Sustainable Development Goals (SDGs), Teil 2

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(v1.1*) Um es mal so auszudrücken: Die Resolution klingt wie etwas, wo jene, die davon im Wesentlichen betroffen sind, gar nicht gefragt werden, während sie gewollt oder ungewollt, durch ihr gewohntes Handeln ihre Einwilligung geben.
Das ist üblich, wenn sich die Masse nicht für Politik interessiert, obwohl sie durch Steuern und Abgaben (im Kern durch den Glauben an den Wert von Geld) direkt dadurch betroffen ist. Sehr vereinfacht ausgedrückt. Wer bereits versklavt ist, weil er sich selbst versklavt, wird einfach nicht gefragt – um es mal so auszudrücken. Schließlich hat er ja seine Stimme abgegeben.

„Aber wir fragen die Menschen nicht nach ihrer politischen Meinung. Ich kann ihnen auch verraten warum. Es interessiert sie einfach nicht.“ „Wahlleiterin“, Longshot, 2019

Wie gesagt: Es geht nicht einfach um „Ja“ oder „Nein“, sondern die Art und Weise und mit welchen Mitteln. Denn es soll sich auf der einen Seite ja etwas Wesentliches ändern, während jedoch gleichzeitig alles beim Alten bleiben soll – also gewohnte Symptombekämpfung mit Hilfe jener Mittel, die für die Symptome verantwortlich sind.

Das liegt auch daran, dass man sich seitens der Masse auf das konzentriert, was man am besten kann: arbeiten, Geld verdienen und wieder ausgeben, um die eigene Existenz sichern zu wollen, während mit ihrer Hilfe gleichzeitig an der Schaffung neuer Märkte, Konsumenten, Produkte, Dienstleistungen, Bedarf und Deckung „gezimmert“ wird. Wer hier noch an Klimaschutz glaubt, macht sich nur etwas vor.

Wie sehr doch alles am Gelde hängt und für „gewohnt“ gehalten wird, während scheinbar nichts geht, wenn kein Geld vorhanden ist. Schließlich hält man ja auch Arbeit für etwas, was etwas wert sein soll.

„Also. Leben und Taten des Don Quichott. Worum geht es?“ „Dass jemandes Glaube an Werte sehr viel wichtiger ist, als die Werte selbst?“
„Ja, das steckt da auch drin. Aber worum geht es eigentlich? Könnte es vielleicht darum gehen, wie rationale Gedanken unsere Seele zerstören? Könnte es um den Triumph von Irrationalität gehen, um die Kraft, die darin steckt?
Wir verbringen sehr viel Zeit damit, die Welt zu organisieren. Wir bauen Uhren, stellen Kalender her, versuchen das Wetter vorherzusagen. Aber welchen Teil unseres Lebens haben wir wirklich unter Kontrolle?“ „John Brennan“, The Next three Days, 2011

Und weil ja jeder das „Geld“ braucht, oder erst mal zum „Geldjunkie“ umerzogen werden soll, damit er später damit „seine Existenz“ aufrechterhalten kann, kann mit dieser Haltung auch viel Schindluder getrieben werden, wenn sie auf Fremdbestimmung trifft und das Geld (gewohnt) aus dem Nichts geschaffen und mit Zinsen „versetzt“ wird.

Die ursprünglich zur Gier umfunktionierte Neugier, welche die Triebfeder des Geschäftsmodells ist, steht einer erfolgreichen Umsetzung der siebzehn Punkte gleichzeitig im Wege. Die beklagte Korruption ist dabei nur eines von vielen sicht- und spürbaren Phänomenen.

Leben (was dem Menschen nicht gehört, worin er jedoch untrennbar eingebettet ist) und Existenz (Leben als Besitzrecht) sind jedoch zwei Paar Schuhe, siehe Art. 23, Punkt 3 AEMR: „… eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz…“

Wie gesagt: Es geht weder darum, die Ziele nicht zu realisieren, noch geht es darum, jemanden davon auszuschließen!

Der gesellschaftlich anerzogene Glaube, dass Arbeit und was man dafür bekommt – in der Regel „Geld“ – etwas wert sein sollen, ist einer der wesentlichen Kernelemente, die auf der einen Seite das System am Laufen halten und die Verbindung zwischen den belohnten Untertanen und ihren „unsichtbaren Herren des Nichts“ herstellen.

