Operation: „Dark Alibi“

Sind Ihnen die Namen Charly Chan, Hercules Poirot, Sherlock Holmes & Dr. Watson bekannt? Haben Sie früher auch darauf gewartet, dass Stefan Derrick zu seinem Kollegen sagt: „Hol‘ schon mal den Wagen, Harry!“

Es geht in diesem Wandel um einen komplexen Fall von Detektivarbeit und eine echte Herausforderung für das „Land der Dichter und Denker“. Schon vergessen? Ach so. Irgendwann nur mal davon gehört. Okay, macht nichts.

Eines ist sicher: Wenn Sie sich selbst dazu entscheiden Detektiv werden zu wollen, kann ich Ihnen nur eines nahelegen: Denken Sie so weit voraus, dass das Umfeld das Gefühl hat, Sie nicht mehr verstehen zu können – was jetzt nicht heißt, dass Sie sich fortan in einer undeutlichen Aussprache üben.

Die Hauptaufgabe können Sie sich bildlich so etwa vorstellen: Es geht um ein Puzzle, wo das Gesamtbild mit „individuell-gesellschaftlicher Entwicklung und Verlassen der alten Ordnung“ umschrieben werden kann, was sich erst im Tun langsam offenbart. Die Teile sind alle zu finden.

Max Inzinger: „Ich habe da mal was vorbereitet!“

Wenn Sie sich nach vorwärts gerichtete Entwicklung als das vorstellen, was nichts mit der Wiederbelebung des Gestern zu tun hat, haben Sie a) eine erste Ahnung von der Aufgabe und b) einen Hinweis für die Auswahl Ihrer möglichen Wegbereiter. „Wir brauchen ein neues Gestern“, ist Vergangenheit.

Lassen Sie sich nicht einreden, dass Sie als Einzelner nichts tun können. Der größte Irrglaube besteht darin, dass nur eine Mehrheit entscheidet, was richtig ist, während geflissentlich kollektiv übersehen wird, dass Veränderung stets von einem selbst ausgeht – selbst wenn andere das Gegenteil behaupten. Dazu einige Hinweise aus der Praxis.

Meiden Sie irgendwelche Vereins-, Club- und Staatzugehörigkeiten, die Sie nur durch Nachweis zum Teilnehmer werden lassen. Es ist nur das Hoffen auf Gestern, wo sich viele dahinter zu verstecken und zu anonymisieren versuchen.
Im Bewusstsein „Mensch“ agieren Sie in keiner staatlichen, noch sonstigen Organisation und auch keiner RuStaG- oder Vorgesetzten-Klamotte.

Sie bewegen sich im Naturrecht, in der universellen Ordnung: Naturrecht ist Vernunftsrecht. Und damit ist auch Ihre Aufgabe definiert, von der man Sie bisher „belohnt“ oder Sie bestrafend bisher abgelenkt hat.
Ablenkung ist die Hauptaufgabe der alten Ordnung. Damit alles geistig schön klein bleibt und andere immer jemanden haben, den sie dann betreuen können.

„Sohn, du bist jetzt 42 Jahre und Elektroingenieur…“

Freunden Sie sich gleich mit dem Begriff „alte Ordnung“ an und lassen Sie sich von anderen nicht erzählen, was die Neue Weltordnung sein soll, wenn die noch nicht mal wissen, was die alte Ordnung ist.
Erst aus dieser Sicht macht das Agieren Sinn und – wenn Sie sich dazu entschließen – auch Freude, statt von unten nach oben zu schauen, wo Ihnen BRD, DR und sonstige Betreuungsanstalten vorgaukeln, sie seien Ihre „Gegner“. Das sind nur Kinkerlitzchen. So wachsen Sie über sich hinaus.

Disziplinieren Sie sich selbst und vermeiden Sie zunehmend das Denken in Schuldigen, Verantwortlichen, Feindbildern und Bestrafungen. Bleiben Sie bei dieser Sicht- und Handlungsweise. Denn es sind nur Elemente der alten Ordnung, die Sie in den geistigen Kreisverkehr führen.

