Wenn man spaßeshalber mal die Staaten weglässt

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(v1.1*) Gerade las ich von irgendeinen Unfug über Milliarden von mit Zahlen bedrucktem Papier, die in die Wettermanipulation gesteckt werden sollen.
Das macht die anderen „Länder“ nur deswegen nervös, weil man sich bereits vorher gegenseitig voneinander abgegrenzt hatte, verbunden mit der irrigen Vorstellung, was man da zu besetzen meint, einem gehören würde.

Lässt man spaßeshalber mal die „mentalen Überlagerungen von namenlosen Boden“, gewohnt bezeichnet mit Staaten (im eigentlichen Sinne Betreuungseinrichtungen) weg, so würden die „Wetter-Experten“ den Humbug von selbst lassen. Denn dann gibt es nur noch einen Planeten und nicht einfach nur „Länder“, wo man ungezügelt „den Breiten machen“ kann.

„Es herrscht Wetter-Bewerb.“

Fremdbestimmung funktioniert dann, wenn der Mensch seine Entwicklung ins Außen verlagert, ins Haben, während ihm nie etwas oder jemand gehört oder gehört hat.
Man sieht deutlich, dass gewohnte Systemstrukturen nur aus den üblichen geistigen Haltung heraus entstehen.

Da nutzt auch die Kultur nichts, wenn die gleichen Denk- und Verhaltensweisen weiter die Köpfe vernebeln, während man den Untertanen von den Feinden jenseits des Zauns zu erzählen meint, damit der eigene Puff weiter am Laufen gehalten wird.

Deutlich erkennbar, dass sich der Mensch „programmtechnisch“ nicht wirklich vom anderen unterscheidet und die Hautfarbe letztlich keine Rolle spielt. Woran man das sieht? Ganz einfach.

Hierarchische Organisationsstrukturen basieren stets auf den gleichen anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen, die sich aus „Untergebenen mit ihren Erhobenen“ heraus konstituieren. Da ist es vollkommen Wurst, nach welcher Ideologie man das „Tanzbein“ zu schwingen meint.
Nicht zu vergessen, dass insgesamt stattfindende Rollenspiel, dass man für alternativlos zu halten meint, während fleißig Scheinwelten geschaffen werden, hinter den sich in der Regel versteckt wird – sich das „Ich“ zu verstecken meint.

In der Natur gibt es keine geschlossenen Systeme. Lediglich der Mensch hat es durch seine gewohnte Erziehung geschafft, nur zwischen den beiden Rollen aus belohnter Untergebener und belohnender Erkorener meint wechseln zu können, während ihn seine eigenen Denk- und Verhaltensweisen weiter im Kreisverkehr halten – die mentale Waschmaschine, auf der Suche nach den „gerechten“ Vorgesetzten.

Es ist vollkommener Blödsinn, einem namenlosen Boden ein anderes Etikett verpassen zu wollen, wenn die wesentliche Denke im Kollektiv gleich ist, während man sich selbst vormacht besser zu sein, als der andere.

Nicht zu vergessen jene, die sich in voreilendem Gehorsam schon mal selbst unterwerfen, um dann mit dem Schuldfinger auf andere zeigen zu wollen. Ein Mensch, der sich selbst unterwirft, wie soll man dem auf Augenhöhe begegnen?

Das sind so die wesentlichen, sichtbaren Merkmale einer alten Ordnung, die sich durch gewohnte Erziehung zum gehorsamsbereiten und auf Belohnung hoffenden Untertanen zum Ausdruck bringt – neben dem Versuch, mit Materie die innere Leere befüllen zu wollen.

Im Rahmen der Fremdbestimmung darf Belohnung natürlich nur von außen kommen, sonst wäre es ja so etwas wie Eigenlob und das „stinkt“ ja bekanntlicher Weise.

Gleiches trifft auch auf alle Bestrebungen zu, die sich mit der Exhumierung des Vorgestern auseinandersetzen. Der gewohnte Denker lebt in der anerzogenen Vorstellung, es würde ausreichen, das Hamsterrad nur farblich umzugestalten, während die Notwendigkeit prinzipieller Veränderung weiterhin unterbleibt.

Das ist in etwa so, als wolle man durch eine besondere Technik des Umrührens, eine fade Gemüsesuppe wesentlich in ihrem Geschmack ändern.

Das Streben nach noch mehr vom Haben und damit verbundene Wertvorstellungen hat die Menschheit an einen Punkt gebracht, an dem es sichtlich mit längst gewohnten, jedoch überholten Methoden nicht mehr weitergeht.

Während sich die Welt zunehmend verändert, glauben noch immer einige, das Vorgestern wiedererstehen lassen zu wollen. Sie übersehen, dass sie nur wegen ihrer anerzogenen Denk- und Verhaltensweisen ständig zurückblicken, weil sie fürs Vordenken mal bestraft worden sind.

Es stellt sich demnach nicht wirklich die Frage, was man ändern kann, wenn es denn so offensichtlich ist. Eine globale Gesellschaft, die sich über ihre Wertvorstellungen selbst zu versklaven meint, arbeitet bereits zusammen.

Wer nun der Meinung ist, er müsse brav und artig sein, damit er nach seinem Tod in den Himmel kommt, dem sei gesagt, dass „Himmel“ und „Hölle“ lediglich zwei Geisteshaltungen im Hier und jetzt sind, worin die Aufgabe des individuell-gesellschaftlichen Umdenkens verpackt ist.