Ob Du kämpfst oder aufgibst, es besitzt Dich solange, bis Du Dich änderst!

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(v1.2) Was so alles seitens der Politik getrieben werden muss, damit der Untertan, endlich begreift, dass es überhaupt nicht darum geht, das nächste Mal nur das bessere „Übel“ von der „politischen Leine“ zu lassen, im Glauben an „gerechte Autoritäten“, um diese anschließend an die „Polit-Front“ zu schicken.

Es geht darum, dass endlich verstanden wird, dass man grundsätzlich nicht einfach die Verantwortung an irgendwelche Polit-Darsteller abgibt, da der gewohnt handelnde Denker am Ende die Rechnung für alles sowieso zu zahlen hat, nur weil er in der Kindheit von seinesgleichen „gesegnet“ wurde, dass er schön brav sein muss, damit er arbeiten, Geld verdienen und wieder ausgeben darf. Er erntet am Ende wieder nur das, was er gesät hat. Zeit, etwas anderes zu säen!

Um es hier auf den Punkt zu bringen: Es gibt keine „gerechten Autoritäten“, die einem, sind sie erst einmal gewählt, dem „Bürger“ endlich wieder ordentlich gefärbten „Zucker in den Hintern“ blasen und ihm „auf Geheiß“ nachzutun haben.

Das Geld, was sie in der Regel mehr haben wollen, weil die Preise ja steigen, weil es reicht nur zu behaupten, es gäbe ja eine Inflation, lässt die gewohnt „funktionierende Masse“ zusammenzucken, während geflissentlich übersehen wird, dass sich die Gesellschaft die von ihnen geschaffenen Produkte gegenseitig selbst verkaufen lässt und dabei auch noch gekonnt „in die Röhre“ zu blicken weiß. Und wer will sich hier schon freiwillig opfern?

„Würden Sie ein Opfer bringen?“ „Ja, meinen Nachbarn.“ „Ich meinte eher: Würden Sie SELBST ein Opfer bringen?“ „Ich sagte doch: Meinen Nachbarn. Sie müssen mir nur sagen, wohin ich ihn bringen soll.“

Das Einzige was es letztlich zu „opfern“ gilt, sind die gewohnten Denk- und Verhaltensmuster, Konventionen, Wertvorstellungen und Glaubenssätze.
Was diesem Gedanken „lediglich“ im Wege steht, dass sich der Mensch nach wie vor noch für seine Denk- und Verhaltensmuster hält.

Vor kurzem hat ein Bekannter mir davon berichtet, wie sich einige in der Rolle der „Rentner“ beschwert haben, „wer ihre Rente nun zahlen soll“.
Kaum jemand scheint sich mit dem Rentensystem auseinandergesetzt zu haben, was – von der Gesellschaft toleriert – die nachfolgenden Generationen versklavt.
Die Schlauheit reicht demnach nur bis zum eigenen Konto, möge der Rest sich doch gefälligst um die eigenen „Probleme“ kümmern! So nebenbei.

Am Ende kann man sich das ganze Brimborium getrost ersparen, gleich welche „Farbe“ man zu wählen meint.

Die Politik ist außerstande, die wahrgenommenen „Probleme“ (Anmerkung: Symptome des Systems) zu lösen, da ihr Dasein von jenen bestimmt ist, die sie gewählt haben, diese nur auf „Zucker“ warten, während sie gleichzeitig „die Träger der Ursache“ sind.

Es handelt sich hierbei um ein vom Menschen – auf Basis seiner gewohnten Denk- und Verhaltensmuster als mental geschlossenes System, konzipiertes Märchen, was sich so vom Lebensprozess abzukoppeln versucht.

Wie ich das mit der Rente handhabe? Ich habe auf den Anspruch auf Rente – noch vor mir das mit der Versklavung zukünftiger Generation klar wurde, in einem Telefonat am Geburtstag in 2016 mit jemandem von der „Deutschen Rentenversicherung“ – verzichtet.

Letztlich nimmt es die Politik den einen und gibt es den anderen, die sie dann dafür zu wählen meinen, während es noch immer „Experten“ gibt, die zwar in der Lage sind, zwei sich kreuzende Linien zu vollziehen, sich jedoch schwertun, verstehen zu wollen, dass es nicht damit getan ist, materiell nur an sich zu denken, was wiederum die Grundlage des Systems der alten Ordnung betrifft, wo „haben“ „zu sein“ bedeutet. Das Festhalten an „Dingen“ stellt letztlich nur den Versuch dar, Veränderungen grundsätzlicher Art verhindern zu wollen.
In dem Moment, wo sich ein Einzelner jedoch anders entscheidet und beginnt über das System der alten Ordnung hinauszudenken, kommt die ganze „Angelegenheit“ dennoch „in Fahrt“.

