Abstruses?

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(v1.1*) Unauffällig scheinen sie zu sein, wie Geister, während die Paletten mit Toilettenpapier zunehmend an Volumen verlieren. Im Lidl tauchen erste 10kg-Säcke mit Nudeln für nur 9,99 Euro auf. Ich habe gleich mal vier davon „abgestaubt“.
An der Kasse war man natürlich misstrauisch und ich erzählte, dass ich auch für die Familien in der Nachbarschaft einkaufen würde.
Auf die Dauer ist so etwas natürlich öde, immer wieder Nudeln kaufen zu müssen. Wer soll denn das alles essen? Na ja. Hauptsache erst mal zu Hause „bunkern“.

„Ich weiß was besser ist, als Nudeln.“ „Was denn?“ „Klöße.“

Ich selbst kann ja sowieso nichts anderes machen. Wer kann überhaupt was machen, als warten? Fragt sich nur auf was. Die meisten warten auf jenen Bus, dessen Fahrer sie selbst sind.

Die Pandemie ist nur im Kopf, der Rest lediglich eine Grippe.

Am Sonntag war es wieder so leise, dass man den Furz von der Woche davor am offenen Fenster wieder hat vorbeiziehen hören. Alle sind sie schön brav. Das kann nicht nur der Deutsche recht gut – ob mit oder ohne „Gelben Schein“ – egal welcher das ist.

Der gewohnt Konditionierte passt sich sofort an, er gehorcht, ist artig, er „volkt“.
Auf diese Weise kann er irgendwann auch alles auf Anordnung ignorieren. Ist also wie bei Hitler. „Ich habe nichts davon gewusst…“, sich dabei die Hände in Unwissenheit waschend, „…und nur im Auftrag gehandelt.“

Was ein bisschen aufkeimt, ist das Denunziantentum. Der Bekannte eines Bekannten hatte Besuch – bis „Blau-Weiß-Wiesbaden“ vor der Tür stand und man ihm mit 200 bis 5000 Euro Bußgeld pro Person drohte, wenn er das nochmals machen würde. Ist wie bei Hitler.

Tja, ich bin ja nicht mehr da. Wenn wir mit drei Mann zusammenstehen, sind es im Kern ja nur zwei. Ich bin ja offiziell nicht mehr der Inhaber der betreffenden Person, die es sonst zu „betreuen“ und zu „kontrollieren“ gilt.

Einigen fällt wohl schon die Decke auf den Kopf. Ich bin Stille und Ruhe gewohnt – allein bedingt durch die Aufgabe, der ich mich fast jeden Tag widme: Dem Blog.
Okay, die Tage haben wir ein paar Bremssättel gewechselt und irgend so ein Kupplungsding und einen Kabelbaum in einer Fahrzeugtür, den ich bereits vor Wochen repariert hatte.

Das alles geht, weil ich nicht dem Geld hinterherlaufe, während der gewohnte Denker hier schon am überlegen ist, wie „der Berg“ das nur bewerkstelligen kann. Drogen, Menschenhandel, Prostitution. Jeder darf schließlich denken, was er mag.
Denn für den Gewohnten gibt es ja keine andere Realität, als die für Geld zu arbeiten oder arbeiten zu lassen.

Wie gesagt, während die einen die „Erfurter Holzkrümel“ in der Tapete oder die Samen an den Erdbeeren zählen, bin ich entspanntes Tun gewohnt.
Hat man Liebe und Frieden erst einmal erlebt, erkennt man sogar, dass sich der Frieden sogar von der Stille zu unterscheiden weiß und Frieden auf kein Stück Papier passt, weil es nur ein Schein wäre.

Auto fahren ist jetzt wie in den Sechzigern, sagt ein Bekannter, wenn er nach Fulda fährt. Heute ist Mittwoch und es ist wie Samstag – nachmittags um drei.

Beim Umdenken von alter, hin zu neuer Weltordnung reicht es sich selbst damit auseinanderzusetzen, während sich das Tun auf das Dokumentieren der Erkenntnisse konzentriert – also eine prima Zeit für alle Einsteiger und Anwärter für den entschlossenen, unkonventionellen Systemausstieg.

Sich für die eigene Entwicklung Zeit zu nehmen, ist in diesen Zeiten eine echte Herausforderung. Entwicklung, die nichts mit dem gewohnten Ansehen der Anderen zu tun hat, wo man – mit „Eigentum“ und „Besitz“ ausgestattet – dem Schein huldigt.
„Eigentum“ und „Besitz“, die jedoch enteignet, entwendet, genommen und beschlagnahmt werden könnten.

„Eine beachtliche Erfahrung, in Furcht leben zu müssen. So ist es, wenn man ein Sklave ist.“ „Roy Batty“, Blade Runner, 1982

„Jegliche Theorie über den Geschmack von Mars®, scheitert an erlebter Praxis.“

Die Intensivbetten werden leer bleiben, denn handelt es sich um eine Märchenstunde, die einmal mehr zeigt, wie unfrei der gewohnte und damit auch lenkbare Mensch in seinem Denken erzogen wurde.

Wenn die wirtschaftliche Existenz nicht gefährdet ist, dann kann man den gewohnten Denker zumindest der anerzogenen Vorstellung beikommen, es handle sich ja um „sein“ Leben, was durch einen mit „Corona“ etikettierten „Erreger“ gefährdet sein könnte – für ihn gefährdet ist. Möglichkeit wird durch seinen Glauben zu seiner Realität.

Marketing: Erfinde einen tragenden Namen und verleihe ihn einem gewohnten Erreger, lege einen Test bei, der das Gewohnte sicher erkennt und verkaufe am Schluss die Impfung, die dann zum finanziellen Dauerfeuer wird.

