Die Neue Zeit (bei sich) einläuten, Teil 1

(v1.0) Gestern erhielt ich eine E-Mail, worin man sich einige Gedanken zum Thema „Zusammenarbeit“ machte – dies allerdings durch Eintragung in ein mit „Reich“ verbundenes Portal.

Eine kurze E-Mail meinerseits, dass „das Reich“, genau wie jeder andere Staat nur eine Rechtsfiktion sei, wurde mit dem Argument beantwortet, dass das „Reich nicht untergegangen und nur nicht handlungsfähig“ sei – was an dem Argument, dass es nur eine Fiktion sei (also ein Glaubensgebilde), im Grunde nichts ändert.

Es genügt, sich auf „der grünen Wiese“ zusammenzufinden. Erst vor geraumer Zeit versuchte mich jemand für einen Verein „zu gewinnen“. Wofür ein Verein? ich tue bereits das was ich tue. Dazu bedarf es keines künstlichen Konstruktes unter das ich mich erst begeben muss, um letztendlich das zu tun, was ich sowieso tue.

Staaten sind – wie ich bereits des Öfteren geschrieben habe, lediglich Konstrukte, mit dem Ziel der geistigen Betreuung ihrer Teilnehmer – genannt „Staatsangehörige“, die sich an künstlcihe Regelwerke, ihre Verkünder, Anwender und Umsetzer zu halten haben.
Betreuung ist dann der Fall, wenn sich die „Insassen“ nicht in Vernunft und Gewissen zu entwickeln wissen, können, wollen oder ein „so tun, als ob“ es sich um Vernunft und Gewissen handelt, praktizieren. Denn wenn alle sich ja für so „vernünftig“ halten, warum findet man dann so viele Vorgesetzte (in ihren unterschiedlichsten „Farben“ und Formen, Titeln und Pöstchen, Vorschriften)?

Ich erinnere an dieser Stelle an den ersten und einzigen Artikel, der den Menschen selbst wie auch die Gesamtheit betrifft:

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.“

Das kann man auch nicht einfach bei anderen „fordern“, sondern ist die Aufgabe des Menschen – der der fordert – selbst.Und „begabt“ bedeutet: ist zu entwickeln.

Was jedoch die Realität noch bestimmt und zu besagter Betreuung führt, ist die selten hinterfragte „Erziehung“ der Nachkommenschaft. eine Erzihung, die eben in ihrer Art und Weisen gegen den ersten Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte widerspricht und so sich der Mensch durch seine unhinterfragtes Handeln selbst von Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit selbst entfernt – ein Vergehen gegen das Leben selbst.
Und so schafft man sich lieber – spöttisch: weil man ja nicht anders kann – ein System, was nur „so tut, als ob“ es sich um das Leben handelt. Vielmehr sind es seine Regelwerke, seine grundsätzlichen vom Menschen erdachten Bedingungen, die es zu einer Simulation werden lassen.

Jetzt kann sich jeder selbst ausmalen, dass der Rest, der nach dem ersten Artikel folgt, für all jene gedacht ist, die sich lieber betreuen lassen wollen.

Da ist es vollkommen gleich, welchen wundervollen Namen der Staat, dem sie sich untertänig unterordnen mögen, trägt und ob die Gesetze, nun gültig, geltend oder sonst wie sein mögen, ob es ein „echter“ oder ein „getürkter“ Staat ist.
Daran zu glauben, in der Hoffnung auf „gerechte“ Vorgesetzte, wird in der Regel nur davon abgeleitet, wie viel Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut man für sich weiter zu „haben“ gedenkt – Hauptsache man hat die Ruhe vor Beeinträchtigungen der anderen. auf diese Weise wenden sich die Verfechter selbst von ihrer eigenen Entwicklung und vom Leben ab.

