SHAEF

S.H.A.E.F – oder: Es muss einfach mal sein

- Lesezeit: ca. 14 Minuten

(v1.1*) Innerhalb der letzten vierzehn Tage bin ich nun das dritte Mal wegen der gleichen Angelegenheit (Geld und (möglicher) Verlust von Eigentum) kontaktiert worden. Dies aufgrund dieses Beitrags, vom 31. März 2012 (Anmerkung: Ich bin kein Experte für S.H.A.E.F.-Gesetze).

Die Betroffenen waren alle auf der Suche nach aktuellen Hinweisen, wie man mit Hilfe dieser Gesetze entsprechende Argumentationen bei Behörden und sogenannten Gerichten anführen kann, um einer erfahrenen oder kommenden „Ungerechtigkeit“ mehr oder weniger rasch zu begegnen.

Gleich wie der Betroffene es drehen und wenden mag: Am Ende lässt sich erkennen, dass niemandem etwas gehört, nicht einmal „sein Leben“.

Das macht ihn jedoch noch lange nicht zu einem Sklaven der Eliten, denn auch die Vorgesetzten in ihren vielen bunten Erscheinungen, bis hinauf zum Papst, sind alles nur Rollenspiele.

Schwer für manchen, der gerade das verliert, woran er am meisten zu hängen scheint – zumindest, was ihm seine Denk- und Verhaltensweisen glauben machen, dass es alternativlos so sei.

Denn auch die „Vorgesetzten“ wissen nicht, dass sie nur innerhalb eines Bühnenstücks unterwegs sind, wo man für das Spielen der Rolle mit allerlei Firlefanz belohnt wird, nur damit das Schauspiel noch eine Weile weitergeht.

Komisch wird es nur für all jene, die sich an diese (ach so) alternativlos geglaubte Realität gewöhnt haben und seit geraumer Zeit zu verteidigen versuchen, bzw. das, was sie sich meinen aus der Realität mit den künstlich geschaffenen Eigenschaften „Eigentum“ und „Besitz“ zu Eigen gemacht zu haben meinen.

Der Mensch, der sich im gewohnten „Ich“ entwickelt, tut sich durch ein mehr des Selben aus sammeln, haben und mehren hervor.
Das Verhalten haben zu wollen, findet seine Ursache in einer Bestrafung für eigenständige Entwicklung und damit verbundener autoritär-gesellschaftlicher Nichtentsprechung durch eine Autorität und auch damit verbundene Belohnung, für Entsprechung. Und wer entspricht, der hat und noch viel mehr davon – zumindest solange, wie er entspricht.

„Der belohnte Sklave ist nur deshalb der Feind der Freiheit, weil er möglicherweise bei seinen Herren in Ungnade fallen könnte.“

Kurzer Hinweis: Freizügigkeiten und Freiheiten sind keine Freiheit. Und Freiheit ist auch nicht einfach das, was so mancher von sich gibt.

Wer Bestrafung und Belohnung (im Sinne von Kaufen, abhängig machen und später steuern) für „gute Mittel“ zur Entwicklung des Menschen für den „Ernst des Lebens“ hält, kann sich mittlerweile ein gutes Bild über die damit verbundenen, sicht- und spürbaren Auswirkungen auf dem Planeten machen.

Und noch immer gibt es jene, die meinen, man müsse es nur „positiv“ sehen, während sie dabei nur allzu gerne wegschauen.

Wenn Sie also meinen, etwas zu verlieren zu haben, haken Sie es ab. Denn es war bisher nur eine Märchenstunde. Damit nehmen Sie den anderen „den gesamten Wind aus den Segeln“, da Sie vermutlich nur dafür herhalten sollten, um als Exempel zu dienen, um die Mehrheit weiter in Angst und Schrecken vor möglichen Verlusten zu halten.

Das was da stirbt, sind lediglich Ihre gewohnten Denk- und Verhaltensweisen, Ihr „Ich“, was sich dann mit allen Mitteln zu rächen versucht.
Es ist lediglich die als alternativlos angenommene Existenz, die Sie verlieren. Dabei ist zu wissen, dass die Existenz, eine lediglich isoliert vom ganzen existierende anerzogen-geistige Märchenstunde ist, die irrtümlich für einzig real erachtet wird.

Das wird Ihnen zunächst nicht helfen, weil Sie sich wahrscheinlich noch nie mit dem System auseinandergesetzt haben, was durch Ihre gewohnten Denk- und Verhaltensweisen genährt wird, über die Sie mit dem System in Verbindung stehen. Dort finden Sie sowohl die Ursache für Ihr Verhalten wie auch den Ausweg.

