Freuen Sie sich nicht zu früh!

- Lesezeit: ca. 4 Minuten

(v1.25*) Die oft beklagte Einschränkung der Grundrechte* lässt viele auf die Barrikaden steigen. Doch wer macht sich schon darüber Gedanken, dass diese „Grundrechte“ lediglich nur Billigausgaben sind, die gerne mit so mancher „Originalausgabe“ verwechselt werden und so eine erzürnte Mehrheit weiter versucht, sich den billigen Abklatsch von Leben herbeiwünschen zu wollen.

Da braucht auch niemand darüber zu diskutieren, dass man sich doch erst mal mit diesen wieder zufrieden geben müsse. Denn Freiheiten und Freizügigkeiten sind keine Freiheit.

Freiheit kennt weder Staat, noch Betreuung, noch Grenzen. Sie kennt auch keine Macht, kein durch Versklavung erhaltenes Geld, kein Eigentum, kein Besitz, kein Hab und Gut und dass einem etwas oder jemand gehört – Mein und Dein. Es gibt hier auch kein „Ja, aber wenn…“.

Sie kennt auch kein „so tun, als ob“, sondern nur die Authentizität. Sie kennt keine Vorstellung der Kontrolle über das Leben, keinen Existenzkampf – auch genannt „Überleben“.

Freuen Sie sich also nicht zu früh, wenn die Corona-Maßnahmen irgendwann mal eingestellt werden sollten, solange Sie nicht wirklich über den gewohnten Horizont hinaus gedacht haben.

Und denken Sie stets daran: Das Bundeswahlgesetz ist spätestens seit 25.07.2012 nicht mehr geltend. Das bedeutet, wenn Sie weiter meinen, zur Wahlurne rennen zu müssen, hat diese keine rechtliche sondern nur eine gewohnte Bewandtnis.
Und die ohne Rechtsgrundlagen agierenden Erkorenen werden einmal mehr nur ein Schauspiel zum Besten geben, was Sie später wieder ausbaden müssen – bis Sie es endlich gelernt haben, nicht mehr die Verantwortung in fremde Hände und damit auch Ihre eigene Entwicklung und Würde zu legen, nur weil Sie in der Kindheit zur Gehorsamsbereitschaft erzogen wurden.

„Du kannst wegrennen. Doch vor dir selbst, kannst du dich nicht verstecken.“ Joe Louis, Boxer

Es bedarf keiner „gerechten Vorgesetzten“ – gleich von welcher Couleur sie sein mögen. Freiheit kennt keine Bevormundung und auch keine künstlichen Gesetze und sonstigen Regelwerke.

Es ist lange her, als in der Aufklärung noch von „Souveränität“ gesprochen und mitunter auch gefordert wurde. „Souveränität, die jedoch besser mit „Selbstbestimmung“ bezeichnet sein mag. Denn so etwas wie einem Staat kann man keine menschliche Eigenschaft zuordnen, weil er nur ein künstliches Gebilde mit künstlichen Regelwerken ist, mit künstlichen Grenzen, um sich gegen andere abgrenzen zu wollen.

Nachtrag: Für Freiheit braucht man auch nicht mit anderen zu ringen, sondern lediglich mit den eigenen Denk- und Verhaltensweisen.

Vernunft ist der intuitiv getriggerte Prozess zwischen bedingungslosem Geben und bedingungslosem Empfangen. Sie ist der eigentliche Hort der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freiheit. Gewissen ist zu spüren, was rechtens ist.“

* PDF: „Über die Grundrechte“