Bargeldabschaffung, schwäbischer Transhumanismus, Bevölkerungsreduktion und manche Geist entleerte Hoffnung auf Unruhen

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(v1.1*) Es gibt immer etwas zum „Absorbieren“, damit die „gewohnte Rolle“ weiter gemimt – besser: gerechtfertigt werden kann, um sich alsdann gleichzeitig (vergeblich) davor schützen, bzw. wehren zu wollen oder zu lassen.

Zu sehr beschäftigt zu sein, kann auch bedeuten, dass man sich im Kreise dreht, weshalb die Selbstbeobachtung besonderer Aufmerksamkeit bedarf, um dies zu prüfen und – bei erkennen – etwas daran zu ändern.

Gut, dass man sich jederzeit „den Teufel an die Wand malen“ kann, um sogleich wieder mit dem Finger auf die vermeintlich bösen Schuldigen zu zeigen, um alsdann die Ode nach den „gerechten Beschützern“ anzustimmen.

Doch das mag alles sein. Schließlich hat jeder ja seinen eigenen Weg der Erkenntnis und Entwicklung – zumindest auf der gewohnten Ebene – jedoch nicht auf der abstrakten, wo alles in der Tat miteinander untrennbar verwoben ist. Wer sich dem Leben zuwendet, was über die gewohnte Verteidigung und Aufrechterhaltung der Existenz hinausgeht, wird sich zunehmend mit dem ganzen Tamtam leichter tun. Erkennen kann man dies erst, wenn man sich darin bewegt. So als Hinweis.

Es existieren in einem Paradoxon gleichzeitig „entweder… oder“ und „sowohl… als auch“, was durch die Anwendung des Kategorischen Imperatives erkennbar wird, weil es dem Widersprüchlichen einen neuen Sinn verleiht, der über die gewohnten Sichtweisen hinausgeht und diese an Bedeutung verlieren lässt. Entwicklung.

Diese funktioniert dann am besten, wenn man sich von den Geschehnissen und damit verbundenen, gesellschaftlich-konventionellen – meist auch emotionalen – Sichtweisen distanziert, um so aus anderen Perspektiven die Sachverhalte betrachten zu können, was mitunter dazu führt, dass es immer ruhiger um einen wird – und manchmal auch werden muss.

Entwicklung setzt voraus, dass man nicht gewohnt nur eine Unsäglichkeit nach der anderen unhinterfragt ins Netz stellt und diese nur eine Auswirkung hat: den Druck auf den „Kessel“ nur weiter zu erhöhen, was dem selbstgeschaffenen Leid nur weiteren Auftrieb bringt. Zwänge.

Es ist nicht damit getan, sich nur auf das gewohnte Spiel der Schuldigensuche einzulassen oder jene, die sich – provokant – auch noch als solche zu präsentieren meinen, diese so schnell ausmachen zu können, weil es ja ach so offensichtlich erscheint – und damit habe sich dann der Fall erledigt.

Gern wird eine „wahre Aussage“ mit „Wahrheit“ verwechselt, was dann nur zu üblichem Gezänk führt – zwischen jenen, die die „Wahrheit“ für sich zu beanspruchen versuchen. Wie man eine solche Front auflöst, kann man hier nachlesen.

Die gespielte Opferrolle zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass man sich mit beklagenswerten Themen auseinandersetzt, die eines in sich tragen: Man selbst kann mit den eigenen Händen nichts an der ausgemachten Situation ändern, während jedoch verbissen daran festgehalten wird, um diesem Umstand ändern zu wollen.

Auf diese Weise wird das Maximum an Wirkungs- und Hilflosigkeit zum Ausdruck gebracht und mitunter auch noch verteidigt.

Informationen haben auf der einen Seite für mich eine Signalwirkung, um den Veränderungsprozess (das Opfer sieht bspw. seinen Untergang) beobachten zu können und auf der anderen treiben so manche Informationen die eigene Sache (bei mir ist es, die Infragestellung der alten Ordnung, damit verbundener Dokumentation und Herleitung der Neuen (im Sinn von vergessener) Ordnung) weiter voran, meist beflügelt durch eine rückwirkende Bestätigung.

In der Weise, wie ich hier tätig bin, ist es mir mit der Aufgabe möglich, sowohl etwas bewusst für „mich“ und – wiederum durch die Veröffentlichung – ebenso etwas für alle anderen zu tun. Dabei reicht es nicht, an der nächsten Landesgrenze gedanklich halt zu machen.

Es geht lediglich darum zu informieren, nicht darum, jemanden zu überzeugen, denn man kann sich stets nur selbst überzeugen.

„Wenn du die Wahrheit rausfinden willst, niemand sagt dir je die Wahrheit. Alle erzählen dir nur ihre Version. Also, wenn du die Wahrheit willst, gibts nur eins: Geh‘ los und such‘ sie! Tatsächlich ist das, wo die wahre Macht liegt, in deiner Entschlossenheit, hinter die Fassade einer Story zu sehen, jeder Story. Und solange du weiter suchst, bist du eine Gefahr für sie. Genau davor haben die Angst – vor dir. Es dreht sich alles um dich.“ „Julian Assange“, Inside Wikileaks, 2013

So am Rande, es gibt keinen „Erlöser“ oder „Führer“, man kann sich nur selbst befreien.

Da es sich bei den „gesammelten Unsäglichkeiten“ für gewöhnlich um sicht- und spürbare Symptome des Systems handelt, geht der klassische Denker den Weg der Quantität (Sammlung und dabei Druckerhöhung), statt den der Qualität (durch Erkenntnisse). Die Richtung ist für beide jedoch die Selbe.

Das meint: „Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn. Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.“ Matthäus 7, 13-14

Wer der Meinung ist, dass man durch das Sammeln (Quantität, inhaltliches Wissen, Details von Details) von Unsäglichkeiten auch zu Erkenntnissen gelangt, fühle in sich nach, ob er dabei zunehmend mehr Unbehagen und Leid oder mehr Erleichterung und Entspannung empfindet.

Es reicht nicht nur „viel“ zu wissen, denn es stellt sich die Frage, welche Handlungsmuster man für sich selbst daraus ableiten kann. Mitunter geht es nur darum, Aufmerksamkeit „anzureichern“.

Manche warten und harren der Dinge, auf ihren nächsten anbetungswürdigen Erlöser, ihren persönlichen Untergang, auf ihr unentrinnbares Schicksal oder das „Deutsche Reich“ &c. – je nach dem, wie die Stimmung gerade ist.

Der Wandel mit dem inszenierten Corona hat sein „Gutes“: Jeder kann erkennen, wer er selbst ist – vorausgesetzt, er beginnt über sein Denken und Handeln zu reflektieren.

Am Ende wird man sie allerdings am Tun erkennen, was in der Regel von den Denk- und Verhaltensweisen abhängt und nicht von den schönen Worten.

„Veränderung, die nur das Gestern (im Sinne der Weiterführung von Fiktionen) wieder zur Folge haben soll, ist keine Veränderung.“

In den letzten Tagen habe ich des öfteren das RKI-Wieler-Zitat vom 13.03.2020 gebracht: „Das liegt daran, dass es eigentlich gar keinen Erreger gibt…“

Es ist nicht verwunderlich, dass es bei den meisten gar nicht klingelt, so sehr sind sie mit klagen und sich beschweren beschäftigt.

Wer sich dabei erwischt, ständig sich nur das Gestern „um die Ohren zu hauen“, und nach dem Prinzip vom mehr des Selben nur Unsäglichkeiten anzureihen weiß, empfiehlt es sich Gedanken darüber zu machen, was ihn grundsätzlich so handeln lässt. Die Unsäglichkeiten sind dazu gedacht, das System infrage zu stellen und nicht, um sie gewohnt nur zu kritisieren.

Genau an diesem Punkt findet Veränderung statt oder auch nicht. Die eigene Entwicklung ist der wesentliche Aspekt. Warum? Weil es darum geht, es auch vorzuleben und zunehmend danach handeln zu wollen. Denn die wesentliche Frage lautet: Wem muss man morgens im Spiegel in die Augen schauen?

