#PathToPeace – oder: Brandscherzend

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(v1.1) Hat man den wirklichen Frieden schon mal in sich erlebt, was nichts damit zu tun hat, dass man vor anderen oder Scherereien nur „eine besondere Ruhe“ genießt, dann erscheinen einem alle Bemühungen, Konflikte „IN dieser Welt“/“AUF dem Planeten“ mit Verhandlungen, Kompromissen und sogenannten „Friedensverträgen“ zu überziehen, mehr einer politischen Selbstbeschäftigung, wobei am Ende stets nur ein Waffenstillstand herauskommt, sich zwar inhaltlich, jedoch vom Prinzip her nichts ändert.

Das System soll in seinem Wesen so bleiben, wie es angedacht ist, ohne dass sich wirklich Gedanken gemacht werden, was das System überhaupt ist. Für die im Haben erzogenen Akteure, ist „Verlieren“ ein Graus.

Und wie heißt es dann weiträumig so schön? Man könne ja sowieso nichts machen, was für all jene zu einem Mantra geworden ist – ferngesteuert von ihren Denk- und Verhaltensmustern, während mit dem Finger auf den ersonnenen Feind gezeigt wird, der an allem „schuld“ sein soll.

Der Feind, der einem möglicherweise alles Liebgewonnene wegnimmt, um das „Gehören“ und damit verbundene Verhalten und Vorstellungen weiter zu rechtfertigen. An diesem Punkt kann man die Verdrehung sehr deutlich erkennen.

„Es spielt sich alles nur im Kopf ab. Verstehen Sie?“ „Dr. Alvin“, Lenoleum – Das All und all das, 2022

Ein Punkt mehr, dass der ersonnene „Feind“ nur eine Erfindung ist. Wenn zwei von sich gegenseitig behaupten, dass sie „gut“ und der andere „böse“ sei, weil er nach dem Eigentum, dem Leben, der Freiheit des anderen trachtet, dann ist der Konflikt unvermeidbar. Und dann heißt es: „Seht her! Ich hab’s ja immer gesagt!“

Doch was wäre, wenn sich bspw. „Ost“ und „West“ im Hintergrund einig sind, das ganze Spektakel nur für die Welt inszeniert wird, weil sie erkennen, dass die Systemnummer in ihrer bisherigen Bedeutung zu Ende geht, eben weil der „Feind“ nur eine Erfindung des eigenen „Ichs“ ist, als der Feind selbst, und es nur noch darum geht, die jeweils eigenen Fürstentümer irgendwie weiter zusammenzuhalten – nebenbei bemerkt.

Reklame: Was die Rechtfertigung üblicher Denk- und Verhaltensweisen angeht: Mitunter behauptet der eine oder andere, dass der Mensch ja im Grunde nur ein Tier sei, was – je mehr man sich mit dem Thema menschlicher Denk- und Verhaltensweisen auseinandersetzt – mehr nur als eine Ausrede daherkommt, damit jener sich weiter so verhalten kann, wie es für das System typisch erscheint, weil „man ja auch nicht anders könne“, um so weiter seinen Denk- und Verhaltensweisen Glaubensätzen und Wertvorstellungen nachgehen zu können.

Dann darf sich der Mensch nicht wundern, wenn er wie ein Tier behandelt wird oder andere so behandelt.

Die Macht seiner über ihn herrschenden Denk- und Verhaltensweisen ist mitunter so stark ausgeprägt, dass er „lieber“ Gewalt an sich oder an anderen übt, während der Blick auf die eigenen Verhaltensweisen, Glaubenssätze und Wertvorstellungen weiterhin ausgeblendet bleibt.
Ein „Ort“, wo er scheinbar kaum hingeschaut, weil er sich ja zum „Licht der Guten“ dazugehörig fühlt, während „die Feinde“ „logischerweise“ dagegen und die Bösen sein müssen.

