Sustainable Development Goals (SDGs), Teil 3

- Lesezeit: ca. 22 Minuten

(v1.0*) Ich kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, dass all diese Phänomene „weit weg“ vom Leser stattfinden, hat man erst einmal die wesentlichen Zusammenhänge erfasst, und sicher kann man sie noch genauer ausformulieren.

Es geht im Kern um die im Hintergrund wirkenden Prinzipien, Konventionen, Traditionen und damit verbundenen Vorstellungen – letztlich die dahinter wirkenden Denk- und Verhaltensweisen, die das Handeln beeinflussen und nicht die schönen Worte, die so mancher von sich geben mag, wenn es um die „Rettung der Menschheit“ geht, während die „Flocken“ auf allen Seiten weiter pünktlich kommen sollen.

Kein Hunger herrscht dann, wenn Lebens- und Produktionsmittel und Boden für jeden auf diesem Planeten bedingungslos zur Verfügung stehen, was unter Umständen auch die Fruchtbarmachung von Boden erfordert (was sich wiederum auf das Klima auswirkt).
Das klingt jetzt zwar sehr einfach gedacht, doch ist es letztlich erst ohne Geld möglich und nicht durch weitere „Verschuldung der Länder“ oder über den Glauben an mit Zahlen bedrucktes Papier oder „Sichteinlagen“ auf dem Konto.

Recht schnell entsteht der Eindruck, dass die doch so hochgelobten „starken“ Institutionen mit ihren wohlgeformten Absichten letztlich nur an ihrem eigenen Machterhalt interessiert sein könnten, weil Geldmittel stets eine Rolle spielen (sollen?).

Gesundheit und Wohlergehen finden auf der einen Seite statt, wenn man sich wieder auf die natürliche Ernährung mit Lebensmitteln zurückbesinnt und es nicht einfach darum geht, den Untergebenen etwas zu verkaufen, was sich später in Phänomenen gewohnter Mangel- und Fehlernährung zum Ausdruck bringt, weil abverkaufte Mengen und Profite im Vordergrund stehen. Ohne Geld, keine Profite.
An diesem Punkt kann man recht schnell die wahren Ambitionen und Motivationen erkennen, die in der Regel auch für das viele „Halblebendige“ auf der Welt verantwortlich sind.

„Arbeiten, Geld verdienen und wieder ausgeben“, als wesentlicher Handlungsrahmen, während dem Menschen verkauft wurde, dass das Leben ihm sei, während er glaubt, Arbeit sei etwas Wert, nur weil er dafür belohnt wird. Zeit sich selbst zu belohnen, was nichts mit dem üblichen „vom mehr des Selben“ im Außen zu tun hat.

Unter „hochwertiger Bildung“ mag all das verstanden sein, was sich mit der Entwicklung und Entfaltung von Vernunft und Gewissen, Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit im Menschen selbst auseinandersetzt, die auch über die gewohnte Rollenverteilung „Lehrer-Schüler“ hinausgeht.

„Du, Papa? Du hast doch gerade die Avocado gekauft.“ „Ja.“
„Und nun hast du den Kern gepflanzt.“ „Ja.“
„Und sicher willst Du, daß auch etwas wächst.“ „Ja.“
„Und wenn es dann gewachsen ist, dann willst du sicher auch ernten.“ „Klar, deshalb habe ich das auch gemacht.“
Mein Sohn umfasste meinen Oberarm, schaute mir in die Augen und sagte leise: „Papa, das hast du gut gemacht.“
Ich fühlte mich geschmeichelt und da umfasste er plötzlich nochmals meinen Oberarm, schaute und sagte: „Das ist aber auch wiederum schlecht.“
Ich war sichtlich verwirrt und fragte warum. „Weil der Mann, der dir die Avocado verkauft hat, kein Geschäft mehr mit dir machen kann.“ Dialog mit „meinem“ Sohn Maximilian (12/13)

Dass„die nachfolgenden Generationen es mal besser haben sollen“, als man selbst, hat nämlich nichts damit zu tun, dass man wie „der letzte Depp“ jeden Tag an die Arbeit geht (um seine „Schuld“ begleichen zu wollen, was im Kern gar nicht geht, weil Zinsen nie mitgeschaffen werden) und man den Kindern in der Regel beibringt, wie man ein „guter Sklave“ wird oder in der Rolle als „Sklavenaufseher“ Karriere macht.