Sie sind Impulse zum Nachdenken, was nicht einfach mit der Nennung von Schuldigen abgeschlossen ist. Die Suche nach Schuldigen, ist nur der Versuch, sich selbst als „unschuldig“ deklarieren, um so den eigenen „Zustand“ weiter beibehalten zu wollen. Das ist auch der Grund, warum es für so manchen trotzdem „immer dicker kommt“ und er nicht versteht, warum dies so ist.

Denn es geht gerade nicht darum, den einen Schuldigen zu finden, der dann für „alles“ verantwortlich ist. Es geht grundsätzlich nicht um Schuld. Es geht um Entwicklung und darum, das Gegebene für die eigene Entwicklung zu nutzen, indem die dafür notwendigen Fragen gestellt werden – und nicht die üblichen.

Klassisch kann man in einer Sache für oder dagegen sein oder sich enthalten. Auf einer anderen Ebene existiert alles drei gleichzeitig, wobei mitunter die Bedeutung der Sache eben jene Bedeutung verlieren kann, die man ihr im gewohnten Rahmen bisher zugebilligt hat.

Loki schaut in die Schreibtischschublade:“Was? Infinity Steine? Woher hast du die?“ „Oh, wir haben ’nen ganzen Haufen von denen. Ja. Ein paar Kollegen benutzen die als Briefbeschwerer… also manche.“ „Loki“ und ein „Sachbearbeiter“, Loki, 2021

Klassische Diskussionen bringen im Kern nur dann etwas, wenn die verbindende Frage das Gegensätzliche überwindet und miteinander verbindet, was wiederum eine konstruktiv orientierte Haltung erfordert und so aus einer Diskussion einen Erkenntnisdialog werden lässt.

Auf der anderen Seite bedarf es mitunter auch der vollständigen Zerlegung von Vorstellungen, Ideen und Vorhaben, um darüber Neues entstehen zu lassen und erkennen zu können.

Verfechter der alten Ordnung (aus gehorsamsbereit erzogenen Untergebenen und ihren sie „betreuenden“ Herren) als die einzig „wahre und alternativlose“ Ordnung, werden diese Haltung zu verteidigen versuchen, um so ihr Dasein zu begründen (besser: Es ist sein „Ich“ was dies für ihn tut), sich den Irrtum selbst nicht einzugestehen, während es auch hier nicht um „entweder… oder“ geht, sondern um das darüber hinaus – sogar über die Infragestellung der alten Ordnung hinaus.

Themen, die für manchen interessant erscheinen, sind es für mich noch lange nicht. Zum einen gibt für mich keinen Wettbewerb der wer weiß „mehr“ (Quantität, Inhalte, „viel“) heißt, sondern vordringlich um Qualität (das Wesentliche) im Sinne von Prinzipien.

Wer nun der Meinung ist, erst einmal müsse das Alte weg, um danach das Neue zu machen, macht sich selbst etwas vor, da er sich im gewohnten Rahmen nur mit Symptomen (Kampf gegen Windmühlen, Donquichotterie) auseinandersetzt, während ihm die Verdrängungsmechanismen gleichzeitig ein Feindbild präsentieren.

Darauf zu warten, dass es anders wird, während man weiter an seinen gewohnten Denk- und Verhaltensweisen festzuhalten gedenkt, ist reine Selbsttäuschung.
Was mit „Welt“ bezeichnet wird, existiert nicht unabhängig vom Menschen, sondern ist ein kollektives Gesamtwerk seiner geistigen Haltung und damit verbundenen Konventionen.

So etwas wie eine objektive Haltung gibt es auch nicht, wo sich der Mensch unabhängig von der Welt sieht. Er kann sich lediglich distanzieren, um eine andere Perspektive einzunehmen – ob dies im Sinne gewohnter Verdrängung geschieht oder im Sinne seiner Entwicklung, dies zu entscheiden, das liegt ganz bei ihm.

Jemand sagte mal zu mir, dass ich nur mein Ding machen würde und ein Egoist wäre. Ich sagte zu ihm: „Ja, dann mach doch mit.“

Es ist zu einfach gedacht, die Welt nur in „Gut und Böse“ unterteilen zu müssen, um alsdann zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Denn in der Regel ist das Feindbild nur eine Projektion des eigenen „Ichs“, als der „Feind“ selbst und dabei auch nur eine Erfindung.