„Ja, ob ich ein guter oder ein böser Mann bin, hast du mich gefragt.“ „Und du sagtest, du weißt es nicht.“ „Ich weiß es auch nicht.“ Dialog zwischen „Robert McCall“ und „Enzo Arisio“, Equalizer 3, 2023

Hier findet sich die eigentliche Trennung: Was „Gut“ und „Böse“ sein soll, ist letztlich nur eine vom Menschen geschaffene Definition, um über jene, die sich für „gut“ halten, wie auch jene, die die Bösen seien, herrschen und befinden zu wollen.

Bspw.: „Links und Rechts sind nur die Handlanger der Mitte.“

„Verzeiht, ich weiß, ihr meint es gut. Ihr habt es nur nicht zu Ende gedacht. Ihr wollt die Welt beschützen, aber ihr wollt nicht, dass sie sich ändert. Wie kann die Menschheit gerettet werden, wenn sie sich nicht entwickeln darf?“ „Ultron“, Avengers: Age of Ultron, 2015

Was den Frieden angeht: Er ist keine Erscheinung, die irgendwo anders“ zu finden oder „dort“ zunächst zu machen ist… schon gar nicht in Form eines Stück Papiers.

Frieden ist eine Eigenschaft des sich in Vernunft und Gewissen entwickelnden Menschen, der sich selbst(!) dazu entschließt und diesen nicht – gewohnt mäkelnd – erst einmal bei anderen fordert. Letzteres würde ihn so nur als einen weiteren, gewohnt einseitigen Anhänger des Systems der alten Ordnung präsentieren.

Was das Thema „Probleme“ angeht, handelt es sich in der Regel lediglich um Symptome, die eben nicht einfach nur dort bekämpft werden müssen, wo sie sicht- und spürbar in Erscheinung treten.
Dabei sind auch die Ursachen – besser: „Verursacher“ auch nicht einfach die Menschen, sondern ihre wirkenden Denk- und Verhaltensmuster, nach denen sie „funktionieren“ und damit einhergehenden Konventionen, Wertvorstellungen und Glaubenssätzen – auf beiden Seiten aus Untertanen und ihren Herren.

Der Mensch, von seinen Denk- und Verhaltensmustern bestimmt, die auch „sein“ Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen, machen diese ihn nicht wirklich frei, während ihm die Versuchungen (aus gewohnter Erziehung zum Haben, um dann etwas zu sein) der Welt nur allzu gerne nahegelegt werden, um damit die gesellschaftliche Gleichschaltung durch seinesgleichen weiter voranzutreiben.
Der Sklave, der seine Nachkommen ebenfalls zu Sklaven erzieht, damit es jene, die später über ihn zu herrschen gedenken, es mit ihm „leicht“ haben.

Das System ist so etabliert, dass man – unbetrachtet – den „Ernst des Lebens“ als vollkommen „normal“ empfindet, was nur deshalb funktioniert, wenn der Vergleich fehlt oder bei Vorhandensein mitunter als eine „Utopie“ abgetan wird – der „sich Windende“ in Aktion.

Solange wie man an den gewohnten Erziehungsmustern festzuhalten gedenkt, die gehorsamsbereite und auf Entsprechung dressierte Untertanen hervorbringen, wird es immer welche geben, die sich über sie erheben, da Erziehung gewohnt „von oben“ erfolgt und eine Alternative irrigerweise unmöglich erscheint.

Dabei darf nicht übersehen werden, dass die Rolle des Untertanen ebenfalls mitbringt, andere der „Erhebung“ beschuldigen zu wollen, indem sich der Untertan selbst niederwirft, um anschließend den Finger auf den oder die „Stehengebliebenen“ zu richten, um so eine erzwungene Unterwerfung vorzutäuschen.

Der gewohnte Untertan, in Gehorsamsbereitschaft und Entsprechung dressiert und dieses Verhalten als „normal“ erachtet, letztlich in der Hoffnung dafür auch noch belohnt zu werden, fehlt es im Grunde an Selbstbewusstsein, was er sich durch unterwerfen Schwächerer wieder „beizupulen“ versucht. Am Ende der hierarchischen Ordnung stehen die Kinder.

„Kinder verschwinden zu lassen, ist unser persönlicher Krieg, den wir gegen Gott* führen. So verlieren die Menschen ihren Glauben und dann werden sie zu Dämonen…“ Prisoners, 2013 (*Anmerkung: das Leben)

„…denn sie wissen nicht, was sie tun“, 1955

Die Gesellschaft, im Irrglauben, sie würde etwas „Gutes“ tun, wenn sie ihre Nachkommenschaft zu Gehorsam und Entsprechung erzieht, damit diese für den „Ernst des Lebens“ gewappnet ist, ist dies in der Tat nur dann „gut“, wenn sie sich gleichzeitig über die Hintergründe „gewohnter Erziehung“ machen würde, statt jedes Mal nur weitere Untertanen für das Rollenspiel aus „Herren und Untergebenen“ ins Rennen zu schicken.

„Im Schweiße deines Angesichts sollst du fortan mein Brot verdienen.“ Bankkaufmann kurz nach Abschluss des Dar-Lehensvertrages

Bemühungen auf allen Seiten, in der Absicht, nur so weiterzumachen wie bisher; die Mehrheit fest im Griff ihrer Denk- und Verhaltensmuster und Glaubenssätze.

Da kann man sich auch die übliche Ost-West-Feind-Feind-Unterteilung ersparen, wie auch die Betrachtung hochgehaltener, kultureller Unterschiede, ebenso dem Unfug, mit einer starken Wirtschaft zu wedeln – basierend auf gesellschaftlicher Selbstversklavung, Selbsttäuschung, Selbstunterwerfung und Selbstausbeutung, aufrechterhalten durch vom Menschen erfundene, jedoch nur künstliche Werte.

Wenn die „Ungerechtigkeiten der Welt“ hochkochen und sich die Frage gestellt wird, warum „Gott“* nichts daran ändert, so liegt das zum einen daran, dass sich der Mensch die Probleme selbst geschaffen hat, und gleichzeitig durch den Menschen verhindert wird, dass das *Leben durch ihn wirken kann, weil er sich anerzogen davon abgewandt hat und lieber seinen künstlichen Autoritäten huldigt.
Autoritäten, die ihm „Reich- und Eigentum“ versprechen, solange er sie als seine „Herren“ betrachtet, und die ihm das geben, was den Vorstellungen seiner Denk- und Verhaltensweisen nur weiter entspricht. Na, wenn das nicht eine prima Abhängigkeit ist.

Der gewohnte Mensch hat sich in den ganzen Spektakeln längst darin vergessen und identifiziert sich mit seiner ihm zugedachten Rolle/Person und damit verbundenen, gesellschaftlich-üblichen (Wert)Vorstellungen, denn er will ja dazugehören, will ja entsprechen, Ansehen und Aufmerksamkeit heischen und Schmerzen vermeiden.

„Haben, gehören, mein, dein, Eigentum, mehr des Selben, Grenzen, Sicherheit, verteidigen, „Recht“/„Anrecht“…, Geld, Arbeit, Ressourcen, Produkte, Dienstleistungen, Handel,Tauschen, Wirtschaft, Wachstum, Freiheit(en), Sicherheit usw.“

Apropos „Tauschen“: Alle vom Menschen geschaffenen Werte sind nur von künstlicher Natur, weshalb „tauschen“ letztlich auch nur einem (Selbst)täuschen entspringt und sich der Mensch – erzogen im Haben, um etwas zu „sein“ – einfangen und anschließend darüber „bequem“ fremdbestimmen lässt.

Hat man sich die Erkenntnis, dass niemandem etwas gehört, sich zu Eigen gemacht, dann verliert auch die Vorstellung, dass man etwas „verlieren“ könnte an Bedeutung. Für den Entschlossenen führt dies zu einem Bedeutungswandel über die Dinge und Situationen und die Art wie er lebt.
Wie andere das für ihn zu sehen meinen, spielt dabei keine wirkliche Geige, schließlich sind sie für ihre Verhalten und Sichtweisen selbst zuständig.