Sparen Sie sich das Geld für Seminare, die Ihnen was von Steuern, UCC, HLKO, IRS, Staatsgründungen, Kaiserreiche, kostenspieligen Lebenderklärungen, Bodenrechten, „Malta-Maschen“, „Gelben Scheinen“ oder sonst was zu vermitteln versuchen.

Die Ansammlung und Veröffentlichung von Unsäglichkeiten sowie gewohnte Problemorientierung und damit verbundenes Heulen und Zähneknirschen bringen Sie nicht weiter!

Das sind alles nur innersystemische Scheinlösungen, die in Ihnen die Hoffnung wecken sollen, etwas auf dem üblichen Wege zu erreichen. Denn: Papier ist geduldig und der Chef auf der anderen Seite sagt dem Mitarbeiter, was „gilt“ oder was zu ignorieren ist.

An diesem Punkt mag ich ihnen die beiden Zitate von Blaise Pascal nahelegen, die ihnen recht schnell die Nummer vermitteln, die hier am Laufen ist.

An diesem Punkt sieht man deutlich, dass die vom Menschen geschaffenen Rechtsgrundlagen“ nur künstlicher Natur sind (da sie durchgesetzt werden müssen), denn im Naturrecht wird mit Selbstregulierung gearbeitet, wo die Aufgabe des Menschen darin besteht, sie nur zu erkennen. Die beim Menschen authentisch(!) zu entwickelnde Vernunft und das Gewissen, sind zwei davon.

Machen Sie mit sich selbst einen Vertrag, dass Sie für Ihr Fühlen, Denken und Handeln ab sofort die Verantwortung übernehmen und nicht einfach anderen die Schuld geben, wenn es noch so übel ausschaut.
Sollte Ihnen jemand Schuld zuweisen wollen, ist dies nur ein Zeichen seiner eigenen Macht- und Kraftlosigkeit sowie geistigen Opferhaltung. Haben Sie Verständnis mit ihm, er ist noch nicht soweit.

Schuldzuweisung ist ein Phänomen für geistigen Kreisverkehr – ebenso wie das Auserwählen von Feinden. Feindbilder sind Erfindungen des „Ichs“ selbst, um gewohnte Verdrängungsverhalten wie Kampf, Schuldzuweisung, Widerstand, Flucht, Ab- und Ausgrenzen, „Unglaube“, „Vorsichtsmaßnahmen“, Beratungsresistenz &c. rechtfertigen zu wollen.

Andere müssen Ihnen nicht glauben. Sie müssen nur sich selbst glauben. Sich entwickeln zu wollen, ist deren eigene Aufgabe, jedoch mag der eine oder andere Hinweis genannt sein.

Was Ihre Entwicklung betrifft: Irgendwann werden Sie mit dem Leben einen sich selbst entwickelnden Vertrag eingehen. Dann haben andere Verträge nur noch eine geringe bis gar keine Bedeutung mehr.

Führen Sie sich, was Eigentum und Besitz betrifft stets vor Augen, dass Ihnen noch nie etwas oder jemand gehört hat.
Das sind nur Erfindungen, um Sie entwicklungstechnisch zu kontrollieren und „am Boden“ halten zu wollen. Damit Sie weiter brav und artig sind.
Denken Sie stets daran, man möchte Sie mit allen Mitteln kontrollieren und betreuen. Je weiter Sie sich entwickeln, desto schwächer werden die Engagements.
Was Ihnen nicht gehört, kann Ihnen auch nicht weggenommen werden. Das ist eine geistige Haltung, die sich über die Zeit von ganz alleine ergibt.

Selbst das Geld, mit dem Sie alles bezahlt haben, gehört Ihnen nichts. Üben Sie Selbstdisziplin in der Einhaltung von Erkenntnissen, die Sie weiterbringen. So schaffen Sie sich ein Fundament.