Reklame: „Probleme (Symptome, Phänomene), die auf dem grundsätzlichen Vorhandensein vom anerzogenen Glauben an den Wert von Geld basieren, kann man mit selbigem „per se“ nicht lösen!“

Das gleiche Prinzip wirkt auch hier: Da man eine Rechtsfiktion „per se“ nicht durch eine andere austauschen kann, was hiermit auch das Ende für das übliche Treiben jener in der oktroyierten Feindrolle der „Reichsbürger“ bedeutet, da es sich per Definition nur um eine (Rechts)Fiktion handelt.

„Etwas wie einen äußeren „Feind“ gibt es nicht. Egal, was die Stimme in Ihrem Kopf Ihnen sagt. Alle Feindbilder, die wir haben, sind nur Projektionen des „Ichs“, als der Feind selbst.“ Dr. Deepak Chopra, M. D., Revolver, 2005

Das Gegenstück zu einer Fiktion mag dabei von den meisten noch erkannt, besser: mag von den meisten noch erarbeitet und dadurch auch entdeckt werden wollen, was jedoch in ihrer eigenen Entscheidung liegt, weswegen man auch niemanden – im Sinne gewohnter Überzeugungsarbeit – mehr aufzuklären braucht.

Im Grunde zeigt sich – wie des Öfteren beschrieben – dass jeder einen individuellen Weg vor sich hat und man niemanden in gewohnter Weise mitnehmen kann, was wiederum der „Betroffene“ selbst zu erkennen hat, während er weiter davon träumt, dass es so etwas wie eine kopierbare „Lösung für alle“ geben könnte.

Es gibt „Dinge“, die kann man auch nicht verteilen, selbst wenn man das noch so sehr tun möchte. Denken sollte jeder schon selbst, was sich gewohnt vom „Vorkauen“, anschließendem auswendig lernen und späterer Wiedergabe geschaffener Inhalte unterscheidet.

Sie werden hier fürs Arbeiten und nicht fürs Denken bezahlt.“ Das kennt der eine oder andere vielleicht noch aus seiner beruflichen Existenz.

Letztlich stellt sich heraus, dass sich das System der alten Ordnung seine gläubigen „Kindlein“ selbst in der Weise heranzieht, sodass sie später die Konsumenten der Produkte und Dienstleistungen und „Rennpferdchen“ ihrer „Eltern“ und der „Gesellschaft“ sind.

„Da ist so eine Grundeinstellung da draußen. Da geht was ab, da ist so viel Hoffnungslosigkeit. Was sollen wir da machen?“ „Das ist nicht leicht zu beantworten, aber wenn… vielleicht gelingt es uns durch das Fernsehprogramm oder auch durch andere vorstellbare Programme den Menschen klar zu machen, dass jeder Einzelne von ihnen wirklich wertvoll ist.“
„Ja, und das geht schon in der Kindheit los. Wir dürfen nicht unterschätzen, wie wichtig sie ist.“
„Ich glaube nicht, dass sich jemand gut entwickeln kann, wenn er nicht als derjenige akzeptiert wird, der er ist. Man hört so oft den Satz: „Oh, wenn du mal groß bist, wirst du es zu etwas bringen.“ Das sagen so viele in diesem Land.
Das heißt, ein Kind wird also für das wertgeschätzt, was es mal sein wird und nicht für das, was es ist. Es wird eines Tages ein großer Konsument. Und je schneller wir die Kinder aus dem Nest werfen, damit sie unsere Produkte kaufen können, desto besser.“ Dialog „Arsenio Hall und Fred Rogers“, Der wunderbare Mr. Rogers, 2019

„Mich interessiert nur meine Pension. Alles andere ist mir egal.“ Aussage in einem Dialog

„… Die einen werden die Opfer verhaften. Sie haben nur den Befehl ausgeführt, jemanden festzunehmen. Andere verantworten den Transport in die Lager. Und dabei haben sie nur ihren Beruf als Lokomotivführer ausgeführt. Und der Lagerkommandant, der die Pforte hinter den Opfern zuschlägt, tut seine Pflicht wie ein gewöhnlicher Gefängnisdirektor.
Natürlich werden die Mörder und Henker am Ende der Kette besonders ausgesucht. Aber den einzelnen Gliedern der Kette macht man den Gehorsam so einfach wie möglich.“ Dialog „Staatsanwalt Henri Volney mit Prof. David Naggara“, I wie Ikarus, 1979

Dazu passend auch jemand in der Rolle des Polizeibediensteten: „Ich mache hier nur meinen Job.“

Faschismus, Rassismus, Korruption und Kadavergehorsam sind nicht einfach nur einer „ dunklen, deutschen Zeit“ im letzten Jahrhundert zuzuordnen. Sie sind Phänomene hierarchischer Organisationsstrukturen.

