Alles, nur keine Frage des Überlebens

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(v1.0*) Wer kommt schon auf die Idee, dass das, was man so akustisch von sich gibt, in der Regel nur das eigene Denken prägt? Sprache und Worte sind dabei ein mächtiges Werkzeug, wenn man sie zur eigenen Entwicklung nutzt!

Wer sich also nur zu beklagen weiß oder seinem Hass freien Lauf lässt, tut gut daran, mal darüber vorzudenken, was er sich da selbst antut, wenn er seinen „Gepflogenheiten“ nachgeht. Sicher mag jeder seine Meinung haben, doch steht es ihm genauso frei sich zu entwickeln.
Schließlich soll sich ja was ändern, wie es von nicht wenigen gefordert wird, vor allem bei jenen, denen sie nur allzu gern die Schuld für alles geben. Ein Hinweis am Rande.

All das, so wie es ist, sieht nur auf den ersten Blick nicht wirklich brauchbar aus, doch hilft es sehr dabei zu erkennen, was da im Hintergrund am Wirken ist, was man nicht einfach mit „die Bösen anderen“ bezeichnen kann. Das wäre nur die gewohnte Denke, wie sie dem Menschen der alten Ordnung in den Sinn käme.

An diesem Punkt ist erkennbar, dass man mit dem, was man weiß, immer nur das bekommt, was man bereits hat. Umdenken führt also dazu, dass sich die Dinge – besser: die Situationen zunehmend verändern. Und für den Zweifler: Es bedarf zwar nur der Entscheidung, was jedoch nicht bedeutet, dass sofort alles anders ist. Das wäre nur Wunschdenken oder Wunschhoffen.

Den Entwicklungsprozess kann man sich ungefähr wie das Bild eines Zuckerwürfels im Ozean vorstellen, der sich darin auflöst und den Geschmack für immer verändert – in einem Moment kleiner Unendlichkeiten.

Für den Leser stellt sich also immer die Frage, wer oder was er zu sein bereit ist. Und wer nur zu klagen weiß, ist dies lediglich ein Signal seiner Seele, die vom eigenen Leid geplagt ist, was sich die Denk- und Verhaltensweisen des Menschen selbst antun, während diese ihm glauben machen, die anderen seien an seiner Situation „schuld“.

Die Masse hat sich einige Werkzeuge mit an die Hand gegeben, mit denen sich alles anstellen lässt, nur nicht ihre Entwicklung.

So bleibt im Kern nur der Weg, diese Werkzeuge in Frage zu stellen, da ihre Anwendung immer wieder die gleichen Ergebnisse offenbart, dies solange bis der Mensch erkennt, dass er sich mit diesen nur im Kreise dreht und darüber reflektiert.

Sich zuspitzende Situationen sind also lediglich ein Zeichen für das Vorhandensein für „ein mehr des Selben“, während über das ursächliche Handeln, aus dem die Ergebnisse hervorgegangen sind, nicht hinterfragt wird und nicht nur das Handeln, sondern allem voran auch die Denk- und Verhaltensweisen, die das eigene Handeln beeinflussen.

Der eine oder andere Mensch bangt in diesen Zeiten um seine Existenz. Doch ist dies nur sein „Ich“, aus den Denk- und Verhaltensweisen heraus. Es ist ein Unterschied, ob man denkt, man sei sein „Ich“ oder man erkennt, dass man ein „Ich“ hat.
Damit offenbart sich auch der Unterschied, ob man etwas ändern kann oder nur mehr und mehr darüber zu klagen weiß, wie schlecht doch die Welt sei.

Das „Ich“ will gerne alles ändern, vor allem bei „anderen“ oder „woanders“ und kommt mit all den Ideen, nur sich selbst blendet es gerne dabei aus.

Das ist auch der Grund, warum man auch nur „sein Ding machen“ kann, wenn man beginnt, an sich selbst zu arbeiten. Jedoch gibt es viele, die einen durch ihr Verhalten darauf hinweisen. Auf diese Weise arbeiten letztlich alle zusammen, auch wenn es ihnen selbst nicht bewusst ist.

Dabei ist erkennbar, dass sich nur der Einzelne fest entschlossen und bewusst aus dem Konstrukt der alten Ordnung herauslösen kann und mehr und mehr auch die Konventionen der Gesellschaft hinter sich lässt, da jeder einen eigenen „Vertrag“ mit dem Leben hat.

Während sich der Gewohnte im Haben selbst der Nächste ist, ist dies auch bei jenen, die sich im Sein entwickeln. Während jedoch den Ersteren das Erreichte immer wieder abhanden kommen kann, was sie dazu bringt, brav und artig zu sein. Dem sich im Sein entfaltenden Menschen kann nichts genommen werden, da ihm darüber hinaus auch bewusst ist, dass ihm nichts gehört.

Bei allem geht es in der alten Ordnung nur darum, den natürlichen Entwicklungsprozess des Menschen auszuhebeln, was man auch in diesen Zeiten beobachten kann.
Die „Anderen“ sind dabei nicht schuld, sondern machen ihn auf ihre Art und Weise nur darauf aufmerksam, den Weg wieder zu ändern.

Diese Sichtweise versetzt den Menschen in der Lage, sich wieder über die eigenen Denk- und Verhaltensweisen zu erheben, denen er bisher untertänig den Vorrang gelassen hat, siehe: der Esau-Segen.