Dabei sorgt die Schaffung schwelender und offensichtlicher Angst- und Mitleids- und Mangelszenarien dafür, dass der „einfache“ Kopf schuldbewusst fremdgesteuert, in der Angst verhaftet bleibt, und der Fokus der Betroffenen auf diese Weise gelenkt werden kann. Dies, weil einst die „Neugier“ in „Gier“ erzieherisch umgelenkt wurde.

Terrorismus ist dabei nur ein willkommenes Mittel, um weiter an einem Feindbild festhalten zu wollen, was die eigene Existenz und damit verbundenes Handeln rechtfertigen sollen. Die mit „Terroristen“ bezeichneten, sind da geistig nicht viel besser dran. Nicht zu vergessen der „Staatsterrorismus“ wie ihn Helmut Schmidt mal beschrieben hat. So am Rande.

Die ganze „Nummer“ ist letztlich reine Kopfsache. Im Kern wird sich etwas vorgemacht, indem Symptome kaschiert, „ungerechte“ gegen „gerechte“ Vorgesetzte ausgetauscht oder „Staaten“ notfalls namentlich Umetikettierung werden.

All diese Bestrebungen sind letztlich nur reine Augenwischerei, wobei das Festhalten am Gewohnten (Konventionen, Traditionen), lediglich ein Zeichen für das Festhalten an den damit verbundenen Denk- und Verhaltensweisen darstellt und damit auch an den systemischen „Problemen“ (Probleme, die in der Regel „die anderen“ haben.)

„Ich bin T’Challa, Sohn von König T’Chaka. Ich bin der souveräne Herrscher des Landes Wakanda. Und zum ersten Mal in unserer Geschichte, werden wir unser Wissen teilen und unsere Ressourcen mit der restlichen Welt. Wakanda wird nicht länger aus dem Schatten heraus zusehen. Das können wir nicht. Das dürfen wir nicht. Wir werden als gutes Beispiel vorangehen, als Beispiel dafür wie wir uns als Brüder und Schwestern auf dieser Erde gegenseitig behandeln sollten.
Heute mehr als je zuvor, bedrohen Missverständnisse und Vorurteile unsere kostbare Existenz. Dabei kennen wir alle die Wahrheit. Es verbindet uns viel mehr, als uns trennt. In Zeiten der Krise bauen die Weisen Brücken, während die Narren Mauern errichten. Wir müssen einen Weg finden, gegenseitig auf uns Acht zu geben. So, als wären wir ein einziges Volk.“ „T’Challa“, Black Panther, 2018

Was das Um- und Weiterdenken angeht, ist der Einzelne betroffen, ob er will oder nicht. Selbst dann, wenn er nur so tut, als ob es um Veränderung gehen soll, während er selbst nicht davon betroffen sein mag.
Gewohntes Klagen (Jammern, Beschweren, Wimmern, Heulen, Greinen, Demonstrieren usw.) ist damit nur eine Ventilfunktion für jenen selbstgeschaffenen sich verschärfenden Zustand, Veränderung zwar lautstark zu fordern, jedoch selbst nicht davon betroffen zu sein.

Klar, dass man hier den Druck bequem auf dem Kessel erhöhen kann, bis er an dieser Stelle zu bersten beginnt. Schließlich wurde ja genug Veränderung gefordert.

Wenn davon gesprochen wird, dass man niemanden zurücklassen will, stellt sich also die Frage, ob man einen ganzen Planeten mit Sklaven und Märkten zu realisieren versucht, was letztlich den Planeten zerstören würde, während man in „andächtiger Runde“ einen gegenteiligen Willen zu bekunden meint – also das typische „so tun, als ob“, das Spiel, das Rollenspiel, was als alternativlose Realität gedacht sein soll.

„Und solange solche existieren, die sich an das erinnern was war, werden auch immer jene existieren, die unfähig sind zu akzeptieren, was sein kann. Sie werden sich auflehnen.“ „Ja, wir sind stur.“ Dialog „Thanos“ mit „Tony Stark“, Avengers: Endgame, 2019

Jene, die üblicherweise nur zu jammern wissen, sind auf diese Weise nur ein Teil von etwas, was sie zumindest mal beklagen, bevor es Montag wieder artig an die Arbeit geht, damit man das, was einem vermeintlich zu gehören scheint, weiter aufrechterhalten kann.
Karriere ist dabei eng mit der Hierarchie verknüpft, wo der „Schein“ auf dem Weg „nach oben“ stets zuzunehmen scheint. So am Rande.