„Die Welt hat sich grundlegend geändert.“ „Ja? Und warum arbeiten die dahinten?“ „Einer muss ja schließlich alles bezahlen.“ Sinngemäß aus „Star Trek: Picard“

Denn es sind nicht wirklich die Dinge, die beunruhigen, sondern die Bedeutungen, die man den Dinge verleiht.

Was bei dem ganzen Tamtam unverstanden ist, dass ein „projizierter Feind“ in der Regel nur dazu dient, die eigene Daseins- und Handlungsexistenz weiter rechtfertigen zu wollen – die Verteidigung der Glaubenssätze. Man könne ja nicht anders, weil der andere dann ja… während der andere genauso denkt, was beide letztlich in einem gemeinsamen Gegeneinander vereint.

Dass aktuell bereits eine Art „3. Weltkrieg“ stattfindet, fällt scheinbar kaum jemandem auf, da die tägliche Bombardierung der Bevölkerung mit Informationen schon vor geraumer Weile Einzug gehalten hat und das „Internet“ nicht mehr nur der „Fundort für Verschwörungstheorien“ ist.
Tatsächlich hat sich seit dem „1. Weltkrieg“ nicht wirklich etwas im Wesen der Welt verändert… im Grunde sogar die letzten paar tausende Jahre nicht.

„Logbuch des Captains der Enterprise: Steinzeit 51253,9“

Es wird gekämpft, erobert, geherrscht, (sich) unterworfen, (sich) ausgebeutet.
Die Bevölkerung macht mittlerweile jeden Humbug mit, weil sie glaubt, man könne ja sowieso nichts ändern, während der gemeinsame Blick stets auf die Symptome gerichtet ist und nicht auf die Ursachen, die in der Mehrheit in jedem selbst und in Form gewohnter Denk- und Verhaltensweisen, Glaubenssätzen und Wertvorstellungen zu finden sind, was die Mehrheit überhaupt nicht „auf dem Schirm“ hat und auch nicht haben will.
Aus diesem Grund wächst in ihr auch der Druck, was als Widerstand gegen (jegliche) Veränderung wahrgenommen wird, an dem „die Anderen“ schuld sein sollen.

Dadurch spart man sich auch die zeitraubende Aufklärung anderer und kümmert sich lieber um die eigene – jedoch veröffentlichte – Entwicklung.
Tatsächlich wurde auch das Lernen falsch gelernt, da mitunter die Vorstellung herrscht, man habe es anderen so zu erklären, dass diese es verstehen, was jedoch ein Irrglaube ist.

„Bis zur Unverständlichkeit und noch viel weiter…“

Die Bevölkerung hat nicht wirklich etwas dazugelernt: Die Verhalten sind noch immer die selben, lediglich wurde die Bühne mit neuen, meist technologischen Errungenschaften mit ihren Erfindern „aufgehübscht“, damit der Schein entsteht, es habe sich etwas „zum Wohle der Gesellschaft“ geändert.
Dies, während die Gesellschaft hofft, dass sie sich ihre Produkte und Dienstleistungen auch weiter hin selbst verkaufen oder irgendwann vielleicht wieder tauschen kann.
Tauschen ist jenes Handeln, um selbst kein Vertrauen mehr zum Leben aufbauen zu müssen, denn da regelt sich alles von selbst, während so manche meinen, dass sich nichts von selbst regelt, weil in ihnen die Illusion der Kontrolle des „Ichs“ wirkt.

Der Versuch, den Gegner unter die eigene „Knute der Freiheit“ zu bringen, hält nach wie vor an, mit dem Unterschied, dass auf beiden Seiten nicht weit genug gedacht wird, und es an der Zeit ist, gedanklich den eigenen Weg zu beschreiten, und das „Geknödel“ mehr und mehr hinter sich zu lassen, während die „Zorngickel“ zum letzten gemeinsamen Gegeneinander einander brauchen. Es ist nicht sinnvoll, sich für eine Seite zu entscheiden.
Es sei denn, man wägt sich in betreuender Sicherheit und unumstößlicher Gerechtigkeit seiner Herren und kann – mehr oder weniger – so weitermachen, wie bisher… Scherz.

