Gesellschaftliche Konsequenzen

Wenn man nur an sich denkt, muss man sich nachsagen lassen, dass man ein Egoist ist. Hauptsächlich dann, wenn von „gemeinsamen Weiterkommen“ die Rede ist.
„Gemeinsames Weiterkommen“ ist in der Regel definiert durch: Mehrung und Sicherung erreichter Besitztümer sowie „gemeinsame“ Bekämpfung erkannter, „gemeinsamer Feinde“.

„Alexander, du machst immer nur dein Ding. Du bist ein Egoist!“ „Ja, dann mach‘ doch mit.“

„Alexander, wir geben dir doch das Geld*, damit du das machst, was wir wollen.“

Offen gesagt: Ich bin gerne in der Rolle des Egoisten, da es um meine Entwicklung geht, das habe ich schon sehr früh erkannt. In der gewohnten Ordnung geht es gerade nicht darum, da man fürs Denken ja nicht bezahlt wird, wie es nicht selten heißt.

„Wir begeistern uns für Fleiß, Erfolg und Leistung; wir sind bei den Schwachen und Verwundbaren. Wir stehen für unsere Sache ein, mit Herz, Hand und Verstand.“ Webseite der Werteunion

Die gesellschaftlich gewohnte Zweckentfremdung der Materie, sie also zunächst zu besetzen, zu formen und gegen *mit Zahlen bedrucktes Papier zu veräußern, überlagert den natürlichen Umgang mit der Materie, als Lern- und Entwicklungsergebnis und materielle Erinnerung. Jedoch treten ökonomische Aspekte in den Vordergrund und der Glaube, dass mit Zahlen bedrucktes Papier etwas wert sein sollen, lassen den Menschen weiter gängelbar sein.

Während er der Meinung ist, er „müsse“ ja, weil er ja auch leben wolle, ist sind es jedoch nur seine anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen, die ihm das vorgaukeln, ist dies seine eigentliche Versklavung und Unterjochung.

Treffen sich zwei Menschen jüdischen Glaubens, fragt der eine: „Was willst du lieber 5.000.0000 Euro oder fünf Töchter.“ „5.000.000 Euro.“ „Falsch. Wenn du 5.000.000 Euro hast, willst du noch mehr. Hast du fünf Töchter, hast du genug.“

Dem Materiellen eine andere – als die gewohnte – Bedeutung zu verleihen – abseits der Konventionen und damit verbundenen, gesellschaftlichen Erscheinungsformen, ermöglicht es gewohnte Verhalten wie Neid, Missgunst, Habgier usw. zu überwinden.

„An dem Tag, an dem man erkennt, dass einem nichts gehört, ist der Tag, an dem man nichts mehr verliert.“

Nicht viel anders geht es mit den vielen Autoritäten, die einem sagen, was „gut und richtig“ sein soll, um anschließend damit Geschäfte zu machen und ihre „Daseinsberechtigung“ rechtfertigen zu wollen.
Auch dazu dient die sogenannte „Corona-Krise“, die im Kern nur eine Krise der als „normal“ deklarierten Denk- und Verhaltensweisen verkörpert: eine Welt anerzogener der Gehorsamsbereitschaft, welche die Grundlage faschistischer Systemstrukturen ist.

„Sie halten das für „normal? Ach so. Sie müssen ja arbeiten und Geld verdienen. Schließlich wollen Sie ja auch leben.Da bin ich echt froh, dass es keine Konzentrationslager mehr gibt.“

Das macht der Sache jedoch keinen Abbruch, da man die Hitlerjahre, auch als spektakulären Vorwand nehmen kann, um dem angestrebten Alltagsfaschismus eine Steilvorlage für seine weitere Existenz geben zu wollen, einem Gesellschaftsvertrag zwischen Gehorsamsbereiten und ihren sie belohnenden und bestrafenden Betreuern.

Diese ganze Realinszenierung ist also bestens dazu geeignet, das System von seinem Wesen her in Frage zu stellen.

Wer sich die UN-Charta anschaut, wird darin die Absicht der Betreuung erkennen, siehe bspw. Artikel 4, 53, 75 mit Hinweis auf den letzten Satz in der Präambel. Die Aufgabe ist die eines deutsch sprechenden Menschen, das System zur Gänze in Frage zu stellen.

„Die in Artikel 53 und Artikel 107 enthaltenen sogenannten Feindstaatenklauseln wurden durch Resolution 49/58 der Generalversammlung vom 9. Dezember 1994 für „obsolet“ erklärt.“ Präambel, UN-Charta

An diesem Punkt der Hinweis, an so manchen Akteur, der sich fragt, wie man das denn „den Anderen“ beibringen will, während er sich selbst nicht in der Aufgabe sieht.

Ein Phänomen, was mir über die Jahre sehr häufig aufgefallen ist: Der angesprochene klammert sich aus seiner eigenen Entwicklung aus. Das liegt daran, dass er der irrigen Meinung ist, nur weil er es einmal gehört und verstanden hat, er es selbst nicht mehr zu lernen hat.
Logisches klingt immer verständlich, was noch lange nicht heißt, dass man es auch verinnerlicht hat. Am besten sieht man es daran, wenn man versucht, es mal selbst wiederzugeben. Und an diesem Punkt folgt das selbstständige lernen und sich entwickeln wollen.

„Der Geist ist träge und das Fleisch nur Fleisch.“

Denn wenn man es erst einmal verinnerlicht hat, dann hat man sich auch selbst davon überzeugt. Solange der oberste Knoten menschlichen Handelns nicht auf seiner eigenen, menschlich-persönlichen Entwicklung gerichtet ist, sondern weiter auf beruflich-persönlicher, solange dreht sich die Waschmaschine immer schneller.

Offensichtlich geht es darum, ob der „Deutsche“ in den letzten 75 Jahre etwas dazugelernt hat, was nichts damit zu tun hat, „nur noch besser zu arbeiten und Geld zu verdienen“.

„Im dem Moment, wenn ein Geldsystem in sich kollabiert, ist das Geld das wert, was es wert ist: nichts. Warum sollte es dann vorher anders sein? Denn solange die Masse daran glaubt, dass es etwas wert sei, solange wird es jene geben, die sich im Reichtum zu aalen versuchen. so einfach ist das. Doch wer weiß schon, dass das System, was sich der Mensch auf Basis seiner anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen schuf, doch nicht so alternativlos ist, wenn er sich von seiner Opferrolle des gepeinigten Ausgebeuteten verabschiedet? Denn wenn Geld nur mit Zahlen bedrucktes Papier ist, ist auch das, was er zu kaufen beabsichtigt nichts wert, auch kein Gold. Was dann etwas wert ist, erkennt man dann, wenn man an das Leben selbst denkt, von dem sich der Mensch durch sein System abgewendet hat.“

* mit Zahlen bedrucktes Papier, für dass sich in der Regel (selbst)versklavt wird.