Es ist leicht Menschen klein zu halten, die sich anerzogen bereits selbst klein halten (durch die Hoffnung auf belohnte Gehorsamsbereitschaft), weil sie durch unhinterfragte Erziehungsmethoden „herangezogen“ wurden, die ja schon immer so gewesen sein sollen und deshalb „richtig“ sein müssen.
Da mag so mancher jetzt „den Hals aufreißen“. Doch wenn ihm Bestrafung durch Einschränkung und Entzug seiner Privilegien oder dem Liebgewonnenen auf dem Konto drohen, dann werden die meisten wieder brav und artig.

Jemand, der meint, dass er etwas zu verlieren habe, weil er anerzogen daran glaubt, dass ihm etwas gehören würde, wird immer überlegen (Taktik und Strategie), wie weit er gehen mag. Doch wie weit er unter dieser Vorstellung auch gehen würde, es wäre nie weit genug. Das ist auch der Grund, warum die meisten irgendwann wieder „nach Hause“ gehen.

„Es ist leicht, Leute zu belügen, die sich schon selbst belügen.“ „Mysterio“, Spider-Man – Far From Home, 2019

Vor ein paar Jahren hielt ich den mehrseitigen Entwurf einer Diplomarbeit aus Benin in Händen, worin es grob um die Vorstellung ging, dass man in Europa ein erfolgreicher Fußballstar werden kann. Im Text ließen sich daraus all jene Denk- und Verhaltensmuster ableiten, wie sie nahezu überall in der „Welt der Staaten“ mit ihren hierarchischen Organisationsstrukturen zu erkennen sind.

Somit spielt die Hautfarbe keine Rolle und „Rassismus“ ist nur ein künstlich aufgebauschtes Thema, um die gewohnt oberflächlich denkende Masse weiter von der tiefer gehenden Auseinandersetzung mit dem System (und damit auch mit sich selbst) fernzuhalten, sie also abzulenken und/oder sich diese durch Inszenierungen nur allzu gerne ablenken lässt.

Zur Aufrechterhaltung und Entwicklung des Systems reicht es, wenn die entsprechenden, gleichen Denk- und Verhaltensweisen vorliegen, die sich durch äußere Methoden aus Belohnung und Bestrafung, im Rahmen anerzogener, belohnter ( mit Privilegien und Werten) Gehorsamsbereitschaft und damit verbundener Fremdbestimmung zum Ausdruck bringen, wie auch die sich sichtbar daraus ergebende Organisationsstruktur: die Hierarchie.

„Gesellschaftliche Werte“, an denen man entschlossen festhalten möchte, sind alles andere als das, was man unter Werte verstehen mag. Sie überlagern etwas, was von wesentlicher Natur ist: die global-gesellschaftlich notwendige geistige Entwicklung, die mit konventioneller (Aus)Bildung (zum erfolgreichen „Arbeiter“ und Karrieristen) nur wenig gemein hat.
An diesem Punkt können Sie, lieber Leser, nun auch erkennen, wo Sie selbst stehen.

„Auf erschreckende Weise ist klar geworden, dass unsere Technologie unsere Menschlichkeit überholt hat.“ „Albert Einstein.“ „Ja, ich seh‘ dich an und denke, ich denke, dass irgendwann unsere Menschlichkeit vielleicht nicht mehr übertroffen wird von der Technologie.“ Dialog „Donald Ripley und Jeremy „Powder“ Reed“, Powder, 1996

Im Rahmen des Schubäus Modells hatten wir 2011 eine Anfrage aus Indien, ob es mit dem Modell möglich sei, die Versorgungskette zwischen 500 Mio. armen Farmern und 1,3 Mrd. Verbrauchern ganzheitlich neu zu orientieren.
Die wesentlichen Phänomene bei der Anfrage waren, die Farmer blieben trotz der vielen Arbeit arm, hatten selbst kaum etwas zu essen und die Produkte kamen in minderer Qualität und überteuert in die Märkte. Zu der Zeit wurde auch über eine Erhöhung der Lebensmittelpreise um 10% nachgedacht.
Für die besagte Neuorientierung in Indien standen nach Recherchen zur Neuorientierung von Versorgungsketten von der FAO ca. 6,3 Mrd. US-Dollar zur Verfügung. Als es anfangs gleich nach Korruption und möglicher Gefährdung des Lebens roch, zogen wir uns zurück.

