Querbeet – oder: Diverses, Sonstiges, Anderes und A bis Z

Heute mal einige Gedanken in loser Reihenfolge zum Nach-, Vor- und Herumdenken.

Erst die Tage kontaktierte mich jemand, der sagte, ich hätte ja gar keine Lösungen auf „meinem“ Blog. Der Blog ist nicht „meiner“. Er ist einfach da und ich nutze die Möglichkeit die Gedanken im offenen Raum zu dokumentieren, Derartige Aussagen sind interessanter Weise stets mit einer Erwartungshaltung seitens des Unbekannten verbunden, während dort die gewohnte Haltung vorliegt: Lesen (aber bitte nicht zu viel), mit der eigenen Denkweise sofort verstehen, anschließend nur noch kopieren und Erfolg. Wer kommt schon auf den Trichter, dass er mal selbst zu denken hat.

Dieser Wandel zeigt auch, dass die gewohnte Denke nicht ausreicht, denn aus der sind ja gerade die ganzen, als „Probleme“ wahrgenommenen Symptome entstanden.
Natürlich will kaum jemand hören, dass er Teil eines „Problems“ ist, denn meist sehen sich jene als unschuldige und durch Arbeit und von Eliten ausgebeutete Opfer der Umstände, die beschützt und gehegt werden müssen.

Früher gab es für die Rolle als betreutes Opfer zumindest Mitleid und Anerkennung für das zu erleidende Schicksal. Man traf und übte sich darin, wer denn jenes auserwählte Opfer sei, was die meiste Aufmerksamkeit zu bekommen hätte… Moment, ich muss mir gerade ein Taschentuch holen.

Im Alleingang eine Lösung entwickeln zu wollen und sie einfach darzubieten, die dann mit der aktuellen Situation in keinem Verbund steht („Brücke“), ist so sinnlos, wie nur was. Es ist auch kein Akt erst mal alles „vorzuplanen“, um es anschließend 1:1 umsetzen zu wollen und ist nur Wunschdenken.
Es nutzt auch nichts, die Ziele zu definieren, wenn die beim Anblick nicht weit genug gedacht sind. Es würden nur endlose und unsägliche Diskussionen stattfinden und diese zu nichts führen, weil jeder meint überall „mitreden“ zu müssen (Zusammenarbeit ist nicht überall mit- oder reinzureden, sondern sich an Aufgaben und damit verbundene Fähigkeiten beim Tun zu orientieren, die zur Realisierung eines anzustrebenden Ziels notwendig sind.)

So scheint der „erste“ Schritt ein vollkommen anderer zu sein. All die Fehlleistungen, die beklagt und deren Änderungen gefordert werden, setzt man zunächst bei sich selbst um und lebt sie mehr und mehr vor – vereinfacht ausgedrückt.
Wer meint kämpfen, sich schützen und verteidigen zu müssen, weil ihn ja die anderen angreifen, hat im Grunde nicht wirklich etwas zu sagen, da seine zu infragestellenden Denk- und Verhaltensweisen (DuV) über ihn bestimmen, und was er entschlossenen als Willensbekundungen und Absichtserklärungen von sich gibt. Seine DuV lassen diese Situationen „anziehen“, die ihn immer wieder daran erinnern. Und wehren tut er sich nur, weil seine DuV sich lieber verteidigen, als sich zu ändern.
Angriff und Gegenwehr von „Gegnern“ sind stets Ausdruck dafür, dass beide nur ihren DuV folgen, in der irrigen Vorstellung, der andere sei der Grund für die eigenen Lebensumstände oder diese durch den „anderen“ gefährdet. Daraus ergibt sich auch ein prima Geschäftsmodell: Man beliefert beide mit teuren Waffen und zündet anschließend den Weihnachtsbaum an.

„Erst haben wir sie bis aufs Blut gereizt. Dann haben sie uns angegriffen. Da mussten wir uns natürlich wehren und haben sie getötet.“

Die Tage tauchte mal wieder ein Video und eine Webseite auf, wo ein Friedensvertrag gefordert wurde. Um es so auszudrücken: Frieden findet man nur in sich selbst, vorausgesetzt man beginnt sich mit seinen DuV auseinanderzusetzen. Wie gesagt, was im Außen gefordert wird, ist erst einmal bei sich selbst zu realisieren und dann braucht man keinen „Vertrag“ mehr.
Frieden lässt sich auch auf Stück aufwändig gestaltetes Papier bannen, was man dann nur noch unterschreiben muss und der Frieden würde schon einkehren. Das ist eine Kindermärchenstunde. Die Welt, wie sie bekannt ist, braucht keinen Frieden, da sie sich bereits von selbst verabschiedet. Denn sie hat lediglich existiert, um zu lernen, wie es nicht funktioniert – auch das Frieden keines Papiers bedarf, an dass sich nur im außen gehalten wird. Es wäre auch nur eine Umhüllung und Verballhornung.