An diesem Punkt können Sie zumindest grob erkennen, wie weit die Luftnummer gediehen ist, in der Sie sich (bisher) beweg(t)en.

Auf Ihrem Wege werden Sie Begleiter finden, die Sie nicht selten nur bis zu einem bestimmten Punkt begleiten und dann wieder verschwinden. Machen Sie sich keine Gedanken um die anderen, geben Sie Ihnen den Tipp, nicht aufzugeben. Es gibt keine Grenzen! Es gibt immer jemand, der Ihnen auf seine Art und Weise weiterhilft. Vertrauen Sie auf das Leben! Vertrauen Sie sich selbst!

Sollten Sie sich auf Ihren Weg der Entwicklung einlassen, und Ihnen Widerstände begegnen, ist dies nur der Hinweis, dass Sie sich selbst noch an liebgewonnene Angewohnheiten klammern. Hinterfragen Sie sich an diesem Punkt selbst.

Stellen Sie sich bei jeder unangenehmen Situation, bewusst die Frage: „Was habe ich hier zu lernen?“ Achten sie darauf, sich nicht gleich die Antwort zu geben. Ihr Verstand erzählt Ihnen nur den Mist von gestern. Die Antwort kommt in der Regel von selbst.

Ich mag Sie mal beunruhigen. Sie haben bisher alles gelernt, was dazu dient das „System“ aufrechtzuerhalten, mit dessen Symptomen Sie sich dann täglich auseinandersetzen – in der Regel durch gewohnte Verdrängung.

Solange Sie sich auf der innersystemischen Ebene von Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut bewegen, solange sind Sie jederzeit ein gefundenes Fressen für opportune Willkür, die Sie zur „Ordnung“ ruft. Haben Sie Mut, vertrauen Sie auf das Leben selbst. Denken sie daran Ihnen gehört nichts.

Um Ihnen den Gedanken zumindest nahezubringen, existiert außerhalb der alten Ordnung, die eine Abkehr vom Leben selbst ist, das Leben selbst und das ist immer für Sie da. Jedoch nicht dazu, Ihnen – wie bisher – den Hintern abzuputzen, wofür andere Steuern verlangen oder das Erreichte sichern zu wollen. Es ist also Ihre Entscheidung.

Sicherheit ist eine ebenso geschaffene Illusion, die innerhalb der alten Ordnung mit „Schutzgeld“ beglichen wird.

Selbstsicherheit, -vertrauen, -achtung und -bewusstsein sind keine Zustände, die sich durch genug kopierte Videos und gestapelte Fremdmeinungen entwickeln.
Denken Sie stets daran: Heulen und Zähneknirschen, Demonstrationen und geselliges Umherstreifen mit „Gleichgesinnten“ nutzen Ihnen nichts. Es sei denn die anderen wollen sich auch entwickeln.

Eine Ernüchterung: Im Alten ist Mehrheit nur ein Garant für Mehrheit, um zu verhindern, dass einer sich auf den Weg macht und alles in Frage stellt, woran ein sich eine Mehrheit daran festklammert.
Werden Sie zum „gefährlichsten“ Menschen der Welt, indem Sie das System – an dass sogar die meisten Aufklärer noch glauben (ohne es zu wissen) – in Frage stellen. Dies ist sozusagen Ihre hausgemachte Inquisition. 😀

Vielleicht wird man versuchen – wie dies bei mir der Fall war – Sie kaufen zu wollen, mit Pöstchen oder mit Geld. Lassen Sie sich nicht kaufen! Egal wie hoch der Preis ist, den man zu zahlen bereit ist. Geld hat keinen Wert. Es ist lediglich der Glaube daran.

Auf so manche gebären sich als Reichsgruppen, wo es um selbsternannte Ministerpöstchen geht. Ich kann Sie da beunruhigen: Räuber und Gen-Darm haben nie aufgehört. Lediglich der Glaube ans Geld und die Machtposition lässt die Betroffenen alles für ernst halten.