Das ist auch der Grund, warum noch soviel von etwas nie dazu führt, dass man Erfüllung hat. Denn: „Mit keiner Materie des Universums, kann man ein schwarzes Loch füllen – weder gemeint gerechtfertige, noch eine ungerechtfertige Bereicherung.“

„Wer nimmt, dem sei genommen. Jedoch wer gibt, dem sei gegeben.“

Die Vorstellung von Eigentum, Besitz, Hab und Gut – gleich ob etwas oder jemand einem zu gehören meint – sind lediglich vereinbarte Erfindungen, deren Annahme den Menschen selbst entschlossen von seiner eigenen, inneren Entwicklung abhalten.

Kaum jemand macht sich darüber Gedanken, wie sehr gewisse Einstellungen, einschließlich gewollt belonhter Ohnmacht, eben zu jenen Verwerfungen führen, mit denen die einst „Unschuldigen“ am Ende dennoch „begeistert“ werden. Man erntet immer das, was man sät.

Es wird sich, was die Ziele betrifft, zu früh mit ihnen zufrieden gegeben. Meist verbunden mit der hoffnungsvollen Erwartung, dass Wenige es mal wieder richten werden – und zwar so, dass alles endlich anders wird, während der fordernde Einzelne hofft, dass für ihn alles so bleibt – ein klarer Fall fehlender Authentizität.

Sich auf auf die Neugründerung oder wiedererstehung eines Staates o.ä. – im Grunde eines künstlich geschaffenen Glaubensgebildes stützen zu wollen, entspricht prinzipiell der „schnellen und erfolgreichen Bemühung der Souveränität Deutschlands“ durch eine Geschäftsführerin mit dem Titel „Bundeskanzler“.

Um es wie Nobert Wiener auszudrücken: „Wo es Narren gibt, gibt es auch Ganoven.“

Um es so auszudrücken: Selbstreflektion ist der wesentliche Mechanismus, der den Menschen von Tier unterscheidet. Dieser Mechanismus ist dazu gedacht, sich zu entwickeln. Jedoch ist er durch gewohnte Erziehung (mit dem Ziel autorität-gesellschaftlicher Entsprechung durch die Methoden Belohnung und Bestrafung) durch eine Verdrängung überlagert.

„Du bist solange gut, solange mir das gefällt.“

Hinzukommt, dass durch die Bestrafung die „Angst“ – als einfaches Signal, dass einem zu einer Situation oder einem Thema lediglich(!) Informationen fehlen – eben durch die Bestrafung verdreht zur Anwendung kommt. Statt als Signal fehlender Informationen und damit verbundener individuell-persönlicher Entwicklung und Anpassung, wird daraus ein „Warnsignal“ mit dem Hintergrund einer möglichen Bestrafung durch eine Autorität aus dem Wege zu gehen.

Hat man erst einmal das Prinzip der auferlegten Bestrafung erkannt, erkennt man hinter dem Bestrafer nur jene eigenen Schmerz, den er sich mit der Bestrafung des anderen zufügt. Da er seine eigenen Denk- und Verhaltensweisen nie selbst hinterfragt hat, ist er solange auch nicht in der Lage diese in Frage zu stellen. Da er nicht weiß, warum er es tut, warum sollte man ihn deshalb „böse“ sein? So einfach ist das im Grunde genommen. Das nennt sich im übrigens: eine logisch(!) hergeleitete Vergebung.

Verstanden, wo die Schlüssel für den Ausgang aus dem anerzogenen Kopfknast zu finden sind? Nicht, indem die anderen es unterlassen, ständig die Angstmuster zu traktieren oder man die Bestrafenden bestraft. Denn das wäre nur die übliche Verdrängung und Begründung für das mit „Frieden“ bezeichnete „in Ruhe gelassen“ werden.

„Es geht nicht darum, den Krieg zu gewinnen, sondern zu beenden.“ Captain Marvel, 2019

Hat man dies erst einmal erkannt, verstanden und sich entschlossen diesen Mechanismus, der verdreht gelernten Angst zu überwinden, so ist dies der erste – und vor allem selbst entschlossene – Schritt zur Selbsterfreiung. Selbstbestimmtes Handeln. Selbstbestimmung.