Denn was soll es bspw. bedeuten, „die Ausländer“ durch jene in der Rolle der „Deutschen“ wieder „nach Hause“ (Anmerkung: ohne erkennbare Staatsangehörigkeit) zu schicken, was einmal mehr nur an den Holocaust erinnert, der weiträumig noch immer geistig unbearbeitet ist.

Auch in diesem Thema geht es nicht einfach nur darum, ob er stattgefunden hat oder nicht, wenn die Realität bereits mit dem Gedanken daran geschehen, und diese von den gewohnten Denk- und Verhaltensmustern beeinflusst ist.

Die wesentliche Frage lautet jedoch: Welche Denk- und Verhaltensmuster des Menschen sind für derartige Geschehnisse verantwortlich und nicht die übliche Diskussion, ob der Holocaust stattgefunden hat oder nicht, was gewöhnlich in üblichen und ermüdenden Schuldzuweisungen und Beweisführungen mündet.

Mit der Frage nach den verursachenden Denk- und Verhaltensmustern kollabiert die Raumzeit und konfrontiert jeden im Hier und Jetzt mit der Aufgabe der Suche nach der Antwort… verbunden mit dem Ende der „ewigen Schuld“.

Zurück zum Wählen. Allzu schwer kann das mit dem Wählen also nicht sein und zu verstehen, dass es keine „gerechten Autoritäten“ gibt.

Gewohnte „Entscheidungshilfen“, wie „dafür oder dagegen“, „Gut oder Böse“, „Freund oder Feind“ sind nur für das „einfache Volk“ geschaffen worden, um zu sehen, wer „brav und artig“ ist oder wer (leider) nicht dazugehört und so nicht in den Besitz wohlwollend zugestandener Privilegien seiner „Herrschaften“ gelangt und deshalb stigmatisiert und ausgegrenzt werden muss.

Nochmals darauf hinweisend: Was die „Reichsbürger“ betrifft, schürt man weiträumig nur deswegen ein Feindbild, weil es lediglich um einen Austausch von einem Märchen durch ein anderes Märchen geht, wo beide letztlich nicht weit genug denken, während beide von den gewohnten Denk- und Verhaltensmustern getriggert sind und durch Umbenamung – im irrigen Glauben ihnen würde etwas, jemand oder gar das Leben gehören – etwas bewirken/erreichen zu meinen.

„Märschenschtunde.“

An diesem Punkt zeigt sich das wahre Gesicht der Gesellschaft, die zudem in der anerzogenen Illusion unterwegs ist, dass „Mehrheit“ für „Richtigkeit“ stehen würde, was jedoch nur innerhalb des Systems der alten Ordnung (aus Untergebenen und ihren Herren, Simulation des Lebens) der Fall ist.

„Man glaubt, man sieht etwas ganz Einfaches. Doch dann nimmt die Sache Schichten und Tiefen an, so komplex, dass einem schwindelig wird.“ „Miles Bron“, Glass Onion: A Knives Out Mystery, 2022

„Gefährlich sind letztlich nicht diejenigen, die genauso funktionieren, wie ihre Gegner, die meinen, man könnte ihnen mit Volksaufhetzung, Gewalt und Bestrafung begegnen.“

In der Serie „Foundation“ heißt es: „Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.“ „Abbas Hardin“, Foundation, 2021

Jene, die man „Reichsbürger“ nennt, sind nicht wirklich gefährlich, weil sie „nur“ versuchen, eine Fiktion durch eine andere austauschen zu wollen und es letztlich nur um eine für beide Seiten illusorische Vorstellung von „Gerechtigkeit“ geht.
Sowohl ihre Gegner („BRD“) wie auch sie (DR) selbst, transformieren sich mittlerweile bereits zu einer Erinnerung.