Hinter dem Corona-Tamtam lässt sich sogar ganz locker eine weltweite Wirtschaftskrise parken. Das mit „Corona“ betitelte birgt in sich den Vorteil: man geht leichter damit um, dass sich wirtschaftlich nichts mehr bewegt.

„Im Endeffekt geht nur die alte Weltordnung zu Ende.“ „Was heißt denn hier „nur“, Herr Berg?“

Ob er den Willen hat, diese Märchenstunde überwinden zu wollen, liegt ja bei ihm, nur weiß er weder das eine, noch das andere oder will es nicht wissen.

In diesen Tagen verabschieden sich auch so manche Dialogbegleiter, da sie sich doch lieber auf die hoffnungsvolle Wunschvorstellung eines „Deutschen Reichs“ reduzieren möchten.

„Wenn das mit der RFD geklappt hätte, wären wir sofort bei ihnen gewesen.“ Zitat eines Polizeibediensteten

„Die meisten Menschen werden dann ins Neue gehen, wenn sie mehr Angst vorm Alten, als vorm Neuen haben.“ Zitat

Ein paar Akteure hoffen nun, dass der „Kaiser“ (Schauspielrolle in einer Fiktion) wiederkehrt – höchstens in einer Übergangszeit. Es ist lediglich der Glaube an die Fiktion mit ihren Rollen, Titeln und Pöstchen und den „gerechten Vorgesetzten“. Die Gläubigen fielen nur auf sich selbst herein. Und wer will sich schon eingestehen, dass er die ganze Zeit an ein Schauspiel geglaubt hat, nur weil es im Kino ja „richtige“ Fiktionen gibt?

Das „klassische Ich“ versucht sich selbst als real glauben zu wollen, während es nicht nur das Kino mit seinen Schauspielern und die künstliche Intelligenz schuf, um sich selbst als real verkaufen zu wollen.

Der Kaiser ist dann der einzige Souverän, der dann alles im Sinne „seines“ Volkes regelt, während seine gläubigen Untertanen (nicht souveräne Menschen) ihn mit glänzenden Äuglein anhimmeln, um nach der morgendlichen Andacht wieder an die Arbeit zu gehen, um Geld zu verdienen, bei nur 3% Steuern. „Untertanen“, „verdienen“? Alles passt zusammen.

Vielleicht werden einige „Ahle Böck“ am Ende doch noch Reichskanzler, Finanz-, und Justizminister oder einfach nur Polizeichef, in Erwartung wieder einmal auf Anordnung „die Bösen“ zu verhaften. Die damalige SA (Sturmabteilung) heißt im Übrigen heute „Ordnungsamt“.

Mein Opa erzählte mal, wie diese Typen sonntags in die Wohnungen gingen, um die Suppen umzurühren, dass ja kein Fleisch drin war. Denn das war ja für die Soldaten an der Front.

Die Hoffnung auf die Wiederauferstehung des Reichs ist groß, während sich so manche auch langsam offen dazu bekennen, oder leise irgendwelche Informationen meinungslos in den offenen Raum stellen, um sich möglicherweise am Ende doch noch schnell für etwas anderes umentscheiden zu können. Sie werden sich wieder nur selbst betrügen, weil sie sich bereits selbst betrügen – selbst wenn sie eine Mehrheit würden.

„Mehrheit ist im Alten kein Garant für Richtigkeit, sondern nur für Mehrheit.“

Eine Bekannte sagt immer, dass was ich so schreibe, würde man ja erst in tausend Jahren verstehen. Ich mag‘s halt jetzt schon mal gesagt haben, verbunden mit der Frage, warum bin ich dann jetzt hier?

Während so manche der Meinung sind, ja nur „gemeinsam stark“ zu sein, hoffen sie insgeheim, dass doch einige wenige Akteure dazu ausreichen, das Ruderboot in die „gerechte“ Vergangenheit zu lenken. Man würde sich jedoch wieder nur mit zweit- oder drittklassigen Ergebnissen zufrieden geben.

„Wir fangen mit etwas Reinem an. Etwas Packendem. Dann machen wir Fehler und gehen Kompromisse ein. Wir erschaffen unsere eigenen Dämonen.“ „Tony Stark“, Iron Man 3, 2013

Manche hoffen auf den Erlöser Donald Trump, der für sie schon mal das usige Pack verhaften soll, um es anschließend mit dem nächsten Gefangenentransport nach „Gitmo“ zu schicken.
Zeit, sich schon mal den Strick zu geben oder vor den Zug zu werfen, während die anonymen Anbeter, wegen ihrer geistigen Haltung, nicht zu beneiden sind.

Dass gestern alles besser gewesen sein soll, ist vom Prinzip her das Gleiche, wie mit dem Spruch in der Kneipe, dass es morgen Freibier geben soll.
Doch was bedeutet das Heute für den Menschen, aus der Sicht von morgen, wenn gestern alles besser gewesen sein soll? Es ist nur selbst verfasster Tinnef.

Wenn Freiheit tatsächlich das wäre, dass man alles tun kann, was keinem anderen schadet, so müssten nicht nur die in der Nahrungsmittelindustrie Beschäftigten sofort ihren Job kündigen. Es wird deshalb zu wenig gedacht, weil das ja nicht bezahlt wird.

Am Ende werden sie nur das ernten, was sie gesät haben. Ob sie daraus lernen, dafür sind sie eigenverantwortlich zuständig.

P.S. Wissen Sie was? Ich liebe noch immer.

Sonnenstrahl durchdringt die Nacht,
berührt die Herzen – lässt uns schau’n.
Ein Lächeln zaubert – gar heftig lacht.
Drum schwinge auf, und lass‘ dich trau’n.