Der Gewohnte denkt in Kategorien wie Amerikaner, Russen, Chinesen, Franzosen, Deutsche, Moslems, Juden, Christen, Freunde, Feinde, dafür, dagegen, „gut“, „böse“ usw. Das alles findet auf der Personenebene, dem Rollenspiel statt.
Er weiß nicht, dass er auf diese Art nur seine innere Spaltung zum Ausdruck bringt, sich dabei auch künstlichen Moralvorstellungen hingebend.

Hat man verstanden, dass „der Mensch im Leben“ und „Rollenspiel/ die Person in der Fiktion“ zwei paar Schuhe sind und das niemandem etwas, jemand oder gar das Leben gehört, und die vom Menschen geschaffenen Werte nur künstlicher Natur sind, verliert das ganze Gehabe und diese Konflikte merklich an Bedeutung wie auch damit verbundene Denk- und Verhaltensmuster – transformieren zunehmend zu Erinnerungen.
Damit einhergehende Symptome, die in der Regel mehr oder weniger stark kritisiert und bekämpft werden, verschwinden wie von Geisterhand.

Der Gewohnte, der die Ursachen bei den sicht- und spürbaren Symptomen und bei den „Schuldigen“ sucht, wird dies nicht wirklich ernst nehmen, weil er ja gewohnt denkt, wie der Großteil der Gesellschaft an seine betreuenden „Führer“.

„Sanfte Diktatur – Jetzt im Kühlregal!“

Tatsächlich gibt es nur Menschen (Real) in ihren Rollen (Fiktion), wo jedoch nicht der Mensch bestimmt, sondern die Rolle und das Rollenspiel, in das er sich brav und artig einzufügen hat.

„Was, wenn Ihr Selbst ein Konstrukt ist, eine Illusion, ein Akt, eine Rolle, etwas, was Sie täglich spielen, seit dem Sie überhaupt denken können?“ „Gary Johnson“, Hitman, 2024

Doch hat sich die Mehrheit zu sehr und zu leicht von den vielen „geschaffenen Werten“ blenden lassen.
Hat der Mensch, im Haben erzogen, erst einmal viele Dinge um sich herum gesammelt, so fällt es ihm schwer erkennen zu wollen, dass das alles auf einer von ihm geschaffenen Märchenstunde beruht.

Um das Spiel zu durchschauen, ist es notwendig, den eigenen „Gehirnskasten“ dauerhaft(!) in Betrieb zu nehmen, statt sich politischer Vortänzer zu bedienen, um so gewohnt nur die Rolle des kritischen und mäkelnden Zuschauers einzunehmen.

Das ganze Geplänkel „funktioniert“ im Wesentlichen nur deshalb, weil weiträumig der Gehirnskasten vor möglichen Belastungen „geschont“ wird und man es mit der Mehrheit einfach auch machen kann.

„Wir haben gewonnen. Die Menschen interessieren sich nicht mehr für ihre Bürgerrechte, nur noch für ihren Lebensstandard. Die moderne Welt hat Ideen, wie die Freiheit, hinter sich gelassen. Es genügt ihnen zu gehorchen.“
„Die Gefahr bleibt bestehen, solange der freie Wille existiert. Jahrhunderte lang haben wir versucht durch Religion, Politik und heute durch Konsumdenken Widerspruch auszulöschen. Hat nicht auch die Wissenschaft eine Chance verdient?“ Dialog aus dem Film „Assassin’s Creed“, 2016

Scheinbar hat man nicht mehr nur aufgehört nach wahrer Freiheit zu streben, sondern auch keinen Antrieb herauszufinden, was es mit dem Frieden wirklich auf sich hat.
Das Vorgekaute nachzuplappert reicht scheinbar.