„Die richtige Information im richtigen Moment, ist tödlicher, als jede Waffe.“ „Martin Connels“, Westworld, 3. Staffel, Episode 4

Jene in der Rolle der „Wähler“ halten sich für schlau, jedoch reicht es nicht nur „schlau“ zu sein, da sie den Wink mit dem „politischen Zaunpfahl“ nicht zu erkennen scheinen und sich lieber weiter, in einer für sie geschaffene, einfache Welt aus „Gut und Böse“ tummeln und herumschubsen lassen und sich dabei auch noch einreden, dass sie ja „sowieso nichts machen können“, während sie jedoch täglich die Auswirkung ihrer Haltung zu spüren bekommen.

Wenn mit der Erkenntnis „nichts“ zu sein, dann viel „Nichts“ zusammenkommt, bleibt es am Ende nur… Nichts. Das Bestellte wird in jedem Falle serviert – bis umgedacht wird.

Was für gewöhnlich bleiben soll, ist die durch und für ihn geschaffene Fiktion, die er als „einzige“, „alternativlose“ und deswegen auch „aussichtslose“ und „ernste“ Realität auch noch zu verteidigen meint, weil der Schock, sich bisher mit nahezu allem nur selbst und im Rahmen des gesellschaftlichen Gruppenzwangs gemeinsam etwas vorgemacht zu haben, dies sich der Einzelne nicht einzugestehen vermag.

Durch tauschen politischer Ideologien und deren Darsteller, meint der Gewohnte eine Wahl zu haben, die in der Regel auf materielle Sicherheit und Fortführung der Konventionen, Wertvorstellungen und Glaubenssätzen fokussiert ist.
Doch letztlich lautet es nur „Politik“ und Fortführung einer betreuungswürdig erzogenen Bevölkerung.

„Gierige brauchen halt eine Re-Gierung, wo die Re-Gierung ihre Existenz damit begründet, die als gierig erkannten Akteure ja betreuen zu müssen, während die Gier im Haben gleichzeitig die Grundlage des weltweiten Geschäftsmodells bildet und wo Re-Gierungen wiederum ihren „Herren“ gehorchen.“

Doch letztlich ist die für den Bürger geschaffene Wahl nur eine Illusion, hinter der der Versuch steht, ihn – den „Bürger“ – nur weiterhin fremdbestimmen zu wollen – in einer hierarchischen Organisationsstruktur aus zur Gehorsamsbereitschaft und Entsprechung erzogenen Untertanen mit ihren „wohlwollenden Herrschaften“.

Im Kern ist es an der Zeit, die gesellschaftstypische Schuldzuweisung in alle Richtungen zu unterlassen und Verantwortung für das eigene Denken und Handeln zu übernehmen.
Gruß an all jene, die die Weiterführung ihres eigenen Denkens und Handelns damit rechtfertigen, dass man „die Anderen“ ja schließlich betreuen müsse. Man ist nicht wirklich schlau, wenn man nur die Autoritäten zu wechseln meint.

Aus diesem Grund gibt es zwei Systeme, die in ihren wesentlichen Prinzipien zueinander invertiert existieren: die Simulation von Leben und das Leben selbst und in einem weiteren Schritt, kann man beide(!) Strukturen sogar wieder vor sich sehen, die durch „entweder…oder“ und gleichzeitig durch „sowohl, …als auch“ miteinander verknüpft sind.

Der Umstand, sich getäuscht zu haben, ist nur dann von geringer Bedeutung, wenn sich der Mensch seines bisher „auf Eis gelegten“ Entwicklungsprozesses wieder bewusst wird, wo ihm das Vorhandensein der Fiktion zunächst zur Infragestellung dieser dient, statt zu ihrer gewohnten Wiederholung.
Im Alten geht es darum, dass sich die fremdbestimmbare Masse weiter in Angst und Furcht vor Veränderungen bewegt und ihre Herren einmal mehr Unsäglichkeiten „in den Raum kübeln“ und schon zuckt die Masse wehklagend, jammernd und sich beschwerend zusammen.

In der Tat sollte man schon wissen, wie man sich „eine Pfeife in den Mund steckt“ und damit beginnen, über das irriger Weise für „alternativlos“ gehaltene Rollenspiel hinauszudenken.
Letztlich ist es der einzig vernünftige Ausweg, statt sich in Gewalt gegen sich oder andere, Resignation und Regression zu üben.

Es ist auch nicht damit getan, im „einfachen“ Rahmen aus „Freund“ oder „Feind“ zu denken, um auch in diesen Worten einen „Feind“ ausmachen zu wollen.

Der „Feind“ findet sich stets in jenen wieder, die im ersonnenen Gegner den „Feind“ zu erkennen meinen!

Nachtrag: Am Ende kann man niemandem die Schuld geben, denn sie wussten es nicht anders.