Paul Watzlawick hat einmal gesagt: „Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.“

Erhobenen Hauptes können Sie natürlich gerne mit anderen am Schuttabladeplatz in der Geschichte herumwühlen – auf der Suche nach schuldigen Hauptverantwortlichen oder der Wahrheit. Fragen Sie sich bei allem mit dem Sie sich beschäftigen, a) welche eigenen Handlungsmuster Sie für sich daraus ableiten können und b) warum Sie der Meinung sind, dass gestern alles besser gewesen sein soll.
Wenn Sie unter diesem Zwang leiden, im Gestern nach dem Morgen suchen zu wollen, so liegt das daran, dass Sie in Ihrer Kindheit mal für Ihre natürliche Entwicklungshaltung bestraft worden sind und fortan die Meinung der Autorität für „besser/sicherer“ erachtet haben. Sozusagen.

An diesem Punkt ein weiterer Hinweis: Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht nur bei der reinen Sammlung von Inhalten erwischen.
Es herrscht der Irrglaube, es genüge nur mengenmäßig genug von einem Thema daher zu beten und damit habe sich der Fall und Sie sind dann der große Experte.

Versuchen Sie aus allen Informationen die Antwort der Frage daraus abzuleiten, warum der Mensch so reagiert und was ihn persönlich (also sein „Ich“) dazu bewegt.

Es ist unwichtig, wer im dreißigjährigen Krieg, wem „aufs Maul gehauen“ hat und wann wer von irgendeinem Prager Fenstersims gefallen ist oder was Ludwig XIV. beim „großen Frühstück“ hatte.

Es geht einzig und allein darum, welche Denk- und Verhaltensweisen in der Geschichte zu immer wieder den selben Erscheinungen geführt haben. Willkommen auf der Systemebene!

Lassen Sie sich nicht auf das gewohnte Genöle und Gequake anderer ein, die Ihnen nur erzählen wollen: „Da sind die Probleme, dort die Schuldigen und die müssen weg!“
Das ist nur eine weit verbreitete, jedoch „einfache“ Denke und Ausdruck dafür, sich selbst nicht entwickeln zu wollen.
Man hat der Mehrheit und die Mehrheit sich selbst – aufgrund der Vorstellung von Entsprechung – den Prozess sich zu entwickeln nahezu abgewöhnt.
Man kann sich das natürlich auch wieder angewöhnen und ist eine Sache der Selbstdisziplin.

Vermeiden Sie die Vorstellung, durch materielle Mehrheit sei das Problem leichter zu lösen.

Bei der ganzen Nummer handelt es sich um einen geistigen Akt, den es zu vollziehen gibt. Erst aus einer anderen Sichtweise ergibt sich ein anderes Handeln.
Wenn Sie sich mit anderen treffen, führen Sie sich stets vor Augen, dass es um individuell-kollektive Entwicklung geht und nicht um Diskussionen und Rechthabereien oder was vom Alten nun das „richtige“ sei.

Ich kann Ihnen versichern, dass die meisten Gedanken zunächst nicht weit genug gehen.
Schon gar nicht, wenn man sich plötzlich einig ist, es genüge nur das Deutsche Reich wieder zu organisieren oder einen anderen Staat ins Leben zu rufen. Sie bewegen sich damit nur im Alten.

Sollten Sie der festen Absicht sein, es genüge, kann ich Ihnen nur sagen, dann vertun Sie nur wertvolle Zeit.

Denken Sie daran: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das bedeutet für Sie, dass etwas nicht stimmt, wenn Sie sich in Ihrer Würde gekränkt fühlen, denn das ist nur Ihr „Ich“. Grundsätzlich haben Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut oder Pöstchen haben nichts mit Würde zu tun!

Um es so auszudrücken, wer die Verantwortung abgibt, hat keine Würde. Punkt. Würde bedarf der konsequenten Verantwortung für das eigene Denken und Handeln – mit der wunderbaren Option, sich selbst zu hinterfragen. Selbstreflektion.

Wenn Sie sich eine Basis geschaffen haben, dokumentieren und kommunizieren Sie Ihre Erkenntnisse in den offenen Raum. Es kann immer nur besser werden.
Auf diese Weise haben Sie für sich und gleichzeitig für andere etwas geschaffen, worauf Sie zurückgreifen und sich weiter entwickeln können.

Dazu ein Hinweis (auch wenn Sie diesen ggf. noch nicht verstehen): Wenn Sie vorhaben, das „Reichsbürger-Rad“ zum 1001. Mal erfinden zu wollen, können Sie sich viel Zeit ersparen, wenn Sie sich auf die Suche nach der Antwort auf die Frage machen, warum ein Staat nur eine Fiktion ist und war. Tipp: Staaten bestehen aus Personen (im Grunde gleichgeschaltete Denk- und Verhaltensweisen) und nicht aus Menschen.

Tipp 2: Der Mensch hat ein „Ich“, er ist nicht sein „Ich“!

Ach so. Es nutzt nichts, einfach nur „Ja, ja“ und „Ich weiß, ich weiß“ zu sagen.
Wissen nützt Ihnen nichts, wenn es zu keiner Veränderung ihrer Persönlichkeit führt. Lassen Sie sich nicht durch sich selbst täuschen, nur genug zu wissen, sei die Nummer. Es ist es nicht. Denn kann Wissen – vor allem große Mengen – von Ihrem „ich“ auch als Schutzmauer verwendet werden, indem das Gegenüber „überflutet“ wird.

Gehen sie tief bei Ihren Recherchen und denken Sie daran, nicht die Menge macht es, sondern besteht die Aufgabe in der Mustererkennung und das Prinzip, welche sich hinter den Informationen verbirgt.

Gerne können Sie auch darauf hinarbeiten, sich bei den „Ewig Gestrigen“ einzureihen, zu denen auch all das gehört, was Sie in der Regel im Rahmen der aktuellen politischen Arbeit der Parteien erleben. Es macht jedoch keinen Sinn.

Dazu passt ein japanisches Sprichwort: „Wer sich oft verläuft, kennt die Gegend.“

„Bonnich heiko.“ („Wenn ich heimkomme“, Fuldaer Dialekt)

Anfänglich werden Sie sich ggf. an Meinungen von Mehrheiten von „widerspenstigen Abtrünnigen“, mitunter als „Reichsbürger“ benannte orientieren. Stigmatisierung ist ein Verhalten der alten Ordnung und ihrer Verfechter.
Sie werden zunehmend erkennen, dass sich die luftige Nummer nicht nur im Recht abzuspielen versucht. Machen Sie alles öffentlich! Denn das ist der einzige Ort, wo man etwas bewegen kann! Und bleiben Sie sachlich. Gehen Sie es locker an und knausern Sie nicht mit witzigen Einlagen.

Um es so auszudrücken: Es nutzt keine materielle Mehrheit, die sich auf der Straße verlustiert, während die Denke dahinter sich aus Klagen, Jammern und Beschweren formiert und von der Politik Lösungen erhofft. Das ist – hart ausgedrückt – alte Denke.

Arbeiten Sie darauf hin, die Dinge und Sachverhalte aus einem Ihnen nicht gewohnten Blickwinkel zu betrachten. Reagieren Sie nicht mit gewohnt bekannten Antworten. Das ist kein Denken.

Freiheit ist nicht damit beschrieben, dass man alles tun kann solange keinem anderen geschadet wird. Das ist Blödsinn. Ich überlasse Ihnen herauszufinden, wo sie sich befindet – ebenso was Vernunft, Gewissen, Frieden und Gerechtigkeit betrifft.

