Il santo Juda – Schutzpatron der hoffnungslosen Fälle

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(v1.2*) Die Tage gab es ein starkes Signal, das Alte nun sich selbst zu überlassen. Das hat sich in den nachfolgenden Tagen dadurch bestätigt, weil einige emsige Kritiker in Erscheinung traten, die es beharrlich unterließen, sich einem Telefondialog zu stellen oder sich plötzlich durch „emotionale Ausdünstungen“ zum Ausdruck bringen wollten.

Über die Zeit habe ich festgestellt, dass E-Mailkommunikation und Kommentarfunktion meist als Schutzwall missbraucht werden, wo mitunter ein Spitzname oder eine falsche E-Mailadresse genutzt werden, um das eine oder andere einseitig absondern oder – getragen von der eigenen Unzufriedenheit – in den Raum „kübeln“ zu wollen.

Mitunter melden sich welche auf der Suche nach einer Lösung für ihr persönliches Problem, was bei näherer Betrachtung nicht in der Weise lösbar ist, wie sie sich dies erhoffen. Meist sind sie nicht bereit, für die eigene bereits verfahrene Situation Verantwortung zu tragen, und der zeitliche Aufwand zur Beseitigung des entstandenen Chaos in keinem Verhältnis mehr steht.

Für all jene, die sich nur zu beschweren meinen: Es sind nur Projektionen ihrer eigenen Unzufriedenheit über die Dinge. Und das hilft jenen in keiner Weise weiter. Sie drehen sich dadurch fleißig in der Waschmaschine und machen sich so für sich selbst „unbrauchbar“.

Leid und Schmerz sind Phänomene, die sich durch ein Festhalten an Altem zum Ausdruck bringen – nicht selten an einem Festhalten an der gewohnten – bisher belohnten – Opferhaltung.
Bei so manchen ist zu beobachten, dass sie auf eine äußere Führung zu hoffen scheinen, die alles wieder ins „rechte Lot“ bringt, während sie sich mit künstlich hochgetakteten Nebenschauplätzen derweil auseinanderzusetzen meinen, was ihnen ihr „Ich“ vorgibt, was sich möglichst lange von der eigenen Veränderung zu schützen versucht. Trickreich.

So mancher nimmt sich im Rahmen stattfindender Veränderungen scheinbar selbst nicht wahr oder ist der festen Meinung nicht Teil von dieser zu sein oder sein zu wollen. Dennoch erlebt er so etwas wie Leid und versucht sich diesem entziehen zu wollen.

„Nicht klagen, entscheiden.“ A. Merkel

Schaut man sich die Themen der vergangenen Jahre an, was haben Corona, „Klima Thunberg“, inszenierte und künstlich hochgetaktete Terrorveranstaltungen, Messerstechereien, Flüchtige, Reichsbürger, Hassreden, Epsteins, Clintons, Bargeldabschaffung, „Gelbe Scheine“, Qanon („Kanon“), „Qlobal Change“, Reichsausweise, Friedensverträge, UCC, Handelsrecht, Reichsinspektoren, Reichs- und Bundeskanzler, Reichsverweser, Lebenderklärungen, „Malta-Maschen“, AfD und anderes Parteigeplänkel, BIZ, Bodenrecht, Strohmann-Konten, HLKO gemein?

Hat man erst einmal verstanden und verinnerlicht(!), worum es im Wesentlichen geht, sind es letztlich (notwendige) und zu durchlebende Beschäftigungs- und (Selbst)Ablenkmaßnahmen innerhalb des Systems. Und danach? Wieder ein weiteres Thema… innerhalb des Systems?

So mancher erhofft sich, die entscheidenden Antworten auf Veränderung durch ein einmaliges Lesen bekommen zu wollen. Doch darum geht es nicht, sondern um eigenständige(!) Umkonditionierung. Es eben mal gelesen zu haben, reicht da nicht aus.