Die eigene, natürliche Entwicklung (Sein) wurde durch eine künstliche (Haben) umgelenkt und so wurden Sie zum Gläubigen des Systems. Wer zu Gehorsamsbereitschaft in Hinblick auf eine mögliche Belohnung dafür erzogen wurde, ist somit auch ein wirksamer Teil des aktuell stattfindenden, faschistischen Szenarios.

Die damit verbundene Opferrolle wird Sie also stets nur ihre weitere Unterwerfung und überall Probleme erkennen lassen. Eine Rolle, die man mit noch so viel Kampf, Gegenwehr und Widerstand nicht überwinden kann, weil diese Verhalten dazu führen, dass man innerlich nur weiter stehenbleibt.
Am wenigsten hilft Klagen, Jammern und kollektives Klagen (Demonstrieren). Es sind nur unwirksame Ventilfunktionen.

„Wer Angst hat, verliert. Wer verlieren könnte, hat vorsorglich Angst.“

Dabei ist es kein Ausweg, nur den „Staat“ wechseln zu wollen, da dieser auch nur eine kollektiv geglaubte Märchenstunde ist, ebenso, wie man die Rolle wechselt, um über eine andere „Rolle“ wieder nur „Geld“ verdienen zu wollen – also dem mit Zahlen bedruckten Papier oder den Zahlenreihen („Sichteinlagen“) auf dem Konto hinterherzulaufen.

„Eigentum verpflichtet… zu Gehorsam.“

„Und es macht, dass sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn und dass niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“ Offenbarung 13, 16-18

Es ist der Mensch selbst, der das Leben durch Geld ersetzt hat, jedoch an seiner eigenen, sich daraus ergebenden Existenz scheitert.

„In Religionen ist das „Ich“ in der Figur des Teufels manifestiert. Natürlich realisiert niemand, wie klug das „Ich“ ist, denn es erschuf den Teufel, und man kann jemand anders die Schuld geben.“ Dr. Deepak Chopra, M. D., Revolver, 2005

An diesem Punkt der Hinweis: Der BERG. Blog stellt eine bewusste und dokumentierte Entwicklung in Form einer Leiter dar. Das bedeutet im Wesentlichen, dass das, was damals von Bedeutung war, heute (für mich) nicht mehr die gleiche Bedeutung hat, wie bspw. für jemanden, der gerade von den oben genannten Angelegenheiten betroffen ist.

Hat man erst einmal den Schritt vom positiven hin zum überpositiven Recht vollzogen, wird der Rest mehr und mehr zur Erinnerung – einschließlich seiner Anhänger und Verfechter. BRD- und Reichsanhänger unterscheiden sich hier nicht mehr.
An diesem Punkt mag ich auch darauf hinweisen, dass die üblichen Einwände aus hätte, könnte, müsste, würde, sollte und sonstigen Konstruktionen keine Tatsächlichkeiten darstellen.

Es ist sinnvoll, den Traum von den „gerechten (SHAEF-)Vorgesetzten“ (im Sinne einer Bestrafung) ad acta zu legen.
Aus heutiger Sicht ist es lediglich der Versuch, der Oma zu sagen, dass sie mal die Mama haut, damit die mit dem Hauen aufhört – während der Gehauene sich als „unschuldiges Opfer der Umstände“ sieht. Opfer im Kern schon. Hingegen „unschuldig“, das mag bezweifelt sein.

Wer sich wie ein Opfer verhält, darf sich nicht wundern, wenn er wie eines behandelt wird.“ (Anmerkung: Nur hat man niemanden wirklich darüber aufgeklärt, wodurch sich ein Opfer insgesamt zum Ausdruck bringt.

Ein Opfer klagt (z.B. vor Gericht), weil es sich selbst nicht wehren kann.

Und Gewalt? Die letztlich nur ein Werkzeug der Unwissenden.

Es ging und geht zu keinem Zeitpunkt um Genugtuung, Rache oder Vergeltung für den rachsüchtigen Einzelnen. Es geht um seine „überpositive“ Entwicklung.

Es geht darum zu erkennen, wo man steht, und das über sich selbst nachgedacht wird, welche Rolle man (in der Tat) in dem ganzen Szenario spielt. In den meisten Fällen ist es die Rolle des auf Belohnung hoffenden und arbeitenden Sklaven (neudeutsch: „Arbeiter“).

Damit man eine Masse beliebig lenken kann, muss ihr zunächst etwas gegeben werden, worüber man sie später beeinflussen kann und das sind die wohlwollend zugestandenen und später auch liebgewonnenen Privilegien – einschließlich sogenannter „Grundrechte“.

Vererben von „Eigentum“ ist letztlich nur die symbolische Weitergabe des sklavischen Verhältnisses.