Das System hat eine Unmenge an Daten und Information geschaffen, die Ihnen erschweren sollen, hinter seine wahre Gestalt zu gelangen.
Lassen Sie sich nicht erzählen, dass andere einfach nur daran schuld sind, um sich selbst so in einer gewissen Ruhe zu bewegen. Das ist Käse.
Schuldzuweisung ist ein Verdrängungskonzept, was dafür sorgt, dass Sie sich nicht entwickeln und nur im Kreise drehen.

Ich nehme das locker, weil ich aus der Menschensicht schreibe und gelegentlich gern in die Rolle des „Systemfeindes“ schlüpfe. „Staatsfeind“ reicht nicht aus, weil wir auch keinen Staat im klassischen Sinne haben, sondern nur ein entartetes Verwaltungsgebilde.

Sie wissen vielleicht noch nicht, das sich die alte Ordnung und der Wandel zur Neuen Ordnung um eben dieses Land – ich lasse mal den Name weg – dreht.

Viele die, sich aufgrund einer Ungerechtigkeit plötzlich in die Handlung versetzt sehen, zunächst dagegen(!) vorzugehen, finden recht schnell Mitstreiter.
Das war am Anfang bei mir auch so – bis ich erkannte, dass die „Nummer“ noch viel größer ist – auch über das hinausgeht, was weiträumig im Netz – nicht selten angefüllt mit Angst und Schreckensbildern – verbreitet wird.

Recht schnell werden Sie erkennen, wo Ihre Grenzen und ob Sie bereits sind, diese konsequent überschreiten zu wollen. Das sind keine Grenzen, sondern nur Angewohnheiten, die Ihnen selbst im Wege stehen.

Um es gleich zu sagen: Rumeiern führt zu nichts – ebenso wenig wie sich gegenseitig beim Klagen und Jammern zuzuhören, sich zu Tode zu schreiben oder wer am besten am Stammtisch mit den Zähnen knirschen kann.

Lassen Sie sich nicht einfach von bekannten Gesichtern, die von vielen gerne angebetet werden beeindrucken: Mehrheit und Bekanntheit ist im Alten kein Garant für Richtigkeit, sondern aufgrund der unbetrachteten Denk- und Verhaltensweisen Ihrer und der anderen, nur ein Garant für Mehrheit.

Achten Sie auf Signale, die Ihre Erkenntnis und den Weg Ihrer Entwicklung bestätigen.
Andere begnügen sich damit, nur in ihrem Jammern und Klagen bestätigt zu werden. Beides sind nur Ventilfunktionen deren selbstgeschaffenen Leides.

„Wer sich beschwert, erleichtert sich nicht.“

Helfen Sie anderen sich auch zu entwickeln. Doch achten Sie darauf: „Einen Jagdhund braucht man nicht zur Jagd zu tragen – einen Pekingesen allerdings auch nicht.

Achten Sie mehr und mehr darauf, wie Sie selbst in gewissen Situationen reagieren und vermeiden Sie Schuldzuweisungen – sonst drehen Sie sich im Kreise.

Wenn Sie mit Ihrem Ziel an einen Punkt gelangen, wo Sie das Gefühl haben, dass es nicht mehr weitergeht, dann bedeutet das nur, dass Sie a) Ihr Ziel nur nicht weit genug gedacht haben und es noch weiter als gewöhnlich zu definieren haben – über Ihren Horizont hinaus. Es wird Sie schon dahinziehen.

Vermeiden Sie Ziele, die sich an Sicherheit, Eigentum, Geld, Besitz, Schutz, Verteidigung oder Kampf orientieren. Das sind alles Ziele, die sich innerhalb dessen befinden, was letztlich zu nichts führen, weil sie – auch wenn Sie das noch nicht erkennen – nur Illusionen sind und vom Wohlwollen einer Ihnen vielleicht nicht einmal bekannten Autorität abhängen.