„Papier ist geduldig.“

Die stetigen Bemühungen im Rahmen bedruckten Papiers, sind nur oberflächlicher Natur und besitzen keine wirkliche Trag- und Tiefgangweite – gleich wie sehr sich die Gläubigen zu gebären meinen oder es mit „Mehrheiten“ zu belegen versuchen. Es wäre nur eine kollektive Scheinhandlung und Versuch, sich weiter an den alten DuV festhalten zu wollen, die für die wahrgenommenen Unsäglichkeiten in der Welt verantwortlich sind.

Frieden machen, hat auch nichts mit einem Rechtsstand zu tun, den es zunächst zu erreichen gilt. Frieden ist eine natürlich austretendes Phänomen und zeigt sich in der Abwesenheit jeglicher Bedingungen im Menschen selbst. Der wirkende Frieden ist dann von anderen im Außen erfahrbar.

Wer sich in der Vorstellung bewegt, die anderen würden ja kommen und seien gefährlich, sollte sich mit der Tatsache vertraut machen, dass er nur sich selbst wahrnimmt, was er dann meist auf Unbekannte Menschen – zu projizieren versucht. Die meisten sind sich nicht darüber bewusst, dass sie selbst das Feindbild erzeugen, was dazu genutzt wird, um die eigenen DuV damit rechtfertigen zu wollen. Gewaltbereitschaft ist eine weit verbreitete Eigenschaft jener Darsteller. So am Rande.

Eine „Lösung für Interessierte“ vorgeben zu wollen, wäre nur eine Vorwegnahme individuell-gesellschaftlicher Entwicklung. Denn bedarf es zunächst eines Gesamtbildes des Systems der alten Ordnung – eben jenen DuV. Denn ist das Denken und Handeln, aus denen die wahrgenommenen Probleme hervorgehen ein anderes, als das Denken und Handeln, womit Lösungen entwickelt werden.

Allein deswegen lässt sich das Bisherige schon nicht einfach mit einem „Friedensvertrag“ deckeln und damit habe sich dann der Fall. Die „Deutschen“ sind mit der Aufgabe betraut umzudenken und nicht in gewohnter Weise Scheinlösungen zu offerieren.

Es ist ein beachtlicher Unterschied, ob man sicht- und spürbare „Probleme“ an der Stelle ihres Erscheinens zu kaschieren versucht und dabei die „Schuldigen“ mit ausfindig zu machen meint oder ob es sich bei den wahrgenommenen Problemen um Symptome des jeweils betrachteten Systems handelt, deren Ursachen nur selten an der gleichen Stelle zu finden sind.

Die Suche nach „Schuldigen“ entpuppt sich dabei als ein anerzogenes(!) Unvermögen in Zusammenhängen und Wechselwirkungen zu denken und ist letztlich nur ein gesellschaftlich toleriertes Verdrängungskonzept.

Gerade diese notwendige Art des Denkens in Zusammenhängen und Wechselwirkungen und damit verbundenem Handeln, wurde im Rahmen gewohnter Fremdbestimmung und belohnter Gehorsamsbereitschaft kaum entwickelt, da man fürs Denken ja nicht bezahlt wurde.
Wer also von „Schuld“ zu sprechen meint, forciert nur eines der wenigen System erhaltenden Konzepte und nimmt sich so die Möglichkeit der Entwicklung.

Der Blog liefert die Grundlagen des Systems der alten Ordnung (DuV, der alte Bund mit dem Leben), doch weiterdenken, mag jeder schon selbst. Es geht nicht darum, auf eine für die Gesellschaft vorgegebene Lösung zu hoffen, die im Rahmen geistiger Kompromisse wieder nur dem gewohnten Denken entspricht. Es geht um eigenständiges Vordenken, was schließlich einen selbst bestimmenden Menschen ausmacht.

