies auch nur auf anerzogenen Denk- und Verhaltensmustern.

Dadurch wird auch verständlich, dass die Rückkehr zu einem Vorgestern nur der Schritt in die gewohnte, verkehrte (nicht falsche, sondern nochmals verlängerte Lernphase) Richtung wäre.

Weil mitunter die Vorstellung besteht, „man“ könne ja nichts tun, bezieht sich dies in der Regel auf das Treiben der „anderen“, während es nur auf die Teilnahme durch die eigenen Denk- und Verhaltensmuster ankommt.
Hier mag jeder gern der Egoist sein, den er von anderen gewohnt(!) gerne zu behaupten meint – nämlich was seine eigene innere, also menschliche Entwicklung angeht.
Und da kann jeder (bei sich) selbst etwas machen.

Das ist auch der Akt, wo man wieder „Herr über sich“ selbst wird, statt gewohnt eine Marionette der eigenen Denk- und Verhaltensmuster zu sein. Selbstentwicklung, wie sie in jungen Jahren noch gegeben war, bis man sich – der Schmerzvermeidung wegen – „besser“ der Fremdbestimmung und Abgabe der Verantwortung für das eigene Handeln hingegeben hat und als Ausgleich später gern „Herr über andere“ sein wollte.

Durch „Flüchtlinge“, „Klimawandel“ und „Corona“ wird der Druck auf die wartenden und mitunter widerständlichen „Verweiler“ erhöht.

Reklame: Das mit dem Ausgleich für getane Arbeit hat übrigens solange funktioniert, bis daraus eine Gewohnheit und letztlich eine Abhängigkeit wurde, die später als „normal“ nahezu jedem jungen Leben als „gegeben“ vermittelt wurde und dass man dazu gehorsam sein muss, um belohnt zu werden abzüglich der Zinsen, natürlich.

Selbst wenn von bedingungslosem Gehorsam gesprochen wird und Sklaverei offiziell verboten ist, ist die aus gewohnter Erziehung entwickelte Selbstversklavung nicht verboten. Der dazu notwendige Gehorsam ist nur anerzogen.

Sichtlich erkennt man die Invertierung des Lebens im Form der alten Weltordnung, wo das „wir“ bestimmt ist durch einen anerzogenen „Existenz- und Überlebenskampf“ (gegen wen?), während der Gegner stets „im Außen“ ausgemacht wird, während dies nur eine Projektion des eigenen inneren Feindes ist, einst entstanden aus einer erfahrenen Bestrafung.

„Man erkennt nur das im anderen, was man selber in sich trägt.“

Unmissverständlich: Der sich in Vernunft und Gewissen entwickelnde Mensch überwindet diesen gewohnten Zustand, wo das „Übliche“ mehr zu einer Erinnerung, statt gewohnter Beobachtungs- und Bewertungspraxis bleibt.

Der Mensch schafft sich durch seine unbetrachteten Denk- und Verhaltensmuster seine eigene Hölle, wo „Himmel“ und „Hölle“ lediglich nur zwei Geisteshaltungen und keine Orte sind, wo man nach dem Tod hinkommt, wenn man artig oder unartig war. Soviel zum Thema „Kirche“, die mit „The Two Popes“ und „Spotlight“ ihr eigenes Dilemma zum Ausdruck bringt.

Denn wenn etwas „Unsägliches“ vertreten wird, so ist das für die Gläubigen auch ein Signal (endlich) über die eigene Beziehung zum Leben (personifiziert mit „Gott“, „Allah“, „Jahwe“, „HaSchem“ usw.) vorzudenken und die künstlichen Vorgesetzten und Vertreter – durch Überwindung von Autorität und Gehorsam – hinter sich zu lassen.

Das ist doch um einiges besser, als vor den „Unsäglichkeiten“ die Augen zu verschließen und sich fortan im Wunschdenken zu bewegen.
Letztlich ist es ihre eigene Art und Weise, die vielen Menschen wieder auf ihren eigenen, den Weg (zum Leben) zu bringen. So am Rande.

In der Vergangenheit kam hin und wieder der eine oder andere und sagte: „Wir müssen uns die Verantwortung wieder zurückholen!“ Das geht natürlich nicht, wenn man nur auf andere wartet oder bereit ist, nur andere „Institute der Herrschaft“ ins Leben zu rufen.

„Alle Menschen sterben. Doch nur wenige leben.“

Lassen Sie sich diesen Gedanken mal durch den Kopf gehen, statt evtl. weiter gebeugt durchs Leben zu gehen.

Alle, die ihre Führer zu wählen meinen, bringen letztlich nur ihre eigene Schwäche zum Ausdruck, gefolgt von ihrer Betreuung, Selbstentwürdigung, Selbstausbeutung, Selbstversklavung usw.

„Das kleine Kreuzchen, was man zu anfangs machte, hat man am Ende sowieso zu tragen. Denn man erntet immer das, was man gesät hat.“