Die Zahl der Corona-Patienten ist gestiegen

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(v1.1*) Eine recht nette Überschrift, wenn man die Zahlen über die ganze Zeit mal verfolgt hat. Doch Zahlen sind nur Zahlen. Die kann man beliebig hoch- und heruntersetzen und sich darüber „das Maul verreißen“, weil es immer welche gibt, die dies als Betroffene bestätigen würden – ungeachtet mal derer, die sie niedergeschrieben haben, um so ihre Position weiter auf subtile Art zu bestreiten.

„Zuerst wurde von „Corona-Toten“ gesprochen, wofür der letztendliche Beweis, „Corona“ als Todesursache, fehlte. Denn das kann man nur im Moment direkter Beobachtung feststellen.
Später wurde vordringlich nur noch von „Corona-Infizierten“ (weil die Zahlen so schön hoch waren) gesprochen. Auf einmal gab es mehr Virologen als „Corona-Infizierte“ und noch einmal mehr Verschwörungstheoretiker, die vermutlich alle rechts waren.
Am Ende stellte sich dann heraus, dass das, was man über Viren gelernt hatte, ganz anders funktioniert. Bakterien, Algen, Mikroben, Viren (wenn es denn welche gibt) und Pilze haben bereits lange vorher existiert, noch bevor der Mensch einmal die Woche mit der Maske im Aldi einkaufen ging. Doch das ist schon eine Weile her.“ Zitat aus 2050

Warum artig gehört wird, liegt daran, dass man keine Einschränkungen in den wohlwollend überlassenen Privilegien erfahren mag. Im Weiteren herrscht die anerzogene Angst vorm Sterben, weil man ja „sein Leben“ verlieren und jemand anders möglicherweise daran schuld sein könnte, weil er einen „angesteckt“ hat.

Der Mensch, der an ihm vorgegebene Zahlen zu glauben meint, wo er selbst nicht dabei gewesen ist, wie diese entstanden sind, weil er der Meinung ist, andere wüssten schon, was für ihn „gut und richtig“ sei, der darf sich nicht wundern, wenn er missbraucht wird und man ihm alles „Luftige“ versprechen kann, was allerdings nur so lange eingehalten wird, wie die Position zwischen Untergebener und Vorgesetzter gewahrt bleibt.

Daraus ergibt sich die Frage, wie lange mag sich die Gesellschaft noch von irgendjemandem „betreuen“ und damit auch bevormunden lassen?
Unbetrachtet dabei, dass es immer noch einen Haufen „Experten“ gibt, die der Meinung sind, wenn man nur weiter wählen würde, dass irgendwann mal ein paar „gerechte Vorgesetzte“ dabei rauskommen. Eine ziemlich naive Einstellung.
Doch wer seine Denk- und Verhaltensweisen nicht wirklich zu ändern bereit ist, obwohl die Zeichen eindeutig sind, greift zu derartigen Mitteln, damit auch die „öffentliche Ordnung“ weiter gewahrt bleiben soll.

Das eigentliche „Geschwür“ ist nicht der Mensch selbst, sondern der sich aus der Gleichschaltung heraus ergebende, gesellschaftliche Gruppenzwang, dem sich der Einzelne nur allzu leicht zu unterwerfen meint, dem ein mangelnder Willen vorausgeht, der wiederum ein Phänomen fortgeführter Fremdbestimmung ist.

Durch ungeregelte Unvernunft und Gewissenlosigkeit katapultieren sich die Systemteilnehmer selbst über gegebene Grenzen hinaus, was zu einer irreversiblen Zustandsveränderung führt.

„Whoever is unjust let him be unjust still
Whoever is righteous let him be righteous still
Whoever is filthy let him be filthy still
Listen to the words long written down“
When the man comes around, Johnny Cash

Da sich kaum jemand traut, das Gelernte und Vereinbarte in Frage zu stellen, herrscht der Modus gesellschaftlicher Entsprechung. Denn nur wer entspricht, der gehört dazu. Und alles andere wird einfach verdrängt/ausgegrenzt.
Im Grunde genommen hält sich die Gesellschaft in sich selbst von ihrer eigenen Entwicklung ab. Das führt dazu, dass alles, was sich nicht zu entwickeln bereit ist, mehr oder weniger von selbst verschwindet, sich selbst abschafft, aufzehrt.

Andere versuchen sich darin, das Vorgestern nochmal hochleben lassen zu wollen, indem sie das Gestern durch das „Hochgelebte“ zu ersetzen versuchen.
Sie wissen nicht, dass sie nur nach anerzogenen Verhaltensweisen reagieren, die ihnen in ihrer Kindheit einst „rieten“, besser auf das Oberhaupt zu hören, sonst hatte man ein Problem.

„Neues = Bestrafung → „Gestern war alles besser“ = Zugehörigkeit, Anerkennung, Belohnung“

Dabei herrscht der irrige Glaube, dass der Mensch denkt, er sei das, was sich vor dem Tode fürchtet: sein „Ich“, seine Denk- und Verhaltensweisen.
Auf diese Weise gelingt es ihm nicht, sich zu entwickeln und wird so von diesen beherrscht, in der Vorstellung nicht anders zu können.

Denn ist der Mensch wie alles untrennbar in einen Entwicklungsprozess eingebunden, von dem er sich nur durch mentale Abisolierung abwenden kann.

Fast könnte man meinen, die Gesellschaft habe sich selbst entmenschlicht. Doch reicht dieser Gedanke beileibe nicht aus.
Die Gesellschaft hat sich durch ihre gewohnte Erziehung zur Gehorsamsbereitschaft selbst vom Leben abgewandt.

Musikalische Untermalung:

Hinweis: Beitragsbild aus dem Trailer „The Falcon and the Wintersoldier“, März 2021