Irgendwann zu DPVM-Zeiten (Deutsche Pressestelle für Völker- und Menschenrechte) rief mich jemand an und hatte die witzige Idee, ob man das mit dem Schubäus Modell ja mal umsonst machen könne, worauf ich dem Spaßvogel von SKET (Schwermaschinenbau-Kombinat: Ernst Thälmann) erzählte.
SKET war sein wirtschaftliches Ende (man war Anfang der 90er Jahre über 40% auf dem Weltmarkt zu teuer) für nahezu null Neuorientierung 55 Mio. DM wert. Am Ende gingen 17.000 Mitarbeiter nach Hause.
Das alternative Lösungsmuster hatte Schubäus zusammen mit den dortigen Ingenieuren entwickelt und hätte zur Erhaltung des Unternehmens gerade mal 500.000 DM betragen.
55 Mio. DM im Vergleich zu 500.000 DM, allein deshalb ginge „umsonst“ schon nicht. Das war dem Spaßvogel in 2013/14 dann auch klar, als es damals noch ums „Geld“ ging.

Die siebzehn Punkte nachhaltiger Entwicklung scheinen zunächst eine „Menge Holz“ zu sein. Vor allem dann, wenn dahinter möglicherweise die Absicht steht, die alte Ordnung weiter aufrecht erhalten zu wollen.

Die siebzehn Punkte existieren auch, weil der Glaube an den Wert von mit Zahlen bedrucktem Papier, Zahlenreihen („Sichteinlagen“) oder ähnlichen Werten besteht, was man meist für getane Arbeit – die ebenfalls einen Wert haben soll – in der Regel erhält.

Armut ist ein Phänomen, was erst durch das Vorhandensein von Geld sichtbar in Erscheinung tritt. Denn wo Arbeit und Geld zur Aufrechterhaltung der Existenz als wesentliche Faktoren erachtet werden, ist die Schaffung von Arbeitsplätzen reine Verballhornung, hat man erst einmal den Entstehungsprozess von sogenanntem „Geld“ aus dem Nichts verstanden.

All dies findet seine Ursache in der gewohnten Erziehung zur Entsprechung, wo Gehorsamsbereitschaft der wesentliche Aspekt ist, wo „andere“ darüber befinden, was für die Gehorsamen „gut und richtig“ sein soll, damit jene, die über sie zu befinden meinen, das bekommen, was für sie „gut und richtig“ erscheint.

Das Rentensystem ist dabei ein prima Beispiel, wie die Gesellschaft ihre eigenen Nachkommen unterwirft, um selbst existieren zu können.

Man hat einer Mehrheit den Glauben eingepflanzt, dass Arbeit etwas wert sei, um den Ausgleich durch Geld zu ermöglichen, dessen Herstellung (aus dem Nichts) nur wenigen erlaubt ist, lässt sich diese wechselseitige Abhängigkeit nur auf eine sinnvolle Weise lösen.

Jene die für Geld arbeiten gehen, während andere dieses aus dem Nichts erschaffen, um die Arbeit samt Arbeiter (neudeutsch für: Sklave) und notfalls ganze Unternehmen „kaufen“ zu können, ist dies nichts anderes als ein Lehensverhältnis in einem neuen Kleidchen und mit neuen Bezeichnungen.

An diesem Punkt erkennt man ganz deutlich, wie die gesellschaftliche Oberflächlichkeit der Bevölkerung zum Verhängnis wird. Nichts anderes kann man auch bei dem Versuch erkennen, wenn man andere – „gerechte“ und „wohlwollende Herrscher“ in Ämter zu heben versucht, die es dann wieder für alle regeln sollen.
Das funktioniert jedoch nicht mehr, da man im Alten Mehrheiten braucht und so wie es aktuell ausschaut, wird der Bevölkerung das Verhalten, andere erheben zu wollen, ordentlich vermiest. Und das ist auch gut so.

„In diesem System, unserem System, wissen die Sklaven weder, weder dass sie Sklaven sind, noch wer ihre Herren sind, die in einer Parallelwelt leben. Und ihre Ketten sind versteckt unter einem Haufen von Juristenkauderwelsch. Genau dazu führt massive, weltweite Korruption,in der Juristenwelt. Und wenn erst ein Whistleblower die Alarmglocken schlagen muss, besteht Anlass zu noch größerer Sorge. Es zeigt doch, dass die demokratischen Kontrollmechanismen total versagt haben und das gravierende… Zusammenbrüche folgen könnten. Es ist fünf vor zwölf.
Also, die Zeit ist gekommen, um zu handeln. Ein Anfang wäre, die richtigen Fragen zu stellen. Gegen die Steuerhinterziehung kann man unter gar keinen Umständen vorgehen, solange gewählte Politiker genau die um Geld bitten, die Elitären, die gerade darauf aus sind, Steuern zu vermeiden, jedenfalls im Vergleich aus anderen Bevölkerungsschichten. Diese politische Praxis, ist ein Teufelskreis – ein unlösbares Problem. Die Reformierung… des völlig kranken amerikanischen Wahlkampffinanzierungssystems, ist zwingend nötig.“ „Ellen Martin/Meryl Streep „, Die Geldwäscherei, 2019

