Infos & Auswirkungen

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(v1.1*) Interessant, wie sich der eine oder andere über das Thema „Bundestagswahlen“ Gedanken macht, sich aufregt und schriftlich austobt, abreagiert oder in „Gerechtigkeit“ übt, mit dem Kopf schüttelt, auslotet, prophezeit oder „vom Leder zieht“ und mitunter auch die erste Hochrechnung absondert.

Noch interessanter wird es, wenn so mancher dabei auch noch weiß, dass das Bundeswahlgesetz kein geltendes Gesetz mehr ist und so manchem der eigene Widerspruch und damit verbundene Konsequenzen und Auswirkungen dieses rechtlichen Sachverhaltes nicht bewusst ist.

Ebenfalls auffällig, dass sehr viele gar nichts darüber wissen, und wenn man sie darauf hinweist, reagieren sie entweder nicht oder sind erst einmal verwirrt.
In der Regel wird deutlich, dass der virtuelle Raum – der kybernetische Raum – kein wirklicher Raum für konstruktive Erkenntnisdialoge ist.

„Die Leute müssen mehr Zeit in der Realität verbringen. Denn, wie Halliyday sagte: Die Realität ist das einzige, was real ist.“ „Wade Watts“, Ready Player One, 2018

Ein fehlend geltendes Wahlrecht hat direkte Auswirkungen auf den Wähler, er hat keine rechtliche Handlungsgrundlage mehr.
Das wirkt sich auch auf alle nachgelagerten Akte aus wie: Regierungsbildung, Ämter, Posten, legitimierte Gesetzgebungs-, Rechtsprechungs-, Verwaltungs- und Exekutivprozesse.
Nicht zu vergessen, die aus dem „Bund“ heraus auf die Länder wirkenden Gesetze, wie zum Beispiel das Infektionsschutzgesetz und damit verbundene sicht- und spürbare Maßnahmen usw.

Und wissen Sie, warum so viele da mit leerem Blick dreinschauen? Sie sind sich a) über die Auswirkungen nicht wirklich bewusst oder spüren, dass es auch ihre eigene Existenz betrifft, an der sich letztlich nicht wirklich etwas ändern soll &c.

Da wird fleißig weitergemacht, als ob es irgendwie nicht des Kleinsten interessiert oder sich jene gar darüber bewusst werden wollen. Schaut man genauer hin, so kann man eines erkennen: Es wird nicht darüber reflektiert.

So mancher meint – trotz Beweise – dass man dies ja alles anders sehen müsse. Das nennt sich Verdrängung von Realität und führt auf Dauer zu einer Psychose.

Schaut man noch genauer hin, findet sich Angst, Unsicherheit und so manche Verzweiflung über einen möglichen Verlust der eigenen Existenz und des Erreichten.

Wer an den Wert von mit Zahlen bedrucktem Papier glaubt und dass Arbeit etwas wert sei, der bewegt sich in der eigenen Versklavung.
Wer meint, die anderen wollen ja auch immer Geld, der erkennt gleichzeitig, dass er es lediglich mit seinesgleichen zu tun hat und der mögliche oder tatsächliche Verlust so manchen Kopf beherrscht.

So lautet die Losung: „Ducken und nur nicht auffallen.“ oder: „Anpassen, um weiter am Spiel teilnehmen zu können.“

Im Kern gibt es jedoch nichts zu verlieren, weil niemandem jemals etwas gehört hat. Denn dass einem etwas oder jemand gehören würde, ist nur anerzogen.

Denn erst über das Haben, kann man den Menschen so lenken, wie es für den Lenker opportun erscheint. Wer meint zu haben, der kann auch verlieren.

„Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloße Meinungen.“ Hannah Arendt

Der Verlust der Existenz (mit ihren künstlichen Regelwerken) steht mit der anerzogenen Gehorsamsbereitschaft, wie sie nun offen zutage tritt, in direktem Bezug.
Dabei gehorchen die meisten sich nur selbst – besser: ihrem „Ich“ – genauer: ihren Denk- und Verhaltensweisen.

„Bischofskonferenz: Sich impfen zu lassen ist Zeichen von Solidarität“

Weshalb so manche „Solidarität“ oder „Verantwortung“ mehr auf der Basis Gehorsamsbereitschaft und Anerkennung von Autoritäten basiert, wo man sich zurücklehnen kann, denn die Autoritäten wissen ja, was für die Bevölkerung „gut und richtig“ ist, bzw. sein soll. Tipp an die Kirche: Es hat nichts mit Leben zu tun, sondern lediglich mit der Existenz und dem damit verbundenen Schauspiel der Personen.

„Es ist nur Gas. Du wirst nur schlafen.“ „Lee“ zu einem Jugendlichen im Comicladen, Utopia, 2013/14

Wer an das Leben glaubt, hat nichts zu befürchten, denn er weiß, dass er ein Teil des Lebensprozesses ist und dass ihm das Leben nicht gehört. Lediglich das kleine „Ich“, was über dem Menschen anerzogen zu herrschen meint, macht sich Gedanken um seine Existenz.

Mittlerweile kann man in so manchem Mainstream-Bericht eine gewisse Begeisterung ablesen, mit der die Bevölkerung „durchs Dorf getrieben“ wird, während die noch im Modus der Alternativlosigkeit ihr Klageliedchen anzustimmen weiß.

Demonstrationen kann man sich getrost ersparen, da beim Demonstrieren lediglich ein kollektives Klageliedchen zum Besten gegeben wird.

„Demos bringen nichts. Damit verschleiern wir nur unser Nichtstun… Wir demonstrieren gegen die Agrarpolitik, nachdem halb Afrika verhungert ist. Wir rationieren das Wasser, nachdem das Grundwasser knapp wird, wir reden über den Klimawandel, nachdem die Welt in Flammen steht.“ „Samantha“, Utopia, 2020

Es geht nicht darum, dass man sich wehrt, es geht auch nicht darum, dass man mit dieser Entscheidung „aufgibt“.
Es geht darum, sich der eigenen Haltung bewusst zu sein, um von da an mehr und mehr wieder eigenständig! mit dem Denken zu beginnen und sich nicht von dem üblichen Tamtam und den damit verbundenen Schauergeschichten beeindrucken zu lassen. Siehe dazu: „Die Welt der Möglichkeiten“.

Nachtrag: Das gesamte Corona-Tamtam basiert die ganze Zeit bereits im rechtsfreien Raum.

„Tatsächlich aber sind die europäischen Völker ihre Staaten, ihre nationalen Volkswirtschaften, sind alle Unternehmen, von der Entwicklung der Welt, von der ich sprach, auf das Stärkste berührt. Sie wissen es nur noch nicht. Sie haben es nur noch nicht verstanden…“ Helmut Schmidt anlässlich der Verleihung des Preises zum Westfälischen Frieden, 2012

Musikalische Nachimpfung:

Alternativ: