NESARA & GESARA

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(v1.1*) „Der National Economic Security and Recovery Act (NESARA) war eine Reihe von vorgeschlagenen Wirtschaftsreformen für die Vereinigten Staaten, die in den 1990er Jahren von Harvey Francis Barnard vorgeschlagen wurden. Barnard behauptete, dass die Vorschläge, die die Ersetzung der Einkommenssteuer durch eine nationale Umsatzsteuer, die Abschaffung des Zinseszinses auf besicherte Kredite und die Rückkehr zu einer Bimetallwährung beinhalteten, zu einer 0%-Inflation und einer stabileren Wirtschaft führen würden.Die Vorschläge wurden nie vor dem Kongress eingebracht.“ Wikipedia (Übersetzung: Google)

GESARA stellt – nach ein paar Recherchen – eine globale Variante von NESARA dar und ist lediglich ein Arbeitstitel. Dazu einige Gedankenfragmente.

Schauen wir uns das Thema mal näher an, denn hin und wieder tauchen diese beiden Abkürzungen ja noch auf.

Wer ab und zu den BERG. Blog liest, wird zwischendurch mitbekommen haben, dass Kredite – besser Dar-Lehen – in der Regel aus dem Nichts geschaffen werden und als Zahlenreihen – genannt „Sichteinlagen“ auf das Konto gelangen.

Den Wert erhalten sie zuvor durch Besicherung durch den Dar-Lehensnehmer, weil bei diesem die anerzogene Vorstellung herrscht, dass die eigene Arbeitskraft und damit erworbenes Eigentum oder Besitz einen Wert haben sollen.

„Die IBBC ist eine Bank. Deren Ziel ist es nicht den Konflikt zu kontrollieren. Die wollen die Schulden kontrollieren, die der Konflikt verursacht. Wissen Sie, der eigentliche Wert eines Konflikts, der wahre Wert, liegt in den Schulden, die er verursacht. Wer die kontrolliert, kontrolliert schlichtweg alles. Sie finden das beunruhigend, ja? Aber darin liegt das wahre Wesen des Bankgewerbes. Man will uns – egal ob als Länder oder Individuen – zu Sklaven der Schulden machen.“ „Umberto Calvini“, The International, 2009

Eigentum verpflichtet… zu Gehorsam.“

Durch den Glauben (Kredit, lat. credere) an diese beiden Werte (Arbeit und „Geld“ (gelt)) versklavt sich der Mensch selbst, der ein Dar-Lehen zu benötigen meint selbst und muss darüber hinaus die nicht mitgeschaffenen Zinsen durch ZUSÄTZLICHE Arbeit erwirtschaften. Das sorgt dafür, dass alle recht fleißig sind. Den Gedanken kann man sogar weiterspinnen.

Ein Mensch arbeitet in der Regel in einem Unternehmen, was gelegentlich auch Investitionen tätigen „muss“, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu benötigt es in der Regel einen Kredit, den es auf das Unternehmen aufnimmt. Und damit das Dar-Lehen zurückbezahlt werden kann, ist der Mitarbeiter, der schon sein eigenes Dar-Lehen abstottert, zwangsläufig mit im Boot.

Wer also meint, dass das mit den Krediten alles so koscher sei, sollte sich mit dem Geldsystem und darüber hinaus auch mit den gesellschaftlichen „Werten“ auseinandersetzen, an die er zu glauben meint, mit denen er sich in der Regel zum Sklaven und zum Untergebenen abstempelt.

Nicht zu vergessen, die sogenannten „Staatsschulden“.

Denn wer weiß schon, dass sich das Hamsterrad des gewohnte Menschen aus den drei Sprossen: Unternehmen, Bank und Kaufmannsladen zusammensetzt?