Vom Rundfunkbeitragservice (RBS) haben Sie doch sicher schon mal gehört, den mittlerweile immer weniger zu zahlen bereit sind, und der keine wirklichen Rechtsgrundlagen vorweisen kann, an die es sich zu glauben lohnt. Er „funktioniert“ nur, weil an das mit Zahlen bedruckte Papier geglaubt wird – auf beiden Seiten, der Arbeitenden und Angestellten.

Es ist – vereinfacht ausgedrückt – nur ein Geschäftsmodell, wo der Hörige seinen monatlichen Obolus entrichtet, der mitunter auch von den Städten eingetrieben wird und es dem Ungehörigen einfach weggenommen wird. Hin oder her. Wer eine Wohnung hat, der bezahlt. Der Begriff „Wohnung“ ist juristisch sogar definiert. In den Kampf geschickt werden immer nur die „Abhängigen“, während alles nur auf bedrucktem Papier (Gesetze, vom Menschen künstlich geschaffenes, „positives Recht“) basiert.

„Das Recht ist fragwürdig, die Macht ist unverkennbar und fraglos. So konnte man die Macht nicht mit dem Recht verleihen, weil die Macht dem Recht widersprach und behauptete, es sei ungerecht und sie wäre es, die das Recht sei. Und da man nicht machen konnte, daß das, was recht ist, mächtig sei, macht man das, was mächtig ist, zum Recht.“ (Blaise Pascal, 1623-1662, Fragment Nr.298) Zitat aus „Der verborgene Pascal“ von Theophil Spoerri, Seite 132)

Kaum jemandem ist aufgefallen, dass auch das Urteil des BVerfG zum RBS vom 18.07.2018 nur ein Strohfeuer war, als „Rossmann“ und „Sixt“ wegen des RBS geklagt hatten, wo jedem klar sein müsste, dass Kosten immer auf den Kunden abgewälzt werden: Der Bürger zahlt immer.
Zudem wurde in der Urteilsbegründung alles nahezu im Konjunktiv, also in der Möglichkeitsform formuliert, was jedem erst recht zum Denken geben sollte.

Es geht nicht ums Recht, und einer tollen und verschonungswürdigen und rechtlich einwandfreien Erklärung, sondern um die notwendige Abkehr von der Autorität – also nicht darum, nur wieder eine andere erkieren zu wollen, Thema: Kaiser-, Deutsche oder sonstige „Reiche“.

An dieser Stelle eine Bitte. Falls der RBS mal überraschender Weise abgeschafft wird: die fehlenden Einnahmen werden in der Regel an anderer Stelle ausgeglichen – ungeachtet dessen, dass Geld nur mit Zahlen bedrucktes Papier ist und man so eine „Nummer“ nur mit „Geldgläubigen“ abziehen kann.

„Ja, aber ich muss doch Geld haben…“, ist das finale Eingestehen der selbstgeschaffenen Machtlosigkeit und damit auch der aktiven Teilnahme am System, was sich in seinem Wesen vom Leben selbst abwendet.
So kann man zwar als „Volksverräter“ bezeichnet werden, während das „Volk“ der „Verräter“ am Leben selbst ist, um mal einige Wortspiele zu betreiben.

Der RBS ist dahingehend eine Herausforderung, bei der es nicht einfach nur um ein paar „Mücken“ haben oder nicht haben geht, sondern geht es darüber hinaus um die Infragestellung des Systems und seinen selbstgeschaffenen Autoritäten an sich. Ein System, in dem sogenannte „Staatsgebilde“ nur Institutionen aus Betreuern und Betreuten sind. Die Nummer ist also um einiges größer. Geben Sie sich nicht mit dem Kleinkram zufrieden.

„Und was sollen wir dann tun“, ist dabei eine mehr als unpassende Frage, die den Fragenden selbst zum Gehorsamsbereiten werden lässt, der nach wie vor keine Verantwortung zu tragen bereit ist. Das gleiche Prinzip wirkt auch in der Erwartungshaltung einer „fertigen“ Lösung, die man dann nur zu kopieren braucht.

Es geht darum, wieder Verantwortung zu tragen und sich nicht gewohnt hinter fadenscheinig „zusammenkonsensierten“ Kompromissen zu verkriechen, um heimlich weiter nur profitieren zu wollen. Es geht um selbständiges Denken und Entwicklung der eigenen Vernunft und des Gewissens. So am Rande.

Auf der anderen Seite ist der RBS ein prima Mittel, dass sich die Komfortsofa verwöhnte Bevölkerung endlich mal in Bewegung setzt.
Am Besten im Sinne individuell-gesellschaftlicher Entwicklung, die nicht einfach mit noch mehr Haben, es Mehren und Sichern – von was auch immer – zu tun hat. Ob der Einzelne dieser Überschrift nachzugehen bereit ist, liegt in seiner Entscheidung.

Der Mensch scheitert nur dann mit seinem Tun, wenn er dies wesentlichen Glaubenssätze über Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut beizubehalten versucht, die nur begriffliche Überlagerungen von Dingen oder anderen Lebewesen sind.

Dabei gelangt er auch an jenen Punkt, wo er erkennt, dass er der ganzen Zeit einer Märchenstunde hinterhergelaufen ist. Und wie sich dieser Moment gestaltet, liegt einzig und allein daran, wie er sich selbst – authentisch zu sich selbst – zu entwickeln bereit ist, was nichts mit Kampf, Widerstand und anderen Verdrängungskonzepten zu tun hat.

Ich kann Sie hier beunruhigen: Im voreiligem Gehorsam zu den eigenen DuV vorlaut zu behaupten, dass Sie ja schon lange wüssten, dass alles nur eine Märchenstunde sei, während Sie später wieder dem gewohnten Tamtam nachgehen, sei gesagt: Sie machen sich nur selbst etwas vor.

„So tun, als ob“ gehört lediglich zur gewohnten Haltung in der alten Ordnung, verbunden mit dem Gedanken: „Es ist ein wesentlicher Unterschied, ob man die Rolle spielt oder die Rolle ist.“

Es sind nicht Ihre Worte, die zählen, sondern das was Sie tun und dem Sie entschlossen nachgehen, das bestimmt, wer Sie sind.

Die Hierarchie ist eine Erscheinung in der Welt, da es einfacher erscheint, lieber „Herr über andere“ sein zu wollen, als „Herr über sich selbst“.

„Ja, aber ich muss doch“, ist letztlich nur die Bestätigung Ihres „Vertrages“ mit Ihrem „Ich“ (DuV, System), was Ihnen vorgibt, was Sie zu tun und zu lassen haben. Selbst dann, wenn Sie fest und lautstark behaupten, dass Ihnen „alles Scheißegal ist“. Es sind nur leere Worte. So am Rande.

Was die Rente betrifft, so wird die Rentenkasse mittlerweile mit über 100 Mrd. Euro vom „Bund“ bezuschusst. Dieser Zuschuss kommt wiederum aus der eingenommenen Umsatzsteuer. Die ist ein durchlaufender Posten, der am Ende vom Verbraucher getragen wird, also auch das Thema „Preiserhöhung“ betrifft.
Ungeachtet, dass niemand für die eigene Rentenbeiträge arbeitet, sondern stets die Rente der vorangegangenen Generation mit seiner Arbeit finanziert. Der Tätige erhält zunächst nur Rentenpunkte, die später wieder in Rente umgerechnet werden.

Der Grund, warum der Generationenvertrag rechtlich nicht eingeklagt werden kann, anders ausgedrückt: Es besteht kein Rechtsanspruch, da es sich hier um die gesellschaftlich tolerierte Versklavung nachfolgender Generationen handelt.
Die „Nummer“ mit der Selbstversklavung der Gesellschaft funktioniert nur deswegen, weil an mit Zahlen bedrucktes Papier geglaubt wird. Ich kann es nur wiederholen. Jeder der in der Vorstellung unterwegs ist, es stünde ihm zu, ist mit „im Boot“ und toleriert diesen Sachverhalt.

Was mir immer wieder auffällt, dass sich nicht wenige Akteure über Zensur beschweren, die ihnen auf den bekannten Portalen wie Facebook oder Youtube widerfährt.
Warum gehen die Betroffenen nicht her und betreiben seinen eigenen Blog und schreiben – mit Gesicht, Namen und Telefonnummer ausgestattet – ihre eigene(!) Meinung offen hin? Es gibt freie Videoschnittprogramme und Filmen kann man mit dem Handy.

Auf der anderen Seite tun sich hin und wieder neue, euphorische Aufklärer-Gesichter hervor, die dann „gepowered“ werden, weil sie das sagen, was selber gerne gehört wird. Jene, die man anschreibt, die selbst jedoch nicht antworten.
Nach einiger Zeit flaut das Interesse dann wieder ab, nicht selten vorher getragen von einem Geschäftsmodell, wie ich dies vor einiger Zeit durch einen Beitrag auf „Anonymous“ mitbekommen habe, wo es am Ende um Selbstbedienung im größeren Stil ging.

Ich mag es mal so ausdrücken: Das Wesentliche kostet kein mit Zahlen bedrucktes Papier. Und die nach oben schauenden Hoffenden, machen prinzipiell den gleichen Fehler, während sich jene durch ein neues/anderes Gesicht beeindrucken lassen.

„Freiheit kann man sich nicht erkaufen, jedoch „finanzielle Freiheit“ – und die durch Arbeiten, was letztlich doch nur nach „Arbeit macht frei“ riecht.“

Andere Gruppierungen entpuppen sich bei näherem Hinsehen als Auffangbecken für gelebte Politikverdrossenheit. Fördermitglieder dürfen zahlen, haben jedoch kein Mitbestimmungsrecht. Zwar wird nicht von Partei gesprochen, die dahinter wirkenden Ambitionen sind jedoch nur von gewohnt konservativer Erscheinung.
Nebenbei hinweisend: Das nicht mehr geltende Bundeswahlgesetz (seit 25.07.2012) wirkt rückwirkend(!) vom 07.05.1956 bis zum heutigen Tage und es macht keinen Sinn, irgendwann irgendwelche Parteien ins Leben zu rufen.
Wenn in den Webinhalten solcher Auffangbecken von „Interessenvertretung“, „freiheitlich-demokratischer Grundordnung“, „Staatsmodell“ und „wehrhafter Demokratie“ gesprochen wird, dann läuten zumindest bei mir alle Alarmglocken, da es sich hier um das Übliche in anderem Gewande handelt: „Auffangbecken für Politikverdrossene“.

Das System erhält sich nicht durch die Parteien, sondern durch den Akt der Wahl und scheinbaren Abgabe der Verantwortung der „Kreuzchenmacher“. Sie bleiben stimm- und würdelos zurück.

Mit der Aussage: „Jeder Mensch gestaltet sein Leben in Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung“, soll der Eindruck geweckt werden, dass ein Staat aus Menschen bestünde.
Dies ist jedoch ein kollektiver Irrglaube, da sich ein Staat aus Personen (Rollen, Hüllen) konstituiert, wobei der weitere Irrglaube herrscht, Mensch und Person seien ein und dasselbe.
Die mit „Staat“ bezeichneten Institutionen sind mittlerweile nur noch Unternehmen, wer sich mal mit der Rede von Helmut Schmidt in 2012 zum Westfälischen Frieden beschäftigt hat und warum es die doppelte Buchführung und USt-IdNr. gibt.

Eine Struktur, die wirtschaftlich zu handeln hat, jedoch keinen – betont KEINEN – wertschöpfenden Beitrag leistet, präsentiert sich ledig als Parasit an den wertschöpfenden Strukturen.

Ständiges Wachstum suggerieren zu wollen, ist lediglich die indirekte Aufforderung, dem Zinsabtrag gerecht zu werden. Dies in einem „Geldsystem“, wo das „Beliebte“ aus dem Nichts geschaffen wird, nichts wert ist und als „Sichteinlage“ aufs Konto gelangt und nur durch den Glauben des Kontoinhabers einen „Wert“ erhält. Der Zins wird nicht mitgeschaffen, was nur ein weiteres Symbol für gesellschaftlich tolerierte (Selbst)Versklavung darstellt.

Das ist meist der Moment, wo sich manche gerne absichtlich dumm stellen oder „einen auf Opfer machen“, nur um weiter in der „Nummer“ zu mitmachen. Es gibt immer eine Staubschicht, unter der so mancher „aufrecht“ durch den Tag geht. Anderweitiges Reden, Willensbekundungen, Absichtserklärungen und Beteuerungen spielen dabei keine Rolle, wenn das Tun ein anderes ist.

Ich habe die Tage nochmals darüber nachgedacht, „wenn Lösungen“ gefordert werden“. In der Regel ist die Denke der „Fordernden“ so gestrickt, man könne sich hier und da was abkopieren und dann müsse anschließend keine Steuern und keine GEZ mehr bezahlen oder im richtigen Moment einfach nur dazu stellen.