Diese Ära in der sich alle Menschen auf diesem Planeten – bewusst oder unbewusst bewegen – zeigt Ihnen auch, wer Sie wirklich sind und auch, wo Sie sich bisher etwas vorgemacht haben. Sie zeigt Ihnen Ihren wahren Charakter. Vergessen Sie nie, sie haben für Ihre eigene Entwicklung alles in der Hand.

Lassen Sie all das, was nicht bei Ihnen bleibt gehen. Sie würden sich den Rest des Lebens nur etwas vormachen müssen.

Für mich ist alles eine Herausforderung. Das war es früher nie, weil ich als Kind von meiner Entwicklung durch eine Bestrafung gehindert wurde. Ich sollte entsprechen. Ich war jedoch von Anfang an anders.

Deshalb mein guter Rat: Organisieren Sie sich Ihr Leben so, dass Ihre Kinder bei Ihnen, statt im Kindergarten aufwachsen, das ist in der Regel nur ein Räuberhöhle. Was die Schule betrifft: Das Leben mehr ist als nur gute Noten und brav und artig sein, um einen tollen Job zu haben.

Ihre Kinder sind das Wichtigste, denn sie sind ein Geschenk des Lebens selbst. Versprechen Sie ihnen nicht nur, dass sie es einmal besser haben sollen, sondern tun sie alles dafür. Begleiten Sie sie in ihrer Entwicklung auf Augenhöhe.

„Das ist deine Chance, dir diesen Blick zu verdienen, in den Augen deiner Tochter, um der Held zu werden, den sie schon längst in dir sieht. Es geht nicht darum unsere Welt zu retten. Es geht darum ihre zu retten.“ Dr. Henry „Hank“ Pym, Antman, 2015

Unterlassen Sie es, Ihre Kinder als Ihr Eigentum zu sehen. Kinder sind nicht so dumm, wie Sie vielleicht denken mögen.

Eines Tages kam mein 12-jähriger Sohn Maximilian zu mir.
„Du, Papa? Du hast doch gerade die Avocado gekauft.“ „Ja.“
„Und nun hast du den Kern gepflanzt.“ „Ja.“
„Und sicher willst Du, daß auch etwas wächst.“ „Ja.“
„Und wenn es dann gewachsen ist, dann willst du sicher auch ernten.“ „Klar, deshalb habe ich das auch gemacht.“
Mein Sohn umfasste meinen Oberarm, schaute mir in die Augen und sagte leise: „Papa, das hast du gut gemacht.“
Ich fühlte mich geschmeichelt und da umfasste er plötzlich nochmals meinen Oberarm, schaute und sagte: „Das ist aber auch wiederum schlecht.“
Ich war sichtlich verwirrt und fragte warum. „Weil der Mann, der dir die Avocado verkauft hat, kein Geschäft mehr mit dir machen kann.“

Die Neue Welt braucht aufrechte, authentische Menschen und keine obrigkeitshörigen, käuflichen Speichellecker, die nach Belohnung und Anerkennung ihrer Vorgesetzten heischen und des Geldes wegen den Blick von den Problemen dieser alten Welt abwenden.

Glauben Sie nicht nur den Politikern und den Kleriker kein Wort, wenn sie Ihnen das „Blaue vom Himmel“ versprechen. Himmel und Hölle sind auch keine Orte, die man – je nach dem, wie artig man war – nach dem Tode aufsucht.
Beides sind nur Geisteshaltungen im Hier und jetzt und bestimmen, wie Sie oder bessere Ihre Kinder zukünftig leben wird. Wenn Sie jetzt in Gedanken aus dem Fenster blicken wissen Sie, wo Sie gerade sind. Genau.

Machen Sie sich Ihre eigenen Gedanken, um Gestaltung wirksamer Strukturen und was Ihren Bezug zum Leben selbst und nicht zu der Simulation in der Sie sich bewegen angeht.

In der Bibel, im Koran und anderen heiligen Büchern ist das Leben nur überzeichnet durch Namen, die man ihm gibt (Gott, Allah &c.), um durch Personifizierung Sie in eine Trennung vom Ganzen führen zu wollen, da auch der Schlüssel zur richtigen(!) Interpretation der Gleichnisse vergessen oder absichtlich weggelassen wurde.

Wenn ich hier und da von „richtig“ schreibe, meint diese im Sinne Ihrer Entwicklung. „Richtig“ im Sinne durch Unterlassung der Personifizierung der Darsteller in den Gleichnissen, sondern ihrer Symbolisierung.

Die in den Büchern gezeigten Personen sind Symbole, die einen direkten Bezug zu Ihnen herstellen wollen, wenn Sie sich entschließen, über sich hinauszuwachsen.

Man hat Sie sozusagen (unbewusst) „über den Tisch gezogen“, und in der Regel leben Sie ein „einfaches Leben“, wo Sie im Kern all jenen Glauben schenken, die sich gerne als Vorgesetzte und Experten in den Geisteswissenschaften hervortun. Auch das ist eine Herausforderung.

Führen Sie sich vor Augen, dass ein „einfaches Leben“, reduziert auf Arbeiten und Geld verdienen, keine wirkliche Kunst ist, und Sie nur zum belohnten Handlanger opportuner Willkür anderer macht.

Denken Sie daran, wenn Sie wollen, dass es anders wird, betrachten Sie auch Ihre eigenen Verhalten was das Vorgesetzten-Verhalten betrifft. Nicht selten sind mir in den letzten Jahren genug „Souveräne“ begegnet, die die Selbstbestimmung für sich gepachtet hatten, jedoch anderen diese Einstellung missgönnten.

Sollten Sie Gewissensbisse haben, Ihnen unwohl sein oder Ihnen die Angst ins Gesicht springen, lassen Sie sich nicht davon übermannen: Sie sind nicht der Einzige, der in dem System zum „hörigen Feigling“ erzogen wurde.

Sie haben mit diesen Gedanken die Möglichkeit sich selbst zu entwickeln. Gehen Sie sachorientiert an die Dinge heran und, stellen Sie sich jedes Mal(!) bei aufkommenden Schwierigkeiten bewusst und laut(!) die Frage: „Was habe ich daraus zu lernen?“

Mit der Zeit werden Sie erkennen Sie, dass die sich anfänglich dramatisch zeigenden Situationen immer mehr an Dramatik verlieren und dieses dazu führt, dass Sie keine Angst mehr vor Herausforderungen haben und ihnen sogar entgegengehen.

Sie werden auch erkennen, dass Menschen, die Ihnen begegnen, trotz ihrer weißen Haare und Falten im Gesicht, nicht automatisch schlauer sind, als Sie.

Freuen Sie sich, wenn Ihnen Unrecht geschieht: Sie können daraus etwas lernen und die anderen erleben irgendwann ihr eigenes Szenario, weil sie sich über die Selbstregelmechanismen des Lebens hinweggesetzt haben. Das bedeutet: „Mein ist die Rache, spricht der Herr.“

Selbstsicherheit, Selbstwertgefühl, Selbstachtung und Selbstbewusstsein sind keine Veranstaltungen, die man im Seminar lernen kann, sondern machen ein an sich selbst arbeiten erforderlich. Das ist auch schon das einzige Arbeiten, was wirklich frei macht.

Um Ihnen eine Ahnung meiner Motivation zu vermitteln, hier ein Zitat aus einem Film, da auch die Filme auf die Neue Zeit und die Aufgabe des Menschen hinweisen:

„Schließ‘ Kompromisse, wo du kannst. Aber wo du es nicht kannst, tue es auch nicht. Selbst wenn dir alle sagen, das etwas was falsch ist richtig wäre. Selbst wenn die ganze Welt dir sagt, dass du beiseite gehen sollst, ist es deine Pflicht, wie ein Baum vor ihnen zu stehen. Ihnen in die Augen zu sehen und zu sagen: „Nein, ihr geht beiseite!“ Captain America: Civil War, 2016

Musikalische Untermalung:

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