Danach macht es Sinn, das übliche weinerliche: „Ja, aber die anderen…“ selbst kontrolliert abzulegen und fortan auch auf Schuldzuweisungen zu verzichten. Denn diese führen in einen Kreisverkehr eines mit sich selbst vereinbarten Untergangs oder durch Umentscheidung hinaus. Es macht Sinn, bei sich darauf zu achten, die Einstellung dauerhaft beizubehalten.

Auf diese Weise schafft sich der Mensch ein wahrlich festes Fundament innerer Sicherheit.

Denn alles was einem im Außen begegnet, weist einen nur darauf hin, dass man bei sich selbst etwas zu ändern hat und auch nur kann, wenn man erkennt, warum es einen immer wieder daran erinnert. Und mit der Offenbarung der überlagenden Täuschung, offenbart sich gleichzeitig das „Eigentliche“.

Der Verdrängende hingegen, wird immer wieder die prinzipiell(!) (nicht inhaltlich) gleichen Situationen erleben und auch selbst – nicht selten absichtlich – erzeugen – bis er es gerafft hat, oder fest entschlossen resigniert und damit auch in die ursprünglichen Verhaltensmuster zurückfällt – nicht selten die eines Kindes. Das ist jener Punkt, wo er seine eigene Entwicklung, ab dem Moment der erlebten Bestrafung eingestellt hat. so hält man den Menschen „klein“ und macht ihn zu einem beschützenswürdigen Opfer und nicht selten auch zum Täter, siehe: Serienmörder, Kinderschänder und Vergewaltiger.

Die eigene innere, die menschlich-persönliche Entwicklung kann man sich auch mit keinem Geld der Welt erkaufen. Und was gibt es Besseres, als sich zu entwickeln und wenn man es erst einmal erkannt hat, für das Leben selbst tätig zu werden.

„Vernunft ist der intuitiv getriggerte Prozess bedingungslosen Geben und bedingungslosen Empfangens, der eigentliche Hort der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freiheit. Gewissen ist zu spüren, was rechtens ist.“

Der Mensch hat über die Jahrtausende soviel entdeckt, ist es da nicht an der Zeit, dass er sich auf die nächste Reise macht, um sich selbst zu entdecken? Denn der Mensch der alten Ordnung, der in der Regel wenig über sich selbst bewusst ist, steht sich – bestärkt durch reichlich Verdrängungskonzepte – selbst und der Neuen Zeit im Wege.

Jede „staatliche“ Betreuungsanstalt ist – im Sinne des Gruppenzwangs – darauf ausgelegt, diesen Zustand der Verdrängung „fröhlich“ – notfalls mit allen Mitteln (Inszenierungen, Falschnachrichten, auf der Verbreitung von Angst basierenden Informationen &c.) – bis der Betreute es erkannt, verstanden und – durch Handlungen ausgedrückt – verinnerlicht hat.

Solange jedoch über die Dinge geklagt, gejammert wird und Schuldige gesucht werden, findet das System so seine Anhänger und damit entpuppen sich die meisten Blogs als seine „Mitstreiter“ und „Miterzeuger“.

Doch sie haben auch einen berechtigten Sinn und Vorteil: Gäbe es sie nicht, wie könnte man dann sonst das „System“ erkennen und in Frage stellen? Deshalb gebührt ihnen tiefer Dank.
Ebenso wie all jenen, die sich in gewohnten Strukturen bewegen und in ihren Rollen (ob als Richter, Polizist, Gerichtsvollzieher, Arzt, Lehrer, „Reichsangehörige“, Rechtsaufklärer oder was sonst) tätig sind.

P.S. „Es ist ein Unterschied ob man eine Rolle nur spielt oder ob man die Rolle ist.“

Anmerkung: Solange Sie das Gefühl haben, kämpfen und Widerstand leisten zu müssen, sind Sie nicht „Herr über sich“ selbst, sondern „funktionieren“ nach Ihren Denk- und Verhaltensweisen. Solange werden Sie immer wieder durch entstehende Situationen darauf hingewiesen, Ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen – auf menschlich-persönliche Entwicklung hin auszurichten.