Wohl deshalb werden dem sich teilnahmslos gebenden Bürger die aufwändigen Szenarien gezeigt, während dieser sich weiter nur im Klagen, Jammern, Zetern und Beschweren versucht, um so Tun vorzutäuschen, während er hofft, weiter seinem Spiel aus Arbeiten, Geld verdienen und wieder ausgeben nachgehen zu können.

All dies getragen von der Hoffnung auf –

  • mehr Geld,
  • mehr Arbeit,
  • mehr Wohlstand,
  • Recht auf Eigentum,
  • Recht auf Sicherheit,
  • Recht auf Freiheit
  • und Recht auf „Leben“,

während man den jüngeren Generationen verspricht, dass sie es mal besser haben sollen, jedoch in dem Moment, den die Grenze von Arbeit zur Rente überschritten wurde, ihnen alles egal ist und sie sich nur noch für die Rente interessieren.

Sollen sich doch die nachfolgenden Generationen mit den Problemen auseinandersetzen, während diese auch nur gelernt haben, dass Arbeit, Geld, Ressourcen, Produkte und Dienstleistungen und was man sich alles kaufen kann, etwas wert seien, um so selbst etwas (wert) zu sein.

Eine spielende Polit-Welt aus Rechten, Konservativen, Linken, Scheinliberalen, Ökos, Ost und West usw., die sich gegenüber ihren Schützlingen für wichtig, ernst und alternativlos halten, während die „Schützlinge“ das alles durch gewohntes Verhalten und anerzogenen Wertvorstellungen selbst aufrechterhalten und auf diese Weise mit „im Boot sitzen“.
Föderalismus.

Der geistige Druck nimmt zu, da weiter die gleiche Gemüsesuppe gerührt wird, in der Hoffnung, durch eine Neuorientierung der gleichen Inhalte zu einem anderen Geschmack zu gelangen.

Da hilft auch keine „Sonderoperation im fremden Land“, wenn dahinter, genau wie bei den sich angetriggert fühlenden Gegnern, die gleichen Absichten herrschen, gewohnt nur den Eigentums- und Machtumfang erweitern zu wollen, um dem „Feind“ strategisch irgendwie voraus zu sein, während wohlwollend von „Schutz der Bevölkerung“ gesprochen wird.

Ost und West leiden hierbei am gleichen Ungemach!

Hat man das mit der Feindbildprojektion (Hinweisend: Der im Gegner erkannte Feind ist nur eine Erfindung des eigenen „Ichs“, als der Feind selbst.) kapiert, so zeigt sich die Situation in einem ganz anderen Format.

„Ost“ und „West“ (auf einer Kugel) wie auch ihre sich andienenden Mitspieler, brauchen den jeweils ersonnenen Feind, nur um so ihre eigene Existenz und den Erhalt ihrer Denk- und Verhaltensmuster damit zu rechtfertigen und aufrechtzuerhalten.

Ein „Land“ ist die mentale Repräsentation seiner jeweiligen Bevölkerung und ihrer Herrscher. Schaut man sich nun um, so funktioniert die Mehrheit der Bevölkerungen IN der Welt nach den gleichen Prinzipien – basierend auf den gewohnten Erziehungsmustern, nämlich zur Gehorsamsbereitschaft und Entsprechung, verbunden mit den gewohnten „Wertvorstellungen“.

Mir zumindest kommt das alles nur noch als ein für die Bevölkerung inszeniertes Spektakel vor, wo es nur noch darum geht, dass auch das letzte „Träumerle“ aufwacht und es eben nicht einfach darum geht, nur „die Anderen“ loszuwerden, um dann etwas weiter „sein eigen“ nennen zu wollen.

Denn solange dies so ist, solange wird es auch jene geben, die ein Anrecht darauf zu haben meinen und es sich notfalls auch zu „nehmen“ bereit sind.

Der im Haben erzogene Mensch, der sich durch sein Haben und mehr des Selben selbst versklavt, dies für „Freiheit“ hält, die im Grunde nur „finanzielle Freiheit“ ist und wiederum nur an „Arbeit macht frei“ erinnert.