„Wenn du etwas zu essen und zu trinken willst, gehst du zum Kaufmann. Wenn du arbeiten gehst, tust du das in der Regel beim Kaufmann und wenn du Geld brauchst, gehst du zu zum Kaufmann.“

Denn letztlich ist „finanzielle Freiheit“ nichts anderes als „Arbeit macht frei“. Daran wird auch ein staatliches Geldsystem nichts ändern, da der Mensch in keinem Staat lebt, da sich ein Staat grundsätzlich als Fiktion entpuppt und sich lediglich aus Personen konstituiert.

Personen und Menschen sind jedoch zwei Paar Schuhe.

„Die „natürliche Person“, ist der Mensch in der Rolle als…Rechtssubjekt.“

Ein Gedanke am Rande, wenn es um Mietwohnungen geht. Wenn mit den Mieteinnahmen immer wieder weitere Mietobjekte aus dem Boden gestampft werden, um damit die Dar-Lehen zurückzuzahlen. Der Mieter finanziert mit der Miete ein weiteres Wohnobjekt, was ihm dann noch nicht einmal gehören würde, wenn er überhaupt davon weiß.

Angesichts der vorangeschrittenen Zeit lohnt es sich damit auseinanderzusetzen, dass niemandem jemals etwas oder jemand gehört hat. Denn mit dem „Haben“ kommt auch die Angst vor seinem möglichen Verlust und um den möglichen Verlust zu vermeiden, erinnert so mancher daran, dass man ja „Grundsteuer“ zu zahlen hat.

Wer also meint, ihm gehöre etwas, lockt so nur seine Häscher an.

Für mich ist das mit NESARA und GESARA alles nicht weit genug gedacht und nur „alter Wein in neuen Schläuchen“, weswegen es auch nichts werden kann.

Der Mensch, der glaubt ihm gehöre etwas oder jemand oder es stünde ihm etwas zu, versklavt sich letztlich nur selbst und träumt dann von finanzieller Freiheit, während er weiter seinen Herren dient, die sich wegen seiner Unkenntnis „ins Fäustchen zu lachen“ wissen.

Vernunft ist der intuitiv getriggerte Prozess zwischen bedingungslosem Geben und bedingungslosem Empfangen. Sie ist der eigentliche Hort der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freiheit. Gewissen ist zu spüren, was rechtens ist.“

„Wenn wir unser Leben nach den von der Natur beabsichtigten Wegen und den von ihr gelehrten Lehren führten, sollten wir unseren Eltern intuitiv gehorchen; später sollten wir die Vernunft zu unserem Führer machen und zu niemandes* Sklaven werden.“ Étienne de la Boétie, 1530-1563

* einschließlich der eigenen, meist unhinterfragten Denk- und Verhaltensweisen.

„Als Fiktion bezeichnet die Rechtswissenschaft die Anordnung des Gesetzes, tatsächliche oder rechtliche Umstände als gegeben zu behandeln, obwohl sie in Wirklichkeit nicht vorliegen.
Hierbei kann die Fiktion das genaue Gegenteil der tatsächlichen Umstände als rechtlich verbindlich festlegen.
Eine Fiktion kann deshalb im Prozess auch nicht widerlegt oder entkräftet werden, da sie definitionsgemäß vom tatsächlichen Sachverhalt abweicht.
Das Wort „gilt“ ist in Gesetzestexten ein Indiz für das Vorliegen einer Fiktion, sie kann sich aber auch in Legaldefinitionen verbergen.“ Fiktion(Recht), Wikipedia

Nachtrag: „Beschließen Sie nicht mehr zu dienen, und Sie sind sofort befreit. Ich verlange nicht, dass Sie dem Tyrannen die Hände auflegen, um ihn zu stürzen,
sondern dass Sie ihn einfach nicht mehr unterstützen; dann wirst du ihn sehen, wie ein großer Koloss, dessen Sockel weggezogen wurde, von seinem eigenen Gewicht herabfällt und in Stücke bricht.“ Étienne de la Boétie, 1530-1563