Impft, impft, impft,…

(v1.0) So ungefähr klingt es, wenn man mit einem Hüpfball unterwegs ist. Der letzte Beitrag ist jetzt ca. zwei Stunden her und ich habe einen weiteren Test gestartet. Ich bin gespannt, wenn mein platzierter Kommentar das erste Feedback erhält, der da lautet:

„Faschismus hat nicht einfach etwas mit den vorgehaltenen „Bösewichten“ Hitler oder Mussolini zu tun, die wegen ihres überraschenden Todes in diesem Jahr leider verhindert sind. Das waren nur zwei Marionetten. Faschismus beruht auf den aktuell die Gesellschaft formenden Denk- und Verhaltensweisen, dem System. Sie sind der wesentliche Nährboden aus mit bedrucktem Papier und Privilegien belohnten und in Gehorsamsbereitschaft erzogenen Untertanen und ihren „wohlwollend“ erscheinenden „Vorgesetzten“ (Davorgesetzten).
Nun mag man sich in der Welt umschauen, wo man keine hierarchischen Strukturen zu erkennen meint, deren erste Erscheinung in der „ersten Ordnung“ zu finden sind: Der Beziehung des Menschen zu seinem „Ich“, was über ihn herrscht. Und da er sich selbst nicht in der Lage sieht „Herr über sich“ sein zu können, versucht er sich darin „Herr über andere“ sein zu wollen. Dabei unterliegt er nur einer Täuschung: Er denkt, er sei sein „Ich“.“

An diesem Punkt wird die gelernt zeitliche Begrenzung auf zwölf Jahre „Faschismus“ – zu neudeutsch: „Es war einmal…“ ganz locker überwunden und holt jeden mit ins Boot, der ihn durch sein Tun oder Unterlassen duldet und dass es so jedermanns eigene Entscheidung ist. Mit einem „so tun,als ob“ oder mit ignorieren, wird er sich nur selbst „über den Tisch ziehen“.

Die Gehorsamsbereitschaft ist nun offiziell wieder erfahrbar. In einem mir gestern zugeschickten Video, was mittlerweile bei YT wieder gelöscht wurde, zeigte sich ein junger Mann als Vertreter des Naturrechts bei einem Bäcker, um ohne Maske etwas zu kaufen. Die Verkäuferin sah sich dann gezwungen (weil sie sonst dafür Probleme bekommen hätte), die Polizei zu rufen.
Es kam zu einem vernünftigen Gespräch, was damit endete, dass die Polizei, die keine Rechtshandhabe* hat, das Brot schließlich für ihn kaufte. An die weiteren Erläuterungen, die er später auf einem Baum sitzend noch darlegte, kann ich mich nicht mehr erinnern.

Allerdings hörte ich von Kommentaren zu diesem Video, wo die geistige Verfassung der Kommentatoren wohl nicht die beste sein kann.
Man kann es natürlich auch etwas geschickter ausdrücken: „Denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Mangelnde Selbstreflektion und damit verbunden ausbleibende Entwicklung machen dies wohl möglich.

Dass sich die Situation weiter zuspitzt findet sich mit dieser Erklärung:
„Menschen verteidigen notwendigerweise ihr eigenes „ich“. Wir nennen das: „ohne Grenzen“. Sie werden lügen, betrügen, stehlen, morden. Sie werden alles tun, was notwendig ist, um das aufrechtzuerhalten, was wir „die Grenzen des Ichs“ nennen.“ Andrew Samuels, Ph. D. Revolver, 2005

Der größte Teil der Bevölkerung ist Teil eines Systems, dessen Regelwerke die Erscheinung „Faschismus“ begünstigen. Im Kern wurde nichts dazu gelernt, weil Faschismus kein auf Ideologie reduzierbare Erscheinung ist, sondern auf unhinterfragten Denk- und Verhaltensweisen beruht, die die Gehorsamsbereitschaft als vordringliches Ziel hat.

An diesem Punkt befällt mich der Gedanke, ob die damaligen Sklaven nicht genauso gestrickt, sich verhalten haben, während jene, die die Nummer durchschaut hatten, vor den Augen der anderen nur bestraft wurden, weil es ja kein Internet gab.

Gesellschaftlich belohnte Beibehaltung der Unbewusstheit ist eines der Ziele, um weiter mit die vorgeschobene Betreuungsnummer machen zu wollen. Blickt man spaßeshalber mal ein paar tausend Jahre zurück, so hat sich bis zum heutigen Tage nicht wirklich etwas geändert.

Hinter allem stehen nicht einfach nur ein paar „böse Menschen“, sondern auch all jene, die meinen sich anpassen oder wegschauen zu müssen. Und hinter beiden wirkt das, was jene im Griff hat, solange man nicht danach zu suchen bereit ist – ihre Denk- und Verhaltensweisen.

Zumindest kann ich für mich sagen: „Es ist ein beachtlicher Unterschied, ob man eine Rolle nur spielt oder ob man die Rolle ist.“

Sichtlich erscheint das aktuelle mehr eine Art von Geburt zu sein, wo die Betroffenen noch nicht erkannt haben, dass sie „geboren“ werden.

Denn die Geschehnissen können auch als Realinszenierung erkannt werden, wo der Mensch, der daran glaubt, es sei bereits die Realität nun eine anstrengende Zeit vor sich hat, während die wenigsten darin die Aufgabe erkennen, das System mit all seinen Denk- und Verhaltensweisen, Glaubenskonzepten, Privilegien (Werkzeuge der Fremdbestimmung: Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut, der irrige Glaube, dass einem etwas oder jemand gehört) und Konventionen zu überwinden – gleich wie viele sich da in den Weg stellen und was Andächtiges zum Besten geben hätten.

„Die sogenannten Bundes- und Staatsbehörden, für die sie arbeiten, sind nicht legitim, deshalb stehe ich ihnen weder das Recht zu mich festzunehmen oder zu verhören…. Sie wissen es zwar nicht, aber sie sind doch nur Instrumente der Vereinten Nationen.“ „Doch das wissen wir. Das haben die uns im letzten Juni erklärt.“ „Was heißt das?“ „Politikwechsel. Es gab ‚ne große Geheimkonferenz. Da sagten die uns für wen wir arbeiten. Das, mein Freund, hat uns die Augen geöffnet. Ich kann ihnen sagen, wow.“ „Wollen sie mich verarschen?“ „Das ist mein voller Ernst, die erklärten uns den ganzen, großen Plan.“ The Mentalist, TV-Serie

Die Entscheidung, sich selbst, bewusst und in ausgesprochener Absicht dazu entwickeln zu wollen, ist der wesentliche Schritt denn:

„Die Theorie besagt, dass die Sprache, die man spricht, das Denken prägt.“ Arrival, 2016

P.S. An dieser Stelle allen, die sich als Widersacher dieser Gedanken sehen, mein herzlichster Dank.