Der Glaube an der Wert von Geld, ist gleichzeitig auch der Glaube an damit verbundene Schulden. Aus diesem Grund werden „Schulden“ gerne „woanders“ oder bei anderen platziert. Sichtbar handelt die Gesellschaft gleichgeschaltet und auch gemeinsam, selbst wenn dem einen oder anderen der Nachbar am Arsch vorbeigehen mag.

„Würden Sie ein Opfer bringen?“ „Ja, meinen Nachbarn.“ „Nein. Ich meinte: Würden Sie SELBST ein Opfer bringen?“ „Ich sagte doch: meinen Nachbarn. Sie müssen mir nur sagen, wohin ich ihn bringen soll.“

An diesem Punkt erkennt man auch die Illusion der Getrenntheit, weil die Grundhandlungsmuster die gleichen sind.

Für all jene, die gerne „irgendwo“ investieren, wo man noch mehr „Schotter“ machen kann, der Hinweis: Wenn 1000 Menschen mit jeweils 1000 von was auch immer in etwas „investieren“, wie wird das Geld mehr? Zumindest wird es nicht mehr durch die „Assets“, sondern durch die Zinsen (als Symbol der Versklavung), die bezahlt werden. Wer also an „Bitcoin“ zu glauben meint, und damit richtig viel „Kohle“ machen will, bekommt im Kern das Geld nur von jemand anderem, dem es wiederum fehlt.

„Du weißt, dass du dich so nur an den anderen bereicherst.“ „Ist mir scheißegal. Hauptsache ich mache Geld. Die anderen interessieren mich nicht.“

Das das alles nur ein Spiel ist, ein Rollenspiel, wo am Ende jeder die Rechnung seine eigenen Handelns präsentiert wird, sollte den einen oder anderen nicht nur kurz nachdenklich stimmen, ob er sein Handeln weiter so ambitioniert verfolgen sollte. Denn auch „überhitzte Luft“ will sich stets ausgleichen. Ein weiterer Faktor, warum „Schulden“ und „Kosten“ so gerne „nach unten“ fallen.

Hierzu das lustige Beispiel des inszenierten Rechtsstreites zwischen „Rossmann“, „Sixt“ und dem „Rundfunkbeitragsservice“. Wer macht sich schon Gedanken darüber, dass Kosten auf den Kunde abgeschoben werden und dieser sie begleicht, indem er Arbeiten, Geld verdienen und wieder ausgeben geht. Und das alles nur, weil er an den Wert seiner Arbeit glaubt und ihm dafür bedrucktes Papier in die Hand gedrückt wird, für dass er sich zu versklaven bereit ist.

Der Mensch schuf sich eine Welt des Scheins, wo der gewohnte Denker meint, dass ihm etwas oder jemand gehören würde, weil seine innere Entwicklung durch „gewohnte Erziehung“ in eine äußere „umerzogen“ wurde. Das ist auch der Grund, warum die Mehrheit wie leere Lohntüten herumläuft und Leben für sie etwas ist, was mit Haben zu tun haben soll, was für sie zum „invertierten Sein“ wurde.

An dieser Stelle mag ich einen mir zumindest neu erscheinenden Ausdruck einführen, den der „invertierten Direktheit“. Wenn man das System der alten Ordnung als Spiel- und Lernwiese betrachtet, wo man lernt, wie es nicht funktioniert, lässt sich dies erst in der Verdrehtheit des Beobachteten (und damit auch seiner eigenen verdrehten Denk- und Verhaltensweisen) erkennen, wo man durch den Prozess der Infragestellung (durch Invertierung des Verdrehten) das Beobachtete für die eigene Entwicklung entschlüsselt.

„Aus der Praxis: Die Aufhebung der Aufhebung von Besatzungsrecht.“

Der Glaube an den Wert von „Geld“ und dass Arbeit etwas Wert sein soll, sorgt dafür, dass der ins Außen „gekippt“ erzogene Mensch, zum Werkzeug seiner eigenen Fremdbestimmung wird. Das wiederum zeigt, dass die Sklaverei nie abgeschafft, sondern lediglich „verschönert“ wurde.

„Angst“ kippte durch den Prozess der Bestrafung von „Signal für fehlende Informationen“ in „Signal für mögliche Bestrafung“.

Technologische Entwicklung steht der geistigen Mangelentwicklung im Sein entgegen. Aus diesem Grund kann sich so mancher getrost den Unsinn ersparen, dass durch die Vermischung mit anderen „Rassen“, der IQ niedriger wird, wenn er schon lange am Boden angelangt ist. Es offenbart sich lediglich ein bisher schön geredeter Ist-Zustand.

Der Mensch, der sich in Vernunft und Gewissen entfaltet, wächst auf diese Weise über sich hinaus. Er verliert all die einfachen Denk- und Verhaltensweisen, haben und kämpfen zu müssen, gelangt zu Frieden und Freiheit. Letztlich liegt es am Einzelnen selbst. Wenn jeder nur darauf wartet, am Ende des Tunnels Licht erhoffen zu wollen, ein Tipp: „Die meisten warten ein Leben lang auf jenen Bus, dessen Fahrer sie selbst sind.“

Das wiederum zeigt auch, wo sich der Mensch innerhalb des Lebensprozesses bewegt und das er nicht der „Schlappbeutel“ ist, für den er sich, im Rahmen seines gewohnten „Ich kann ja nicht anders“, mitunter zu halten meint.

Was die Technologie-Begeisterung betrifft ein Zitat eines mir immer noch Unbekannten: „Seit Anbeginn der Menschheit, streben wir nach Dingen, die außerhalb unserer Fähigkeiten liegen. Wir haben die Vögel beobachtet und Flugzeuge gebaut, um zu fliegen. Wir haben den Mond beobachtet und Raketen gebaut, um ihn zu erreichen. Im Verlauf der Geschichte, haben wir unsere eigene Evolution überholt – durch Technologie.“

Vernunft ist der intuitiv getriggerte Prozess zwischen bedingungslosem Geben und bedingungslosem Empfangen. Sie ist der eigentliche Hort der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freiheit. Gewissen ist zu spüren, was rechtens ist.“

Die Ungleichheit der Geschlechter ist ein typisches Phänomen einer Gesellschaft, die sich selbst in einem hierarchischen Bezug „hineinerzogen“ hat, wo jedoch nur fadenscheinig der Mann das sagen hat, da sich nahezu alle Wesen durch die Frau zur materiellen Welt bringen und von ihr beeinflusst sind. Wesen, die ein Geschenk des Lebens an sich selbst sind und niemandem gehören.

Geschlechterkampf ist lediglich eine Erscheinung innerhalb eines mental abgeschlossenen Kreisverkehrs aus dem Rollenspiel aus „Untergebener“ und „Erhabener“.

Es entscheidet sich jedes Mal, ob das „Geborene“ sich in Bewusstsein, Vernunft und Gewissen entwickelt, was eine vollkommen andere Herangehensweise seiner Begleitung erfordert oder nur wieder ein auf belohnte Gehorsamsbereitschaft getrimmter Untertan entsteht, der später ein wirksamer Teil einer hierarchischen Ordnung und damit einhergehendem Faschismus am Ende der Schose wird.

Wer also glaubt, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, der irrt. Sie wurde „für ihn“ nur optimiert. Die Grundlage wird in der Familie vermittelt und „der Rest der künstlichen Institutionen“ (Kindergarten, Bildungseinrichtungen, Gesellschaft, Unternehmen, „Staat“, Kirchen usw.) verfeinert die Verhaltensweisen und macht sie für sich nutzbar. Soviel zum Thema „starke Institutionen“.

Heute gehen die Sklaven – Verzeihung – heute gehen die „Arbeiter“ freiwillig an die Arbeit, wo ihnen in der Regel gesagt wird, was sie zu tun und zu lassen haben und wofür sie belohnt werden, siehe: „Ist es nicht mehr eine Pflicht, Mensch zu sein?“

Ob es sich in einer Hierarchie um Frauen oder Männer handelt, ist letztlich vollkommen gleich – auch in welcher Position sie sich zu etablieren meinen. Solange es nur eine Hierarchie ist, sind sie Teil der Ordnung mit darin geltenden Regeln, wenn sie sich dazu entscheiden, was letztlich so oder so Konsequenzen für sie hat.

Die Ursache für das Vorhandensein von Hierarchien beruht auf einem durch Bestrafung anerzogenen/entwickelten Verhalten zwischen dem Menschen und „seinem Ich“, während es sich später durch mögliche Veränderung davor zu schützen versucht, indem es dem Menschen glauben macht, er sei es und er der Meinung ist, er könne sich nicht ändern.

Durch diese Haltung herrscht das „Ich“ über ihn und er ist nicht „Herr über sich“ selbst.

Und da er das zu kompensieren versucht, übt er sich darin, „Herr über andere“ sein zu wollen. Andere machen sich dieses Verhalten zu eigen und machen dem Gegenüber einen auf „Vorgesetzten“, was wiederum daran erinnert, über die eigenen Denk- und Verhaltensweisen vorzudenken.

Emanzipation ist im Kern also eine wesentliche Aufgabe, wo Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Religion, Währung, Ideologie usw., letztlich „vollkommen Wurst“ sind.
Nun mag es an so manchem sein, wenn er einen Menschen zu betrachten versucht, ob er ihn tatsächlich erkennt oder sich nur an den künstliche geschaffenen Rollen/Hüllen/Personen zu „reiben“ weiß.
Denn er kann nur das im Anderen erkennen, was er in sich trägt, also ruht darin gleichzeitig auch die Aufgabe, die eigenen „Rollen“ zu erkennen.

Das berühmte Geplänkel und die üblichen Männer-Frauen-Diskussionen wären somit nur der Ausdruck eines Verhaltens der altsystemischen Ordnung mit seinem üblichen geistigen Kreisverkehr.

Es entscheidet sich mit jeder Geburt, und nachfolgender Begleitung des sich entwickelnden Lebens, ob später mal wieder ein gehorsamsbereiter Untergebener die alte Weltordnung „beglückt“ oder ob es sich um einen in Vernunft und Gewissen entfaltenden Menschen handelt, der nicht einfach den längst überholten Gewohnheiten einer sich noch immer abschaffenden Zivilisation zum Wohle der Gesellschaft, des Staates oder der Religion letztlich unter dem Aspekt der Entsprechung wieder geistig opfert.

Die fortgeführte Fremdbestimmung sorgt dafür, dass der bewusst oder unbewusst Unterworfene sich nicht wirklich in Vernunft und Gewissen entwickeln kann, da ihm vorgegeben wird, was für ihn „gut und richtig“ sein soll.

Überleben wird letztlich auch nicht der Stärkere, sondern jener, der die Regeln des Lebens verstanden hat, die über die Regeln der Existenz hinausgehen.

„Das Recht des Stärkeren“ und das „Faustrecht“ sind nur Ausdruck einer recht einfachen Geisteshaltung, die jeder überwinden kann, wenn er sich in Vernunft und Gewissen entwickelt, siehe: überpositives Recht, auch „Naturrecht“ oder auch „Vernunftrecht“ genannt.

Der Rest wird möglicherweise zu einer dokumentierten Erinnerung nachfolgender Generationen werden, wo man auch in der Erinnerung hat, wie es „damals“ nicht funktioniert hat. Letztlich liegt es an jedem selbst.

Aus diesem Grund kann man auch niemanden mitnehmen, denn er kann nur mitkommen oder auch nicht.

„Stellt euch vor, ihr werft einen Blick in die Zukunft und erschreckt bei dem, was ihr seht. Was fangt ihr mit dieser Information an? Zu wem würdet ihr gehen? Zu wem? Politiker? Großindustrielle? Und wie würdet ihr sie überzeugen? Mit Daten, Fakten? Viel Glück.

Sie werden alle Fakten anzweifeln, die ihnen Sand ins Getriebe streuen und ihre Profite verringern. Aber was wenn, wenn man einen Weg finden würde, den Mittelsmann zu umgehen und den Menschen diese kritischen Nachrichten direkt in die Köpfe zu setzen?
Die Wahrscheinlichkeit umfassender Vernichtung stet unvermindert an. Der einzige Weg es auf zuhalten, war es zu zeigen. Den Menschen Angst einzuflößen.

Denn welcher vernünftige Mensch würde nicht wachgerüttelt, angesichts der potentiellen Zerstörung von allem was er kennt und liebt? Zur Rettung der Zivilisation führte ich ihr die Vernichtung vor Augen.

Was glaubt ihr, wie diese Vision aufgenommen wurde? Wie haben die Menschen auf ihre drohende Vernichtung reagiert?
Sie haben sie verschlungen, wie eine Delikatesse. Sie hatten keine Furcht vor ihrem Niedergang. Sie haben ihn aufgemotzt.

Man erfreut sich daran in Videospielen, in Fernsehsendungen, in Büchern und Filmen und von ganzem Herzen schloss die Welt die Apokalypse in ihre Arme. Sie rannte ihr voller Inbrunst entgegen. Niemand merkte, dass eure Welt in sich zusammenfiel wie ein Kartenhaus.

Es sterben Menschen an den Folgen von Fettleibigkeit, während unzählige andere verhungern. Kann mir das einer erklären?

Bienen und Schmetterlinge sterben aus. Die Gletscher schmelzen, Algen blühten links um euch herum. Die Warnungen könnten nicht deutlicher sein, aber ihr wollt einfach nicht hören.

In jedem Augenblick steckt das Potential für eine bessere Zukunft, aber ihr weigert euch das zu glauben. Ihr glaubt es nicht und darum unternehmt ihr auch nicht, was nötig wäre um sie zu sie zu verwirklichen. Also wartet ihr auf diese schreckliche Zukunft, die ihr euch ausgesucht habt. Und zwar aus einem Grund: Weil diese Zukunft im Hier und Heute nichts von euch verlangt, nicht einen Handschlag.

Ja, wir haben den Eisberg gesehen und die Titanic gewarnt, aber ihr steuert trotzdem darauf zu. Volle Kraft voraus.

Wieso? Weil ihr unbedingt sinken wollt. Ihr habt aufgegeben.“ „David Nix“, Tomorrowland, 2015

Gegen sauberes Wasser und Sänitärversorgung spricht um Grunde nichts, es sei denn, man nimmt sowohl für das eine, wie auch das andere Geld, es letztlich wieder nur um die Implementierung von Geldschöpfungsprozessen geht.

„Der globale Markt wird kontrolliert von Konzernen wie Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi.

Im März 2004 landete Coca Cola mit „Dasani“ einen riesigen PR-Gau: Die Markteinführung erfolgte 1999 in den USA. Mit einem Werbeetat von 10.000.000 € suchte Coca Cola ihr Tafelwasser im Februar 2004 in Großbritannien und Nordirland auf den Markt zu bringen. Bereits im März 2004 musste der Weltkonzern mit einem höchst peinlichen Geständnis an die Öffentlichkeit gehen: Das Mineralwasser „Dasani“, das pro halbem Liter für 95 Pence (etwa 1,43 Euro) verkauft wurde, war einfaches Leitungswasser aus dem Londoner Wassernetz.

Dem gepanschten Sprudel mit 95 Pence für die 0,5-l-Flasche stand ein Endkundenpreis von 0,03 Pence für den halben Liter Leitungswasser in Sidcup (Ort im Großraum Londons) gegenüber.
Die Presseabteilung begründete den mehr als 3000-fachen Aufpreis mit dem angeblich „ausgeklügelten Reinigungsprozess“ des Wassers, was für Hohn und Spott in der Presse sorgte. Als dann noch bekannt wurde, dass „Dasani“ eine unzulässig hohe Konzentration von krebserregendem Bromat enthielt, nahm der Hersteller die komplette Marke im Vereinigten Königreich vom Markt.

Die Einführung von „Dasani“ in Frankreich und Deutschland wurde kurzfristig gestoppt und alle Pläne für die Einführung in Europa mit der Begründung, der Zeitpunkt wäre „nicht optimal“, auf Eis gelegt.

Im indischen Bundesstaat Kerala pumpte Coca Cola 350.000 Liter Grundwasser täglich ab, um Softdrings zu mixen und „Kinley“-Tafelwasser zu produzieren.

Als Folge fielen die Brunnen in der Umgebung trocken. Ihr einstiges Brunnenwasser, jetzt verpackt in Plastikflaschen, konnten sich nur wenige Menschen leisten. Unruhe entwickelte sich in der Bevölkerung und ein Gericht verurteilte Coca Cola dazu, den Betrieb einzustellen.
Außerhalb der USA vermarktet Coca-Cola das Tafelwasser „Dasani“ teilweise auch unter anderen Markennamen, so etwa „Aquarius“ in Brasilien.
In Deutschland vertreibt die Coca-Cola GmbH das Tafelwasser „Bonaqua“, welches ebenfalls aus Leitungswasser hergestellt wird. In der Schweiz bietet Coca-Cola bislang nur natürliches Mineralwasser unter dem Markennamen „Valser“ an.“ Aus: „Wasser- Elixier des Lebens“, Seite 61 bis 62, Version 2.3

Solange alles an Geld (invertierte Form des Lebens) gekoppelt ist, wird das im Kern nicht wirklich etwas, außer eine Anreihung schöner warmer und das Gewissen beruhigender Worte auf vielen Seiten „Resolutionspapiers“, mit reichlich beschäftigten Mitarbeitern auf Tagungen und Sitzungen.

Sustainable Development Goals (SDGs), Teil 4