„Wir kontrollieren die Materie, weil wir den Geist kontrollieren. Die Wirklichkeit spielt sich im Kopf ab. … Die Naturgesetze machen wir. Wir entscheiden, ob sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde dreht.“ „O‘Brian“, Hörspiel „1984“

Wer kommt schon auf die Idee, dass er sich anerzogen in einer für ihn gemachten Märchenstunde bewegt, nur damit sichergestellt ist, dass er am besten keinen Moment auf die Idee kommt, das System zu hinterfragen, was sich im sicht- und spürbaren Rahmen durch ein für ihn alternativlos gehaltenes Rollenspiel zum Ausdruck bringt.
Während er das nicht einmal erkennen kann oder will. Da reden doch einige von einem satanischen System, während sie nicht erkennen, was es ausmacht.

Satan (hebr. für: Widersacher), ist im Kern eine gesellschaftliche, anerzogene und als „normal“ deklarierte Grundhaltung, die sich aus der gewohnten Erziehung des jungen Lebens zur Gehorsamsbereitschaft zum Ausdruck bringt, einschließlich der sich darausn ableitenden Realität, wie sie sich unter anderem durch das Rollenspiel und der bekannten hierarchischen Ordnung zum Ausdruck bringt.

Ein Rollenspiel, wo die Mehrheit tatsächlich der Meinung ist, es sei das Leben. Es ist jedoch nur die künstlich geschaffene Existenz, die sich in ihrem Wesen gegen das Leben selbst stellt.
Das mag natürlich kaum einer hören wollen, hält er sich selbst ja für unschuldig, dass einem manchmal schon die Tränen kommen… könnten.

An dieser Stelle lässt sich die Situation mit der gewohnten Denke nicht erfassen, das Gewohnte reicht nicht und für nur zu den üblichen Betrachtungen aus einer Opfer- und Klagehaltung heraus.

„Sie wollen uns alle versklaven!“ „Nein, nur dich. Du kannst das am Besten.“

Alternativlos erscheint es nur deswegen, weil man – anerzogen – an den Wert von Arbeit zu glauben meint, die u. a. mit Hilfe von mit Zahlen bedrucktem Papier auszugleichen sei. Und gelernt wird, damit man später mal was wird: nämlich Sklave, Sklavenaufseher oder Verwalter des Arbeitslagers.

Da ist es vollkommen egal, wer aus Baracke A, dem aus Baracke C was auch immer zu verkaufen meint.

Im Grunde macht sich der Arbeiter etwas vor, ohne zu merken, dass er sich dadurch innerhalb einer Märchenstunde bewegt. Das ist natürlich für all jene, die gerade etwas zu verlieren meinen, eine ziemliche Ernüchterung.

Wer damit ein Problem hat, wo denn nun das „Rollenspiel“ zu erkennen sei, dazu eine kleine Aufzählung bekannter Rollen: „Beamte“, „Richter“, Polizeibedienstete“, Soldaten, Ärzte, Immunologen, Virologen, Professoren, Theologen, Pfarrer, Politiker, Bundeskanzler, Reichskanzler, Minister, Päpste, Bischöfe, Kardinäle, Philosophen, Gewinner, Verlierer, Verschwörungstheoretiker, Juristen, Rechtsanwälte, Heiler, Seher, Staatsanwälte, Urkundsbeamte, Rechtspfleger, Reichsverweser, Doktoren, Krankenschwestern, Staatsangehörige, Christen, Moslems, Juden, Buddhisten, Präsidenten, Abteilungsleiter, Geschäftsführer, Auszubildende, Söhne, Töchter, Eltern, Maschinenbauer, Bürgermeister, Chemiker, Terrorist, Förster, Jäger, Betriebsschlosser, Unternehmensberater, Cowboys, Indianer, Programmierer, Kaufleute, Detektive, Mörder, Vergewaltiger, Serienkiller, Betrüger, Schauspieler (im Besonderen), Zuschauer, Angestellte, Beobachter, Väter, Mütter, Kinder, Enkel, Tanten, Opas, Omas &c.

Dazu bedarf es entsprechender, künstlicher Institutionen: Familien, Kindergärten, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Kirchen, Staaten usw. Im Grunde hat das Spiel aus „Räuber und Gen-Darm“ nie aufgehört.

Man hat die Teilnehmer sich sogar selbst ihre Rollen aussuchen lassen, damit sie später damit „Geld verdienen“. Sie verdienen/verdingen sich jedoch nur selbst.

Alternativlos wurde es nur deswegen, weil man Macht, Geld, Eigentum, Besitz, Hab und Gut und das einem etwas oder jemand gehören würde, als alternativlos erachtet hat, weil man sich im Rahmen gewohnter Fremdbestimmung dafür hat einvernahmen/kaufen und instrumentalisieren lassen.

„Wer ein Aquarium gestalten will, darf sich nicht wie ein Fisch verhalten.“

Musikalische Untermalung: