Wechselwirkende Gedankenfragmente

(v1.0) Es ist schon eine interessante Zeit. Auf dem Planeten verbreitetes Virus wird mit einer bekannten Biermarke betitelt, um dem Bürger seine aktive Teilnahme am Faschismus aufzuzeigen; die Symbolik seiner getragenen Maske, dass er nichts zu sagen und nur zu gehorcht hat, verbunden mit der Symbolik seines Seins auf diesem Planeten: als unschuldiges Virus, was ja nur arbeiten und Geld verdienen muss. Sicher gibt es noch weitere Aspekte. Doch darum geht es heute nicht.

Vielmehr mag ich heute – mal wieder – auf den Kern der Angelegenheit verweisen – mitunter mit ein paar provozierenden Aussagen.

Solange der Mensch seine Existenz gefährdet sieht und sich in seinen Gewohnheiten beeinträchtigt sieht, solange wird er ein aktiver Teilnehmer jenes Systems sein, mit dessen sicht- und spürbaren Symptomen er sich mehr oder weniger massiv zur Wehr zu setzen meint. Denn er weiß nicht, dass sein „Ich“ (Denk- und Verhaltensweisen) ihn nur deswegen beherrscht, weil er an seinen Denk- und Verhaltensweisen festhält – während er gleichzeitig Veränderungen fordert. Er ist nicht „Herr über sich“ selbst.

Wer kommt dabei auf die Idee, dass es sich um eine reine Kopfsache handelt?

Um es nochmals zu wiederholen: Das Gestern zu wiederholen nutzt nichts, da es auf eben jenen Denk- und Verhaltensweisen basiert.
Das „Neue“ ist also erst erkennbar, wenn das Alte – zur Gänze – in Frage gestellt wird und damit auch jene Denk- und Verhaltensweisen und daraus hervorgehende ökonomisch-ökologisch-gesellschaftliche Symptome. Es ist eine vordringliche Aufgabe.

Das kann für den einen oder anderen eine unüberwindbare Angelegenheit sein, was der Priorität in der Sache keine Abbruch macht.

Auf der anderen Seite sind so auch eindeutig die Anhänger des Alten durch ihre Verhalten erkennbar, die in der Regel auf Existenzerhalt, Eigentum und Besitz, Geld und Machterhalt bestrebt sind. Das ist auch der Grund, warum es auch sehr ruhig wird, weil so jeder gefragt ist. Denn es bedeutet notfalls alles zu opfern, an was man bisher geglaubt hat.

„Der Mensch muss nur überleben, das reicht vollkommen aus.“ „Warum nur überleben?“

„Wissen Sie, er könnte mit dem, was ihn erwartet, sowieso nicht umgehen. Lieber sieht er Endzeitszenarien, denen er sogar sehnsüchtig hinterherläuft oder geduldig auf sie wartet. Aus diesem Grund passt die überzogene Marketingaktion „Corona“ auch so schön. Die Angst des Menschen zu sterben zeigt nur seine Angst vor dem Leben. Er wurde „zu klein“ erzogen, denkt zu klein und irrt, wenn er meint, dass das Leben, was da gefährdet sein soll, „sein Leben“ wäre. Es ist nur die Existenz seines „Ichs“, das sich bei sich anbahnenden Veränderungen in „seinem Leben“ beeinträchtigt fühlt. Das ist der ganze Gag.“

„Umfangreiche Beobachtungen belegen, dass der Mensch gar nicht in der Lage ist, sich ändern zu wollen. Geschweige denn, es überhaupt zu können.
Lieber sitzt er jedes Ungemach aus, in der Hoffnung, später wieder so weitermachen zu können, wie bisher.“

„Der Mensch ist nicht für die Selbstbestimmung geboren und braucht eine harte Hand. Wo kämen wir denn da hin? Und das nur, weil er das mit der Vernunft und dem Gewissen nicht hinbekommt, da er beides umgekehrt lebt, jedoch gegenteilig zu betiteln meint.“

„Mangelnde Vernunft und Gewissen sind natürlich auch die Steilvorlage für seine Betreuung, in der er dann trefflicher Weise verweilen mag, wofür er anderen die Schuld gibt. Er kann es nur selbst lösen, indem er sich in beiden Eigenschaften endlich entwickelt, und so wieder sein eigener „Meister“ wird und nicht weiter „die dämliche Nummer“ mit der Schuldzuweisung abzieht. Diese Option hat jeder Mensch.“

„Der Mensch ist in jedem Fall für sein Handeln verantwortlich, ob ihm das gefällt oder nicht. Er erntet stets das, was er sät – ob sofort oder verzögert.
Selbst dann, wenn er in der irrigen Vorstellung unterwegs ist, seine Verantwortung (symbolisch) an ein paar Auserkorene abgeben zu wollen und die dann lautstark der Meinung sind, dass sie zu wissen meinen, was für ihn „gut und richtig“ sein soll.“

„Ich weiß nicht was für andere „gut und richtig“ sein soll, ich kann nur darauf hinweisen, warum all das, was sich so erhofft wird, eben nicht vorhanden ist und dass es nichts nutzt, nur bis zur eigenen „Rechts-, Reichs-, Gesetzesnasenspitze“ zu schauen, um anschließend wieder nur ein paar popelige Grundrechte zu vereinbaren, künstlich hochgetaktete Papiere unterschreiben und „Gerechtigkeit“ (Hinweis: Artikel 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Vernunft und Gewissen sind die Grundlage für Gerechtigkeit) fordern zu wollen.
Dazu ist es notwendig das Verhalten, es immer bei anderen zu fordern zu wollen gegen eigenes Vorleben zu ersetzen. So wird ein Schuh daraus.“

Die wesentliche Frage: Wenn sich der Mensch für so „vernünftig“ und gewissenhaft hält, warum gibt es dann so viele Vorschriften und Vorgesetzte?“

„Schauen Sie sich an, wie verzweifelt versucht wird, sich aus dem Urschleim der Gewohnheiten herauswinden zu wollen, während alles traktiert wird, damit es beim Alten bleibt – während lautstark Veränderungen gefordert werden.
Wer kommt schon auf die Idee, dass es nur um Gewohnheiten und Konventionen geht?
Auf der anderen Seite wirkt eine tiefgründige Veränderung, die sich nicht um Gewohnheiten und Konventionen schert. Und das ist gut so.“

„Wenn Veränderungen stets „bei anderen“ oder „woanders“ gefordert werden, dann finden sich auch so alle in einem Boot wieder – nämlich aus gegenseitigen Vorwürfen und Beschuldigungen. Auch das ist eine Art des Zusammenwirkens.“

„Zwar finden bereits Dialoge statt, jedoch die drehen sich meist nur um Themen, die sich innerhalb des Systems abspielen. Die meisten sind immer noch davon überzeugt, dass es reichen würde, nur eine Institution (Staat) innerhalb des Systems auszutauschen, oder das Geldsystem zu ändern, während das System selbst, weiter unbetrachtet bleibt.“

„Das System ist der geistige Rahmen, in dem das alles stattfindet und nicht irgendein Staat. Ein solcher ist innerhalb des Systems lediglich eine Institution, mit seinen Teilnehmern in ihren Rollen (Hüllen, Personen), z.B.: Bürger, Richter, Polizisten, Staatsangehörige usw.“

„Es hilft nichts, sich weiter an den alten Gewohnheiten eines positiven Rechts festklammern zu wollen.“

„Einige sind der Meinung, dass es damit getan sei, einfach nur zum Vorgestern zurückzukehren. Doch darum geht es dieses Mal überhaupt nicht, gleich wie sehr sich das gewünscht wird. Was die meisten nicht wissen, sie leben – vom Prinzip her – die ganze Zeit bereits das Gestern. Es fällt ihnen nur nicht auf und findet seine Ursache in ihren Denk- und Verhaltensweisen – gleich wie sehr sie sich dagegen auszusprechen versuchen. Die meisten wollen das nicht hören.“

„Die anerzogene Sehnsucht nach (gerechten) Vorgesetzten steckt nicht nur den Deutschen sehr tief in den Knochen, sondern auch all die netten Gewohnheiten, die einer Veränderung im Wege stehen – die jedoch gleichzeitig gefordert wird.“

„Willensbekundungen und Absichtserklärungen nutzen jedoch nichts, wenn lieber gezögert, geklagt und gejammert wird, jedoch keine Entscheidungen getroffen werden.“

„Solange sich in dieser Richtung kaum jemand von selbst bewegt, offen gesagt gar nicht. Es sind direkte Gespräche notwendig, also bequemes zu Hause sitzen und sich per Internet „zutexten“/überzeugen zu lassen, fällt aus. Das Bild ergibt sich für den Einzelnen erst dann, wenn er das Alte zur Gänze und Frage stellt, was keinesfalls bedeutet, es einfach nur beiseite schieben zu wollen und dann nur noch zu warten.“

„Jemand, der der Meinung ist, bereits alles zu wissen, dem kann man nichts anderes vor Augen führen. Schon gar nicht, wenn sein bisheriges Weltbild und Überzeugungen damit gefährdet sind, an dass sich in der Regel geklammert wird. Die Mehrheit hat noch immer nicht verstanden, dass es nicht um möglichst viele Einzelmeinungen geht oder um Vortänzer, die es dann für alle regeln sollen. Dass was bisher gelernt wurde, reicht nicht aus, um die erkannte Sackgasse zu verlassen. Es reicht auch nicht aus, nur eine Märchenstunde gegen eine andere austauschen zu wollen, nur weil daran geglaubt wird, dass die eigene Märchenstunde die „echtere“ sei.“

„Es gibt nichts zu fordern, wenn erkennbar ist, dass die „Forderer“ bei sich selbst zu beginnen haben, damit sich etwas ändert. Sonst drehen sie sich nur im Kreise.
Dabei ist es vollkommen egal, welche ach so schweren Argumente sie vorbringen mögen, um ihr Verhalten rechtfertigen zu wollen. Doch das will keiner wirklich hören. Gerade deswegen spitzen sich gesellschaftliche Situationen solange auch weiter zu, bis es „rumpelt“.“

„Wer kommt schon auf die Idee, dass man mehrheitlich einer irrsinnigen Märchenstunde hinterhergelaufen ist, die weit über die letzten paar tausend Jahre hinausgeht und nicht nur die letzten 75 Jahre, wie dies so mancher zu glauben meint. Auch das will kaum einer hören. Die Hoffnung auf die Rückkehr des Vorgestern sitzt den meisten anerzogen in den Knochen.“

„An diesem Punkt entsteht die gesellschaftliche Spannung, die sich im Einzelnen durch ein festhalten an seinen gewohnten Denk- und Verhaltensweisen zum Ausdruck bringt, während im Gespräch mit Selbigen von ihnen gleichzeitig Veränderungen gefordert werden. Das erzeugt die innere Spannung.“

„Der Mensch schuf sich auf Basis seiner bisherigen Denk- und Verhaltensweisen, die das System sind, eine Welt, die sich durch hierarchische Strukturen aus selbst oder fremd ernannte Vorgesetzte und ihren Untergebenen zum Ausdruck bringt. Dies ermöglicht es, die Verantwortung abzugeben, und so leben beide im Glauben nur so zu tun, dass sie keine Verantwortung für ihr Handeln tragen müssten. Auf der anderen Seite wird der junge Mensch immer noch auf Gehorsamsbereitschaft getrimmt, was die Grundlage für faschistische Systems darstellt.
Der so erzogene Mensch läuft selbst mit einer hierarchischen Struktur herum, da er die Denk- und Verhaltensweisen, die sich aus seiner gewohnten Erziehung heraus entwickelt haben, in der Regel nie in Frage stellt, die jedoch sein Fühlen, Denken und Handeln maßgeblich beeinflussen – auch wie er seine (Um)Welt sieht und bewertet.“

„Wer setzt sich schon mit sich selbst auseinander? Da wird doch immer nur geschaut, wie man seine „sieben Sachen“ beisammen hält. Und nur, weil andere es auch so zu tun pflegen, wird damit das eigene Handeln gerechtfertigt.“

„Die gesamte Thematik erscheint nur dann alternativlos, wenn man weiter am Selben festzuhalten versucht.“

„Warum es nicht einfach ein Lösung gibt? Weil sie wieder nur die übliche Manipulation wäre, und so mancher seinen „Gehirnskasten“ immer noch nicht einzuschalten bräuchte. Denn Vorgekautes ist immer einfacher: Man braucht nicht selbst zu denken und wenn es nicht klappt, kann man die Schuld wieder anderen geben. Es geht hier darum, das eigenständige Denken wieder zu lernen, was man nicht bezahlt bekommt.“

„Es reicht nicht einfach nur eine Meinung zu haben, sondern kollektiv eine gemeinsame Erkenntnis zu erschaffen.“

Nachtrag: Die Marketingkampagne „Corona“ ist vorbei, da die Mehrzahl der Spams mittlerweile wieder auf Bitcoins, Viagra und Kredite abzielen.