„Ich habe es ja immer gewusst.“ „Mag sein. Doch hast du nie etwas gesagt. Unter vier Augen den Hals aufzureißen, ist keine Kunst, wenn nachher wieder artig in der Öffentlichkeit flaniert wird.“

Mit Zahlen bedrucktes Papier ist nur ein Mittel der Fremdbestimmung, wo geglaubt wird, man könne etwas damit kaufen, was im Kern jedoch kein Geld kostet. Solange man selbst daran glaubt, und danach handelt, solange ist man dadurch fremdbestimmt. Versuchen Sie sich nicht heimlich die Frage zu beantworten, wie ich das handhaben könnte, während Sie es nicht wirklich oder nur vom Hörensagen wissen. So nebenbei.

Für „Lösungsansätze“ bedarf es zunächst erst einmal des Verständnisses, was das System ist, wie es „funktioniert“ und wo es zu finden ist, zumal es nicht mit gewohnter Betrachtung und Denke eben mal schnell zu erfassen, also ein zusätzliches Weiterdenken über(!) den gewohnten Tellerrand hinaus notwendig ist.

Stellen sie sich vor, seit Ihrer Geburt haben sie etwas bewusst oder ignoriert nicht erlernen besser bei sich entwickeln können, was jedoch notwendig wird. Glauben Sie wirklich, dass dies in drei Sätzen zu formulieren ist?

Mit der Angelegenheit des „Bedruckten“ sieht man deutlich, wo sich die Gesellschaft selbst eine Grenze auferlegt hat, die ihren Betreuern mehr als nur recht kommt – für all jene, die sich ungerecht behandelt fühlen, die jedoch keinen Moment zögern, dies selbst auszuleben. Erfahrenes.

Diese Grenze gilt es jedoch zu überwinden oder will man weiter nur andere vorschicken, die dann „im Auftrag der Gesellschaft“, ihr „die Kohlen aus dem Feuer holen“ soll?
Ich denke, die Zeiten sind vorbei, bzw. waren noch nie da. Denn dem Volke (juristisches Gebilde) reicht es, wenn es schöne Dinge von seinen „erkorenen Vorgesetzten“ zu hören bekommt:

„Nicht das Erreichte zählt, sondern das Erzählte reicht.“

Hinweisend: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.“

Vernunft und Gewissen sind jedoch im Rahmen gewohnter Fremdbestimmung nicht wirklich entwickelt, weswegen sich der Einzelne in der Gesamtheit der Gesellschaft nur etwas vormacht, dass es anders sei, was wiederum eine Steilvorlage zur Weiterführung der Betreuung durch die gewählten Betreuer sein soll.

„Die Grundlage der sieben Todsünden sind gesellschaftlich tolerierte Unvernunft und Gewissenlosigkeit.“

Es gibt nur eine Aufgabe, die man gewissenhaft und vor allem selbst entschlossen verfolgen kann: die eigene Entwicklung. (Nein, nicht die, wo noch mehr Geld dabei herauskommt.)

„Es geht im Kern darum, dass sich der Mensch wieder entwickelt, statt nur so zu tun, als sei seine Entwicklung bereits abgeschlossen und es genüge ihm, nur Arbeiten und Geld verdienen zu müssen, während ihn der Rest nicht interessiert.“

Erst mit seiner Entwicklung wird er auch in der Lage sein, die (globalen) Aufgaben/Probleme lösen zu können, an denen er sich bis jetzt in erzeugender Weise beteiligt.

Das Klimatamtam bspw., ist kein für sich stehendes Phänomen, spätestens dann nicht, wenn man „Klima“ als das Produkt aller auf diesem Planeten stattfindenden Prozesse betrachtet, zu denen auch die Denk- und Verhaltensweisen des Menschen gehören.
Mit diesem Gedanken wird die Ebene des Systems („Ich“, DuV) betreten, also auf der Prozess- und Wirkebene.
Das macht die Sache doch auch viel spannender, wenn man den Bezug des Menschen hinzunimmt. Apropos „Klima“, welchen Einfluss hat die Sonne?

Ich sage es mal so: Dass was Ihnen weiterhilft, so fern Sie sich selbst dazu entschließen, kostet kein Geld und es bedarf auch keines Seminars – jedoch in jedem Fall Ihre eigene Zeit.

Es ist sinnvoll, Zeit für sich selbst und die eigene Entwicklung Zeit zu nehmen. Zeit, um Unverständliches für sich verständlich zu machen.

„Du musst das so erklären, dass es ein Kind versteht.“ „Du bist aber keins.“