The Next Steps

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(V1.0) Heute mal einige Kurzgedanken der letzten Tage. Mitunter wiederholend.

Allzu gerne greife ich das Thema „Person“ auf. Denn hat man erst einmal das Konzept in seiner Gänze erfasst und verstanden, was übrigens über das gewohnte „Ich weiß, ich weiß“ (und später wird doch nur weitergemacht wie bisher, also konsequenzloses Wissen) hinausgeht, dann befindet man sich zwar noch weiter mitten im Geschehen, und gleichzeitig wiederum auch nicht, weil die mit dem Menschen verbundenen Denk- und Verhaltensmuster (mit dem Erkennen des Unterschiedes zwischen „Mensch“ und „Person“) ebenfalls ihre gewohnte Dominanz verlieren und zunehmend immer weniger mit den Geschehnissen in gewohnter (Verhaltens)Weise in Resonanz gehen.

Mit der Infragestellung des Systems, stehen dabei alle gewohnten Rollen, Institutionen und Autoritäten innerhalb des Rollenspiels „auf dem Spiel“, an denen mitunter aus der Vorstellung heraus, es sei ja schon immer so gewesen, gewohnheitsmäßig festgehalten wird.

Einer der wesentlichen Auswirkungen für Veränderung, ist die Enttarnung des Rollenspiels als solches, was für die Mehrheit – einschließlich der Aufklärer – als einzige, alternativlose und deswegen auch „ernst“ erscheinende Realität daherkommt, was im Wesentlichen jedoch von den gewohnten Denk- und Verhaltensmustern beeinflusst ist.

Die Märchenstunde mit „Corona“ und „Omicron“ (Anmerkung: Der Nachfolger heißt übrigens „Mariacron“, mit dem man sich dann ordentlich „boostern“ kann) funktioniert nur deswegen, weil die meisten Akteure der irrigen Meinung sind, ihnen gehöre das Leben, während aus dieser Vorstellung heraus auch die Angst eines möglichen Verlustes entsteht.

Verbunden damit der Glaube an heilbringende Autoritäten, die nur „das Beste“ für ihre „Bevölkerung“ will, während man mit dem vorgeschobenen Vorwand „gefährlicher Viren“ der Bevölkerung nur ihre Gehorsamsbereitschaft zeigt, wie sie sich artig unterwerfen lässt, während man das Ganze als „Schutz der Bevölkerung vor sich selbst“ verkauft, um innerhalb der Gesellschaft das anerzogene Verhalten der Feindbildprojektion zu triggern und hochzuhalten, was die gesellschaftlich anerzogenen und für „normal“ erachteten Verdrängungskonzepte rechtfertigen soll und umgekehrt.

Worin besteht demnach die Aufgabe des einzelnen Teilnehmers der Gesellschaft? Im Um- und Weiterdenken und nichts anderem. Dabei ist es wenig hilfreich, erst mal auf andere zu warten oder das eigene Nichtstun damit rechtfertigen zu wollen, dass ja „die anderen“ zu dumm seien und es nicht verstehen würden.

Der gewohnte, gehorsamsbereite und auf Belohnung durch seine „Herren“ hoffende Denker, findet sich durch dieses Verhaltensmuster nicht nur im System der alten Ordnung wieder, sondern erhält es dadurch auch aufrecht.
Der Widerstand, den er in der Regel aufrecht zu halten meint, beruht auf der Haltung, dass es um „gewinnen“ oder „verlieren“ ginge und es sich um das Oktroyieren (Auferlegen) von Meinungen und auch ums „Überleben“ ginge. Das ist jedoch nur ein anerzogener Irrglaube und gehört zur Opferrolle.

„Räuber und Gendarm haben nie aufgehört.“

Selbst wenn es schwer zu akzeptieren ist: Es wird lediglich gegen die eigenen Denk- und Verhaltensmuster „gekämpft“, die sich wiederum gegen grundsätzliche Veränderungen zu schützen versuchen. Denk- und Verhaltensmuster, über die der Mensch nur in seltenen Fällen „Herr“ ist.

„Etwas wie einen äußeren Feind“ gibt es nicht. Egal, was die Stimme in ihrem Kopf ihnen sagt. Alle Feindbilder, die wir haben, sind nur Projektionen des „Ichs“, als der Feind selbst.“ Dr. Deepak Chopra, M. D., Revolver, 2005

Dabei geht es nicht darum, wer nun die „richtigen“ „gerechten Vorgesetzten“ wären, die für alle dann wieder „die Kohlen aus dem Feuer holen“ würden, sondern darum, dass sich der einzelne Mensch selbst seiner Denk- und Verhaltensmuster im Klaren wird und diese zusammen mit dem System infrage stellt. Denn auch die „gerechten Vorgesetzten“ sind es nur eine Weile.

„Die Welt liegt in unseren Händen. Wir tragen die Verantwortung. Wir müssen daraus was machen… Deshalb AfD.“

„Normalerweise könnten ja alle hochzufrieden nach Hause gehen, denn Merkel ist ja endlich weg.“

Im Kern handelt es sich bei einem Wandel stets um einen Bedeutungswandel, wobei auch die gewohnten Glaubenssätze, Konventionen und Traditionen infrage gestellt werden. Und genau das führt zum Widerstand all jener, die daran festzuhalten meinen.