„Im Laufe der Jahrhunderte wurden den Sklaven immer mehr Rechte zugestanden. Nach dem Gesetz hat jeder Sklave das Recht auf ärztliche Versorgung und auf eine Altersrente aus der Staatskasse. Am Ende haben sie sich damit zufrieden gegeben.“
„Wirklich faszinierend. Sklaverei wird zu einer Art Institution, mit zugesicherter medizinischer Fürsorge und sogar Altersbezügen.“ Raumschiff Enterprise, 1968

Durch den Traum von „finanzieller Freiheit“ (was im Prinzip „Arbeit macht frei“ bedeutet), verbunden mit der in der Gesellschaft als „normal“ deklarierten und betreuten Unvernunft und Gewissensarmut oder -losigkeit, hat man sich global ein mentales Ungeheuer geschaffen, wie man es nur noch mit einem „Schwarzen Loch“ vergleichen kann.
Ändern daran kann dies nur der Mensch selbst, der jedoch unterwegs ist, als ob die Rolle des belohnten Opfers seine beste Rolle sei und wenn er nach Hause kommt, versucht er nicht selten, seinen Unmut an jenen auszulassen, die sich zunächst nicht wehren können, jedoch die ihren Frust später wieder nur an anderen auslassen.

„Mama, ich gehe in die Stadt und mache noch einen kleinen Abstecher.“ Serienmörder

„Ich kann ja nicht anders“, ist letztlich nur das Eingeständnis, nicht „Herr über sich selbst“ – im Kern über die eigenen Denk- und Verhaltensweisen – zu sein und damit auch die wesentliche Steilvorlage für die Fremdbestimmung ist, die sich anfänglich hinter „Betreuung und Schutz der Bevölkerung“ versteckt, während die Beibehaltung der Fremdbestimmung und damit verbundene Betreuungswürdigkeit auch gleichzeitig erzeugt. Eine nur vom Menschen zu lösende Selbstreferenzierung auf geistiger Ebene.“

Jeder, der nach diesen Prinzipien weiter zu handeln meint ist, nimmt an etwas teil, wo alles was an Unsäglichkeiten bisher bewerkstelligt wurde, ein klares Bild ergibt: der Mensch lernte, wie es nicht funktioniert, weil er weiter an seinen anerzogen-entwickelten Denk- und Verhaltensweisen, daraus abgeleiteten Konventionen und Wertvorstellungen festzuhalten gedenkt.

„Der Mensch hat es damit auch selbst in der Hand, dass sein Spruch: „Wir wollen, dass ihr es mal besser habt, als wir“ dann Realität wird, wenn die Nachkommenschaft nicht mehr den gewohnten Denk- und Verhaltensweisen entspricht. Den Samen für die nachfolgenden Generationen pflanzt er jedoch in sich selbst.“

„Arme“ und „Reiche“ unterliegen beide einer Illusion, an der sie in der Regel belohnt oder auf Belohnung hoffend festzuhalten meinen: Beides sind nur Rollenspiele, die irrtümlich auf Werten basieren, die im Kern keine sind.

„Wissen sie, warum sie in der Funktion als Polizeibediensteter existieren?“ „Nein.“ „Weil sie vorgeschickt werden, um die Auswirkungen gesellschaftlich tolerierter Unvernunft oberflächlich zu kaschieren.“ „Stimmt. Und ich gehe davon aus, dass dies noch eine Weile der Fall sein wird.“ Gespräch mit Selbigem in 2017

„Keine Armut“ bedeutet letztlich die Abkehr vom Glauben an den Wert von mit Zahlen bedrucktem Papier wie auch insgesamt von den von der Gesellschaft geglaubten Wertvorstellungen. Kein Geld bedeutet auch: keine Korruption, kein Betrug, keine Bestechung, keine Vorteilnahme, keine Vorteilsgewährung und was sonst noch so für Phänomene damit in Erscheinung treten.

Und wenn es nichts mehr zu sammeln, zu mehren und zu verteidigen gibt, dann lassen sich auch Projekte umsetzen und auftretende Symptome regulieren. Doch bedarf es dazu noch eines weiteren Schrittes – besser: noch zwei Schritten – vielleicht auch drei.

Sustainable Development Goals (SDGs), Teil 3