Kommunikation, betrachtet, Teil 3

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(v1.0) Bei auftretenden Unsäglichkeiten schiebt man den „Oberen“ gerne den „Schwarzen Peter“ zu, die mitunter das Spiel in der weise mitmachen, und selbst Unsäglichkeiten inszenieren, damit das Klagen und Jammern von so manchen weiter betrieben wird.

Denn solange geklagt, gejammert, sich beschwert und Schuld zugewiesen wird, solange bleibt der eigene „Gehirnskasten“ ausgeschaltet. Gut ist, wer das für sich selbst besorgt, indem er sich vorsorglich den „Teufel selbst an die Wand malt“.

Der gewohnte Denker mag gerne schnelle Antworten und einfache Lösungen, die zu seinen Sicht- und Denkweisen und Erwartungshaltung passen – meist um nicht umdenken zu müssen.

Wer geht schon davon aus, dass gerade diese Art der Denke zu eben jenen wahrgenommenen „Problemen“ führt, die er gleichzeitig mit den üblichen Denkweisen zu behandeln versucht?

Selbsthaltung und systemische Selbstreferenz wird hier sichtbar: Probleme mit der gleichen Denkweise lösen zu wollen, aus denen sie ursächlich entstanden sind (entweder gewohnt belohnt oder heftig verdrängend).

Das ist vom Prinzip her ähnlich, als wolle man finanzielle Probleme durch noch mehr (gepumptem) Geld lösen wollen, während das mit den Zinsen ja kein Problem sei.
Wenn in einem geschlossenen Raum (Welt) tausend Menschen der Bank jeweils tausend Euro schulden und jeder noch zusätzliche Zinsen darauf zu zahlen hat, die nicht mitgeschaffen wurden, wie soll man dann jemals die Schulden zurückzahlen? So am Rande.

Das Konzept funktioniert, weil es genug derer gibt, die Angst vor dem Untergang der eigenen Existenz haben, deren Aufrechterhaltung auf dem Glauben an den Wert von mit Zahlen bedrucktem Papier und dem Wert von Arbeit beruht.

Anfänglich mag dahinter noch eine „gute Absicht“ gewesen sein, jemandem für Getanes etwas zurückzugeben. Doch je öfter das geschieht, gewöhnt sich der Belohnte daran, bis der Punkt überschritten wird, wo er der festen Meinung ist, für etwas Getanes auf jeden Fall belohnt zu werden (Erwartungshaltung). Das ist der Moment, wo er zum Abhängigen seines Gegenübers und das Ganze mit Zinsen dauerhaft aufrechterhalten wird.

Der ganze Zauber der Schulden besteht darin, dass man sich lediglich von wesentlichen Aspekten des Lebens abgewandt hat: nämlich vom Leben selbst, was weder Geld, Schulden noch Zinsen kennt, noch Eigentum und Besitz und schon gar nicht, dass einem etwas oder jemand gehört.

Das was die Masse einhüllt, die in der Vorstellung lebt, dass „die anderen“ ja das Geld brauchen würden, liegt einfach daran, dass man ein nahezu perfektes Gefängnis geschaffen hat, in dem es jedoch nicht darum geht, sich möglichst unauffällig sich anzupassen und mitzuschwimmen, sondern es zu erkennen und infrage zu stellen.

Der einfache Denker geht mitunter davon aus, dass man dann ja nur in den Wald oder woanders hingehen müsse, was jedoch ein Irrtum ist.

Das liegt einfach daran, dass das, was da am Wirken ist, mit Raum und Zeit nichts zu tun hat auch wenn es so erscheint. Denn das System, mit dem man es im Wesentlichen zu tun hat, bewegt sich auf der mentalen Ebene und es „herrscht“ solange über einen, solange man sich nicht bewusst und entschlossen damit auseinandersetzt.

Mit der üblichen Denke und Betrachtungsweisen lässt sich dies jedoch nicht bewerkstelligen, weswegen den Aufklärern irgendwann mal klar sein müsste, dass es nichts nutzt, sich immer wieder nur mit der gewohnten inhaltlichen Darstellung der Sachverhalte zu beschäftigen, wenn nicht über die eigene Art und Weise der Betrachtung reflektiert wird. Ich spreche im Wesentliche all jene an, die nicht mit einer Phobie unterwegs sind, und darüber auch noch „Mitstreiter“ zu suchen meinen.

Im Grunde ist die „Nummer aus der Nummer“ wiederum so einfach, dass man die Bäume vor lauter Wald nicht erkennen kann/mag. Sie klingt halt sehr unglaubwürdig. Das liegt wiederum daran, dass sich kaum jemand damit auseinandersetzt, weil er viel zu sehr beschäftigt ist, dass ihm „seine Felle“ nicht davonschwimmen oder sich zu sehr über andere aufregt, die seine Existenz gefährden könnten. Die Aufgabe besteht vereinfacht darin, die Angst zu überwinden. Denn wozu hat man schließlich den Kopf?

Es bedarf zunächst einer vollständig anderen Haltung in Richtung Lösungsorientierung und eigener Entwicklung, statt der üblichen Vorstellung Probleme und ihre vermeintlichen Verursacher nur verdrängen zu wollen.

Sie sehen, alles ist irgendwie Kommunikation, wo man Inhalt wie auch Art und Weise betrachten und hinterfragen kann und durch was sie motiviert ist.

Wie Gravitation – Über Raum und Zeit hinweg
Ein Blick nur, und begegnungsvoller Raum füllt sich mit jener Energie, die wir mit Liebe umschreiben mögen.
Leicht und noch viel leichter überwindet sie bisher gedacht Erahntes. Erlebtes vergebend, erlösend. Befriedend.
Kosend verschmelzen Berührungen und Ewigkeiten zu einem sich selbst entwickelnden Einssein.
Frieden und tief berührende Langsanftheit. Liebe. Einfach so. Jetzt.
Eine Weile nur, sich einander erinnernd, was längst vergessen war.
Nicht von dieser Welt allein – sondern von allen.