Der Gedanke, man habe die Deutschen nach dem Krieg umerzogen, ist Unfug. Man hat sie einfach mit seinen Denk- und Verhaltensweisen sich selbst überlassen und diese nur besser für sich „nutzbar“ gemacht. Doch nicht nur der Deutsche hat ein „Problem“ mit der Gehorsamsbereitschaft. Da sitzt der Rest der Welt ebenfalls „mit im Boot“.

Was das eigene Umkonditionieren angeht, das ist mit dem Lernen ähnlich wie früher: „Gute Noten“ schreibt man dann, wenn man es verinnerlicht hat.
Etwas einmal logisch zu erfassen bedeutet nicht, dass es später auch wiedergegeben werden kann. Nur dieses Mal geht es nicht um „gute Noten“, ein „Sternchen“ und einen Klassenbucheintrag. Es geht um die eigene Entwicklung.

Bisher wurden unter der „Flagge der Fremdbestimmung“ die Köpfe befüllt, um den natürlichen, eigenständigen Entwicklungsprozesses (Anmerkung: auch den Willen) aushebeln zu wollen.

An diesem Punkt ist auch erkennbar, dass es kein Stück Papier (weder ein Friedensvertrag, noch eine Seminarbestätigung) gibt, was die Aufgabe individuell-menschlicher Entwicklung zu ersetzen weiß.

„Mutationen sind der Schlüssel zu unserer Evolution. Sie haben es uns ermöglicht, uns von einzelligen Organismen zur komplexesten Spezies auf dem Planeten zu entwickeln. Dieser Prozess erstreckt sich gewöhnlich über große Zeiträume. Aber alle paar Jahrtausende macht die Evolution einen Sprung nach vorne.“ „Dr. Xavier“, X-Men, 2000

Wenn ein Dialogteilnehmer erkannte, dass er plötzlich selbst gefragt war, reagierten die Betroffenen sogleich, dass ja „die Anderen“ gar nichts verstehen würden oder reagierten mit der Frage: „Ja, wie willst DU DAS den ANDEREN beibringen?“
Man kann dieses Phänomen als „Selbstwegblendung“ bezeichnen, weil sofort die Verdrängung in Aktion tritt.

An diesem Punkt der Hinweis: Wenn Sie wollen, dass sich etwas ändert, rechtfertigen Sie ihr bisheriges und weiteres Verhalten nicht damit, dass „die Anderen“ ja noch viel weniger wüssten oder: gar nichts wüssten.
Diese Argumente sind mir die letzten Jahre sehr oft begegnet und dies bei all jenen, die dringend Veränderungen gefordert haben. Die Forderung nach Veränderung war der Grund, weswegen man sich überhaupt zusammenfand.

Mittlerweile sitzen so manche Betroffenen in einem „Corona-Boot“ und schieben unter Umständen einen Hals von den vielen erlebten oder nur beobachteten „Ungerechtigkeiten“.

Dabei geht es nicht einmal um „Corona“ oder irgendwelche daran Erkrankten, sondern darum, die Massen weiter in einem Rahmen des konventionellen Denkens halten zu wollen, um ihnen gleichzeitig ihre Gehorsamsbereitschaft als zu überwindendes Übel aufzuzeigen.

Es ist vollkommen Wurst, nach welcher Ideologie gelebt wird. Solange es sich grundsätzlich um ein Vorgesetzten/Untergebenen-Verhältnis handelt, herrscht das gleiche System, finden sich die gleichen es verkörpernden Denk- und Verhaltensweisen!

Der Masse wird gezeigt, wie gehorsamsbereit sie erzogen wurde, während die dies a) für „normal“ hält und b) nicht weiß, dass sie Teil eines faschistischen Konzeptes ist.

Auch die angeblich wohlwollenden Lockerungen sind nur ein Zeichen für derartige Beziehungen und so kämpfen die Aufbegehrenden in der Regel um eine künstliche Form und Vorstellung von Freiheit, die man im Allgemeinen nur als „Freizügigkeit“ bezeichnet. Das System selbst stellt hingegen kaum jemand in Frage.

Sogar Nordkorea, der einstige Feind der westlichen Welt fügt sich sanft in das Corona- Szenario mit ein. Wenn hierarchische Strukturen am Wackeln sind, tut man sich zusammen. Aus einem anderen Blickwinkel.

An diesem Punkt würde es so manchem sicher helfen, sich schneller durch den ganzen Sermon zurechtzufinden, statt in der nächsten Sackgasse stecken zu bleiben.
Denn so manches Thema verwandelt zunehmend zu einer Randerscheinung, wenn man erst einmal erfasst hat, dass die „Nummer“ – besser: die Aufgabe um einiges größer ist, als dies bisher realisiert wurde.

Auf der anderen Seite werden noch nicht die „richtigen“ Fragen gestellt, sondern nur die üblichen, die weiter zu den üblichen Antworten führen: Die anderen waren es!

Dass die Fragen bereits durch die gewohnt unhinterfragten Denk- und Verhaltensweisen manipuliert sind, merkt dabei kaum jemand. Er weiß es noch nicht einmal.
Andere wiederum interessiert das nicht, manche wollen einfach nur text-akustischen Rabatz machen oder grundsätzlich gegen alles sein.

Die Masse, die sich zwischen Angst, Gehorsamsbereitschaft und aufkeimenden Widerstand polarisiert, weiß nicht was im Kern wirklich mit ihr geschieht. Bisher hat sich kaum jemand um seine anerzogene und später belohnte „Lenkbarkeit“ gemacht und so wird sich auf die Grundrechte berufen.

Doch irgendwann kommt der Moment und es geht mit den gewohnten Mitteln nicht weiter. Und Gewalt? Die ist nur ein Werkzeug der Unwissenden.
Plötzlich ist die Liste des Machbaren leer, und die meisten Akteure packen dann ein. Wenn die Liste leer ist, sagt dies nur, dass das Bisherige nicht wirklich geholfen hat, besser: dass Umdenken angesagt ist. Doch merkwürdigerweise kommt da kaum jemand darauf.

Die vom wahrgenommenen Gegner verbreitete Meinung kann es ja nicht wirklich sein, also existiert für den gewohnten Denker keine wirkliche Alternative. Er kennt nur dafür oder dagegen und damit verbundene Sichtweisen. Geschlossene Anstalt, ein Phänomen ausgeblendeter Entwicklung.
Es gibt in der Natur jedoch keine geschlossenen Systeme. Nur der Mensch hat es durch seine übliche Erziehung geschafft, einen geistigen Deckel zu entwickeln, der ihm im Rahmen von Veränderung und Anpassung zum Verhängnis werden kann, wenn er nicht damit beginnt, sich selbst entschlossen entwickeln zu wollen.

„Ja, wie? Ja, wie?“ „Wie, wie?“

Wer sich mal die Mühe gemacht hat und eine Liste aller bisherigen „Konzepte“ zusammengetragen hat, wird erkennen, dass allesamt nicht weit genug gegangen sind.

Den meisten bleibt am Ende scheinbar nur noch das Warten oder das Resignieren. So ein bisschen Regression (Verfall in alte Verhaltensmuster) darf dabei natürlich nicht fehlen.

Sicher kann man das bedauern, bemitleiden oder sogar mal einfühlend nachempfinden. Doch das alles nutzt nichts und selbst dann nicht, wenn man meint, es noch mehr des Selben tun zu wollen.
Das was den Menschen weiterbringt ist seine Entschlossenheit sich entwickeln zu wollen, die wiederum nichts mit auswendig lernen zu tun hat. Der Weg, um sich aus dem System heraus zu entwickeln, ist in der Tat sehr schmal.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, sich von den gewohnten Emotionen nicht vereinnahmen zu lassen, da diese den Blick trüben.

Auch zeigt sich sehr deutlich, dass man niemanden auf eine Reise mitnehmen kann, die er nicht selbst bereit ist zu gehen.

Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie sehen, daß Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter Zwang, daß man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht, die nichts produzieren, daß das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern, sondern mit Vergünstigungen handeln, daß Menschen durch Bestechung und Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, daß die Gesetze sie nicht vor diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, daß Korruption belohnt und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, daß Ihre Gesellschaft vor dem Untergang steht.“ Ayn Rand