Die Erfahrungen der letzten Jahre hat gezeigt, dass allzu gern gefordert wird, dass sich etwas ändert, jedoch die Fordernden in der Regel selbst nicht davon betroffen sein wollten. Nun ja… Es handelt sich hierbei um ein Phänomen mangelnder Authentizität, ein „so tun, als ob“. Das ist das Wesen des Spiels, beginnend, dass man sich für die Rolle hält, die man unbewusst zu spielen meint, was den Ausdruck, „man könne ja nicht anders“, seinen Sinn (Bedeutung) gibt.

Anmerkung: Ich spreche deswegen immer von Infragestellung, weil es üblicherweise „Inquisition“ heißt, die jedoch polarisiert wurde, ebenso wie „Neue Weltordnung“.

Einmal mehr, dass der Mensch selbst in der Lage ist, den Dingen die Bedeutung zu verleihen.

Jene in der Opferrolle werden durch ihr Verhalten stets ihre Unterdrückung erkennen wollen, weil sie sich an die Opferrolle so sehr gewöhnt haben.
Denn die wurde ja bisher mit Zahlen bedrucktem Papier und Zahlenreihen auf dem Konto sowie dem Glauben an „Eigentum“ und „Besitz“ mehr oder weniger „gut“ belohnt.

Apropos „Neue Weltordnung“: Nur aus Sicht der gewohnten Opferhaltung sieht die „Neue Weltordnung“ so aus. Das was den gewohnten Denkern präsentiert wird, ist lediglich eine verschärfte Version jenes Zustandes, der bereits die ganze Zeit herrschte.
Und eine Masse, die durch ihre gewohnten Denk- und Verhaltensweisen ein System ihrer eigenen, anerzogenen Unterdrückung aufrecht hält, an die sich gewöhnt wurde – ausgepolstert mit reichlich Komfortzonen.

„Erste Regel des Gewerbes: Beschütze deine Anlage.“ Etiquette of the Banker, 1775

Klagen, Jammern, Greinen, Protestieren, Demonstrieren sind letztlich nur Ventilfunktionen für das selbst geschaffene Leid, für das man anderen die Schuld zu geben meint, was wiederum ein Verhalten eines sich selbst entmachtenden Menschen (Opferrolle) darstellt. So am Rande.

„Demos bringen nichts. Damit verschleiern wir nur unser Nichtstun… Wir demonstrieren gegen die Agrarpolitik, nachdem halb Afrika verhungert ist. Wir rationieren das Wasser, nachdem das Grundwasser knapp wird, wir reden über den Klimawandel, nachdem die Welt in Flammen steht.“ „Samantha“, Utopia, 2020

Einmal mehr, dass Um- und Weiterdenken sowie Hinterfagen und Infragestellung recht nette Sachen sein können.

Hinweis: Dem System zieht man nicht den Stecker, indem man sich all jener Denk- und Verhaltensmuster bedient, die es gleichzeitig aufrechterhalten.

Indem der Einzelne seine Denk- und Verhaltensmuster infrage stellt, entzieht er dem System seine Bedeutungshoheit.

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ Lucius Annaeus Seneca

Anmerkung: Dafür braucht man noch nicht einmal Gewalt.

„Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen.“ „Abbas Hardin“, Foundation, 2021

Die Existenz (eine vom Leben durch gewohnte Denk- und Verhaltensmuster nahezu abisolierte und durch künstliche Lebensenergie ersetzte mentale Manifestation) steht dem Leben diametral gegenüber.

Mit Erkennen, dass Existenz und das Leben durch den Entwicklungsprozess miteinander verwoben sind, findet der Mensch wieder ins Leben zurück, was über das gewohnte Geschäftsmodell, einhergehende Existenzangst (Wachstum! Wachstum!) , erzeugten Mangel (durch nicht mitgeschaffene Zinsen, basierend auf der Beibehaltung des inneren Mangels), übermäßigem Konsumbedarf oder um unnötige Produkte erfinden und produzieren zu „müssen“, um durch „Geld“ (gelt) existieren zu können, hinausgeht:

Oberflächliche Betrachtung des Systems durch seine es erzeugenden Teilnehmer, erlaubt es ihnen, sich für gewöhnlich eifrig mit den Symptomen zu beschäftigen, ob sie diese nur zu beklagen oder mit Hilfe gewohnter Symptombekämpfung zu regulieren meinen, um damit ihre Existenz zu finanzieren.

„Am Leben zu sein, bedeutet Geister zu kennen. Das Imperium fürchtete Hari, weil er die Zukunft vorhersehen konnte. Doch in Wirklichkeit tat er nichts anderes, als die Vergangenheit neu zu beurteilen.“ „Salvor Hardin“, Foundation. 2021 *

Ein Gedanke zum eigenen Vordenken:

„Man erreicht die Spitze eines Berges, indem man ihn besteigt und nicht nur am Basislager darauf wartet, bis die Spitze vorbeikommt. Was nebenbei auch den Unterschied zwischen „Herausforderung“ und „Problem“ erklärt.

* Infragestellung, statt Wiederholung.